DE97531C - - Google Patents

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DE97531C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G9/00Working screws, bolt heads, or nuts in conjunction with thread cutting, e.g. slotting screw heads or shanks, removing burrs from screw heads or shanks; Finishing, e.g. polishing, any screw-thread
    • B23G9/005Working nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 £ Metallbearbeitung, mechanische, y
(Staat New-York, V. St. Α.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1897 ab.
Der Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung ist eine Maschine, mittelst welcher Muttern von der in Fig. 6 beiliegender Zeichnung dargestellten Form, nachdem sie in bekannter Weise seitlich eingeschnitten worden, derartig verschränkt werden, indem man die durch den Einschnitt α getrennten Theile b b mit Gewalt gegen einander verschiebt, so dafs die Gewindetheile etwas aus der natürlichen Lage kommen und somit stark federnd an dem Schraubenbolzen eine derartige Reibung ausüben, dafs die Muttern nur schwer gedreht werden können und sich nicht selbsttätig lösen.
Diese Art von Muttern' sind bereits bekannt und der Erfindungsgegenstand ist eine Maschine, welche das Verschränken an solchen Muttern bewirkt.1
Fig. ι zeigt die Maschine in perspectivischer Ansicht.
Fig. 2 ist in vergröfsertem Mafsstabe eine Vorderansicht des Mitteltheiles der Maschine und Fig. 3, 4 und 5 sind Einzelansichten.
Fig. 6 ist, wie schon erwähnt, die Ansicht' "einer Mutter.
Die Maschine ist aus ähnlichen Theilen zusammengesetzt, wie eine gewöhnliche Stanze, und zwar besteht das Gestell aus einem Fufs 2, einem starken Consol 3 und einer Rückensäule 4; die Triebwelle 5 mit der Riemscheibe 6 bewegt mittelst eines Excenters den Kopf 8, welcher in Bahnen 7 geführt wird und durch ein Glied 11 und Bügel ι ο in gewöhnlicher Weise mit dem Excenter 9 verbunden ist.
Die Muttern werden in Gesenke einer aut dem Consol 3 drehbaren Platte eingelegt und werden unter dem Verschränkungsbacken an dem Kopf 8 während der Verschränkung festgehalten. Diese Gesenke (welche auch einzeln und für sich unter den Verschränkungsbacken gesetzt werden können) ruhen in einer Scheibe 2 8, welche an dem unteren Ende einer Welle 29 festsitzt und durch dieselbe schrittweise gedreht wird, was durch ein Schneckenrad 30 am oberen Ende der Welle 29 und durch eine Schnecke 31 am Ende der Welle 5 erfolgt. Diese Schnecke ist von besonderer Form (Fig. 3). Der Schneckengang ist nämlich zum gröfsten Theil gerade, d. h. er verläuft in einer Ebene rechtwinklig zur Welle 5 und er ist nur zum kleineren Theil geneigt. Der gerade Theil des Schneckenganges beläfst also die Platte 28 in Ruhe und der schräge Theil bewirkt die Drehung oder Verstellung. Somit machen die Muttern eine schrittweise Vorwärtsbewegung, so dafs sie während der Ruhestellung bearbeitet werden können; Ruhe und Bewegung hängen natürlich von den Längendimensionen des geraden wie des schrägen Theiles des Schneckenganges ab.
Der Verschränkungsbacken 13 sitzt an dem Kopf 8, und zwar vermittelst seines Trägers 15, welcher über einen cylindrischen Ansatz 14 des Kopfes pafst, auf welchem er in begrenztem Mafse gleiten kann. In dem Hohl-
raum 16 liegt eine Schraubenfeder 17, welche den Träger 15 stets nach aufsen drängt, wobei die Schraubenstifte 18 diese Bewegung begrenzen, weil sie durch Schlitze 19, und zwar schräge Schlitze des Trägers 15, hindurchgehen. Die Schrägung dieser Schlitze hat den Zweck, dafs bei einem Zurückdrücken des Verschränkungsbackens mit dem Träger 15 unter Zusammendrücken der Feder 17 der Backen sich etwas drehen mufs, so dafs der von ihm gefafste obere Theil der Mutter sich verschränkt oder verwürgt.
Der Grad der Bewegung, von dem das Mafs dieser Verschränkung abhängt, kann beliebig geändert werden, indem man einfach die Hubhöhe des Kopfes 8 verändert. Zu diesem Zweck ist, wie Fig. 5 zeigt, ein Excenter 40 auf der Welle 5 mit einem excentrischen Ring 9 versehen, welcher zwischen dem Excenter 40 "und einem Bügel 10 eingeschaltet ist. Der Ring ist zum Theil verzahnt und kann somit durch ein Zahntrieb 41 auf dem Bügel 10 beliebig verstellt werden, wodurch, wie man leicht erkennt, der Grad der Excentricität vermehrt oder vermindert wird.
Zum Ausstofsen der Muttern aus dem Verschränkungsbacken nach erfolgter Bearbeitung dient ein Stempel 22, der durch eine Schraubenfeder nach aufsen gedrückt wird.
Die Scheibe mit den Gesenken mufs natürlich während des Verschränkens stillstehen, und zu diesem Zweck ist die Scheibe 28 an dem Rande mit Kerben oder Einschnitten 32 versehen, und mit dem Kopf 8 geht eine Stange 33 auf und nieder, welche durch Eintreten in diese Kerben die Scheibe feststellt. Vorzugsweise wird die Stange so lang gemacht, dafs sie durch eine Bohrung der Platte 3 hindurchtritt, wobei der untere Theil 331 so viel abgesetzt ist, dafs die Scheibe 28 sich frei vorbeidrehen kann, und dasselbe nur geschlossen wird, wenn »der obere, stärkere Theil mittelst der Schrägung 33" in die Kerben eintritt.
Das untere Ende der Stange bethätigt einen Hebel 34, welcher eine Stange 35 nach aufwärts bewegt und dadurch die fertigen Muttern aus den Gesenken nach oben herausstöfst. Der Hebel 34 kann in geeigneter Weise belastet oder mit einer Feder versehen werden, so dafs für gewöhnlich die Stange 35 die höchste Stellung einnimmt und die Drehung der Scheibe 28 nicht behindert. Nur wenn der Kopf 8 niedergeht, wird die Stange 35 sich heben und eine Mutter ausstofsen.
Die Maschine ist auch mit einer Vorrichtung versehen, welche die fertigen Muttern von der Scheibe 28 abwirft. Dieselbe besteht aus einem Winkelhebel 36, der von einer Flachfeder 37 in der Stellung erhalten wird, wie sie Fig. 2 in vollen Linien zeigt. Wenn der Kopf 8 niedergeht, stöfst ein Knaggen 38 an den Arm 39 des Hebels an und wirft diesen in die Stellung, welche durch punktirte Linien angedeutet worden. Diese Bewegung wirft die Muttern von der Platte 28 herunter in irgend ein beliebiges, bereit gehaltenes Gefäfs.
Der Apparat arbeitet in folgender Weise: Wenn eine Mutter in eines der Gesenke der Scheibe 28 unter den Verschränkungsbacken gekommen ist, so geht derselbe nieder und erfafst den unteren Theil der Mutter, und zwar ehe der volle Niedergang des Kopfes bewirkt wird. Der Stempel 22 wird hierbei zurückgedrückt, und während der Kopf 8 seinen Niedergang bis zur letzten Grenze ausführt, wird der Backen 13 mit dem Träger 15 zurückgeprefst, und da nun die schrägen Schlitze 19 an den Stiften 18 hierbei eine Drehung bewirken , so wird der obere Theil der Mutter gegen den unteren Theil in der beschriebenen Weise verdreht. Der Grad der Verdrehung kann auch durch die Neigung der Schlitze 19 und nicht blos durch die Hubhöhe des Kopfes 8 verändert werden. Bei dem Aufsteigen des Kopfes wirft nun der Stempel 22 die Mutter aus dem Backen 13, so dafs sie in dem unteren Gesenk verbleibt, und die Feder 17 bringt die Theile wieder in die ursprüngliche Lage zurück. Zur Zurückführung in diese ursprüngliche Lage kann unter Umständen auch eine Zugfeder 27 angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Verschränken seitlich geschlitzter Muttern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Muttern in Gesenken unter einen, einem Stofswerk ähnlichen, auf- und niedergehenden Verschränkungsbacken eingeführt werden, der den oberen Theil der Muttern angreift und in einem Träger ruht, welcher sich mit schrägen Schlitzen an Stiften des auf- und niedergehenden Kopfes derart führt, dafs beim Niederpressen des Verschränkungsbackens gegen das untere Gesenk eine leichte Drehung er-'folgen mufs, wobei ein durch eine Feder angeprefster innerer Stempel die Mutter nach der Verschränkung aus dem Verschränkungsbacken herausstöfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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