DE97500C - - Google Patents

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DE97500C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

. KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat hat den Zweck, das Anlaufen der Belastungskugel des Krahnhakens gegen die Rolle des Auslegers zu verhindern, sei es, um der Unachtsamkeit des Krahnführers zu begegnen, sei es, um bei einem etwaigen Unfall den elektrischen Motor rechtzeitig zum Stillstand zu bringen.
Der Apparat besteht aus einer drehbaren Achse α (Fig. 2 und 4), welche in der Büchse b (Fig. 2) gelagert ist und einerseits durch eine Windenachse des Krahns direct, oder, wie auf der Zeichnung angegeben, durch Zahnräder von der Trommelachse aus angetrieben wird, andererseits eine Scheibe c (Fig. 2 und 4) mit Zahn d sowie ein langes Gewinde e trägt.
Auf dem Gewinde beöndet sich eine sogenannte Laufmutter f (Fig. 1, 2 und. 4) mit Stirnzahn g, einem Hängegewicht h (Fig. 1) und einem Ausrückhebel i (Fig. 1 und 2). Letzterer trägt an seinem Ende eine Falle k (Fig. i, -2 und 3), welche das Einsatzstück / (Fig. ι und 3) so lange festhält, bis der Hebel i im geeigneten Moment mitgenommen wird und infolge' dessen die Falle durch Anschlag an den am Gestell der Winde befestigten Bolzen m (Fig. ι und 2) gelöst wird.
Mit dem Einsatzstück / ist nach Fig. 1 aber der Steuerhebel ρ des Anlafsapparates für den Hubmotor des Krahns durch ein Gestänge oder, wie auf der Zeichnung angegeben, mit Hülfe von Rollen η durch ein Kettchen 0 (Fig. ι und 2) verbunden, so dafs eine abwärtsgehende Bewegung des Hebels i eine Bewegung des Steuerhebels des Anlafsapparates bedingen mufs. Dieses findet statt, sobald die Laufmutter am Ende ihrer Bahn angekommen ist, d. h. sobald der Zahn g gegen den Zahn d stöfst.
Bis zu diesem Moment hat das Hängegewicht h an der Laufmutter f den Ausrückhebel i in seiner schief nach oben gerichteten Lage gehalten; trifft aber jetzt Zahn g gegen Zahn d, so wird die Wirkung des Hängegewichts h durch die Kraft der Winde aufgehoben. Die Mutter mufs die Drehung der Winde mitmachen, der Ausrückhebel wird sich also nach unten bewegen und vermittelst des Kettchens ο den Steuerhebel des Anlassers in seine Mittellage ziehen. Bei elektrischer Bremsung ist die elektrische Schaltung so getroffen, dafs der Serienmotor bei der Mittelstellung des Steuerhebels als Dynamo wirkt, sich selbst also bremst und dadurch die Winde im geeigneten Moment zum Stillstand bringt, und zwar kurz bevor die Hakenkugel die obere Rolle trifft. Um diese Bremsung ganz zur Wirkung kommen zu lassen, ist es nöthig, dafs der Steuerhebel auf dem entsprechenden Contact stehen bleibt, während die Winde je nach der Belastung des Hakens noch etwas weiter laufen kann. Zu diesem Zweck sind die Falle k, das Einsatzstück / und der Anschlagbolzen m angeordnet, welche in solcher gegenseitigen Beziehung stehen, dafs die Falle k das Einsatzstück nur so lange festhält, bis sie den Anschlagbolzen m trifft, das Einsatzstück also losläfst, wenn der Steuerhebel auf seiner Mittelstellung angelangt ist und die Bremsschaltung des Motors erreicht ist.
Die Winde kann nun, noch weiterlaufen, der Steuerhebel bleibt aber stehen. Der Anschlagbolzen m ist zur Sicherheit so lang ge-
macht, dafs die Falle k denselben treffen mufs, gleichgültig, in welcher Lage sich die Laufmutter f befindet. Eine event, noch vorgesehene mechanische Bremse des Motors wird in gleicher Weise bethätigt, nur dafs alsdann die bekannten Gestänge zur Verwendung kommen.
Die. Wirkung des Apparates ist also kurz folgende:
Wird der Krahnhaken abgelassen, so schraubt sich die Laufmutter/ heraus, ohne, wie selbstverständlich, das Gewinde zu verlieren. Wird der Steuerhebel ρ (Fig. i) des Anlassers zum Zweck des Hebens der Last zurückgelegt, also Strom auf den Motor gegeben, so spannt sich das Kettchen ο und die Mutter läuft gegen das Lager, bis Zahn g gegen Zahn d trifft. Von diesem Moment ab mufs die Laufmutter die Drehung mitmachen, zieht also vermittelst des Ausrückhebels i den Steuerhebel wieder auf seine Mittellage und bringt die Winde, wie oben beschrieben, zum Stillstand, da die Falle k das Einsatzstück / erst losläfst, wenn sie den Bolzen m berührt, gleichzeitig also der Steuerhebel seine Mittellage als Bremslage erreicht hat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur selbstthätigen Abstellung des Hubwerkes von elektrisch betriebenen Erahnen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Ausrückhebel /, welcher durch die bekannte Laufmutter im geeigneten Moment mitgenommen wird und dadurch mittelst Schnurzug ο den Steuerhebel in Ruhestellung bezw. Bremsstellung rückt, mittelst einer Falle k das Einsatzstück Z des Schnurzuges so lange festhält und mitnimmt, bis letzteres durch Anschlag der Falle k gegen einen festen Theil m des Gerüstes gelöst wird, ein Vorgang, welcher auch dann eintritt, wenn der Ausrückhebel / aus irgend einem Grunde von der Welle α mitgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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