DE97482C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE97482C DE97482C DENDAT97482D DE97482DC DE97482C DE 97482 C DE97482 C DE 97482C DE NDAT97482 D DENDAT97482 D DE NDAT97482D DE 97482D C DE97482D C DE 97482DC DE 97482 C DE97482 C DE 97482C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gas
- ratchet wheel
- valve
- armature
- electromagnet
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q3/00—Igniters using electrically-produced sparks
- F23Q3/008—Structurally associated with fluid-fuel burners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bis jetzt vorhandenen elektrischen Gasfernzündern mit einem einzigen Elektromagneten
zum Oeffnen und Schliefsen des Gashahnes oder Gasventiles besteht bekannter Weise der Uebelstand hauptsächlich in der
Schwierigkeit, den Hahn bezw. das Ventil gasdicht herzustellen, wenn man mit verhältnifsmäfsig
schwachem Strom arbeiten will.
In vorliegender Erfindung ist auf eine einfache Art der oben erwähnte Uebelstand vollkommen
beseitigt. Es geschieht dies hier in der Art, dafs ein sonst gasdicht schliefsendes
Ventil durch an einem Sperrrad angebrachte Vorsprünge bei gewisser Stellung des Rades
von der Gasöffnung entfernt werden kann. Dieses Sperrrad wird dann durch den Anker
eines Elektromagneten mittels Sperrklinke bewegt, wie es durch D. R. P. Nr. 15874 und
Nr. 72775 bereits bekannt geworden ist. Während in gegenwärtiger Erfindung der Gasabschlufs
durch Ventil erfolgt, wodurch ermöglicht -wird, dafs das Oeffnen und Schliefsen
desselben mittels schwachen Stromes, z. B. eines einzigen trockenen Elementes, herbeigeführt
werden kann, ist bei den genannten Patenten dasselbe durch Anwendung eines Gashahnes
bewerkstelligt. In letzterem Falle ist die Gasdichtung durch Reibung von Metall auf
Metall herbeigeführt, was bei Anwendung schwacher Ströme auf die Dauer sich nicht
als praktisch erweist, da stets etwas Schmiermaterial, als OeI oder dergl., erforderlich ist,
welches sich mit der Zeit verdickt, und daher allmählich erheblichen Widerstand bezw. Reibung
bei Drehung des. Hahnes hervorruft.
Fig. ι stellt die Seitenansicht des neuen Apparates dar, wie derselbe an den Brenner
angeschlossen wird, während Fig. 2 die Oberansicht desselben zeigt. Fig. 3 ist dagegen der
verticale Schnitt und zeigt deutlich den Verlauf des Gaskanals.
In Fig. 2 und 3 ist M der aufrechtstehende Elektromagnet, welcher von der Spule S umgeben
ist und an seinen beiden Enden je einen seitlich hervortretenden Polschuh P1 P2 trägt.
Zwischen diesen Polschuhen, und zwar durch die beiden Achsenbolzen Z1 Z2 (Fig. 1 und 2)
gestützt, wird der Anker A in Verticallage so getragen, dafs letzterer um die Linie Z1-i2 als
Achse drehbar ist. Wird der Magnet. erregt, so ziehen die Polschuhe den Anker an, während
bei Stromunterbrechung letzterer durch die Feder F abgerissen wird. Die Höhlung c
(Fig. 3) des Magnetkernes dient als Haupt-Gaszuführungskanal und ist daher in ständiger
Verbindung mit der Gasleitung. Dieser Kanal c verjüngt sich an dem oberen Polschuh zu
einer Nebenleitung, welche mittels des durch die Mitte des Brenners geführten Röhrchens r
beständig Gas zu der oberhalb des Brennerkopfes B (Fig. 1) befindlichen Zündflammenöffnung
zuführt; die kleine Zündflamme brennt demnach ohne Unterbrechung. Eine Abzweigung
des Hauptkanals c für die Hauptflamme findet am oberen Polschuh P1 statt
(Fig. 3). Letzterer ist an der Flanke durchbohrt und trägt in dieser seitlichen Bohrung
ein AusmUndungsrohr R (Fig. 1, 2 und 3), welches durch das Federventil V gewöhnlich
gasdicht zugedeckt wird. Die Dichtung ge-
schieht durch weiche, luftdichte Polster (Wachstaffet
oder dergl.), welche gegen die Oeffnung des 'Rohres R durch Federkraft des Ventiles
selbst angedrückt bleiben. Da die Kapsel k, welche an den Flantschen des Bodens eingeschraubt
wird, den ganzen Apparat gasdicht umhüllt, so wird das Innere derselben mit Gas
gefüllt, sobald das Ventil V geöffnet wird. An der oberen Oeffnung dieser Kapsel sitzt die
gewöhnliche Gasdüse D des Glühlichtbrenners, so. dafs das in der Kapsel k enthaltene Gas
nur durch die Düsenlöcher nach aufsen entweichen kann und sich an der Zündflamme
entzündet.
"Um das Ventil V durch Strombeschickung zu dirigiren, ist zwischen den Anker A des
Elektromagneten und das Gasventil V ein Schaltrad Q. eingeschoben. Letzteres besteht
aus zwei mit einander fest verbundenen Zahnrädern, von welchen das untere Q als Sperrrad
ausgebildet ist, während das obere um den ganzen Umfang gleichmä'fsig vertheilte Vorsprünge
besitzt. Die Anzahl dieser Vorsprünge soll genau die Hälfte derjenigen der Zähne
des Sperrrades sein und können auch aus in das Sperrrad eingefügten Stiften bestehen. Das
Schaltrad ist um den hohlen Zapfen g drehbar gelagert und ist durch Sperrfeder g (Fig. i)
nur in einer Richtung verschiebbar gehalten. Die Feder P, welche durch den oberen Rand
des Ankers A festgetragen ist, erfüllt die Function der Schieberklinke für das Sperrrad Q.. Bei
jedesmaligem Anziehen des Ankers durch den Elektromagneten wird also das Schaltrad um
einen Zahn verschoben.
Das obere Ende des vorerwähnten Ventiles V trägt eine um die verticale Achse drehbare
Rolle rr Die Federkraft des Ventilträgers drückt diese Rolle stets gegen den ausgesparten Umfang
des oberen Rades des Schaltrades Q. Befindet sich nun die Rolle r gerade zwischen
zwei Vorsprüngen des Schaltrades, so prefst die Ventilfeder das Polster gegen die Oeffnung
des Ausmündungsrohres JR und verhindert den Zuflufs des Gases. Wird nun ein elektrischer
Contact hergestellt, so treibt der angezogene Anker das Schaltrad Q. um einen Zahn weiter.
Hierbei drückt ein Vorsprung des letzteren an die Rolle rx und drängt diese abseits, bis das
Ausmündungsrohr R wieder frei wird. Wird der Strom nun unterbrochen, so behält trotzdem
das Schaltrad seine neue Stellung und" das Ventil bleibt ebenfalls offen, weil es durch
den gerade hineingeschobenen Vorsprung abseits gehalten wird. In diesem Zustande, wie
es in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, fliefst das Gas continuirlich in den Brenner, nachdem es
an der Zündflamme sich angezündet hat. Die Löschung der in dieser Weise gebildeten Hauptflamme
geschieht durch die zweite Contactherstellung. Der Anker wird alsdann das Schaltrad
Q um einen Zahn weiterschieben, so dafs die Rolle T1 wieder in die Aussparung des
Schaltrades hineinfällt. Das Ventil ist also wieder geschlossen und-der Gasausflufs für die
Hauptflamme hört gleichzeitig auf, während die Zündflamme noch immer erhalten bleibt.
Nach beschriebener Einrichtung ist für diesen Fernzünder nur eine Leitung und ein Contact
zum Zünden und Löschen der Hauptflamme nöthig.
Claims (1)
- Patent -Anspruch:Elektrischer Gasfernzünder, bei welchem ein Schaltrad 5 durch Schwingen des Ankers eines Elektromagneten jedesmal um einen Zahn weitergedreht wird, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Schaltrad ein zweites Rad Q. fest verbunden ist, welches halb so viel Auskehlungen besitzt, als das Schaltrad Zähne, so dafs ein in diesen Auskehlungen geführtes Ventil bei jeder Erregung des Elektromagneten abwechselnd geöffnet und geschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97482C true DE97482C (de) |
Family
ID=368529
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97482D Active DE97482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97482C (de) |
-
0
- DE DENDAT97482D patent/DE97482C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE97482C (de) | ||
| DE10309469B3 (de) | Gasregelarmatur | |
| DE10305929B3 (de) | Verfahren und Anordnung zum Zünden eines Gasstromes | |
| DE183981A (de) | ||
| DE2259024A1 (de) | Gasfeuerzeug | |
| DE220397C (de) | ||
| EP2567154B1 (de) | Gasregelarmatur | |
| DE177440C (de) | ||
| DE201887C (de) | ||
| DE685775C (de) | Elektromechanischer Gasanzuender | |
| DE168505C (de) | ||
| DE250873C (de) | ||
| AT101893B (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden und Auslöschen von Gasbrennern. | |
| DE128868C (de) | ||
| DE594414C (de) | Zuendvorrichtung fuer Gasherde und Heizoefen | |
| DE874284C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Gasbrenner | |
| DE623645C (de) | ||
| AT125823B (de) | Einrichtung zur Verhinderung unerwünschter Gasausströmungen bei Gasverbrauchern jeder Art. | |
| DE187783C (de) | ||
| DE140312C (de) | ||
| DE1529025C (de) | Thermoelektrischer Sicherheitsschalter für einen Hauptbrenner und einen Zündflammenbrenner eines Gasgerätes | |
| DE1529149C (de) | Piezoelektrischer Gasanzünder | |
| DE130927A (de) | ||
| DE32255C (de) | Neuerung an Apparaten zum Karburiren von Leuchtgas | |
| DE191009C (de) |