DE973775C - Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren - Google Patents

Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren

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DE973775C
DE973775C DEC5264A DEC0005264A DE973775C DE 973775 C DE973775 C DE 973775C DE C5264 A DEC5264 A DE C5264A DE C0005264 A DEC0005264 A DE C0005264A DE 973775 C DE973775 C DE 973775C
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DEC5264A
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Edward Corbin Chapman
Roy Edward Lorentz Jun
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Combustion Engineering Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K13/00Welding by high-frequency current heating
    • B23K13/06Welding by high-frequency current heating characterised by the shielding of the welding zone against influence of the surrounding atmosphere

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Stumpfschweißen der Enden von Metallrohren Die Erfindung betrifft die elektrische Induktionsschweißung von Metallkörpern und bezieht sich im besonderen auf das Stumpfschweißen der Enden von Metallrohren mittels Hochfrequenzinduktion, durch die das Metall der Rohrenden auf Schweißtemperatur erwärmt wird.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine verbesserte Vorrichtung zum Stumpfschweißen von Rohrenden mittels Induktionserwärmung.
  • Die Erfindung zielt darauf, die Abschnittsbreite der durch Induktion erwärmten. Rohrenden so schmal zu halten, daß ein. nachteiliges Ausweiten oder Verbreitern :der Metallrohre nicht stattfindet, wenn die Enden der Rohre nach Erreichen der Schweißtemperatur zusammemgepreßt werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stumpfschweißen der Enden von Metallrohren mit einer Einrichtung, die die anfangs durch einen kleinen Axialspalt getrennten Rohrenden aufeinander ausgerichtet hält, bevor diese gegeneinandergepreßt werden, mit einer ringförmigen, die Schweißstelle mit geringem Abstand umschließenden Induktionsspule und mit Eisenmagnetschlüssen, deren Enden der' Schweißstelle eng benachbart sind, die miteinander zu verschweißenden Rohre jedoch nicht berühren. Sie besteht darin, daß die@Induktionsspule scheibenförmig ausgebildet ist und daß die genannten Magnetschlüsse aus lamellierten, scheibenförmigen Kraftlinienkonzentratoren (32, 32', 34, 34') bestehen und an -den. Seiten der Induktionsspule anliegen, wobei die Lamellen der Magnetschlüsse in zur Achse der Rohre allgemein radialaxialen Ebenen liegen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. i ein auf Linie i-i der Fig. 2, 4 und 5 ausgeführter Schnitt, der die ungefähre Lage der Induktionsspule und des Kraftlinienflußkonzentrators gegenüber den beiden zu verschweißenden Rohrenden sowie die Vorrichtung zeigt, die eine Atmosphäre nicht oxydierenden Gases neben den Rohrenden während des dem Schweißen vorangehenden Erwärmens erzeugt, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. i, der den in Fig. i dargestellten Induktor und auch schematisch die Stromkreise zum Zuführen des Hochfrequenzstromes zum Induktor zeigt, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, der den Aufbau der durch Flüssigkeit gekühlten schmalen Induktionsspule oder Induktionsscheibe erkennen läßt, Fig. 4 eine Ansicht nach Linie 4-4 der Fig. i eines der beiden Kraftlinienflußkonzentratoren, von der Innenseite aus gesehen; Fig. 5 eine Ansicht nach Linie 5-5 der Fig. i des zweiten Kraftlinienflußkonzentrators, gesehen von der Außenseite her, Fig. 6 eine Endansicht nach Linie 6-6 der Fig. 5 mit weiteren Einzelheiten des Konzentratoraufbaues, Fig. 7 eine Darstellung, die das Öffnen des KonzentratoraUfbaues nach Fig. 4 oder 5 um seine Gelenke zeigt, damit der Aufbau von dem von ihm umgebenen Metallrohr abgenommen werden kann, und Fig. 8 ein der Fig. i entsprechender Schnitt, der die beiden aneinandergestoßenen Rohrenden in Schweißstellung sowie die Wärmeinduktorspule zeigt, von deren Seiten die Kraftlinienflußkonzentratoren abgenommen worden sind.
  • Die zu verschweißenden Rohrenden A und B werden in Ausrichtung miteinander durch irgendeine bekannte Vorrichtung (nicht dargestellt) gehalten. Derartige Vorrichtungen enthalten üblicherweise Klemmbacken (nicht dargestellt) für die beiden Rohre A und B, von denen der eine Klemmbacken feststehend und der andere Klemmbacken in Richtung axial mit den Rohren beweglich sein kann oder auch beide Klemmbacken in Axialrichtung verschiebbar sind. Auf diese Weise können die Rohre gegeneinander in Axialrichtung bewegt -werden, so daß sie zuerst getrennt voneinander sind, wie die Fig. i zeigt, und dann zum Verschweißen in Berührung gebracht werden, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist.
  • Zur Erläuterung sei angenommen, daß die zu schweißenden Rohre A und B solche Rohre sind, wie sie in Dampfkesseln u. dgl. verwendet werden. Die Rohre bestehen aus einem eisenartigen Metall, besitzen einen Innendurchmesser von 75 mm und eine Wandstärke von 6 mm. Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das Verfahren können jedoch auch zum Verschweißen der Enden von Rohren verwendet werden, die nicht aus Eisen oder Stahl bestehen, deren Innendurchmesser größer oder kleiner als 75 mm und deren Wandstärken größer oder kleiner als 6 mm sind. Erfahrungsgemäß bieten Rohre größerer Durchmesser und größerer Wandstärken weniger Schwierigkeit beim Stumpfschweißen als Rohre von kleinerem Durchmesser (beispielsweise 50 mm und darunter) und dünneren Wandstärken (beispielsweise 4 mm und darunter).
  • Der zum Erwärmen des Endmetalls der in Ausrichtung liegenden Rohre A und B dienende elektrische Strom wird auf diese Rohrenden von einer Induktionsspule C1, C2 übertragen, die konzentrisch die aneinanderstoßenden Enden in der dargestellten Weise umgibt. Diese Spule ist verhältnismäßig schmal, wie die Fig. i, 3 und 8 zeigen, in denen die Spulendicke etwa 6 mm beträgt. Die Spule kann aus Kupfer hergestellt werden und besteht vorzugsweise aus den Spulenhälften C1 und C2 (Fig. i, 2 und 8). Die Hälften sind miteinander in der in Fig. 2 links ersichtlichen Weise verbunden, um eine ununterbrochene Scheibe (Fig.2) zu bilden. Die nicht miteinander verbundenen Spülenenden in Fig. 2 rechts sind durch eine dazwischengelegte Isolation 9 voneinander getrennt.
  • Um ein Überhitzen dieser einlagigen Spule zu verhindern, besitzt jede Hälfte einen hohlen Innenabschnitt io, durch den eine-Kühlflüssigkeit in der in Fig. 2 durch die kleinen Pfeile gezeichneten Richtung strömt. Jeder dieser Kühlabschnitte io ist mit seinem zugehörigen Körper C1 und C2 in beliebiger Weise dicht verbunden, beispielsweise mittels eines Silberlotes, das längs der übergangsstelle zwischen dem Abschnitt io und der Spule C liegt. Als Kühlflüssigkeit kann Wasser von Raumtemperatur oder tiefer gekühltes Wasser verwendet werden.
  • Vorzugsweise wird der Innenabschnitt der Induktionsspule C im Durchmesser etwas größer gehalten als die von ihm umgebenen Rohrenden A und B, um zwischen der Spule und dem Metallrohr einen Abstand zu schaffen, dessen Größe aus den Fig. i, 2 und 8 zu ersehen ist. Vorzugsweise besitzt der Spalt eine Größe von etwa 6 mm.
  • Die Unterteilung der Induktionsspule in eine obere Hälfte C, und eine untere Hälfte C., ermöglicht das leichte Einsetzen und Auswechseln von Spulen, deren Größe den verschiedenen Durchmessern der mit ihren aneinanderstoßenden Enden zusammenzuschweißenden Metallrohre A und B angepaßt werden soll. Die Befestigung der beiden Enden (Fig. 2 links) kann in jeder beliebigen Weise erfolgen, durch die bei genügend mechanischer Festigkeit eine einwandfreie elektrische Verbindung hergestellt wird.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Schiene 12 an die obere Spulenhälfte Cl (Fig. 2) angeschweißt oder anderweitig befestigt und ist an der unteren Spulenhälfte C2 durch einen Schraubenbolzen 13 (Fig. 2 und 3) abnehmbar angebolzt. Durch diese Anordnung kann die vordere Seite der Spule C (Fig. 2 links) leicht geöffnet werden, um die Rohre A und B nach dem Verschweißen ihrer Enden (Fig.8) herauszunehmen. Diese Anordnung ermöglicht auch, daß die beiden Spulenhälften als Vorbereitung zum Verschweißen der Enden von zwei anderen Rohren A und B leicht zurückgeklappt werden können.
  • Die beiden nicht miteinander verbundenen Enden der Spulenhälften Cl und C2 (Fig. 2 rechts) sind mit einer Heizstromquelle verbunden, die, wie Fig. 2 zeigt, einen Transformator 15 enthält, dessen Sekundärwicklung niederer Spannung und hoher Stromzahl direkt mit den Spulenenden über biegsame Leitungen 16 und 17 verbunden ist. Diese biegsamen Leitungen ermöglichen das Öffnen der vorderen Spulenenden, sobald das geschweißte Rohr A, B (Fig. 8) aus der Vorrichtung herausgenommen werden soll.
  • Die Primärwicklung des. Transformators 15 wird von einem Hochfrequenzschwingungserzeuger G (Fig. 2) erregt. Derartige Erzeuger sind bekannt, so daß hier keine weitere Erläuterung erfolgt. Nach Schließen eines Schalters 18 versorgt der Stromerzeuger G den Transformator 15 mit Wechselstrom verhältnismäßig hoher Frequenz, wobei diese Frequenz mehrere tausend Perioden je Sekunde beträgt, beispielsweise 3000 Perioden. Die Stärke dieses Heizstromes, wie er durch den Transformator 15 zur Induktorspule C übertragen wird, wird so eingestellt, daß die erforderliche Erwärmung der Rohrenden A und B erfolgt. Diese Einstellung wird am Generator G in bekannter Weise durchgeführt.
  • Als Vorbereitung zum Schweißen wird in die Enden der Rohre A und B je eine stopfenähnliche Zwischenwand oder Verschlußscheibe 24 (Fig. i und 8) eingesetzt. Die Zwischenwände können aus Faserstoff oder einem anderen geeigneten Material bestehen und sollen eine Kammer bilden, in der die miteinander ausgerichteten, aber voneinander getrennten Kanten der Rohre A und B (Fig. i) einen ringförmigen Auslaß begrenzen. Die eine Verschlußscheibe 24.' besitzt eine Öffnung, durch die (gegebenenfalls unter Verwendung eines nicht dargestellten Ansatzstückes) das Ende eines biegsamen Schlauches 26 hindurchreicht, das von der Verschlußscheibe 24' durch die gesamte Länge des Rohres B zu einem Behälter 28 oder einem anderen Vorrat nicht oxydierenden Gases, z. B. Wasserstoff, führt. Dieser Vorrat 28 an nicht oxydierendem oder inertem Gas liegt jenseits des freien Endes von Rohr B, wie Fig. i erkennen läßt.
  • Durch das Ventil 29 wird nicht oxydierendes Gas durch den Schlauch 26 hindurch in den zwischen den Verschlußscheiben 24 und 2q.' liegenden Raum hineingeleitet. Sind die Enden der Rohre A und B anfänglich voneinander getrennt (Fig. i), so strömt das zugeführte Gas radial durch den die Rohrenden trennenden Spalt an den Rohrenden vorbei nach außen. Dieses ausströmende Gas bespült das Rohrmetall und verhindert eine Verunreinigung -des Metalls bei den während des Schweißens auftretenden hohen Temperaturen.
  • Sind die Rohrenden A und B zusammengeschoben und verschweißt worden (Fig.8), so braucht das nicht oxydierende Gas nicht länger zugeführt zu werden, und das Ventil 29 wird dann geschlossen. Um das Rohr B (Fig. i und 8 rechts) für das Schweißen vorzubereiten, wird der biegsame, z. B. aus Gummi bestehende Schlauch 26 von dem entfernt liegenden oder rechten Ende des Rohres B (Fig. i) aus eingeschoben, bis das Vorderende des Schlauches an dem linken Ende des mit der Schweißvorrichtung verbundenen Rohres erfaßt werden kann. Das Schlauchende wird dann durch die in der Verschlußscheibe 24' befindliche Öffnung hindurchgezogen und diese Verschlußseheibe vom linken Ende des Rohres B aus etwas zurückgeschoben, wie in Fig. i und 8 gezeigt. Die Vorbereitung des anderen Rohres A (Fig. i und 8 links) ist einfacher, da die feste Verschlußscheibe nur in das Rohrende eingesetzt zu werden braucht.
  • Schwierigkeiten bestanden bisher darin, den aus den erwärmenden Kraftlinien gebildeten Streifen genügend schmal zu halten, so daß ein nachteiliges Ausweiten oder Schwellen des Rohrmetalls nicht eintritt, sobald die erwärmten Rohrenden nach Ansteigen der Temperatur auf Schweißhöhe zusammengepreßt werden. Erfindungsgemäß wird der gewünschte schmale Flußstreifen dadurch erzielt, daß aus Blättchen bestehende Kraftlinienkonzentratoren 32 und 34 verwendet werden, die auf beide Seiten der das Rohr umgebenden Wärmeleiter Cl, C2 in der in Fig. i allgemein dargestellten Weise aufgestellt werden. Wie die Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen. besteht jeder dieser beiden Kraftlinienkonzentratoren 32 und 34 aus einer großen Zahl von einzelnen Blättchen 36. Diese Blättchen liegen nebeneinander und erstrecken sich alle in radialer Richtung mit Bezug auf die Mitte des Aufbaues. Bei einer zufriedenstellend arbeitenden Durchführung waren die Blättchen 36 aus Transformatoreisenblech von 0,35 mm Stärke gestanzt. Die Blättchen können aber auch dünner oder dicker sein, und das Material kann aus einem eisenartigen Stoff oder einem anderen gleichwertigen Stoff bestehen, der ein guter Leiter für magnetischen F1 uß ist.
  • Die Hälften 32, 32', 34, 34' bildenden Blättchen werden in der dargestellten Ausführung mittels einer Schweißraupe 37 (Fig. i, 4. 5, 6 und 7) zusammengehalten. Das diese Raupe 37 bildende Schweißmetall kann rostfreier Stahl sein, der einen unmagnetischen Niederschlag bildet und sich nicht so leicht ,erwärmt wie Niederschläge aus magnetischem Metall, sobald ein Magnetfluß durch diesen Teil hindurch erfolgt. Vorzugsweise liegt diese aus Schweißmetall bestehende Raupe 37 auf der Seite des Konzentrators, die von der Induktionsspule, bei der der Konzentrator verwendet werden soll, weg gerichtet.. ist (Fig. i). Auf fliese Weise erfolgt während des Arbeitens der Vorrichtung ein nur geringer Durchgang von Kraftlinien durch die Schweißraupe 37. Eine Gelenkverbindung 38 verbindet die obere Konzentratorhälfte 32 mit der unteren Konzentratorhälfte 32' und die obere Konzentratorhälfte 34 mit ihrer zusammenarbeitenden unteren Konzentratorhälfte 3q.'. Das dargestellte Gelenk enthält einen Zapfen 38, der durch Schienen=39. und 40 hindurchgeht, die an der oberen Hälfte bzw. an der unteren Hälfte des Konzentrators befestigt sind. Vorzugsweise sind an diesen beiden Schienen 39 und 4o jenseits des Gelenkzapfens 38 zwei Handgriffe (hier nur teilweise dargestellt) befestigt, mittels denen der Aufbau leicht um 'die Rohre A und B herum auf den beiden Seiten des ummantelnden Heizleiters C gelegt (Fig. 1, 4 und 5) oder von diesem Rohr durch Öffnen der beiden Konzentratorhälften (Fig. 7) abgenommen werden kann.
  • Sobald die Kraftlinienkonzentratoren 32 und 34 um die Röhrenden A und B (Fig. 4 und 5) und dicht neben der linken Seite und der rechten Seite des damit zusammenarbeitenden Heizleiters C (Fig. a) liegen, muß vorzugsweise ein unmittelbarer elektrischer Kontakt zwischen den Blättchenaufbauten und den Seiten der Mittelspule C vermieden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen jede Seite der Induktorspule C und dem aus Blättchen bestehenden Konzentrator 3.2 oder 34 der neben dieser Seite liegt, eine dünne Isolierschicht 42 eingelegt wird.
  • Die Isolierung 42 kann aus Glimmer oder einem anderen wärmefesten Material bestehen und ist in der in den Fig.*i und 2 dargestellten Anordnung als ein Streifen um den Körper der Induktor-'spule C an vier Stellen herumgebunden. Das Isolier-'material 42 kann statt dessen aber auch auf der . Innenfläche jedes der aus Blättchen bestehenden Konzentra:toren 32 und 34 getragen werden.
  • Die durch diese Konzentratoren 32 und 34 vorhandene Innenöffnung ist nur etwas größer' als der Außendurchmesser der Rohre A und B, die die Konzentratoren umgeben (Fig. 1, 4 und 5). Sobald diese Konzentratoren, wie - in Fig. i dargestellt, dicht neben der linken Seite -und der rechten Seite der Induktionsheizspule C liegen, ergeben sich linke und rechte Seitenbahnen, durch die der magnetische Fluß, der durch Durchgang des Hochfrequenzstromes durch den Leiter C entsteht, auf das Metall der in Ausrichtung miteinander liegenden Enden der Rohre A und B übertragen wird. Dieser übertragene Kraftlinienfluß schließt sich dann über den in Fig. i und 2 gezeigten Spalt, der die Endkanten der Rohre A und B voneinander trennt.
  • Der magnetische K.raftlinienfluß, der zum Erwärmen der Enden der Rohre A und B dient, wird also auf diese Weise wirksam in die äußeren Kantenabschnitte dieser -Enden bei gewünschter Verengung der Heizbandbreite konzentriert. Sobald diese erwärmten Enden der Rohre A und B nach Erreichen der Schweißtemperatur gegeneinandergepreßt werden, tritt demnach ein nachteiliges Ausweiten der Metallrohre nicht ein.
  • Wird die hier dargestellte Vorrichtung zum Stumpfschweißen der Enden von Metallrohren A und B verwendet, so werden diese Rohre zuerst in ihren zugehörigen Klemmbacken (nicht dargestellt) in der in Fig. i gegebenen Lage ausgerichtet. In das offene Ende des einen Rohres wird vor diesem Ausrichten eine feste Verschlußscheibe 24 eingesetzt, während in das offene Ende des anderen Rohres eine feste Verschlußscheibe 24' eingeschoben wird, durch deren Öffnen der Schlauch 26 gezogen wird, der mit dem Behälter 28 für inertes Gas in Verbindung steht (Fig. i).
  • Die so vorbereiteten beiden Metallrohre A und B werden in ihren Klemmbacken (nicht dargestellt) festgezogen, so daß zwischen den Rohrenden ein anfänglicher Axialabstand verbleibt, der etwas geringer ist als die Axialstärke von 6 mm der umgebenden Induktorspule C. Die Hälften C, und C2 der Induktorspule werden dann um die Rohrenden A und B (Fig. i und 2) herum eingemittet und an der Verbindungsstelle 12, 13 miteinander befestigt, um den Stromweg von der Sekundärwicklung des Transformators 15 fertigzustellen. Die aus Blättchen bestehenden Konzentratoren 32 und 34 werden. dann um die Rohre A und B (Fig. 4 und 5) herumgelegt und gegen die Seiten des die Rohre umgebenden Leiters C in der in Fig. i dargestellten Weise geschoben.
  • Kühlflüssigkeit wird dann den Innenabschnitten io der Induktorspulenhälften C1 und C2 zugeleitet, und inertes Gas wird aus dem Gasvorrat 28 durch das Ventil 29 in den zwischen den Verschlußscheiben 24 und 24' befindlichen Raum eingeführt, so daß es an den zu verschweißenden, auf Abstand stehenden Enden der Rohre A und B nach außen strömt.
  • Der Hochfrequenzschwingungserzeuger G wird dann durch Einlegen des Schalters 18 an das Stromnetz gelegt, so daß durch die obere Spulenhälfte C1 und durch die untere Spulenhälfte C2 ein vom Transformator 15 erzeugter Hochfrequenzwechselstrom fließt, der die äußeren Endabschnitte der Rohre A und B auf Schweißtemperatur erhitzt. Diese Temperatur kann ungefähr 126o bis 131o° C betragen und macht sich durch ein verhältnismäßig hellrotes Glühen der erwärmten Rohrenden bemerkbar. Bei einer Rohrendensehweißung, die zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt hat, verblieben die Enden A und B um etwa 3 mm voneinander zwischen 20 bis 30 Sekunden getrennt (Fig. i), nachdem der Heizstrom beim Schalter 18 eingeschaltet worden war. Am Ende dieser Aufheizperiode wurden die Rohrenden A und B zu- sammengepreßt, um die Schweißnaht 44 (Fig. 8) zu bilden. Die Zufuhr von inertem Gas aus Behälter 28 wurde etwa io Sekunden länger fortgeführt, worauf das Ventil29 geschlossen wurde, um die Gaszufuhr zu unterbrechen.
  • Der durch den Generator G der Induktorspule C zugeführte Heizstrom wurde dann nach dem Zusammenpressen der Rohrenden A und B etwa 11I2 Minute lang zugeführt. Unmittelbar nach diesem Zusammenpressen wurden die aus Blättchen bestehenden Konzentratoren 32 und 34 in der in Fig. 7 dargestellten Weise von den Rohren A und B abgenommen, so daß die Vorrichtung in dem in Fig.8 dargestellten Zustand verblieb. Nach dem Entfernen der Konzentratoren war die Vorrichtung des Farbpyrometers 2o unmittelbar auf die Schweißnaht 44 gerichtet, und die Temperatur des Rohrmetalls an dieser Naht wurde weiterhin auf der vorerwähnten Temperatur zwischen 126o und 131o° C gehalten.
  • Bei diesem letzterwähnten Zeitabschnitt der Wärmezuführung zu der Rohrverbindungsstelle wird von einem »Durchtränken« gesprochen, dessen Zweck darin besteht, eine Kornbildung an den Metallzwischenflächen zu bewirken. Die Dauer dieser Durchtränkung kann zur Erreichung guter Ergebnisse etwa 11/2 Minuten oder mehr betragen, die zusammen mit dem Aufheizzeitraum von annähernd 1/2 Minute die Zeitdauer der gesamten Wärmeaufwendung auf etwa 2 Minuten bringt.
  • Am Ende dieses Gesamtzeitraumes wird der Heizstrom durch öffnen des Schalters 18 abgeschaltet. Die Spulenhälften C1 und C2 werden bei 12, 13 voneinander getrennt und geöffnet. Die durch die Schweißnaht 44 zusammengeschweißten Rohre A und B werden von ihren Klemmbacken (nicht dargestellt) frei gemacht und aus der Vorrichtung herausgezogen. Der zur Zuführung von inertem Gas dienende Schlauch 26 wird jetzt nach rechts aus dem Ende des Rohres B herausgezogen und nimmt seine Verschlußscheibe 24' mit, während die zweite Verschlußscheibe 24 aus dem Innern des Rohres A durch Druckluft oder eine andere geeignete Vorrichtung herausgestoßen wird. Der Schweißvorgang ist hiermit abgeschlossen.
  • Im Betrieb sind sehr gute Ergebnisse mit dem hier beschriebenen neuartigen Rohrendenschweißverfähren erzielt worden, wenn dieses Verfahren mittels der hier dargestellten Vorrichtung ausgeführt wird. Dampfkesselrohre aus üblicher eisenhaltiger Masse mit einem Durchmesser von 75 mm und einer Wandstärke von 6 mm können ohne das an der Verbindungsstelle 44 (Fig. 8) stattfindende übliche nachteilige Ausweiten oder Schwellen des am Rohrende vorhandenden Metalls miteinander verbunden werden. Dampfkesselrohre von größerem Durchmesser mit einer Wandstärke von 6 mm oder mehr können ebenfalls mit gleichgutem Ergebnis auf diese Weise geschweißt werden. Bei sich vergrößerndem Durchmesser und zunehmender Wandstärke werden zufriedenstellende Stumpfschweißungen immer leichter hergestellt.
  • Das dargestellte Verfahren hat sich auch beim Schweißen von eisenhaltigen Rohren als günstig erwiesen, deren Durchmesser bis herunter zu-So mm und deren Wandstärken bis zu 4 mm betragen. Der verwendete Schweißstrom hatte eine Frequenz von 3000 Perioden je Sekunde. Bisher war es bei Rohren dieses verhältnismäßig kleinen Durchmessers von So mm und der verhältnismäßig geringen Wandstärke von 4 mm unmöglich, zufriedenstellende Stumpfschweißungen zu erhalten. Die hier offenbarte Erfindung bedeutet deshalb eine Entwicklung der Technik. Wurde ein Heizstrom von 1o ooo Perioden je Sekunde verwendet, so wurden befriedigende. Stumpfschweißungen bei Rohrenden erreicht, die einen Außendurchmesser von 25 mm und eine Wandstärke von 2,4 mm hatten.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß es die Erfindung ermöglicht, den Erwärmungsstreifen der auf die Rohrenden zur Einwirkung gebrachten induktiven Erwärmung so schmal zu halten, daß ein nachteiliges Ausweiten des Rohrmetalls nicht stattfindet, sobald -die Rohrenden nach Erreichen der Schweißtemperatur zusammengepreßt werden; daß die Erfindung einen verbesserten induktiven Heizleiter schafft, der die äußersten Kantenabschnitte der Rohrenden konzentrisch umgibt; daß mit der Erfindung aus Blättchen bestehende Kraftlinienkonzentratoren geschaffen werden, die zu Beginn des Schweißzyklus auf jeder Seite des die Rohrenden umgebenden Leiters aufgestellt werden können, sobald das gegenseitige Anpressen der Rohre und die Erwärmung erforderlich ist, und die im späteren Verlauf des Schweißzyklus von dem umgebenden Leiter entfernt werden können, sobald das gegenseitige Anpressen der Rohre nicht mehr länger notwendig ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Stumpfschweißen der Enden von Metallrohren mit einer Einrichtung, die die anfangs durch einen kleinen Axialspalt getrennten Rohrenden aufeinander ausgerichtet hält, bevor diese gegeneinandergepreßt werden, mit einer ringförmigen, die Schweißstelle mit geringem Abstand umschließenden Induktionsspule und mit Eisenmagnetschlüssen, deren Enden der Schweißstelle eng benachbart sind, die miteinander zu verschweißenden Rohre jedoch nicht berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Induktionsspule scheibenförmig ausgebildet ist und daß die genannten Magnetschlüsse aus lamellierten, scheibenförmigen Kraftlinienkonzentratoren (32, 32', 34, 34@) bestehen und an den Seiten der Induktionsspule anliegen, wobei die Lamellen der Magnetschlüsse in zur Achse der Rohre allgemein radial-axialen Ebenen liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder 'der scheibenförmigen Kraftlinienkonzentratoren in zwei Abschnitte (32, 32'; 34, 34') unterteilt ist, die an der einen Seite durch ein Gelenk miteinander verbunden sind und an der anderen Seite geöffnet werden können, um das Entfernen der Anordnung von dem zugehörigen Rohr und von dem Heizspulenleiter (Cl), an dessen Seiten diese anliegt, zu ermöglichen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch?, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentratorabschnitte Ansätze (39, 40) besitzen, die durch ein Gelenk paarweise miteinander verbunden sind (38), das einen Mechanisnius zum öffnen der Konzentratoren darstellt.
DEC5264A 1951-01-18 1952-01-15 Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren Expired DE973775C (de)

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