DE446451C - Aufschweissen von Deckeln auf Behaelter, z.B. Umformerbehaelter - Google Patents
Aufschweissen von Deckeln auf Behaelter, z.B. UmformerbehaelterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufschweißen von Deckeln
auf Behälter, ζ. Β. Umformerbehälter, unter dem Schutz' nicht oxydierender Gase und besteht
darin, daß vor dem Schweißen die Luft in dem Behälter durch ein Schutzgas ersetzt und während
des Schweißens in den Behälter weiteres Schutzgas eingepreßt wird, so daß Schutzgas
statt Luft über die Schweißstellen aus dem Spalt strömt. Es ist bereits bekannt, Schmiedestücke
beim Schmieden in Gesenken mit einer Atmosphäre von nicht oxydierenden Gasen zu umgeben, ebenso auch Metallblöcke, aus welchen
Preßstempel hergestellt werden sollen, in einer mit Wasserstoff oder Kohlenwasserstoffgas gefüllten,
geschlossenen Muffel zu erhitzen. Es ist auch bekannt, aus Kupfer, Aluminium oder
ähnlichen Metallen oder deren Legierungen bestehende Drähte, Stangen oder Platten unter
Luftabschluß oder Anwendung einer nicht oxydierbaren Gashülle durch Druck zu verschweißen.
Wenn man diese bekannten Verfahren ohne weiteres auf das Aufschweißen von Deckeln auf
Behälter, z. B. Umformerbehälter, anwenden würde, wo der Deckel auf einen großen Behälter
aufgeschweißt werden soll, dessen Durchmesser Meterlängen beträgt, müßten Muffeln und Zangen
oder Druckvorrichtungen, die bei den bekannten Verfahren unerläßlich sind, eine solche
Größe annehmen, daß die weitere Behandlung unmöglich wäre. Auch würde der Verbrauch an
Schutzgas so groß werden, daß das Verfahren unwirtschaftlich werden würde, abgesehen davon,
daß die großen Gasmengen die Gesundheit der Arbeiter schädigen würden. Hinzu kommt
noch, daß Behälter, wie Umformerbehälter, in geschlossenem Zustande verschweißt werden
müssen und weder Zangen noch andere Werkzeuge eingeführt werden könnten, um das Schutzgas an die Schweißstelle zu leiten. Bei
den großen Abmessungen der fraglichen Behälter würde auch das Zuleiten des Schutzgases
an eine bestimmte Schweißstelle nicht ausreichen, um die anderen hocherhitzten Teile,
die noch nicht dem Schweißdruck unterliegen, gegen Oxydbildung zu schützen.
Das Verfahren der Erfindung ermöglicht die gewerbliche Ausführung der Schweißung von
großen Behältern in einer nicht oxydierenden Atmosphäre.
Bei der Erfindung wird der aufzuschweißende Deckel so aufgesetzt, daß das Schutzgas eingeleitet
und die Luft verdrängt werden kann.
Das geschieht vor dem Schweißen. Nach Verdrängung der Luft wird die Zuleitung des Schutzgases
fortgesetzt und während des- Schweißens aufrechterhalten, aber so, daß das Schutzgas
durch den Spalt zwischen- dem Deckel und dem Behälter ausströmen kann. Infolgedessen wird
die Schweißstelle dauernd von dem Schutzgas bedeckt, und es ist gleichgültig, in welchem
Maße die Schweißung an dem Umfange fortschreitet.
In der Zeichnung ist zur Erläuterung des Verfahrens das Verschließen eines Umformers
durch Verschweißen dargestellt. Es zeigen
Abb. ι einen Aufriß des Umformers in umgekehrter
Lage, teilweise im Schnitt, teilweise abgebrochen, sowie die Vorrichtung, die zur
Ausführung des Verfahrens dient,
Abb. 2 dieselbe Ansicht für eine andere Ausführungsform.
Bei gewissen Umformern, besonders solchen für
hohe Spannung, ist das Bedürfnis unabweisbar, die Teile des Behälters durch Schweißen zu vereinigen.
Beim Schweißen aber wird sogenannter Hammerschlag oder Oxyd erzeugt, welcher, wenn der Behälter, wie üblich, z. B. aus Stahl
besteht, magnetische Eigenschaften hat. Außerdem hat das Oxyd eine verhältnismäßig hohe
elektrische Leitfähigkeit, und infolgedessen werden leicht unerwünschte und nachteilige Einflüsse
auf die beabsichtigten und geforderten elektrischen Eigenschaften des Umformers hervorgerufen,
den der Behälter aufnimmt.
Besonders ist dies dort der Fall, wo bei gewissen Arten von Hochspannungsumformern
manche Teile der Wicklungen, sogar auch alle Wicklungen entblößt sind. In diesem Falle,
und hauptsächlich dort, wo für die Isolierung der Umformerteile ein dielektrisches Gas unter
Hochdruck verwendet wird, hat die Anwesenheit von losem Hammerschlag auf oder in den
entblößten Teilen der Umformerwicklungen Wirkungen von sehr bedenklichen Folgen. Das
dielektrische Gas in einem solchen Umformer kann eine Mischung von Helium und Stickstoff
unter einem Druck von mehreren Atmosphären enthalten. Einen Hauptzweck der Erfindung
bildet daher das dichte Abschließen eines Umformers in diesem Gehäuse unter Vermeidung
der angegebenen Nachteile.
Gemäß Abb. 1 ist 10 das Umformergehäuse,
in welchem der Umformerkern und die Wicklungen untergebracht sind. Der Umformerkern
ist schalenförmig und wird durch Winkeleisen 11 in seiner Lage festgelegt. Die Winkeleisen 11 mit
dem Umformerkern passen genau in das Gehäuse 10 hinein und ragen mit ihren oberen Enden τοα
über das Gehäuse 10 hinaus. Die Winkeleisen 11 bilden innen einen Absatz zur Aufnahme des
Deckels 12. Von den elektrischen Teilen des Umformers sind nur die Hochspannungsklemmen
13 angedeutet.
Verschiedene Teile des Umformergehäuses können in üblicherweise verschweißt werden,
und solange das eine Ende des Behälters offen ist, können die inneren Teile der Schweißstellen
leicht mit Sandgebläse behandelt werden, um den unerwünschten Hammerschlag oder das magnetische
Oxyd zu entfernen. Nach der Entfernung des Oxyds durch Sandgebläse können die Teile des Umformers in den Behälter 10 eingesetzt
und der Deckel 12 über die Öffnung 10 gesetzt werden, die dann abgeschlossen ist. Die
Schale 12 wird auf den inneren Ansatz gesetzt, der von den Winkeleisen 11 gebildet wird, und
an dem Behälter kann jetzt das Verschweißen der Naht zwischen der Schale 12 und dem Behälter
10 vorgenommen werden.
Der Deckel 12 ist domförmig, und ehe er an das obere Ende des Behälters 10 angeschweißt
wird, wird der obere Rand ioa des Behälters
nach innen gebogen sowie über und auf den Rand des Deckels 12 umgebördelt, wie bei 16
(Abb. 1) angedeutet ist. Dieses Bördeln wird zweckmäßig so ausgeführt, daß zuerst der Rand
ioa durch den Schweißbrenner 17 erhitzt und
dann nach innen, z. B. durch Hämmern, auf seinem ganzen Umfange abgebogen wird. Hierauf
kann mit dem Schweißen begonnen werden. Um die Entstehung von Hammerschlag oder magnetischem Oxyd auszuschließen, wird an
den Stellen, wo die Teile erhitzt werden, sowohl während des Biegens als auch während des
Schweißens eine sauerstofffreie Atmosphäre aufrechterhalten, so daß die Möglichkeit, eine
Oxydation des erhitzten Stahles oder Eisens zu erzeugen, verhindert wird. Diese säuerst off freie
Atmosphäre an den Erhitzungsstellen kann auf folgende Weise geschaffen werden. Die Erzeugung
von magnetischem Oxyd an denjenigen Stellen der Verbindungsnaht zwischen dem Deckel 12 und dem Behälter 10, die innerhalb
der vorgenannten Teile liegen, wird zunächst dadurch vermieden, daß die den Sauerstoff
tragende Luft innerhalb des geschlossenen Behälters 10 durch ein Gas ersetzt wird. Dieses
Gas kann ein sogenanntes Edelgas sein oder eine Gasmischung, am besten ein Gas wie Stickstoff,
das bestimmte Vorteile hat. Dieses nicht oxydierende Gas wird als inertes Gas bezeichnet;
mit dieser Bezeichnung ist ein Gas gemeint, welches bei den Temperaturen, auf welche die
Teile erhitzt werden, nicht oxydierend wirkt. Der Ersatz der Luft innerhalb des Behälters 10
kann dadurch bewirkt werden, daß der Behälter mit inertem Gas, also mit Stickstoff, aus einer
Flasche 18 beschickt wird, die an den Boden des Behälters 10 durch Leitung 19 angeschlossen
ist. Ein handgesteuertes Ventil 20 ist zwischen Flasche 18 und Leitung 19 eingeschaltet, ferner
ist die Leitung 19 mit einem Manometer 21 zum Anzeigen des Druckes des Gases, das in den Behälter
10 fließt, versehen.
Die Beschickung des Behälters ίο mit Stickstoff
hat den Austritt der Luft aus dem Behälter io durch die lose Verbindung zwischen dem
Deckel 12 und dem Behälter 10 zur Folge, und man läßt in den Behälter 10 so lange Stickstoff
einströmen, bis durch die lose Verbindung das inerte Gas entweicht. So wird die Luft aus dem
Behälter 10 vollständig entfernt, und es wird dann der Schweißbrenner 17 an den oberen
Rand ΐσ·1 des Behälters 10 angesetzt, der so
erhitzt wird, daß er, z. B. durch Hämmern, nach innen sowie über und auf den Rand des Deckels
12 gebogen werden kann, wie bei 16 angedeutet ist. Während des Umbiegens aber, wo der Rand
an der Bearbeitungsstelle in erhitztem Zustande erhalten wird, strömt das inerte Gas durch den
Spalt zwischen dem Deckel 12 und dem Behälter 10 hindurch, und die Innenflächen des Randteiles
IO'T werden gegen Oxydation und gegen die
Wirkung von Oxyd an den erhitzten Teilen geschützt.
Der dauernde Strom von Stickstoff in den Behälter 10 hat eine vollständige Entfernung der
sauerstoffhaltigen Luft aus dem Behälter zur Folge, und der fortgesetzte Zustrom von Stickstoff
in den Behälter 10 hat eine zunehmende Verminderung der sauerstoffhaltigen Luft innerhalb
des Behälters zur Folge, bis praktisch nur Stickstoff in dem Behälter enthalten ist. Dann
wird der Schweißbrenner 17 angesetzt, die Teile werden auf Schweißtemperatur erhitzt und zusammengeschweißt.
Während des Schweißens aber läßt man weiter Stickstoff in den Behälter 10 zuströmen und durch die noch nicht vollständige
Verbindung entweichen, jetzt aber in verminderter Menge, die durch das Ventil 20
geregelt wird, weil der offene Spalt zwischen dem Deckel 12 und dem Behälter 10 durch das
Überbiegen des Randes ioJ verschlossen wurde.
Auf diese Weise wird an der Schweißstelle eine Atmosphäre aufrechterhalten, welche eine
Oxydation des Metalls in der Schweißtemperatur nicht herbeiführen kann und so die Entstehung
von Oxyd ausschließt.
In dem Maße, in welchem das Schweißen an dem Umfange der Verbindung fortschreitet,
wird die Zufuhr von inertem Gas in den Behälter 10 und das Entweichen am immer weiter verschweißten
Rande allmählich vermindert, aber der Druck des inerten Gases innerhalb des Behälters
10 wird während des Verschweißens etwas über Atmosphärendruck durch Einstellen
des Ventils 20 gehalten. Der Druck des inerten Gases innerhalb des Behälters 10 kann in dem
Maße eingestellt werden, in welchem sich das Schweißen dem Ende nähert, um einen entsprechenden
Strom von inertem Gas hinter die Schweißstelle und durch den ungeschweißten Teil der Verbindung zu leiten, um den Eintritt
von Luft in den Behälter 10 zu verhindern. Während des Schweißens wird die Menge des
durchfließenden inerten Gases durch die unvollständige Verbindung, um den Eintritt von Luft
in den Behälter zu verhindern und die innere zu verschweißende Fläche in einer die Oxydation
ausschließenden Atmosphäre zu erhalten, immer kleiner, da der Spalt zwischen Deckel und
Behälter immer kleiner wird. Nachdem das Schweißen vollendet ist, wird das Rohr 19 von
dem Behälter 10 abgenommen, und das LTmformergehäuse
kann jetzt mit dem dielektrischen Gas beschickt werden.
Um an inertem Gas zu sparen und das Verfahren zu beschleunigen, besonders in den
Fällen, in welchen eine billige Quelle von inertem Gas nicht vorhanden ist, wird das Anschweißen
des Deckels 12 an sein Gehäuse 10 auf folgende Weise gemäß Abb. 2 ausgeführt. Nach Zusammensetzen
der Teile des Umformers und nach Aufsetzen des Deckels 12 wird über den Behälter
10 und seinen Verschluß 12 eine domförmige Metallkappe 22 aufgesetzt. Die Kappe
22 hat am besten eine solche Form, daß sie an dem oberen Rande ioa des Deckels 12 anliegt,
der bei 23 ausgespart oder erweitert ist, um das obere Ende des Behälters 10 aufzunehmen.
Die Kappe 22 hat einen aufwärts gerichteten Flansch 24 zur Befestigung des oberen Endes 25·^
einer Muffe 25 aus Gummi von solcher Breite, daß das untere Ende 25^ über den unteren Teil
der Kappe 22 und das obere Ende des Behälters 10 greift. Das obere Ende 25* der Muffe 25 ist
gasdicht an dem Flansch 24 mittels des Spannringes 26 befestigt. Wenn die Muffe 25 die in
ausgezogenen Linien (Abb. 2) gezeigte Lage einnimmt, dann wird die Naht zwischen der Kappe
22 und dem Behälter 10 von der Muffe 25 überdeckt.
An das untere Ende des Behälters 10 ist ein Rohr 27 angeschlossen, das zwei Abzweigungen
hat; der eine Zweig 28 mit Ventil 29 führt zu
der Flasche 18, die mit Ventil 20 und Manometer 21 ausgestattet ist, der andere Zweig 30 mit
Venturi führt zu einer Pumpe32, die z.B. von
dem Motor 33 angetrieben wird. Um die Luft des Behälters 10 durch inertes Gas zu ersetzen,
wie z. B. Stickstoff aus der Flasche 18, wird das Ventil 29 geschlossen und das Ventil 31 geöffnet.
Die Pumpe 32 wird dann angelassen und saugt die sauerstoffhaltige Luft soweit wie möglich aus
dem Behälter 10 aus. Während des Aussaugens durch die Pumpe 32 verschließt die Muffe 25 die
Verbindung zwischen der Kappe 22 und dem Behälter 10 und verhindert den Eintritt von
Luft in den Behälter. Das Ventil 31 wird dann geschlossen und Ventil 29 geöffnet, mittels des
Ventils 20 wird der Behälter bis zu dem gewünschten Maße mit Stickstoff aus der Flasche
18 beschickt. Dieser Stickstoff mischt sich mit dem in dem Behälter 10 verbliebenen Luftrest,
den die Pumpe 32 nicht entfernen konnte. Das Ventil 29 wird dann wieder geschlossen und
Ventil 3i geöffnet, und die Mischung aus inertem
Gas und sauerstoffhaltiger Luft wird entfernt. Dieser Vorgang kann sooft wie nötig wiederholt
werden, und der Sauerstoffgehalt des Behälters io nimmt immer mehr ab und kann so weit vermindert
werden, bis er unschädlich ist. Der Behälter io wird dann mit inertem Gas aus der
Flasche i8 bei einem etwas höheren Druck als Atmosphärendruck gefüllt, worauf die Verbindung
zwischen der Kappe 22 und dem Behälter io aufgehoben werden kann, indem man die
Muffe 25 in die punktierte Lage 25C aufrollt.
Die Kappe mit ihren Teilen kann dann abgenommen werden. Der Schweißbrenner 17 wird dann
wie bei Abb. 1 angesetzt, um den oberen Rand ΐοα des Behälters 10 zu erhitzen, damit er nach
innen und über den Deckel 12 gebogen werden kann, wie bei 16 (Abb. 1) angedeutet ist, wo auch
das Verschweißen beginnt. Das Ventil 31 bleibt geschlossen, das Ventil 29 offen. Der Druck des
inerten Gases innerhalb des Behälters 10 wird mittels des Ventils 20 so weit über Atmosphärendruck
aufrechterhalten, daß die Teile, welche zum Biegen erhitzt werden, und die Schweißstellen
in einer sauerstofffreien Atmosphäre verbleiben und der Eintritt der Luft von außen an
die erhitzten Teile verhindert wird. In dem Maße, in dem das Schweißen der Verbindung
zwischen dem Deckel 12 und dem Behälter 10 fortschreitet und sich dem Ende nähert, kann
der Druck des inerten Gases in dem Behälter 10 allmählich herabgesetzt werden, wie für Abb. 1
beschrieben. Auf diese Weise wird die sauerstoffhaltige Luft des Behälters billiger und
schneller durch inertes Gas ersetzt; wenn man das Entweichen des inerten Gases durch die
unvollkommene Verbindung zwischen den Teilen 12 und 10 herbeiführt, während diese Teile zum
Umbördeln erhitzt und dann allmählich zusammengeschweißt werden, wird der Zutritt von
Sauerstoff zu der Erhitzungs- und Schweißstelle vollständig ausgeschlossen und die Bildung des
unerwünschten magnetischen Oxyds verhindert. Während des Erhitzens oder des Schweißens
kann ein Wasserstrahl durch die Düse 34 (Abb. ι)
an die unteren Teile des Umformergehäuses zugeführt werden, um das Überhitzen dieser Teile
und des sie berührenden Umformers zu verhindern.
Abgesehen von den bereits angegebenen Vorteilen wird durch die Erfindung ein Umformergehäuse
geschaffen, welches dem notwendigen hohen Druck des dielektrischen Gases ohne Verlust
an solchem widersteht.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Aufschweißen von Dekkeln auf Behälter, z. B. Umformerbehälter, unter dem Schutz nicht oxydierender Gase, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schweißen die Luft in dem Behälter (10) durch ein Schutzgas ersetzt und während des Schweißens in den Behälter noch weiter Schutzgas eingepreßt wird, so daß Schutzgas statt Luft dauernd über die Schweißstellen aus dem Spalt zwischen Behälter und Deckel strömt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Schweißen die Luft durch das eingepreßte Schutzgas verdrängt und dann erst unter Fortsetzung des Einpressens von Schutzgas das Schweißen vorgenommen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung einer besonderen Abdichtung für Deckel und Behälter gegen den Eintritt von Luft diese aus dem Behälter durch Absaugen entfernt und dann Schutzgas eingelassen wird, hierauf die besondere Abdichtung entfernt und unter Fortsetzung des Einpressens von Schutzgas das Schweißen vorgenommen wird.
- 4. Behälter zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem an der inneren Behälterwandung (10) anliegenden Deckel (12) versehen ist, damit das Schutzgas auf dem kürzesten Wege und ungehindert die Schweißstellen bestreichen kann.
- 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt zwischen Deckel und Behälter zwecks Aussaugens der Luft aus dem Behälter (10) durch eine über den Spalt geschobene elastische Muffe (25) luftdicht verschlossen wird.
- 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß über den Deckel (12) zwecks Aussaugens der Luft aus dem Behälter (10) eine Kappe (22) gestülpt wird, die mit dem Behälter (10) durch die elastische Muffe (25) luftdicht verschlossen wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (22) einen Flansch (24) zum Abdichten der elastischen Muffe (25) mj+tels eines Spannringes (26) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US446451XA | 1925-02-21 | 1925-02-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DEP52316D Expired DE446451C (de) | 1925-02-21 | 1926-02-21 | Aufschweissen von Deckeln auf Behaelter, z.B. Umformerbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446451C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973775C (de) * | 1951-01-18 | 1960-06-02 | Combustion Eng | Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren |
-
1926
- 1926-02-21 DE DEP52316D patent/DE446451C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973775C (de) * | 1951-01-18 | 1960-06-02 | Combustion Eng | Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren |
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