DE401830C - Verfahren zum hermetischen Abschliessen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen waehrend des Betriebes - Google Patents
Verfahren zum hermetischen Abschliessen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen waehrend des BetriebesInfo
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- DE401830C DE401830C DEJ23613D DEJ0023613D DE401830C DE 401830 C DE401830 C DE 401830C DE J23613 D DEJ23613 D DE J23613D DE J0023613 D DEJ0023613 D DE J0023613D DE 401830 C DE401830 C DE 401830C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/12—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints with a seal made of lead, caulked packing, or the like
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. SEPTEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c GRUPPE 15 (J 23613 VIJ4C)
Paul Jelinski in Charlottenbmg.
Verfahren zum hermetischen Abschließen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen
während des Betriebes.
Rohrleitungen und besonders Gasrohrleitungen werden bisher mittels Bleimuffe und
Teerstrick abgedichtet. Neuerdings ist man dazu übergegangen, Stahlrohre für Gasverteilung
zusammenzuschweißen, denn man hat seit langem festgestellt, daß die Bleidichtung,
auf die Dauer nicht dicht hält. Durch Erschütterungen im Erdreich, wie sie besonders
durch Straßenbahnen und Lastkraftwagen hervorgerufen werden, wird die mechanisch eingetriebene
Bleidichtung bald undicht und , Gasverluste von 5, 10 und mehr Prozent gehören
nicht zur Seltenheit. Besonders bei den Hochdruck- bzw. Gasfernleitungen, die viele Kilometer weit besonders große Mengen 1S
Gas unter erhöhtem Druck fortleiten, sind diese Verluste besonders groß und empfindlich.
Moderne Gasleitungen werden, wie bereits erwähnt, verschweißt. Von diesem Gesichts-
punkt ausgehend ist man dazu übergegangen, bestehende Gasrohrleitungen mit Bleiabdichtung
nachträglich zusammenzuschweißen.· Diese Verfahren aber haben verschiedene;
Nachteile, besonders weil die Nachschweißung bei einer gasgefüllten Leitung nur bis höchstens
iooo mm Wassersäule unter ständiger Gefahr für den Schweißer ausgeführt werden
kann. Ferner hat sich gezeigt, daß sich
ίο eine wirklich innige Verbindung der ca. iobis
2o mm starken Bleimuffe mit dem ca. 3 bis
7 mm starken Rohrende nicht einwandfrei herstellen läßt. Es ist nicht möglich, den
starken Muffenrand mit dem bedeutend weniger starken Rohrende in einwandfreier
Weise zu verbinden, da die bedeutend stärkere Erhitzung der Muffe ein Verbrennen des
schwachen Rohrendes herbeiführt. Man sucht dies durch Einführung eines Ringes von
ao Schweißeisen in die Muffenöffnung zu vermeiden, jedoch wird dadurch nur ein Verziehen
des Schweißgutes erzielt, aber nicht die innige Verbindung des Rohrmaterials erreicht.
Undichte und poröse Stellen bei dieser Art Schweißung sind oft nachträglich festgestellt worden.
Um ältere Gasleitungen mit Bleimuffen während des Betriebes und bei jedem beliebigen
Druck hermetisch' abdichten zu können, sieht die vorliegende Erfindung eine
vollständige Überkappung der bestehenden. Muffe vor.
Die bestehende Muffe a, die mit Bieiring b
und Teerstrick c abgedichtet ist, wird durch eine entsprechende aus zwei Längshälften zusammengesetzte,
aus schweißbarem Blech bestehende Kappe d umgeben, und an den beiden Rundnähten e mit dem vorhandenen,
Rohr verschweißt. % Die beiden Längsnähte/ werden ebenfalls zusammengeschweißt. Es
entsteht so um die undichte Muffe eine vollständig dichte Umhüllung. Da die Blechstärke
der Umhüllung nicht stärker zu sein braucht als die jeweilige Rohrwand, so ist ein gleichmäßiges Zusammenschweißen gleichstarker
Materialien gegeben. Um sich von der einwandfreien und dichten Nachschweißung der zweiteiligen Kappe d überzeugen
zu können, wird ein Prüfloch g mit Gewinde angebracht. Mittels Luftpumpe oder
Kohlensäure kann in dem die alte Muffe umgebenden Räume h ein Überdruck erzeugt
werden, und daran anschließend können die Schweißnähte durch Abseifen auf die wirkliche
Dichtigkeit sofort untersucht werden. Das Prüfloch g wird dann mit einem Gewindestopfen
verschlossen. Da bei der Überkappung der alten Bleimuffe an dieser keine
Veränderungen vorgenommen werden, kann' die Schweißung ohne jede Gefahr für den·
Schweißer und bei jedem beliebigen Druck vorgenommen werden.
Claims (1)
- Patent- Ansprüche:1. Verfahren zum hermetischen Abischließen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen während des Betriebes, dadurch gekennzeichnet, daß die bestehenden mit Blei abgedichteten Muffen durch bus zwei Längshälften bestehende Kappen (d) umgeben werden, die durch Schweißung an den beiden Rundnähten (e) und den beiden Längsnähten (/) geschlossen und mit der vorhandenen Rohrleitung innig verbunden werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteilige Übermuffe nach Fertigstellung der Schweißung auf Dichtigkeit geprüft wifd, indem man durch ein Prüfloch (g) mittels einer Luftpumpe* in dem Hohlraum der Kappe einen Überdruck erzeugt.X' j-11 .J-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ23613D DE401830C (de) | 1923-04-05 | 1923-04-05 | Verfahren zum hermetischen Abschliessen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen waehrend des Betriebes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ23613D DE401830C (de) | 1923-04-05 | 1923-04-05 | Verfahren zum hermetischen Abschliessen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen waehrend des Betriebes |
Publications (1)
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|---|---|
| DE401830C true DE401830C (de) | 1924-09-11 |
Family
ID=7201476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ23613D Expired DE401830C (de) | 1923-04-05 | 1923-04-05 | Verfahren zum hermetischen Abschliessen der Verbindungsstellen von Gasrohrleitungen waehrend des Betriebes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401830C (de) |
-
1923
- 1923-04-05 DE DEJ23613D patent/DE401830C/de not_active Expired
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