DE409672C - Verbindung metallgedichteter Gasdruckleitungen - Google Patents

Verbindung metallgedichteter Gasdruckleitungen

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DE409672C
DE409672C DER54978D DER0054978D DE409672C DE 409672 C DE409672 C DE 409672C DE R54978 D DER54978 D DE R54978D DE R0054978 D DER0054978 D DE R0054978D DE 409672 C DE409672 C DE 409672C
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Germany
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gas pressure
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welding
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DER54978D
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RHEIN WESTF ELEK CITAETSWERK A
RICHARD STARKE
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RHEIN WESTF ELEK CITAETSWERK A
RICHARD STARKE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/12Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints with a seal made of lead, caulked packing, or the like
    • F16L13/122Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints with a seal made of lead, caulked packing, or the like for male-female connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Material Composition (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. FEBRUAR 1925
REIGHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c GRUPPE 15
(R5497SVIl4C)
f
Rhein.-Westf. Elektricitätswerk, Akt-Ges. und Richard Starke in Essen, Ruhr. Verbindung metallgedichteter Gasdruckleitungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1922 ab.
• Die Erfindung betrifft eine Verbindung für j bei denen die vorhandene Muffendichtung aus
Gasdruckleitungen, die an der Verbindungs- einer Strick dichtung und einer davorliegienden
stelle bereits durch eine Metalldichtung äbge- Bleidichtung besteht.
dichtet sind, also insbesondere eine Rohrver- ; Soll bei derartigen Gasdruckleitungen der
bindung für bereits verlegte Gasdruckleitungen, Betriebsdruck zur besseren Ausnutzung erhöht
werden, so geben die vorhandenen Dichtungsmittel nicht mehr die genügende Sicherung für die gewünschte Dichtigkeit der Verbindung. Es könnte nun eine Zusatzdichtung; dadurch geschaffen werden, daß die Rohrenden einfach miteinander verschweißt werden. Infolge der durch das Schweißen eintretenden Erhitzung der Rohrenden wird aber dann die Bleidichtung flüssig und fließt aus. ίο Die Undichtigkeiten werden infolgedessen während des Schweißens, falls der Betriebsdruck nicht wesentlich herabgesetzt wird, so groß, daß die Schweißarbeit durch ausströmendes Gas behindert, wenn nicht gar unmöglich gemacht wird.
Nach der Erfindung ist dieser Übelstand dadurch vermieden, daß der Metalldichtung ein an beide Rohrenden anzuschweißender Ring vorgelagert ist, der an der äußeren Stirnfläche der Dichtung einen .Ringraum frei läßt, welcher vor dem Anschweißen mit einem unter der Wirkung der Schweißhitze nicht flüssig werdenden oder gar verbrennenden Stoff ausgefüllt wird. Diese Füllmasse (Ton, Asbest o. dgl.) dient also bei der Herstellung der Zusatzdichtung durch Verschweißung des Ringes mit den Rohrenden, als Absperrmittel für das flüssig werdende Blei, so daß dieses nicht nach außen fließen kann. Selbst bei hohen Betriebsdrücken, können während des Schweißens keine so großen Gasmengen austreten,, daß die Herstellung der beiden Schweißnähte zwischen dem anzuschweißenden Ring und den Rohrenden behindert wird. Dabei brauchen an den vorhandenen Dichtungen keinerlei Abänderungen vor dem Schweißen vorgenommen zu werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Rohrverbindung nach der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
Die bereits verlegte Gas druckleitung besteht^ bei dem dargestellten Ausführungsbeisp'iel aus Rohren, von denen das eine ^an der Verbindungsstelle mit seinem geraden Ende α in die Muffe b des anderen Rohres hineinragt. Zwischen Muffe b und Rohrende α ist in der üblichen Weise eine Teerstrickdichtung c und davorliegend eine Bleidichtung d vorgesehen.
Soll an dieser Verbindungsstelle die Abdichtung durch die Dichtungen c und d noch durch Verschweißen des geraden Rohrendes a mit der Muffe verstärkt werden, so wird ein Profileisenring e angeschweißt, der zwischen sich und der äußeren Stirnfläche der Bleidichtung d einen Ringraum / frei läßt. Dieser ' Ringraum wird mit einer unverbrennbaren Masse, z. B. plastischem Ton, ausgefüllt. Dies erfolgt dadurch, daß vor der Stirnfläche der Bleidichtung d ein Tonring g angeformt, der Profileisenring e von außen auf den Tonring aufgesetzt und mittels der aus den beiden Ringen h und den Zugschrauben / bestehenden Haltevorrichtung gegen die Muffe b angepreßt wird. Der Profileisenring e besteht z. B. aus zwei Hälften, die zunächst miteinander verschweißt werden. Es wird darauf der Profileisenring e einerseits mit der Muffe b verschweißt, so daß die Schweißnaht k ent- ! steht, anderseits mit dem geraden Rohrende«, ; so daß die Schweißnaht m entsteht. \ Kommt beim Schweißen die Bleidichtung d infolge der Erhitzung der Rohrenden zum Schmelzen, so bleibt der Bleiring flüssig stehen, da er an einem Ausfließen nach innen durch die Teerstrickdichtung c und nach außen durch den Tonring g verhindert ist. Nach erfolgter Schweißung wird die Bleidichtung wieder fest. Während der Herstellung der Schweißnähte k und m ist daher die ursprüngliche Abdichtung durch die Strickdichtung c und die Blei dichtung nicht beeinträchtigt, so daß auch bei hohem Gasdruck während des Schweißens nicht so viel Gas austreten kann, daß durch die Gefährdung der Schweißmannschaft die Schweißarbeit unterbrochen wird.
Das Abdichtungsverfahren kann daher verhältnismäßig schnell durchgeführt werden, da die vorhandenen Dichtungen c und d unverändert bleiben können und nur der Tonring g anzuformen und der Profileisenring e festzupressen ist, bevor mit dem Schweißen begonnen werden kann.
Die Füllmasse für den Ringraum / kann auch aus Asbest oder einem anderen Stoff bestehen, der bei der Erhitzung der Rohrenden durch das Schweißen nicht flüssig wird oder verbrennt. Das Profil des anzuschweißenden Eisenringes e richtet sich nach der Muffenform.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verbindung metallgedichteter Gasdruckleitungen, gekennzeichnet durch einen der Metalldichtung (ß) vorgelagerten, an beide Rohrenden (a, b) anzuschweißenden Ring (e), der an der äußeren Stirnfläche der Metalldichtung einen Ringraum (/) frei läßt, welcher vor dem Anschweißen mit einem unter der Wirkung der Schweißhitze nicht flüssig werdenden oder verbrennenden Stoff (g) ausgefüllt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DER54978D 1922-01-31 1922-01-31 Verbindung metallgedichteter Gasdruckleitungen Expired DE409672C (de)

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