DE29727C - Röhrenverbindung mit Dichtung durch Flüssigkeitsdruck - Google Patents

Röhrenverbindung mit Dichtung durch Flüssigkeitsdruck

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DE29727C
DE29727C DENDAT29727D DE29727DA DE29727C DE 29727 C DE29727 C DE 29727C DE NDAT29727 D DENDAT29727 D DE NDAT29727D DE 29727D A DE29727D A DE 29727DA DE 29727 C DE29727 C DE 29727C
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Germany
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grooves
sleeves
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DENDAT29727D
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G. OESTEN in Berlin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L17/00Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
    • F16L17/10Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure the packing being sealed by the pressure of a fluid other than the fluid in or surrounding the pipe
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C3/00Vessels not under pressure
    • F17C3/02Vessels not under pressure with provision for thermal insulation
    • F17C3/08Vessels not under pressure with provision for thermal insulation by vacuum spaces, e.g. Dewar flask
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C2201/00Vessel construction, in particular geometry, arrangement or size
    • F17C2201/01Shape
    • F17C2201/0138Shape tubular

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1884 ab.
Mittelst der dargestellten Einrichtungen kann man auf bequem auszuführende Weise eine vollständig dichte Verbindung von Röhren mit Dichtung durch Flüssigkeitsdruck herstellen.
Die Fig. 1, 2 und 2 a stellen zwei verschiedenartige Rohrverbindungen für gufseiserne Röhren, Fig. 3 und 4 für Bleirohre, · Fig. 5 und 6 Abände^ rungen der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Anordnung, Fig. 7 eine Verbindung eines Wasserhahnes mit dem Bleirohr der Leitung dar.
In Fig. ι besteht diese Verbindung aus einer Muffe oder einem cylindrischen äufseren Ring A, in welchen ein hohler, aus nachgiebigem Stoff hergestellter Ring B eingeschoben wird, dessen hohler, innerer Raum mit dem Druckrohr d in Verbindung steht. Die zu verbindenden gufseisernen Rohrenden sind entweder glatt oder mit beliebig gestalteten Erhöhungen oder Riefen, in der Zeichnung mit kreisförmigen Nuthen c c versehen. Durch den Flüssigkeitsdruck wird der hohle Bleiring von innen aus einerseits gegen die Muffe A, andererseits gegen die Rohrstücke CC derart geprefst, dafs das Blei in die Nuthen c c dringt und an den Mantelflächen der Rohrenden fest anliegt, somit die Rohrenden CC vollständig dichtet. Nach erfolgter Verbindung wird das Druckrohr d dicht bei B zusammengedrückt und oberhalb abgeschnitten.
In Fig. 2 ist eine Abänderung der in Fig. 1 dargestellten Anordnung gezeigt, während Fig. 2 a die Muffe ΑΛ mit Bleiring B1 darstellt. Die äufsere Muffe A1 ist an ihren Enden trichterförmig, nach innen verengt, gestaltet und an den Enden EE mit Riefen oder Schraubengewinde versehen. Der innere Bleiring B1 ist derart geformt, dafs der mittlere Theil zwischen der inneren Mantelfläche von A' und der äufseren von Βλ einen geringen hohlen, ringförmigen Raum D1 zur Aufnahme der Flüssigkeit bildet. Dieser Raum kann auch erst durch den Druck erzeugt werden, Fig. 2 a. Die zu verbindenden guiseisernen Rohrenden C1C sind wie in Fig. ι mit Nuthen cx c1 versehen. Die Hülfskeilringe F F -werden nach innen getrieben , wodurch eine vollständige Dichtung zwischen der Muffe A1 bei EE und dem Bleiring B1 erzielt wird. Die Durchbohrung d1 in der Muffe Ax dient zur Zuleitung der einzupressenden Flüssigkeit. Diese drückt den Bleiring B' in die Nuthen C1C1 und an die äufseren Mantelflächen von C1 C1, dafs die Rohrenden vollständig dicht verbunden werden. Nöthigenfalls kann nach ' erfolgter Dichtung durch d' dieselbe Flüssigkeit, z. B. Wasser oder ein breiartiger Stoff, der nach der Einpressung erhärtet, bis an den oberen Rand von dx nachgefüllt und dann mittelst der zum Muttergewinde in d' gehörigen Schraube S und Kupferscheibe K, Fig. 3, nochmals geprefst und vollständig dicht abgeschlossen werden. In Rohre, welche nicht die zum Verdichten erforderliche Widerstandsfähigkeit besitzen, setzt man einen inneren Rohrstutzen als Kernstück ein; die zu verbindenden Rohrenden müssen dann dem Rohrstutzen entsprechend erweitert sein, Fig. 3 und 4. In Fig. 3 ist die Verbindung zwischen Muffe und Bleirohr derart abgeändert, dafs statt An-
"Wendung der Hülfskeilringe der innere Bleiring B% mit der äufseren Muffe A2 fest verlöthet ist. Der äufsere Mantel des Rohrstutzens oder Kernstückes H ist mit Riefen oder Gewinde versehen. Durch Druck auf die Aufsenfläche des Bleiringes B"' erfolgt ein festes Zusammenpressen der sich berührenden Flächen von 2?2 und C2C2 unter gleichzeitigem Einpressen der inneren Flächen der Rohrenden in die Riefen des Stutzens H. Fig. 4 ist eine Abänderung der in Fig. 2 dargestellten Anordnung, wobei die Hülfskeilringe F3 F3 und die Riefen E3 E3 in A3 angeordnet sind, in Verbindung mit dem Rohrstutzen H3.
Ist der Stoff der zu verbindenden Rohre von solcher Widerstandsfähigkeit, dafs er den entsprechenden Druck zwar auszuhalten vermag, aber dennoch ein Eindringen eines härteren Körpers gestattet, wie z. B. Zinnrohr, so kommt die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung zur Anwendung. Die Muffe A* mit Bleiring B1 ist dieselbe wie in Fig. 3. Auf die zu verbindenden Rohrenden werden Ringe L L von härterem Stoff als Blei und Zinn, ζ. B. Ringe aus sehr weichem Eisen, geschoben, welche beim Einpressen der Flüssigkeit einerseits in den Bleiring 2?4 und andererseits in die Rohrenden C C eindringen.
Es kann auch als Dichtungsmasse eine Masse M, die weicher als Blei oder Zinn ist, z. B. Kautschuk, verwendet werden, welche sich in Vertiefungen der Muffe und der Rohrenden einprefst, Fig. 6. Alsdann versieht man die Innenfläche des Bleiringes B5 und die Aufsenfläche der Rohrenden C5 C5 mit Riefen oder Nuthen, in welche sich die Masse M einprefst.
In Fig. 7 ist die in Fig. 3 beschriebene Anordnung zur Verbindung eines Wasserhahnes mit der Leitung dargestellt. Das Rohr R -wird mit Nuthen oder Gewinde versehen, und die Dichtung erfolgt entweder mittelst der in Fig. 3 oder der in Fig. 4. dargestellten Anordnungen.

Claims (5)

  1. Patent-AnSprüche:
    Bei Röhren verbindungen:
    Die Anwendung von Muffen oder cylindrischen äufseren Ringen A von genügender Widerstandsfähigkeit gegen den zum Verdichten erforderlichen Flüssigkeitsdruck in Verbindung mit hohlen, nachgiebigen inneren Ringen B, welche durch Flüssigkeitsdruck von innen (D) einerseits gegen die Muffe A, andererseits gegen die an einander s|:ofsenden glatten, mit Riefen c oder Erhöhungen versehenen Enden der zu verbindenden Rohrstücke CC derart geprefst werden, dafs die Rohrenden CC, Fig. 1, vollständig dicht verbunden werden.
  2. Die Anwendung solcher hohlen Muffen, deren äufserer Mantel Αλ (A2 A3 A4J aus gleichem Stoff, wie bei 1., und deren innere Wandung B' (B2B3 B1) aus nachgiebigem Stoff hergestellt ist, durch Flüssigkeitsdruck im Innern Dx der Wandungen dieser Muffen die innere nachgiebige Fläche B1 derselben gegen die Enden der zu verbindenden Rohre C C^ gedrückt wird und diese vollständig dicht verbindet.
  3. Bei i. und 2. die Anwendung von Hülfskeilringen F(F3), Fig. 2 und 4.
    Bei i. und 2. die Anwendung von inneren Rohrstutzen H(H3) als Kernstücken mit oder ohne Nuthen für solche Fälle, in denen das Rohr nicht die zum Verdichten erforderliche Widerstandsfähigkeit besitzt, Fig. 3, 4 und 7,
  4. Bei i, und 2. die Anordnung, zwischen Muffe AB bezw. A1 B\ AiBi und Rohr C C härtere Ringe L einzuschieben, welche sich in beide eindrücken, mit oder ohne Verwendung der unter 3. genannten Hülfskeilringe F oder der unter 4. genannten Rohrstutzen H, Fig
  5. 5. Bei 5. die Anordnung, zwischen Muffe A1 B\ und Rohr C C weichere Körper M einzuschieben, welche Vertiefungen in beiden (B und CyI, Fig. 6, ausfüllen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2523716A (en) * 1946-11-18 1950-09-26 Edward L Parr Hydraulic coupling
US2871034A (en) * 1953-08-10 1959-01-27 Sumner D Wiltse Pressure actuated resilient sleeve type tube coupling
DE1282372B (de) * 1967-11-29 1968-11-07 Hans Lingl Dichtmuffe fuer Rohre, insbesondere Kanalisationsrohre
US3473829A (en) * 1967-05-08 1969-10-21 Dennis Daniels Inflatable connector
DE3706216A1 (de) * 1987-02-26 1988-09-29 Marinetechnik Gmbh Durch fluiddruck anbringbarer rohrverbinder

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