DE1032985B - Rohr- bzw. Schlauchkupplung - Google Patents

Rohr- bzw. Schlauchkupplung

Info

Publication number
DE1032985B
DE1032985B DEC12348A DEC0012348A DE1032985B DE 1032985 B DE1032985 B DE 1032985B DE C12348 A DEC12348 A DE C12348A DE C0012348 A DEC0012348 A DE C0012348A DE 1032985 B DE1032985 B DE 1032985B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
wall
housing
coupling
hose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12348A
Other languages
English (en)
Inventor
Clifford Logan Ashbrook
Paul Leo Peterschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRY T CHAMBERLAIN
Original Assignee
HENRY T CHAMBERLAIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENRY T CHAMBERLAIN filed Critical HENRY T CHAMBERLAIN
Publication of DE1032985B publication Critical patent/DE1032985B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/092Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of elements wedged between the pipe and the frusto-conical surface of the body of the connector
    • F16L37/0925Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of elements wedged between the pipe and the frusto-conical surface of the body of the connector with rings which bite into the wall of the pipe
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/32Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses comprising parts outside the hoses only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/092Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of elements wedged between the pipe and the frusto-conical surface of the body of the connector
    • F16L37/0926Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of elements wedged between the pipe and the frusto-conical surface of the body of the connector with an inner support sleeve arranged within the pipe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Schnellkupplungen bzw. Verbindern für Rohre, Schläuche u. dgl. Insbesondere betrifft die Erfindung eine verbesserte Kupplungsvorrichtung, bei der keine Gewindegänge vorgesehen sind und bei der ein Druck aufgebracht wird, um rohrförmige Leitungen oder Schläuche, die kein Gewinde aufweisen, miteinander zu verbinden.
Jedem Fachmann ist es klar, daß ein Bedarf nach einer zweckmäßigen und schnell zu betätigenden Kupplungsvorrichtung der gewindelosen Bauart besteht, d. h. nach einer Kupplungsvorrichtung zum Verbinden von Abschnitten von Wasserleitungen, Gasleitungen und ähnlichen Leitungen, insbesondere solchen, die aus künstlichen oder natürlichen Polymeren sowie anderen Kunststoffen bzw. plastischen Materialien hergestellt sind. Besonders erwünscht ist es bei einer Armatur oder Kupplungsvorrichtung der vorstehend bezeichneten Art, daß die Vorrichtung in einfacher und wirksamer Weise an der Außenseite der Rohrleitung angreift, um eine zwangläufige Verbindung zwischen den Rohrabschnitten herzustellen und eine abgedichtete Verbindung zu schaffen, die gegenüber dem Druck von Gasen bzw. Flüssigkeiten dicht hält. Der Bedarf nach einer derartigen Armatur hat sich seit der Einführung der neuen Rohrerzeugnisse aus plastischen Materialien, bei denen gewindelose Kupplungen besonders zweckmäßig sind, ständig gesteigert.
Um diese Forderungen bei einer Kupplung der angegebenen Art zu erfüllen, ist erfindungsgemäß in einem Gehäuse ein zum Einspannen des Rohr- bzw. Schlauchendes dienender Dichtungsring aus nachgiebigem Material vorgesehen, der an der einen Stirnfläche eine Mehrzahl von Klemmstücken frei tragend hält und an der anderen Stirnfläche zwei konzentrische Lippen aufweist. Diese Lippen sind so angeordnet, daß die äußere beim Einschieben der Dichtung in das Gehäuse nach innen gedrückt wird und dabei eine kippende Wirkung auf die Klemmstücke in dem Sinne ausübt, daß die vorderen Enden der Klemmstücke aufgespreizt werden und ein leichtes Einführen des Rohr- bzw. Schlauchendes in die Kupplung ermöglichen. Die innere Lippe wird dagegen beim Einschieben des Rohres in den Dichtungsring nach außen gedruckt und bewirkt dadurch ein Kippen der Klemmstücke in der entgegengesetzten Richtung und damit ein festes Anlegen der Klemmstücke an das Rohrbzw. Schlauchende. Bei einer solchen Ausbildung der Kupplung läßt sich das Rohr- bzw. Schlauchende in besonders einfacher Weise in die Kupplung einspannen, da es sich beim Einschieben in die Kupplung selbsttätig festklemmt.
Besonders zweckmäßig ist es, den Dichtungsring in einer kegelstumpfförmigen Kammer des Gehäuses an-Rohr- bzw. Schlauchkupplung
Anmelder:
Henry T. Chamberlain,
Evanston, 111. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff und Dipl.-Ing. G. Puls, Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1954
Clifford Logan Ashbrook, Houston, Tex„
und Paul Leo Peterschmidt, Park Forest, 111. (V. St. Α.),
sind als Erfinder genannt worden
zuordnen, da die innere Wandfläche dieser Kammer bei axialer Verschiebung der Klemmstücke einen radialen Druck auf diese ausübt und dadurch ein festes Anpressen der Klemmstücke an das Rohr- bzw. Schlauchende bewirkt.
Der Dichtungsring kann auf der entgegengesetzt zu den Klemmstücken liegenden Seite dem Druck des Strömungsmittels ausgesetzt sein, das aus dem einen Rohrende in das andere übertritt, so daß der Ring unter dem Einfluß dieses Druckes axial verschoben wird und dadurch die zum Festklemmen des Rohrbzw. Schlauchendes erforderliche axiale Verschiebung der Klemmstücke herbeiführt.
In dem Gehäuse der Kupplung kann ein ringförmiges Abstandsstück vorgesehen sein, das einen Anschlag beim Einschieben des Rohr- bzw. Schlauchendes bildet und zwei axial gerichtete ringförmige AVände trägt, von denen die äußere an der Innenwand des Gehäuses anliegt, während die innere in der Ringnut liegt, die zwischen den Lippen des Dichtungsringes gebildet wird, und somit den Dichtungsring trägt. Die innere Wand kann dabei in zwei konzenirische Wände unterteilt sein.
An den Lippen des Dichtungsringes können mit Hilfe von Aussparungen ringförmige Klappen gebildet sein, die durch den Außendruck an die Wand des Gehäuses bzw. des Rohr- oder Schlauchendes angedrückt werden, wenn der Druck des Strömungsmittels unter dem Außendruck liegt. Die Klappen sichern auch in diesem Fall eine zuverlässige Abdichtung.
Ein besonders schnelles Lösen der Kupplung läßt sich erzielen, wenn auf dem Gehäuse der Kupplung
809 558/238
axial verschiebbar eine Hülse angeordnet ist, die beim Verschieben in Richtung auf das Rohr- bzw. Schlauchende zu die Klemmstücke mitnimmt und dadurch die Klemmwirkung aufhebt.
Der Erfindungsgegenstand ermöglicht bei jedem Betriebsdruck eine zuverlässige Abdichtung, ohne daß es erforderlich ist, irgendwelche mechanischen Mittel, z. B. Druckfedern, zu verwenden.
Ein zusätzlicher Vorteil ergibt sich bei der Verwen-Fig. 8 ist ein in größerem Maßstabe gezeichnetes Stück eines Schnittes, der im wesentlichen durch den Mittelabschnitt der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung verläuft, um die Einzelheiten der Arbeitsweise des bei diesem Ausführungsbeispiel verwendeten verbesserten Abdichtungsmechanismus zu zeigen;
Fig. 9 ist ein Fig. 2 ähnelnder Längsschnitt, der die Einzelheiten und Merkmale einer ersten abgeänderten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplungs
dung nichtmetillscher Rohre oder Schläuche aus künst- io vorrichtung erkennen läßt;
liehen oder natürlichen Polymermaterialien, denn es Fig. 10 ist ein Querschnitt, der im wesentlichen der
werden keine Bauteile aus Metall benötigt, um das erfindungsgemäße Kupplungsprinzip zur Wirkung
bringen. Der Halte- und Abdichtmechanismus ist derart konstruiert, daß die leere Armatur automatisch bereit ist, das Rohr oder den Schlauch aufzunehmen, ohne daß es erforderlich ist, besondere Vorrichtungen, z. B. Federn oder Klemmen bzw. Spangen aus Metall oder andere mechanische Hilfsmittel der bis heute üb-Linie 10-10 in Fig. 9 folgt;
Fig. 11 ist eine Fig. 1 ähnelnde Außenansicht, die Merkmale einer zweiten abgeänderten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung zeigt, welches ein schnell lösbares und auf ein anderes Bauteil aufschiebbares Übergangsstück umfaßt;
Fig. 12 ist ein Fig. 2 und 9 ähnelnder Längsschnitt, der die Einzelheiten und die Anordnung der Elemente
lichen Art, zu verwenden, um eine Auf spreiz- oder ao des Übergangsstücks nach Fig. 11 erkennen läßt;
Öffnungswirkung hervorzurufen.
Bei einer vorzugsweisen Ausführung der erfindungsgemäßen Kupplung beruht die Betätigung des Halte- und Abdichtmechanismus im großen und ganzen auf der Ausnutzung der Drücke der Flüssigkeit oder des Gases, das durch die Leitung hindurch gefördert wird. Man kann somit feststellen, daß die Kupplung sowohl bezüglich ihrer Abdichtungsfunktion als auch bezüglich ihrer Halte- bzw. Greiffunktion durch Druck be-Fig. 13 ist ein Querschnitt, der im wesentlichen längs der Linie 13-13 in Fig. 12 gelegt ist;
Fig. 14, 15 und 16 sind schematische Darstellungen einer abgeänderten Dichtung, die sich bei den drei in den vorstehend aufgeführten Figuren dargestellten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwenden läßt.
Die Grundgedanken und Merkmale der Erfindung sind in Fig. 1 bis 4 an Hand einer bevorzugten Aus
tätigt wird. Die Konstruktion der verschiedenen EIe- 30 führungsform einer Kupplungsvorrichtung 20 darge-
mente und Abschnitte der Kupplung führt zu einer allgemeinen zylindrischen Gestalt, und. die Kupplung kann in axialer Richtung eingeführte Enden von Rohroder Schlauchabschnitten aufnehmen, die mittels der Kupplung verbunden werden sollen. Ferner ist die Kupplung so ausgebildet, daß erhebliche Unterschiede bzw. Abweichungen hinsichtlich der Abmessungen und •des Außendurchmessers der Rohre bzw. Schläuche sowie Unrundheiten zulässig sind, ohne daß die Wirksamkeit des Halte- und Abdichtmechanismus ernstlich beeinträchtigt wird. Allgemein ist festzustellen, daß die Vorrichtung im Hinblick auf ihre allgemeineren Anwendungsfälle ein im wesentlichen rohrförmiges oder zylindrisches Gehäuse umfaßt, innerhalb dessen mehrere verschiebbare Rohrhaltestücke angeordnet sind, die durch ein einteilig ausgebildetes und auf das Aufbringen von Druck ansprechendes Dichtungsglied betätigt und zusammengeschoben werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Außenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung;
Fig. 2 ist ein Schnitt, der im wesentlichen längs der Achse der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung gelegt ist und die Vorrichtung in ihrem Zusammenwirken mit einem von zwei Rohren oder rohrförmigen Teilen zeigt, die mittels der Vorrichtung verbunden werden sollen;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt, der im wesentlichen der Linie 3-3 in Fig. 2 folgt, und zwar mit dem Blick in Richtung der Pfeile;
Fig. 4 ist ein Fig. 3 ähnelnder Querschnitt, der im wesentlichen längs der Linie 4-4 in Fig. 2 gelegt ist, und zwar mit dem Blick in Richtung der zugehörigen Pfeile;
Fig. 5, 6 und 7 zeigen schematisch die Funktionsweise des erfindungsgemäßen verbesserten Mechanismus zum Abdichten und Festhalten; stellt, die insbesondere dazu dient, einander nahe benachbarte Enden gleichachsig angeordneter Rohre oder Schläuche aus plastischem Material miteinander zu verbinden. Genauer gesagt umfaßt diese Kupplungsvorrichtung 20 ein zweiteiliges äußeres Gehäuse, das aus zwei einander ähnelnden Mantelstücken 21 und 21' besteht. Wenn diese Kupplungsvorrichtung an den beiden Rohrabschnitten 22 und 23 angebracht ist, um sie gemäß diesen Figuren zu verbinden, ist das Aggregat bzw. dieKupplung20 im wesentlichen gleichachsig mit den Rohrabschnitten angeordnet.
Wie man insbesondere in Fig. 2 erkennt, stellt jedes der Mantelteile 21 und 21' ein im wesentlichen kegelstumpfförmiges einteiliges Bauteil dar, das eine außen zylindrisch ausgebildete Wand 24 als Basis und eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Wand 25 umfaßt, welch letztere eine innenliegende kegelstumpfförmige Kammer bzw. eine axial verlaufende öffnung abgrenzt. Der Querschnitt des Wandabschnitts 24 bzw. der Basis läuft in einen konischen Wandabschnitt 26 aus, der an einer ringförmigen Schulter 27 beginnt. Gemäß Fig. 2 ist der Querschnitt des Seitenwandabschnitts25 im wesentlichen gleichmäßig, so daß jedes der Mantelteile 21 und 21' an seiner Innenseite eine im wesentlichen kegelstumpfförmige Fläche aufweist, die als Nockenfläche wirken kann. Man erkennt ferner, daß jedes der Mantelteile 21 und 21' an beiden Enden offen ist und daß diese beiden Teile derart zusammengebaut sind, daß sie sich mit ihren Basiswandabschnitten 24 berühren und gleichachsig angeordnet sind.
Zentral innerhalb der beiden Mantelteile 21 und 21' ist ein sich zwischen diesen Mantelteilen erstreckendes ringförmiges Abstandsglied 30 angeordnet, das in seiner Mitte eine öffnung 31 aufweist und eine ringförmige Basis bzw. eine einen Steg bildende Wand 32 umfaßt, die sich quer zur Hauptachse der Kupplung erstreckt und die öffnung 31 abgrenzt. Quer zu der Wand bzw. dem Steg 32 erstreckt sich ein äußerer Wandabschnitt 33, der das beschriebene ringförmige Bauteil nach außen begrenzt. Es sei bemerkt, daß die
Außenwand 33 des ringförmigen Bauteils gemäß Fig. 2 einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweist, damit dieses Bauteil an den verjüngten bzw. konischen Wandabschnitten 26 der Mantelteile 21 und 21' des Gehäuses angreifen bzw. diese aufnehmen kann. Vorzugsweise sind sowohl die Mantelteile 21 und 21' als auch das ringförmige Bauteil 30 aus dem gleichen plastischen Material hergestellt, so daß man diese drei Bauteile an den Paßflächen der Wandabschnitte 26 des Gehäuses und den geneigten Flächen des äußeren Wandabschnitts 33 des ringförmigen Bauteils durch eine mit Hilfe eines Lösungsmittels durchgeführte Schweißung miteinander verbinden kann.
Das ringförmige Bauteil 30 umfaßt ferner zwei sich in einem radialen Abstand voneinander erstreckende ringförmige Wände 34 und 35, die auf dem Steg 32 senkrecht stehen und gegenüber der Außenwand 33 radial nach innen versetzt sind. Diese ringförmigen Wände 34 und 35 ragen von den beiden Stirnflächen des Steges 32 weg und besitzen jeweils die gleiche axiale Länge, um zwei ringförmige Kammern 36 und 36' zu bilden; hierdurch erhält das ringförmige Bauteil eine vollständig symmetrische Gestalt. Gemäß Fig. 4 ist die Wand 35 durchlaufend ausgebildet, während die Wand 34 eine Anzahl von Schlitzen 37 aufweist, mittels deren der Druck, unter welchem die Leitungs- bzw. Rohrstücke 22 und 23 stehen, auf die Kammern 36 und 36' übertragen wird. Gemäß Fig. 2 können die Wände 34 bzw. deren einzelne Abschnitte gegebenenfalls an Stelle der Schlitze 37 mit kleinen Löchern oder öffnungen 38 versehen sein, um in die Kammern 36 und 36' ein unter Druck stehendes Strömungsmittel einzuleiten.
Innerhalb des Kupplungsgehäuses sind zwei ringförmige Dichtungsteile 40 und 40' so angeordnet, daß sie mit enger Passung an den vorstehenden Wandabschnitten 34 und 35 angreifen und somit als Kappen für die Kammern 36 und 36' wirken. Jedes dieser Dichtungsteile besteht jeweils aus einem Stück und ist vorzugsweise aus einem Material hergestellt, das eine ausreichende Nachgiebigkeit aufweist, damit sich die Dichtungsteile beim Aufbringen eines Drucks verformen können. Gemäß Fig. 5 umfaßt der Querschnitt jedes der Dichtungsteile 40 und 40' zwei schräg liegende ringförmige Lippen bzw. lippenförmige Wandabschnitte 41 und 42, die konzentrisch zueinander verlaufen und mit einer im wesentlichen quer zu diesen Wandabschnitten liegenden Basis oder Verbindungswand 43 aus einem Stück bestehen. Die Basis bzw. Verbindungswand 43 weist an ihrer Unterseite eine ringförmige Nut von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt auf.
Mit jedem der Dichtungsteile 40 und 40' sind jeweils vier Gleitsegmente bzw. kegelstumpfförmige Quadranten 45 verbunden. Diese Quadranten oder Gleitstücke besitzen gemäß Fig. 2 und 5 bis 7 einen im wesentlichen keilförmigen Querschnitt und sind jeweils an der Innenseite 46 mit Zähnen oder Stufen versehen. In manchen Fällen, beispielsweise dann, wenn Rohrstücke aus Metall miteinander verbunden werden sollen, werden diese Innenflächen nicht gezahnt, sondern glatt ausgeführt. Jede der gezahnten Wände 46 begrenzt im wesentlichen einen Viertelkreis, so daß beim Zusammenbauen der vier Gleitstücke eine axiale Bohrung entsteht, welche die zylindrische Außenfläche eines in die Kupplung eingesetzten Rohrs aufnehmen kann. Es sei ferner bemerkt, daß an jedem der Gleitstücke 45 am inneren Ende ein Vorsprung 47 vorgesehen ist, dessen Querschnitt schwalbenschwanzförmig ist, so daß dieser Vorsprung in die schwalbenschwanzförmige Nut 44 des betreffenden Dichtungsteils 40 bzw. 40' eingreifen kann. Das Zusammenpassen der schwalbenschwanzförmigen Nuten und Vor-Sprünge an den Dichtungsteilen bzw. an den Gleitstücken bildet ein zweckmäßiges Mittel zum Verbinden der Gleitstücke und Dichtungsteile zu einer konstruktiven Einheit. Gegebenenfalls kann man auf die Trennflächen zwischen den Gleitstücken und den Dichtungen einen geeigneten Klebstoff auftragen, um die Haltewirkung der dargestellten Schwalbenschwanzverbindung zu verstärken. Naturgemäß können für die . Vorsprünge 47 und die Nuten 44 von der Schwalbenschwanzform abweichende Querschnittsformen gewählt werden; ebenso ist es möglich, die Vorsprünge 47 und die Nuten 44 den Bauteilen 40 und 45 in umgekehrter Weise zuzuordnen, ohne an der grundsätzlichen Wirkungsweise dieser Verbindungsmittel etwas zu ändern.
Beim Zusammenbauen einer Schlauch- bzw. Rohrkupplung 20 der vorstehend beschriebenen Art wird mit jeder der beiden Dichtungen 40 und 40' ein Satz von vier Gleitstücken 45 verbunden. Die aus den Dichtungen und den zugehörigen Gleitstücken gebildeten Aggregate werden dann in die einander gegenüberliegenden Enden des Ringteils 30 derart eingesetzt, daß die lippenförmigen Wände 42 der Dichtungen in die Ringräume zwischen den Wänden 33 und 35 des Ringteils hineinragen, während sich die lippenähnliehen Wände 41 radial innerhalb der Wand 34 erstrecken, was aus Fig. 2 deutlich hervorgeht. Mit anderen Worten, die radial am weitesten außen liegende Wand oder Lippe 42 jeder Dichtung paßt zwischen den Wandabschnitt 35 und die Außenwand 33 des die Dichtungen getrennt haltenden Ringteils, während sich die radial am weitesten innen liegende Wand oder Lippe 41 frei an der Innenseite der ringförmigen Wand 34 des Ringteils 33 anlegt und sich nach innen über diese Wand 34 hinweg erstreckt. Nunmehr werden die äußeren Gehäusemäntel 21 und 21' axial auf das aus dem Ringteil, den Dichtungen und den Gleitstücken gebildete Aggregat aufgeschoben, woraufhin die geneigten Flächen der Wand 33 des Ringteils und die dazu passenden konischen Wandabschnitte 26 der Gehäuseteile bzw. Mantel sowie die einander zugewandten Stirnflächen der Gehäuseteile miteinander verschweißt werden, und zwar entweder im Wege der Lösungsmittelschweißung oder durch Aufbringen von Wärme. Nachdem diese Arbeiten vorgenommen worden sind, stoßen die benachbarten Enden der beiden Gehäuseteile stumpf aneinander, und die ringförmigen Schultern 27 der Gehäuseteile liegen fest .an den Stirnflächen der Wand 33 des Ringteils an.
Nachdem die Bauteile der Kupplungsvorrichtung 20 entsprechend Fig. 2 zusammengebaut sind, ist diese bevorzugte Ausführungsform der Kupplung zur Aufnahme der beiden Rohrabschnitte 22 und 23 bereit. Die obere Hälfte von Fig. 2 zeigt den eingesetzten Rohrabschnitt 22, an dem die Gleitstücke bzw. Haltebacken sowie die zugehörige Dichtung 40 angreifen, um das Rohr festzuhalten und abzudichten. Die untere Hälfte von Fig. 2 zeigt dagegen die verschiedenen Bauteile der Kupplung in ihrer normalen Stellung vor dem Einsetzen des Rohrs 23. Die Arbeitsweise des Abdichtungs- und Haltemechanismus vor und nach dem Einsetzen eines Rohrs geht deutlich aus Fig. 5, 6, 7 und 8 hervor.
Fig. 5 zeigt die Dichtung 40' und die zugehörigen gezahnten Gleitstücke 45 im Querschnitt, und zwar so, wie diese Teile erscheinen, bevor sie mit dem Ring
I 032 985
30 der Kupplungsvorrichtung zusammengebaut sind. Bei diesem Zustand der Bauteile ragen die Wände 41 und 42 der Dichtung unter einem Winkel voneinander weg. Der Verbindungssteg 43 der Dichtung ist eigens so ausgebildet, daß er zwischen den Wänden 41 und 42 eine möglichst große Fläche darbietet, um eine einwandfreie Betätigung des die Dichtung und die gezahnten Gleitbacken umfassenden Abdichtungs- und Haltemechanismus zu gewährleisten. Die Wände 41
an Hand von Fig. 6 beschriebene Kippwirkung auftritt. Es sei bemerkt, daß sich infolge der Kippbewegung der Gleitstücke zwischen letzteren und dem Mantel bzw. Gehäuseteil 21' ein Spalt 50 bildet.
Ferner ist die bereits erwähnte Tatsache zu beachten, daß der Durchmesser der durch die Innenkante der Wand bzw. Lippe 41 begrenzten öffnung kleiner ist als der Durchmesser der durch die segmentförmigen Gleitstücke begrenzten Bohrung. Mit anderen und 42 besitzen einen Querschnitt, der genügend dünn io Worten, der Durchmesser der durch die Gleitstücke ist, um eine ausreichende Biegsamkeit zu gewährlei- begrenzten Öffnung oder Bohrung reicht aus, um das sten und um zu ermöglichen, daß sich die Wände ex- einzusetzende Rohr aufzunehmen, während der Durchzentrisch liegenden Teilen derjenigen Flächen anpas- messer der durch die Lippe 41 begrenzten öffnung sen können, an denen sie angreifen, doch reicht gleich- kleiner ist als der Außendurchmesser des Rohrs. Diese zeitig insbesondere die Dicke der Wand 41 aus, um ihr 15 Verhältnisse gehen deutlich aus der unteren Hälfte eine genügende Starrheit zu geben, die es dieser Wand von Fig. 2 hervor. Dieses Merkmal ermöglicht eine ermöglicht, fest an der Wand des Rohrs oder zweite wichtige Funktion der frei tragenden Anord-Schlauches anzugreifen, um die Bildung undichter nung der Gleitstücke und der Verbindung zwischen Stellen zu verhindern. den Gleitstücken und den Dichtungsringen. Die Wir-
Von hervorragender Bedeutung ist die Verbindung 20 kung dieses Merkmals geht aus Fig. 7 sowie aus der zwischen der Dichtung und den Haltestücken bzw. oberen Hälfte von Fig. 2 hervor. Wenn ein Rohr, z. B. Gleitbacken, die in einzigartiger Weise als Unter- das Rohr 22, in die durch die gezahnten Innenflächen Stützung der frei tragend angeordneten Gleitstücke 46 der Gleitstücke gebildete öffnung eingesetzt wird, dient und bei der beschriebenen Kupplungsvorrich- berührt das Rohr schließlich den ringförmigen Wandtung zu neuartigen und verbesserten Eigenschaften 25 abschnitt 41 des Dichtungsrings 40. Beim weiteren führt. Abgesehen davon, daß die Verbindungsmittel axialen Einschieben des Rohrs wird dieser Wandäbzwischen den Gleitstücken und der Dichtung eine schnitt 41 allmählich radial ausgedehnt bzw. aufgenachgiebige schwenkbare Lagerung für die Gleitstücke spreizt, so daß das Rohr von dem Dichtungsring fest bilden, lassen diese Verbindungsmittel eine gleich- umfaßt wird, wodurch bereits ohne Beaufschlagung achsige Bewegung jedes aus einer Dichtung und den 3° des Dichtungsrings mit einem Druck eine Abdichtung zugehörigen Gleitstücken gebildeten Aggregats zu, zwischen dem Rohr 22 und dem Dichtungsring 40 wobei dieses Aggregat als ringförmiger Kolben wirkt. herbeigeführt wird. Ein vreiteres und noch wichtigeres Die Bedeutung dieser Tatsache geht insbesondere Merkmal wird jedoch offenbar, wenn man die Beweaus Fig. 6 hervor. gung der Gleitstücke betrachtet, die sich beim radialen
Fig. 6 zeigt die Dichtung 40' und ein Gleitstück 45 35 Aufweiten des Wandabschnitts 41 abspielt. Wenn das in derjenigen Stellung, welche diese Teile einnehmen, Ende des Rohrs an dem Wandabschnitt 41 vorbeinachdem sie innerhalb der Gehäuseteile in Eingriff bewegt wird, wird das ganze obere Ende des aus den mit dem Ringteil 30 gebracht worden sind. Man er- Gleitstücken und dem Dichtungsring gebildeten Agkennt, daß die radial außen liegende Wand oder Lippe gregats radial nach außen gedrückt, wodurch der, 42 der Dichtung leicht gegen die sich verjüngende 4° Spalt 50 geschlossen wird. Hierdurch wiederum wer-Wand 33 des Ringteils 30 gedrückt und nach innen den die von dem Dichtungsring abgewandten Enden gebogen ist. Im Gegensatz hierzu bleibt die innere der Gleitstücke radial nach innen auf das Rohr zu beLippe 41 unzusammengedrückt und begrenzt eine OfF- wegt, um zu bewirken, daß die gezahnten Flächen 46 nung, deren Durchmesser kleiner ist als der Außen- die Außenfläche des Rohrs mechanisch festhalten. Dej: durchmesser des durch diese öffnung hindurchzuschie- 45 die Dichtungen getrennt haltende Ring 30 hat dieAufbenden Rohrs. Durch das Zusammendrücken der Wand gäbe, die axiale Einschiebebewegung des Rohrs zu oder Lippe 42 nach innen wird die ganze Dichtung 40' begrenzen und die Wandabschnitte 41 und 42 der radial nach innen gekippt, so daß die von der Dich- Dichtungen konzentrisch zu dem Rohr zu halten. Die tung abgewandten Enden der Gleitstücke nach außen Gleitstücke, die Dichtungen und die Rohre nehmen gegen die Innenfläche des das Aggregat umgebenden 5<> somit schließlich die in Fig. 8 gezeigte Lage ein, bei Gehäuseteils 21' gedrückt werden und sich hierbei der die Wandabschnitte 42 der Dichtungen zwischen automatisch aufspreizen. Dieser Vorgang, bei dem die der Außenwand 33 des Ringteils 30 und dessen Wand äußeren Enden der Gleitstücke automatisch voneinan- 35 fest zusammengedrückt sind, während der innere der getrennt bzw. aufgespreizt werden, ist bei Kupp- Wandabschnitt 41 zwischen der Außenfläche des lungen dieser Art besonders wichtig, denn es ist er- 55 Rohrs und der Innenfläche der Wand 34 des Ringteils wünscht, die Gleitstücke in einer Stellung zu halten, 30 zusammengedrückt wird.
bei der sie zur Aufnahme eines Rohrendes bereit Wenn innerhalb der Rohre oder Schläuche 22 und
sind. Bis jetzt verwendet man zu diesem Zweck beson- 23 ein Druck herrscht, wird dieser Druck pei der an dere Federmittel und andere mechanische Mittel, doch Hand von Fig. 1 bis 8 beschriebenen A^orrichtung auf ermöglicht es die erfindungsgemäße Anordnung der 6o die Verbindungswände bzw. Stege 43 der beiden an den Dichtungen frei tragend angebrachten Gleit- Dichtungen übertragen, und zwar über die Kammern stücke, auf derartige mechanische Hilfsmittel, wie 36 und 36' sowie die Durchtrittsöffnungen 37, wobei Federn u. dgl., zu verzichten. Das selbsttätige Auf- die beiden aus je einer Dichtung und den zugehörigen spreizen der Gleitstücke bzw. Haltebacken beruht im Gleitstücken gebildeten Aggregate als ringförmige wesentlichen auf der Art der Verbindung zwischen 65 Kolben wirken und axial voneinander wegbewegt werden Gleitstücken und den Dichtungen sowie auf der den. Bei dieser Bewegung der Gleitstücke rufen die
Verwendung der Dichtungslippen 42, die zwar nachgiebig sind, jedoch eine Starrheit aufweisen, die ausreicht, um einem Zusammendrücken in radialer Rich
tung einen Widerstand entgegenzusetzen, so daß die 70 Rohre zu drücken.
konischen Innenwände der Gehäuseteile eine zunehmende Keilwirkung hervor, um die gezahnten
Flächen der Gleitstücke zunehmend fester gegen die
9 10
Als zusätzlicher Vorteil erweisen sich bei der be- streckt sich im wesentlichen über die ganze Länge schriebenen Kupplungsvorrichtung 20 geeignete Mittel, eines zylindrischen Mittelabschnitts 67 des das Bauum eine zwangläufige Abdichtung zu gewährleisten, teil 61 aufnehmenden Bauteils 63. Das Ringteil 64 wenn in dem System ein Unterdruck herrscht. Diese besteht vorzugsweise aus einem korrosionsbeständigen Mittel bestehen gemäß Fig. 8 aus den inneren bzw. 5 Material ähnlich dem für die Rohre 68 und die Dichäußeren Wänden bzw. Lippen 41 und 42, die mit den tungen der Kupplung verwendeten Material.
ringförmigen Wänden 34 und 35 des ringförmigen Wie bei der Kupplung 20 sind zwei ringförmige Bauteils zusammenarbeiten. Wenn ein Unterdruck Dichtungsteile 70 und 70' vorgesehen, die aus einem herrscht, wird die außenliegende Lippe 42 fest mit nachgiebigen und korrosionsbeständigen Material wie der Außenwand 35 des Ringteils verkeilt, so daß sich io Buna-N, Teflon, KeI-F hergestellt sind. Ähnlich wie zwischen diesen beiden Teilen eine zunehmend die Dichtungen des ersten Ausführungsbeispiels sind verstärkende Dichtungswirkung ergibt. In ähnlicher diese Dichtungsteile ringförmig ausgebildet und be-Weise wird die innenliegende Lippe 41 fest zwischen sitzen keine Unterbrechungen. Es sei bemerkt, daß die Außenwand des Rohrs 23 und die Innenwand 34 z. B. die Dichtung 70 zwei getrennte ringförmige des Ringteils gedrückt; der in dem Rohr herrschende 15 Lippen 71 und 72 besitzt, zwischen denen sich eine Unterdruck bewirkt hierbei, daß die Dichtung axial ringförmige Kammer 73 befindet, welche die innere in Richtung auf die Mittelebene des Aggregats bewegt ringförmige Wand 66 des Ringteils 64 aufnimmt und wird. Wenn ein Strömungsmittel bestrebt ist, zwi- mit ihren Seitenwänden fest umfaßt. Auch bei diesem sehen dem Rohr und der inneren Lippe 41 hindurch- Ausführungsbeispiel sind zwischen den ringförmigen zudringen, wird bewirkt, daß diese Lippe fester gegen 20 Dichtungen und den vier Gleitstücken 76, die jeder die innere Wand 34 des Ringteils 30 und das Rohr Dichtung zugeordnet sind, Verbindungsmittel 75 vorgedrückt wird, so daß sich der Berührungsdruck mit gesehen, die aus zusammenarbeitenden schwalbender Wand 34 erhöht, wodurch ein Hindurchtreten des schwanzförmigen Vorsprüngen bzw. Aussparungen Strömungsmittels verhindert wird. Wenn das Aggre- bestehen. Bei der hier beschriebenen Konstruktion gat zuerst einem Überdruck und dann einem Unter- 25 können die segmentförmigen Gleitstücke beispielsdruck ausgesetzt wird, werden die Dichtungen wäh- weise aus einsatzgehärtetem Stahl oder aus Messing rend des Auf bringens von Überdruck axial nach außen bestehen, wodurch sich die Herstellungskosten der bewegt, wobei sich die Keilwirkung zwischen dem Kupplung wesentlich ermäßigen; gleichzeitig besitzen Rohr und der Innenfläche des Gehäuses verstärkt. diese Materialien eine erhebliche Festigkeit, die es Hierdurch werden Strömungsmittelverluste beim 30 ermöglicht, die bei dieser Kupplung in Frage komspäteren Aufbringen eines Unterdrucks auf ein menden korrosionsbeständigen Rohre fest einMindestmaß herabgesetzt. Wenn außergewöhnlich zuspannen. Ebenso wie bei der Kupplung 20 besitzt hohe Drücke auftreten, dienen die Wände 34 und 35 jedes der Gleitstücke eine gezahnte Innenfläche 77. des Ringteils 30 dazu, die ringförmigen Lippen der Die Gleitstücke bzw. Segmente 76 erstrecken sich in Dichtung fest gegen die Außenseite des Rohrs bzw. 35 Umfangsrichtung im wesentlichen über einen Vierteldie Innenseite des Gehäuses zu drücken. kreis und sind konisch ausgeführt, d. h. ihre Außen-
Fig. 9 und 10 zeigen ein erstes abgeändertes Aus- flächen 78 passen genau in die entsprechend aus-
führungsbeispiel der Erfindung. Die dargestellte gebildeten konischen Innenwände der Gehäuseteile
Kupplungsvorrichtung 60 unterscheidet sich nur bzw. Mäntel 61 und 63.
geringfügig von der bereits beschriebenen Kupplungs- 40 Gemäß Fig. 10 sind die beiden Dichtungen 70 und vorrichtung 20. Die Kupplung 60 ist insbesondere zur 70' sowie das diese Dichtungen voneinander trennende Verwendung bei korrosionsbeständigen Rohren be- ringförmige Bauteil 64 jeweils einteilig ausgeführt stimmt, z. B. bei Rohren aus den unter den Handels- und bilden geschlossene ringförmige Bauteile. Das bezeichnungen »Teflon« oder »Kel-F« erhältlichen Ringteil besitzt eine zentrale Öffnung 79 als DurchMaterialien oder aus nichtrostendem Stahl, wobei 45 tritt für ein unter Druck stehendes Strömungsmittel, die Verwendung übermäßig großer Mengen dieser das aus der betreffenden Rohrleitung zu den Dichteuren Materialien bei der Herstellung der Rohr- tungsmitteln gelangen kann, um die betreffenden Teile kupplung vermieden ist. in der bereits beschriebenen Weise durch Aufbringen
Das Gehäuse der Kupplung 60 umfaßt ein mit von Druck zu betätigen.
Außengewinde versehenes Bauteil 61, das Vorzugs- 50 Wie bei der bereits beschriebenen Vorrichtung 20 weise aus Messing, Stahl oder einer ähnlichen Metall- sind die verschiedenen Gleitstücke bzw. Haltebacken legierung hergestellt ist. Der das Gewinde tragende jeweils mit einem Ende frei tragend an den zuinnere Endabschnitt 62 paßt in ein entsprechendes gehörigen Dichtungen befestigt. Die untere Hälfte Innengewinde eines Bauteils 63. Es sei besonders be- von Fig. 9 zeigt das aus den Gleitstücken, den Dichmerkt, daß die beiden Gehäuseteile 61 und 63 durch 55 tungen, dem Gehäuse und dem Ringteil gebildete Ag-Gewinde miteinander verbunden sind und nicht etwa gregat vor dem Einsetzen eines mit einem anderen durch eine Lösungsmittelschweißung, wie sie in Ver- Rohr zu verbindenden Rohrs. Beim normalen zubindung mit der Kupplung 20 beschrieben wurde. sammengebauten Zustand dieser Bauteile und vor
Der die Dichtungen trennende Ring 64 unterscheidet dem Einsetzen eines Rohrs, z. B. des Rohrs 68, nimmt sich etw,as von dem entsprechenden Bauteil 30 der 60 die Kammer 73 zwischen den Wandabschnitten 71 Kupplung 20, und zwar ist die am weitesten außen und 72 der Dichtung die sich axial erstreckende Wand liegende ringförmige Wand 65 in axialer Richtung 66 des die Dichtungen trennenden Ringteils auf. Der erheblich länger als die entsprechende Wand 33 des am weitesten innen liegende ringförmige Wand-Bauteils 30. Außerdem besitzt das Ringteil 64 nur abschnitt bzw. die Lippe 72 der Dichtung kann radial eine innere Wand 66 mit Durchtrittsöffnungen, wäh- 65 nach innen von der Wand 66 abstehen, um einen rend bei dem zuerst beschriebenen Ausführungs- Kanal zu begrenzen, dessen kleinster Durchmesser beispiel eine Doppelwandkonstruktion vorgesehen ist. kleiner ist als der Außendurchmesser des Rohrs, an Gemäß Fig. 9 unterscheiden sich die innere Wand 66 dem die Dichtung angreifen soll. Bei diesem Zustand und die äußere Wand 65 des Ringteils 64 hinsichtlich dient das Zusammendrücken der weiter außen liegenihrer axialen Länge, und die äußere Wand 65 er- 70 den Wand 71 der Dichtung dazu, die innenliegenden
11 12
Enden der Gleitstücke radial nach innen und die der Kupplung 60 verwendeten Dichtung 70 ähnelt äußeren Enden der Gleitstücke radial nach außen und die einen äußeren Wandabschnitt bzw. eine Lippe vorzuspannen, wobei die Wirkungsweise der genann- 94 sowie einen inneren konischen Wandabschnitt bzw. ten Teile derjenigen entspricht, die anHand von Fig. 5 eine Lippe 95 aufweist. Ferner besitzt diese Dichtung bis 7 beschrieben wurde. Mit anderen Worten, der 5 93 eine geeignete Aussparung oder Nut zur Aufnahme nachgiebige Widerstand gegenüber einer Zusammen- der schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge 96 von drückung, der auftritt, wenn man den äußersten vier Gleitstücken 97, die im wesentlichen entsprechend Wandabschnitt 71 der Dichtungen in den Raum zwi- den bei den Kupplungen 20 und 60 verwendeten Gleitschen der inneren Wand 66 und der äußeren Wand 65 stücken ausgebildet sind. Das einteilige Gehäuse 98 des Ringteils drückt, führt zur Bildung eines engen io besitzt einen unteren kegelstumpfförmigen Wand-Spaltes 80 zwischen der Innenwand der Gehäuseteile abschnitt 99 sowie eine innenliegende Schulter 100, und den benachbarten Außenflächen der Gleitstücke. die an der unteren Stirnfläche des Wandabschnitts 89 Dieser Vorgang entspricht der Bildung des Spaltes 50 des Gehäuseteils bzw. Zwischenstücks 86 angreift,
bei der Kupplung 20. Die Gleitstücke nehmen somit Ein oberer zylindrischer Wandabschnitt 101 des ihre vorteilhafteste Stellung zur axialen Aufnahme 15 Gehäuseteils 98 umgibt konzentrisch den äußeren, der Rohre ein, da sich die äußersten Enden der Gleit- nach unten ragenden Wandabschnitt 89 des Zwischenstücke automatisch voneinander entfernen. Beim Ein- Stücks 86 (PIg. 12), wenn die beiden Bauteile mitsetzen eines Rohrs, z. B. des Rohrs 68, in die Öffnung einander verbunden sind. Das Bauteil 98 besteht vor-79 der Dichtung wird die innere Lippe 72 der Dich- zugsweise aus dem gleichen plastischen Material wie tung dann, wenn das Ende des Rohrs annähernd an 20 das Zwischenstück 86., so daß man das Bauteil 98 mit dem Steg des Ringteils angreift, radial nach außen der Wand 89 beispielsweise durch eine Lösungsmittelgedrückt, um die Schwenkbewegung der Gleitstücke schweißung fest verbinden kann. Zu beachten ist, daß umzukehren, wodurch bewirkt wird, daß die Gleit- sich die obere bzw. axial innenliegende zylindrische stücke radial an der Außenfläche des Rohrs angreifen. Wand 101 des Bauteils 98 nicht bis zu der nach innen Gleichzeitig werden die inneren Enden der Gleitstücke 25 zurückgesetzten Schulter 88 des Zwischenstücks 86 und der Dichtungen radial nach außen gedrückt, um erstreckt. Hierdurch entsteht ein ringförmiger Spalt den Spalt 80, der normalerweise zwischen diesen 102, der mit Armen 103 zusammenarbeitet, welche Teilen und den Gehäuseteilen vorhanden ist, zu an einer Schnellkupplungshülse 104 vorgesehen sind, schließen. Das Einleiten eines unter Druck stehenden die sich auf das Bauteil 98 aufschieben läßt. Jeder der Strömungsmittels in den inneren Mechanismus der 30 Arme 103 trägt an seinem oberen Ende einen nach Kupplung bewirkt, daß die beiden Sätze von Gleit- innen ragenden Finger 105, der in den Spalt 102 einstücken axial auseinanderbewegt werden und sich greifen kann. Die Schnellkupplungshülse 104 ist einden entgegengesetzten Enden der miteinander ver- teilig ausgeführt und weist lediglich in ihrem oberen bundenen Gehäuseteil 61 und 63 nähern, wodurch Teil vier jeweils um 90° versetzte Schlitze 106 auf, die Greif- bzw. Haltewirkung der gezahnten Flächen 35 die den im wesentlichen zylindrischen oberen Teil der 77, die an der Außenfläche des Rohrs angreifen, ver- Hülse in die Arme 103 unterteilen. Das untere Ende stärkt wird. Wie bei der Vorrichtung 20 bewirkt die der Schnellkupplungshülse umfaßt ferner einen nach Verbindung zwischen den Gleitstücken und den zu- innen ragenden ringförmigen Wandabschnitt 107, der gehörigen Dichtungen eine gleichzeitige axiale Be- sich radial nach innen über die unteren Enden der wegung der Dichtungen und Gleitstücke. Auch für 40 Gleitstücke 97 hinweg erstreckt.
diesen Fall sei bemerkt, daß die innere ringförmige Während der untere Teil der Schnellkupplungs-
Wand 66 des Ringteils zusammen mit den Doppel- hülse 104 starr ist, ermöglichen die vier Schlitze 106
lippen der Dichtungen einen zweckmäßigen Mechanis- ein Aufspreizen des oberen Endes der Hülse, so daß
mus bildet, der eine zwangläufige Abdichtung bei man die Hülse axial auf das Gehäuseteil 98 auf-
Uberdrücken, bei Unterdrücken sowie beim Druck 45 schieben kann, bis die Finger 105 in den Spalt 102
Null gewährleistet. einrasten. Da die axiale Breite des Spaltes 102 größer
Fig. 1-1, 12 und 13 zeigen eine abgeänderte Aus- ist als die Dicke der Finger 105, kann man die
führungsform der Erfindung, die es ermöglicht, eine Schnellkupplungshülse gegenüber dem Gehäuseteil 98
Schnellkupplung der vorstehend beschriebenen Art mit axial bewegen, um die Gleitstücke in der nachstehend
einem mit Gewinde versehenen Zwischenstück zu ver- 5° beschriebenen Weise zu lösen,
binden. Wie bei den bereits beschriebenen Ausführungs-
Gemäß Fig. 11, 12 und 13 umfaßt das Zwischen- beispielen bewirkt das Einsetzen eines Rohrs, z.B. stück 85 ein mit Innengewinde versehenes-Kupplungs- des in Fig. 11 dargestellten Rohrs 110, in die durch stück 86 zur Aufnahme eines in der üblichen Weise die gezahnten Flächen 111 der Gleitstücke begrenzte mit Außengewinde versehenen Rohrs od. dgl. Das 55 öffnung, daß der Lippenabschnitt 95 der Dichtung Kupplungsstück 86 umfaßt eine nach innen zurück- radial aufgeweitet wird. Hierdurch werden die äußespringende Schulter 88, einen äußeren, sich nach unten ren Enden der Gleitstücke nach innen geschwenkt, so erstreckenden Wandabschnitt 89 und einen sich eben- daß die Zähne der Gleitstücke fest an der Außenfläche falls nach unten erstreckenden inneren Wandabschnitt des Rohrs angreifen. Wie bereits erwähnt, ist das 90 am unteren Ende des Kupplungsstücks. Ferner 60 andere Ende der Kupplung so ausgebildet, daß es ein besitzt das Kupplungsstück eine axiale öffnung 91, normales, mit Außengewinde versehenes Ende eines die das Hindurchströmen eines Strömungsmittels Rohrs aufnehmen kann, und man erkennt, daß es durch das Kupplungsstück ermöglicht. Um eine Ab- durch dieses Ausführungsbeispiel ermöglicht wird, dichtung gegenüber dem mit Außengewinde ver- ein mit Gewinde versehenes normales Rohr gemäß der sehenen Rohr, das in die Gewindegänge 87 ein- 65 Erfindung mit den Merkmalen der schnellen Lösbargeschraubt wird, zu ermöglichen, ist an der am wei- keit der Kupplung und der Druckbetätigung der testen innen liegenden Endfläche des Gewindeabschnitts Kupplungsteile zu versehen.
87 ein normaler Dichtungsring 92 angeordnet. Das bei der Vorrichtung 85 gemäß Fig. 11, 12 und
Ferner ist eine einteilige nachgiebige Dichtung 93 13 vorgesehene zusätzliche Merkmal, das bei den\
vorgesehen, die in den meisten Beziehungen der bei 7° weiter oben beschriebenen Ausführungsbeispielen
nicht vorhanden ist, besteht in der Schnellkupplungshülse 104, die gemäß Fig. 12 gegenüber dem Gehäuseteil 98 axial gleitend beweglich ist. Hierdurch wird es ermöglicht, die Gleitstücke bzw. Greifbacken gegenüber der Kupplung axial nach innen zu schieben, damit die Greifbacken das Rohr freigeben, nachdem die Greifbacken vorher durch das Aufbringen eines Drucks gegenüber der Kupplung axial nach außen geschoben worden waren. Genauer gesagt, kann man die Schnellkupplungshülse auf dem Gehäuseteil 98 axial verschieben, da die Breite des Spaltes 102 in axialer Richtung größer ist als die Dicke der Haltefinger 105. Da der Wandabschnitt 107 der Schnellkupplungshülse an den unteren bzw. äußeren Enden der Gleitstücke angreift, werden die Gleitstücke bei einer axialen Bewegung der Hülse 104 in Richtung auf das Zwischenstück nach innen bewegt, wobei der radiale Druck der Gleitstücke gegen das Rohr und damit auch die Haltewirkung aufgehoben wird. Hierauf kann man das Rohr leicht aus der Schnellkupplung herausziehen. Das Hauptmerkmal dieses Schnellösemechanismus besteht darin, daß dieser Mechanismus das Lösen einer Kupplung dieser Art ohne Verwendung irgendwelcher Hilfsmittel ermöglicht. Bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsbeispielen kann man die Kupplung dadurch lösen, daß man die Gleitstücke in Richtung auf die Mitte der Kupplung axial nach innen drückt, wobei das betreffende Rohr von den gezahnten Flächen der Gleitstücke freigegeben wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung von drei Ausführungsbeispielen der Erfindung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine neuartige und verbesserte, durch Druck betätigte gewindelose Rohrkupplung vorsieht. Bezüglich der Abdichtungswirkung bei Unterdruck sei besonders auf Fig. 14, 15 und 16 verwiesen, die eine abgeänderte Ausführungsform der Dichtung veranschaulichen. Gemäß Fig. 14 ist die Dichtung 115 im wesentlichen mit den bereits beschriebenen Dichtungen, z. B. der in Fig. 9 gezeigten Dichtung 70 der Kupplung 60, identisch. Dementsprechend umfaßt die Dichtung 115 eine Basis bzw. einen Wandabschnitt 116, eine äußere Wand oder Lippe 117 und eine innere Wand oder Lippe 118. Ferner ist eine geeignete ringförmige Aussparung 119 zur Aufnahme eines schwalbenschwanzförmigen Vorsprungs 120 od. dgl. eines Gleitstücks vorgesehen. Der Hauptunterschied zwischen der Dichtung 115 und den bereits beschriebenen Dichtungen besteht darin, daß zwei Klappenabschnitte 121 und 122 vorgesehen sind, die sich in der Nähe der unteren Enden der Hauptlippenabschnitte 117 und 118 befinden. Diese kleinen Klappen entstehen durch das Formen von Aussparungen bzw. Rillen, die sich an der Innen- bzw. Außenseite der Dichtung in der Nähe des an den Gleitstücken angreifenden Endes in Umfangsrichtung erstrecken.
Wie man in Fig. 15 erkennt, unterscheidet sich die Anordnung der einzelnen Abschnitte dieser Dichtung und der Gleitstücke nicht wesentlich von der Anordnung nach Fig. 14, wenn die Teile in die Rohrkupplung eingebaut sind. Wenn ein Rohr 126 eingesetzt und an den Zähnen der Gleitstücke vorbeigeschoben wird, wird das Klappenelement 122 ausreichend geschützt, da es hinter den Zähnen der Gleitstücke liegt, und bei der endgültigen Anordnung nach Fig. 16 legt sich das Element 122 fest an die Außenfläche des Rohrs an. Die beiden Klappenelemente 121 und 122 sind insbesondere zu dem Zweck vorgesehen, eine stärkere Dichtungswirkung beim Betrieb mit Unterdruck zu gewährleisten; zwar weist die dargestellte Dichtung 115 nur zwei solche Klappenelemente auf, doch können je nach den Erfordernissen weitere derartige Elemente vorgesehen sein.
Wenn die Dichung 115 in eine Rohrkupplung eingebaut ist und das Rohr 126 die dargestellte Lage einnimmt, steht die Klappe 122 in voller Berührung mit dem Rohr, während die Klappe 121 vollständig an der Innenseite der äußeren Wand 128 des Ringteils 129 anliegt. Dieses volle Anliegen der beiden kleinen Klappenabschnitte wird im wesentlichen durch
ίο die Kippbewegung der an der Dichtung frei tragend angebrachten Gleitstücke und der Hauptdichtlippen 117 und 118 in der bereits beschriebenen Weise hervorgerufen. Es liegt auf der Hand, daß diese vollständige Berührung der Klappenabschnitte 121 und 122 mit den zugeordneten Bauteilen noch verbessert wird, wenn das System unter Druck gesetzt wird, denn hierbei wird die Hauptdichtung 115 derart zusammengedrückt, daß sich die Basis 116 verbreitert, wodurch die Dichtung in einen engeren Raum hineingedrängt wird.
Wenn in der Leitung ein Unterdruck herrscht und die Luft, die normalerweise in dem Ringraum vorhanden ist, der durch den Zahn 124 des Gleitstücks 125 gebildet wird, unter atmosphärischem Druck steht, stehen die durch die Zahne angegrenzten Räume über die Spalte zwischen den Gleitstücken mit der Außenluft in Verbindung. Wenn auf die Rückseite bzw. Oberseite der Dichtung ein Unterdruck aufgebracht wird, wird somit die gegen Unterdruck abdichtende Klappe 122 seitlich nach außen bewegt, um die Außenwand des Rohrs noch fester zu umfassen, wodurch die Dichtungswirkung verstärkt wird. Aus Fig. 16 geht ferner hervor, daß die Klappe 122 normalerweise gegenüber dem Rohr 126 eine Stellung einnimmt, bei der zwischen der Klappe und dem Rohr ein enger Spalt 130 vorhanden ist. Beim Aufbringen eines Unterdrucks und wenn die Luft in dem durch den Zahn 124 abgegrenzten Raum unter Atmosphärendruck steht, ist dieser Atmosphärendruck größer als der in dem Spalt 130 herrschende Unterdruck, der durch eine Undichtigkeit zwischen der Dichtung und dem Rohr 126 hervorgerufen sein könnte. Unter diesen Bedingungen wird die Klappe 122 stärker gegen die Außenfläche des Rohrs gedrückt, wodurch die Abdichtungswirkung verbessert wird.
Es ist ersichtlich, daß die abgeänderte Ausführungsform der Dichtung 115 bei jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele verwendet werden kann und daß die Abänderung, die darin besteht, daß die zum Abdichten dienenden Klappenabschnitte 121 und 122 vorgesehen sind, die sich hinsichtlich ihrer Wirkungsweise im wesentlichen gleichen, an der erfindungsgemäßen Wirkungsweise der weiter oben beschriebenen Dichtungen nichts grundsätzliches ändert.
Aus der vorangegangenen Beschreibung ist ersichtlich, daß die Erfindung eine neuartige und verbesserte druckbetätigte Schnellkupplungsvorrichtung für Rohre und Schläuche vorsieht. Zwar wurde die Erfindung an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sowie an zwei abgeänderten Ausführungsformen erläutert, doch lassen sich zahlreiche Abänderungen vornehmen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche·.
    l.Rohr- bzw. Schlauchkupplung, gekennzeichnet durch einen in einem Gehäuse (21) sitzenden, zum Einspannen des Rohr- oder Schlauchendes dienenden Dichtungsring (40) aus nachgiebigem Material, der an einer Stirnfläche eine Mehrzahl von Klemmstücken (45) frei tragend hält, während er
    an der anderen Stirnfläche zwei konzentrische Lippen (41, 42) aufweist, von denen die äußere, schräg nach außen gerichtete Lippe (42) beim Einsetzen der Dichtung (40) in das Gehäuse radial nach innen gedrückt wird und dadurch die äußeren S Enden der Klemmstücke aufspreizt, während die innere, schräg nach innen gerichtete Lippe (41) beim Einschieben des Rohr- bzw. Schlauchendes (22) radial nach außen gedrückt wird und dadurch ein Anlegen der Klemmstücke an das Rohr- bzw. Schlauchende bewirkt.
  2. 2. Rohr- bzw. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (40) in einer kegelstumpfförmigen Kammer des Gehäuses (21) sitzt, deren innere Wandfläche bei axialer Verschiebung der Klemmstücke (45) einen radial nach innen gerichteten Druck auf diese ausübt.
  3. 3. Rohr- bzw. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (40) auf der entgegengesetzt zu den Klemmstücken (45) liegenden Seite dem Druck des in der Kupplung aus dem einen Rohrbzw. Schlauchende in das andere übertretenden Strömungsmittels ausgesetzt ist und unter dem as Einfluß dieses Druckes die Klemmstücke (45) axial verschiebt.
  4. 4. Rohr- bzw. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein ringförmiges, einen Anschlag für das Rohr- bzw. Schlauchende bildendes Abstandsstück (30), das zwei axial gerichtete ringförmige Wände trägt, von denen die äußere (33) an der Innenwand des Gehäuses (25) anliegt, während die — z. B. in zwei Wände (34, 35) unterteilte — innere Wand in der zwischen den Lippen (41,42) des Dichtungsringes (40) gebildeten Ringnut liegt und den Dichtungsring trägt.
  5. 5. Rohr- bzw. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lippen (117,118) des Dichtungsringes (115) durch Aussparungen ringförmige Klappen (121, 122) gebildet sind, die an die Wand (128) des Gehäuses bzw. an das Rohr- oder Schlauchende (126) angedrückt werden, wenn der Druck des Strömungsmittels unter dem Außendruck liegt.
  6. 6. Rohr- bzw. Schlauchkupplung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gehäuse (98) axial verschiebbar eine Hülse (104) sitzt, die beim Verschieben in Richtung auf das Rohr- bzw. Schlauchende zu die Klemmstücke (97) zwecks Aufhebung der Klemmwirkung mitnimmt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschrift Nr. 286 964;
    britische Patentschrift Nr. 244 479;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 449 607.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 558/238 6.58
DEC12348A 1954-12-31 1955-12-30 Rohr- bzw. Schlauchkupplung Pending DE1032985B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1032985XA 1954-12-31 1954-12-31
US47917154 US2899217A (en) 1954-12-31 1954-12-31 Pipe coupling device with pressure acitvated pipe gripping means

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1032985B true DE1032985B (de) 1958-06-26

Family

ID=74557357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC12348A Pending DE1032985B (de) 1954-12-31 1955-12-30 Rohr- bzw. Schlauchkupplung

Country Status (2)

Country Link
US (1) US2899217A (de)
DE (1) DE1032985B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0083135A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-06 Wavin B.V. Rohrkupplung oder Abzweigleitung
CZ302344B6 (cs) * 2000-08-22 2011-03-23 E. Hawle & Co Armaturenwerke Spojovací zarízení pro konce spojovaných trubek

Families Citing this family (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL277956A (de) * 1961-05-30
DE2034325C3 (de) * 1970-07-10 1974-03-07 Georg 8000 Muenchen Seiler Zug- und Schubsicherung für Steckmuffen- Verbindungen
US3762565A (en) * 1972-08-07 1973-10-02 V Okuniewski Wedge lock coupling device
US4537426A (en) * 1982-06-24 1985-08-27 Ameron Inc. Couplings for non-ferrous pipe
US5722702A (en) * 1996-04-12 1998-03-03 Arnco Corporation Plastic pipe compression coupler
DE19858514C2 (de) * 1998-12-18 2001-03-22 Ludwig Frischhut Gmbh & Co Kg Muffenverbindung mit einer Schubsicherung
USD563531S1 (en) * 2005-05-02 2008-03-04 Nippon Pillar Packing Co., Ltd. Fluid gasket
USD559361S1 (en) * 2006-01-30 2008-01-08 E. Hawle Armaturenwerke Gmbh Joints for pipes
US7832773B2 (en) * 2006-09-18 2010-11-16 Krohn Kenneth P Adjustable connector and method for its use
MY159566A (en) * 2013-04-02 2017-01-13 Chezy Ind Sdn Bhd Mechanical pipe joint
FR3007812B1 (fr) * 2013-06-28 2016-01-01 Sartorius Stedim Biotech Connecteur fluidique avec collier et protection.
GB2602653B (en) * 2021-01-08 2024-08-14 Reliance Worldwide Corporation Uk Ltd A reducing fibre optic cable tube connector

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB244479A (en) * 1924-12-10 1926-10-14 William Sumner Reed Improvements in and relating to hose couplings
US2449607A (en) * 1945-09-18 1948-09-21 Riccia Anthony La Pipe coupling
CH286964A (de) * 1950-12-29 1952-11-15 Staller Jan Kupplung zum gleichachsigen Verbinden von rohrartigen Gegenständen, insbesondere Hochdruckschläuchen.

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2047569A (en) * 1930-02-24 1936-07-14 Walter A Loomis Safety tubing gate
US2017994A (en) * 1932-01-12 1935-10-22 Ferdinand J Spang Pipe joint
US2184376A (en) * 1937-06-10 1939-12-26 Walter O Beyer Coupling device
US2384360A (en) * 1942-02-09 1945-09-04 All Flex Corp Swivel pipe coupling
US2387410A (en) * 1943-09-22 1945-10-23 Chester M Roe Pipe coupling
US2449795A (en) * 1944-02-14 1948-09-21 Well Equipment Mfg Corp Pipe coupling
US2508914A (en) * 1947-03-05 1950-05-23 Nat Tube Co Pipe coupling

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB244479A (en) * 1924-12-10 1926-10-14 William Sumner Reed Improvements in and relating to hose couplings
US2449607A (en) * 1945-09-18 1948-09-21 Riccia Anthony La Pipe coupling
CH286964A (de) * 1950-12-29 1952-11-15 Staller Jan Kupplung zum gleichachsigen Verbinden von rohrartigen Gegenständen, insbesondere Hochdruckschläuchen.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0083135A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-06 Wavin B.V. Rohrkupplung oder Abzweigleitung
CZ302344B6 (cs) * 2000-08-22 2011-03-23 E. Hawle & Co Armaturenwerke Spojovací zarízení pro konce spojovaných trubek

Also Published As

Publication number Publication date
US2899217A (en) 1959-08-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3631812C2 (de) Rohr- oder Schlauchverbindungselement
EP0333094B1 (de) Lösbare Verbindungsvorrichtung für Rohre, Schläuche, Stangen oder dergleichen
DE4002057C2 (de)
DE4006276C2 (de) Hydraulische Unterwasserkupplung
DE60221577T2 (de) Rohrkupplung
DE2135481B2 (de) Keilringkupplung
DE3003040A1 (de) Rohrkupplung
DE1032985B (de) Rohr- bzw. Schlauchkupplung
DE60017999T2 (de) Verbindungsmittel für Anschliessen eines Rohres an röhrenförmigen Körper
DE2404555A1 (de) Schnellkupplung fuer schlaeuche und starre rohre
DE3838935A1 (de) Kupplungsstueck
DE60204287T2 (de) Kupplung zur verbindung eines rohrs oder schlauchs durch einschieben
DE2340644A1 (de) Dichtglied bzw. -ring zur abdichtung einer rohrmuffenverbindung
DE2554827A1 (de) Rohrverbindung
DE3317736A1 (de) T-foermiges rohrverbindungsstueck
DE4117932C2 (de)
DE4301168A1 (de)
EP2192338A2 (de) Anschlussstück
DE2610878A1 (de) Rohrverbindung mit einer schraubmuffe
DE2748429A1 (de) Verbindungsstueck bzw. kupplung zum anschliessen zweier rohrleitungen
DE2528757C3 (de) Anschlußverbindungseinheit
DE1648761U (de) Biegsame fluessigkeitsdichte rohrkupplung.
DE2735704C3 (de) Am Gebrauchsort befestigbares Verbindungsstück für einen Schlauch
DE3610947A1 (de) Anschluss
DE903767C (de) Biegsame, fluessigkeitsdichte Rohrkupplung