DE717536C - Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken - Google Patents

Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken

Info

Publication number
DE717536C
DE717536C DEL96003D DEL0096003D DE717536C DE 717536 C DE717536 C DE 717536C DE L96003 D DEL96003 D DE L96003D DE L0096003 D DEL0096003 D DE L0096003D DE 717536 C DE717536 C DE 717536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inductor
spacer pins
studs
workpiece
surface hardening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL96003D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Kuhlbars
Dipl-Ing Gerhard Seulen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEL96003D priority Critical patent/DE717536C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717536C publication Critical patent/DE717536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/40Establishing desired heat distribution, e.g. to heat particular parts of workpieces

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Fokusinduktor zum Oberflächenhärten von metallenen Werkstücken Es ist bekannt, metallene Werkstücke an der Oberfläche durch ein als Fokusinduktor nach der amerikanischen Patentschrift r 378 187 geschaltetes Gerät zu erhitzen und durch anschließendes Abschrecken zu härten. Der hierzu dienende Fokusüiduktor muß dabei das Werkstück dicht umfassen, wobei zwischen Induktor und Werkstück'nur ein geringer Luftspalt vorgesehen wird.
  • Da die Größe und genaue Einhaltung dieses Luftspaltes für die Erzielung einer genauen und gleichmäßigen Häites.chicht auf der Oberfläche eines Werkstückes von ausschlaggebender Bedeutung ist, müssen in den Induktoren Distanzstifte in genügender Anzahl vorgesehen sein. Als Werkstoff für diese Distanzstifte hat man bisher Speckstein, Porzellan.' Lava oder ähnliche Stoffe verwendet. Diese Distanzstifte waren aber sehr empfindlich, brachen leicht und mußten deshalb sehr häufig ersetzt werden. Außerdem boten sie keine Gewähr dafür, daß der Luftspalt zwischen Induktor und VWerlzstüclz: auch an allen Stellen genau gleichgehalten wurde. Es sind auch metallene Distanzstifte verwendet worden, jedoch bestand keine Klarheit darüber, welche Eigenschaften das -hierzu- verwendete Metall haben muß.
  • Die Erfindung betrifft einen Fokusinduktor zum Oberflächenhärten von metallenen Werkstücken durch Erhitzen mittels hochfrequenten Wechselstroms und anschließendem Abschrecken unter Festlegung des Abstandes zwischen `'Werkstück und Induktor mittels verstellbarer, von Isolierhülsen umgebener metallener Distanzstifte und besteht darin, daß die Distanzstifte aus eineng schwer- schinelzharetl 1letall, vorzugsweise Wolfram, inir ihren I@@lierrülsen in Stiftschrauhen sitzen, die in Gewir,dul)olr:-ungeri des Induktors eingeschraubt und durch Gegenschrauben gesich"-r t ind, wobei die Distanzstifte in den Stiftschrauben durch seitlich eingeschraubte Sichcrungsschränbchen gesichert sind. Nach einer weiteren vorteilhaften Einzelheit der Erfindung besitzen die Stiftschrauben Längsbohrungen, durch welche auszuwechselnde Distanzstifte aus den Stiftschrauben herausgestoßen werden.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß durch die Wahl eines schwer schmelzbaren Metalls, _: elclles zugleich bekanntlich auch eine geringe Wärmeleitflihigkeit besitzt, von der Bcrührungsstelle am Werkstück wenig Wärnic abgeführt wird, also auch an dieser Stelle keine merkliche Abkühlung der Werkstückober@äche erfolgt. Hierdurch wird ge-ichert, claß beim abschließenden Abschrecken an den Berührungsstellen der Distanzstifte keine geringere Härtung erfolgt als an der übrigen Oberfläche. Ein weiterer Vorteil des schwer schmelzbaren Metälls für die Distanzstifte besteht darin, daß solche Stifte eine geringe Wärmeausdehnung besitzen, so daß irgend-%#,-elclie Beschädigungen des Werkstücks oder der Distanzstifte vermieden werden. Am besten eignet sich hierzu Wolfram. Es kann, aber auch jedes andere Metall verwendet -tverden, welches die gleichere Eigenschaften eines schwer schmelzbaren Metalls besitzt, wie bC-ispi.elswei.se Chrom, Konstantan, Tautal oder andere.
  • Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, dah der Luftspalt zwischen Induktor und Werkstück genau festgelegt und eingehalten %#:erden kann, wobei unbeabsichtigte Lageverinderungen oder ein Herausfallen der Distanzstifte ausgeschlossen sind. Durch die Erfndung -,wird auch ein häufiges Auswechseln der Distanzstifte vermieden, da sie eine aul3erord:°nrlich lange Lebensdauer besitzen. Die Distanzstifte können beliebig eingestellt werden, so daß sowohl ein beliebiger Luftspalt erzielbar ist als auch eine beliebige Lage des Werkstücks im Induktor festlegbar ist, und zwar sowohl konzentrisch als auch exzentrisch. hei Abnutzung der Distanzstifte nach längerer Betriebsdauer kann ein Nachstellen oder ein Ersetzen ohne wesentliche Betriebsunterbrechung rasch und leicht erfolgen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein AusführLtiigsbr-ispiel der Erfindung an einem Querschnitt mit Teilansicht des Fokusinduktors mit den c-rfindungsgemäßen Distanzstiften.
  • Der Induktor, welcher nach Art eines Fokusinduktors im Sinne der amerikanischen Patuntschrift i 37ö 113; geschaltet und mit 'hochfre-<lrrtrrterri Strom gespeist wird. 1_@est@°ht auden z @-:_ i "feilen i und a, die durch die Zuleitungen 1' und a' an den nichtveranscliaulicht@-rl Transiormator angeschlossen sind und J;,s ti"crkstiich3 umfassen. Zum Festlegen 1rrA rinlzalteil der Lage des Werkstücks gegenüber dein Induktor sind in diesem Bohrungt.r, .l vorg wehen, in welche Stiftschrauben eingeschraubt sind, die in ihrem dem @@"er kstüch zugekehrten Ende Iso'.ierhülseil 6 finit in diesen sitzenden Distanzstiften 7 tragen. Zur Sicherung der Lage der Stiftschrauben 5 dienen Gegenschrauben ä, die ebenfalls in die Bohrungen 4. eingeschraubt sind. Zur l:rhich@:erurrg der Auswechselung der Isolierhülseri t: mit den Distanzstiften 7 sind die Stiftchraul:@-n 5 mit einer Längsbohrung 9 ver-@chc:n, durch welche mittels eines geeigneten Stößels die Isolierhülsen 6 mit den Stiften; heraus,#eschohen werden können. Zur Sicherten- der 1.r;e der Distanzstifte in den Stift--11 5 sind in diesen seitlich kleine Sicheriri:-#sscl,rüubcllen io eingeschraubt, die si,°lr gegen die Isolierhülsen 6 abstützen.
  • Solche, Distanzstifte können in laeliebiger Anzahl je nach Größe und Gestalt des Werkstücks und des Induktors vorgesehen sein. In dem veranschaulichten Beispiel sind vier solcher Distanzstifte vorgesehen, wie durch clie strichpunktierten Linien i i angedeutet ist.
  • Die Distanzstifte bestehen aus einem schwer schmelzbaren, Metall. Als besonders geeignetes 1Ietall dient Wolfram. Die könrr:-ri aus irgendeinem beliebigen, genügend wärine..:iderstandsfä hegen Isolierstoff bestehen, lreispic#loweise aus einem Kunstharz mit Faserstoü=einlagen. Die Distanzstifte werden vorin ihrem sich gegeit das Werkstück all=titz;-nden Teil kegelig gestaltet, damit die Berührungsfläche e zwischen Distanzstift und iwerh-tücl: möglichst klein gehalten wird, um eine ßecintlussung der Härtezone an dieser Si elh za vermeiden. Es hat sich dabei gezeigt, rlat.; hc:i derartigen kegeligen Distanzstiften der Einfluß auf die Härtezone so verschivintiend gering ist, daß er vernachlässigt «-erden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Folzusinduktorzum Oberflächenhärten von metallenen 1Verkstücken durch Erhitzern mittels hochfrequenten Wechselstroms und anschließendes Abschrecken unter Festlegung des Abstandes zwischen Werkstück und Induktor mittels verstellbarer, von Isolierhülsen umgebener metallener Distanzstifte, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzstifte aus einem schwer schmelz-,3arer, Nietall, vorzugsweise Wolfram, mit deren Isolierhülsen in Stiftschrauben sitzen, die in Gewindebohrungen des Induktors eingeschraubt und durch Gegenschrauben gesichert sind, wobei die Distanzstifte in den Stiftschrauben durch seitlich eingeschraubte Sicherungs.schräubchen gesichert sind. a. I'okusinduktor nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftschrauben Längsbohrungen besitzen, durch, welche auszuwechselnde Distanzstifte aus den Stiftschrauben herausgestoßen werden.
DEL96003D 1938-10-27 1938-10-27 Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken Expired DE717536C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL96003D DE717536C (de) 1938-10-27 1938-10-27 Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL96003D DE717536C (de) 1938-10-27 1938-10-27 Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE717536C true DE717536C (de) 1942-02-17

Family

ID=7288238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL96003D Expired DE717536C (de) 1938-10-27 1938-10-27 Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE717536C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910462C (de) * 1943-01-31 1954-05-03 Deutsche Edelstahlwerke Ag Abstandhalter fuer elektro-induktive Heizgeraete, insbesondere fuer Haertezwecke
DE954815C (de) * 1950-08-25 1956-12-20 Aral Ag B V Vorrichtung zum induktiven Erwaermen von leitenden metallischen Werkstuecken
DE973775C (de) * 1951-01-18 1960-06-02 Combustion Eng Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910462C (de) * 1943-01-31 1954-05-03 Deutsche Edelstahlwerke Ag Abstandhalter fuer elektro-induktive Heizgeraete, insbesondere fuer Haertezwecke
DE954815C (de) * 1950-08-25 1956-12-20 Aral Ag B V Vorrichtung zum induktiven Erwaermen von leitenden metallischen Werkstuecken
DE973775C (de) * 1951-01-18 1960-06-02 Combustion Eng Vorrichtung zum Stumpfschweissen der Enden von Metallrohren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE717536C (de) Fokusinduktor zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken
DE2756242A1 (de) Vorrichtung zur messung der wandstaerke von rohren
EP0476304A2 (de) Temperaturfühler
DE710686C (de) Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt
DE880446C (de) Verfahren zum Haerten von Werkstuecken
DE767150C (de) Das Werkstueck umfassender Induktor zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mit nachfolgendem Abschrecken
DE767235C (de) Anordnung zum elektro-induktiven Erhitzen von Werkstuecken mit einem Induktor
DE738085C (de) Mit einem nicht verloeteten, ringfoermigen, innen glatten Hartmetallmantel versehener staehlerner Rohrziehdorn
DE718785C (de) Bremsbacke, insbesondere fuer Trommelbremsen von Motorfahrzeugen
DE571371C (de) Verstellbare Reibahle
DE567538C (de) Vorrichtung zum Einwalzen nur paralleler, ungekreuzter Riefen und Rippen in Gewindewalzbacken mittels eines Gewindewerkzeugschraubenbolzens
DE1540922C (de) Hochleistungs Schweißbrenner fur das Schutzgas Lichtbogenschweißen mit abschmel zender Drahtelektrode
DE724681C (de) Beheizte Biegeschienen fuer Universal-Abkant- und Rundbiegemaschinen
DE852534C (de) Vorrichtung zum konischen Aufweiten von Rohren
DE958894C (de) Spannvorrichtung, bestehend aus U-foermigen, radial nach aussen offenen Spannringen
DE563829C (de) Pressenkopf fuer stehende Bleikabelpressen
DE671459C (de) Vorrichtung zum Auswalzen des Pilgerkopfendes
DE950161C (de) Vorrichtung zum Beschneiden von Tuben auf die gewuenschte Laenge
DE2143174A1 (de) Duese
DE854843C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Anordnung von Gewinde in Bohrungen oder auf Zapfen beiPressstuecken aus Kunstharz od. dgl.
DE356449C (de) Schub- und Grenzlehre
DE703144C (de) Verfahren zur Herstellung von Muffenrohren
CH279693A (de) Lünette, insbesondere für Drehautomaten.
DE836343C (de) Plaetteisen mit veraenderlichem Gewicht
DE857531C (de) Direkt geheizte Gluehkathode fuer Elektronenroehren