DE710686C - Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt - Google Patents

Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt

Info

Publication number
DE710686C
DE710686C DED76225D DED0076225D DE710686C DE 710686 C DE710686 C DE 710686C DE D76225 D DED76225 D DE D76225D DE D0076225 D DED0076225 D DE D0076225D DE 710686 C DE710686 C DE 710686C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
workpiece
inductor
cross
workpieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED76225D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ohio Crankshaft Co
Original Assignee
Ohio Crankshaft Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ohio Crankshaft Co filed Critical Ohio Crankshaft Co
Application granted granted Critical
Publication of DE710686C publication Critical patent/DE710686C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/42Cooling of coils

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Fokusinduktor zum induktiven Oberflächenhärten an Werkstücken mit kugeligem Querschnitt Die Erfindung bezieht sich auf einen Fokusinduktor zum induktiven OberB.ächenhärten an Werkstücken mit kegeligem Querschnitt. E.s ist bekannt, das Oberflächenhärten in der Weiße durchzuführen, daß das Werkstück an der Oberfläche mittels eines von hochfrequentem Wechselstrom gespeisten Induktors durch Erzeugen von Induktionsströmen im Werkstück erhitzt und durch anschließendes Abschrecken ;gehärtet wird.
  • Es ist auch bekannt, zu diesem Zwecke -einen Fokusinduktor zu verwenden, d. h. einen Induktor, der an das hochfrequeinte Wechselstromnetz über :einen Transformator angeschlossen ist.
  • Bekannt ist es ,auch, einen Fokusinduktor zugleich als Spritzbrause auszubilden, ihn mit Kanälen und Spritzöffnungen für das Abschreckmittel zu versehen, so daß das Werkstück nach ,erfolgtem Erhitzen ohne Veränderang seiner Lage sofort abgeschreckt und somit an der Oberfläche gehärtet werden kann.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen umschließt der Induktor das Werkstück ringförm;g, wobei zwischen denn: Werkstück und dem .Induktor rin ;geringer Abstand eingehalten wird.
  • `" Die Erfindung bezweckt die Anpassung dieser Vorrichtung an Werkstücke mit Oberflächen, die gegenüber der Längsachse des Werkstückes einen von einem zylyndrI.Lschen abweichenden Verlauf besitzen, beispielsweise kegelförmig gestaltet sind.
  • Die Erfindung besteht nun .darin, daß zum Ausgleich des Einflusses der verschiedenen Größen des Werkstückquerschnittes oder Luftspaltes zwischen Induktor und Werkstück der Induktor an den dem größeren Werkstückquerschnitt oder Luftspalt gegenüberliegenden Stellen einen entsprechend größeren Quemschnitt besitzt und daß er an seiner Außenseite zwischen den Seitenkanten eine Aussparung aufweist, die mit einem Außenmantel ,eine Abschreckmittelzufuhrkammer bildet, von welcher aus Spritzöffnungen zum Werkstück führen.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Einzelheit der Erfindung ist der Außenmantel am Heizring isoliert befestigt.
  • Durch- diese verschiedene Bemessung des Heizringquerschnittes wird der Vorteil erzielt, daß in dem stärkeren Querschnitt, also auch ,gegenüber dem größeren Werkstücksdurchmesser bzw. gegenüber dem größeren Abstand zwischen Heizring und Werkstück, auch ein ;größerer Teil des induzierenden Stromes fließt als am schwächeren Teil.. Infolgedessen wird eine. richtigere Verteilung des Stromes über die gesamte Werkstoffoberfläche erzielt, also auch eine richtige Erhitzung der Werkstücksoberfläche an allen ihren Teilen.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die Aussparungen auf der Außenseite des Induktors auch noch eine Abschreckmittelzufuhrkammer gebildet wird. Die isolierte Befestigung des Außenmantels an dem Heizring hat den weiteren Vorteil, daß der Induktor in seinem Außenteil nicht unter Spannung steht und daher für die Bedienung ungefährlicher ist, da er gefahrlos berührt werden kann. Es braucht dann auch die Abschreckmittelzufuhrleitung nicht besonders isoliert zu sein.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man durch eine entsprechende Biemessung des Querschnittes des Heizringes an verschiedenen Stellen des Werkstückes auch leine verschiedene Heizwirkung erzielen und dadurch die Ausdehnung und die Tiefe der Härteschicht beliebig beeinflussen kann, beispielsweise die Tiefe der Härteschicht .der zu erwartenden Beanspruchung des Werkstückes an dieser Stelle genau anpassen kann.
  • Andererseits hat die Erfindung den Vorteil, daß man Werkstücke, deren Oberfläche ,einen bestimmten räumlichen Verlauf hat, durch die verschiedenartige Bemessung des Querschnittes des Heizringes trotzdem auf der gesamten Ausdehnung gleichmäßig erhitzen, also auch mit einer gleichmäßig gehärteten Oberflächenschicht versehen kann. Man hat damit die Möglichkeit, auch bei Werkstücken mit beliebigem Querschnittsverlauf eine beliebige Ausdehnung und Tiefe der Heizwirkung im voraus zu bestimmen und zu erzielen.
  • Durch die Regelung der Tiefenwirkung der Heizung kann dann ,auch durch das anschließende Abschrecken der Härtegrad neben der Härtetiefe im voraus beliebig festgelegt und erzielt werden.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i einen Schnitt durch einen Fokusinduktor für ein kegeliges Werkstück, Fig.2 einen Schnitt durch einen Fokusinduktor für ein doppelkegeliges Werkstück. Nach Fig. i soll ein kegelförmiger Bundring i ein-er Welle 2 mit einer durch die gestrichelten Linien i o gekennzeichneten gehärteten Oberflächenschicht versehen werden. Der hierzu benützte Fokusinduktor besteht aus einem kegelförmigen Heizring 3 aus einem stromleitenden Werkstoff, dessen kegelige Innenfläche der k egeligen Verjüngung des Bundringes i entspricht und der den Bundring m einem gewissen Abstand umschließt. Der Heizring 3 ist als Fokusinduktor geschaltet und über einen Transformator an eine Hochfrequenzstromquelle angeschlossen und erzeugt dabei in der Oberfläche des Bun,dringes i Induktionsströme, durch die der Bundring an der Oberfläche erhitzt wird. Der Heizring 3 ist an den Enden dicker, damit an der Stelle des stärkeren Querschnittes des Ringes i auch eine stärkere Induktion erzielt wird. Dies ist erforderlich, weil. der an den Enden fließende Strom nicht nur den Bundring an seiner dickeren Stelle erhitzen soll, sondern auch in einem ;größeren Abstande von dem Werkstück fließt als am dünneren Teil des Kegels. Der Heizring hat Spritzöffnungen q. und trägt einen Außen-' mantel 5, der durch Bolzen 6 am Heizring befestigt isst.
  • Zwischen Heizring und Außenmantel ist eine Isolierung 7 vorgesehen, so daß der Außenmantel. nicht unter Spannung steht. Ein Rohr 8 führt das Abschreckmittel in den Hohlraum zwischen Heizring und Außenmantelein, wobei,ein Hahn 9 zum Regelur. der Abschreckmittelzufuhr dient. Nach erfolgtem Erhitzen auf die .erforderliche Abschreck. temperatur wird der Hahn 9 geöffnet, wodurch das Abschreckmittel unter hohem Druck gegen das Werkstück gespritzt wird, womit der Härtevorgang beendet wird. Durch Regeln der Intensität und Dauer es Erhitzans kann jede beliebige Tiefe, jeder beliebige Grad der Oberflächenhärtung erzielt werden.
  • Bei der Ausführung nach Fig.2 soll der Doppelkegel i" einer Welle 2 mit der durch i o gekennzeichneten gehärteten Oberflächenschicht versehen werden. Der hierzu benutzte Fokusinduktor besteht aus einem Heizring 3 mit einer zylindrischen Bohrung i i und einem Außenmante15, der unter Zwischemlegung !einer Isolierschicht 7 mit dem Heizring verbunden ist. Spritzöffnungen 4 führen das Abschreckmittel aus dem Hohlraum 5a zwischen Heizring und Außenmantel den Werkstück zu. Eine Rohrleitung 8 mit einen Hahn 9 führt das Abschreckmittel dem Hohlraum 5" zu. Die Innenfläche 13 des Heizringes im Hohlraum 5" hat einen doppelkegelförmigen Verlauf, und zwar derart, daß der Heizring an seinen Enden dicker ist als in der Mitte. Der Luftspalt zwischen dem Heizring 3 und dem Doppelkegel i" ist an den Enden größer als in der Mitte, was aber durch entsprechende Bemessung des Heizringes ausgeglichen wird. Auch hier kann durch entsprechende Bemessung des Heizringes, der verschiedenen Stellen des Luftspaltes 12, der Stromstärke, der Heizdauer und der Abschreckmittelzufuhrdauer jede beliebige Ausdehnung, Tiefe und jeder beliebige Grad der Oberflächenhärtung erzielt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Fokusinduktor zum Oberflächenhärten an Werkstücken mit kegeligem Querschnitt durch induktives Erhitzen und anschliießendes Abschrecken, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Einflusses der verschiedenen Größe des Werkstücksquezschnittes oder Luftspaltes zwischen Induktor und Werkstück der Induktor an den dem größeren Werkstücksquerschnitt oder Luftspalt gegenüberliegenden Stellen ,einen entsprechend größeren Querschnitt besitzt und daß er an seiner Außenseite zwischen den Seitenkanteineine Aussparung aufweist, die mit einem Außenmantel eine Abschreckmittelzufuhrkammer bildet, von welcher aus Spritzöffnungen zum Werkstück führen.
  2. 2. Fokusinduktor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel am Heizring isoliert befestigt ist.
DED76225D 1935-12-14 1936-09-25 Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt Expired DE710686C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US710686XA 1935-12-14 1935-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE710686C true DE710686C (de) 1941-09-19

Family

ID=22099043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED76225D Expired DE710686C (de) 1935-12-14 1936-09-25 Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE710686C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748062C (de) * 1940-11-15 1944-10-25 Vorrichtung zum Herstellen von Verbundgusskoerpern durch Schleudern
DE957219C (de) * 1944-05-16 1957-01-31 Siemens Ag Haerte-Einrichtung mit wassergekuehltem Induktor
DE967051C (de) * 1941-04-03 1957-09-26 Aeg Einrichtung zum induktiven Erhitzen von Rotationskoerpern
DE1127518B (de) * 1959-09-02 1962-04-12 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zum Verschweissen eines Metallbolzens mit einer Drahtwendel

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748062C (de) * 1940-11-15 1944-10-25 Vorrichtung zum Herstellen von Verbundgusskoerpern durch Schleudern
DE967051C (de) * 1941-04-03 1957-09-26 Aeg Einrichtung zum induktiven Erhitzen von Rotationskoerpern
DE957219C (de) * 1944-05-16 1957-01-31 Siemens Ag Haerte-Einrichtung mit wassergekuehltem Induktor
DE1127518B (de) * 1959-09-02 1962-04-12 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zum Verschweissen eines Metallbolzens mit einer Drahtwendel

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102008033735A1 (de) Verfahren zum Härten wenigstens einer Laufbahn eines Lagerrings für ein Großwälzlager
DE710686C (de) Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt
DE835032C (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektro-induktiven Erhitzen von langgestreckten Werkstuecken
DE2114734C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlassen gehärteter Nadeln
DE673369C (de) Verfahren und Induktor zum Oberflaechenhaerten von Kurbelwellenzapfen o. dgl.
EP1366199B1 (de) Herstellung eines zylindergehäuses eines doppelschneckenextruders
DE698534C (de)
DE752084C (de) Einrichtung zum fortlaufenden Oberflaechenhaerten der Innenflaeche hohler metallenerWerkstuecke durch Erhitzen und Abschrecken
DE910462C (de) Abstandhalter fuer elektro-induktive Heizgeraete, insbesondere fuer Haertezwecke
DE887085C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken
DE767150C (de) Das Werkstueck umfassender Induktor zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mit nachfolgendem Abschrecken
DE754848C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken durch induktives Erhitzen und anschliessendes Abschrecken
DE972404C (de) Verfahren und Vorrichtung zum fortschreitenden induktiven Oberflaechenhaerten von kurvenfoermig verlaufenden Werkstueckflaechen
DE932860C (de) Abstandshalter fuer elektro-induktive Heizgeraete, insbesondere fuer Haertezwecke
DE910463C (de) Warmbehandlung von Eisen- und Stahlteilen
DE1205999B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Oberflaechen-haerten von geschmiedeten oder gegossenenWalzen aus Stahl
DE752242C (de) Vorrichtung zum induktiven Oberflaechenhaerten
DE888552C (de) Vorrichtung zum teilweisen Anlassen von zylindrischen Gegenstaenden mit angesetzter Spitze
DE1009736B (de) Einrichtung zum induktiven Erwaermen von Vertiefungen, Aushoehlungen und aehnlichen Hohlkoerper-Innenflaechen, insbesondere zum Erhitzen von Ventilsitzen fuer die Haertung
DE829924C (de) Vorrichtung zum Hochfrequenz-Oberflaechenhaerten der Wandungen kleiner Bohrungen
DE903256C (de) Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern
DE767233C (de) Als Spritzbrause ausgebildete Induktionsspule zur Oberflaechenhaertung von Rundkoerpern
DE3234669A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum fertigen von stahlteilen mit mindestens zwei bohrungen
DE871933C (de) Vorrichtung und Verfahren zum Steuern des elektro-induktiven Erhitzens metallischer Werkstuecke
DE886942C (de) Vorrichtung zum induktiven Erhitzen von langgestreckten Werkstuecken, insbesondere Platten oder Blechen