DE973055C - Wippkran - Google Patents
WippkranInfo
- Publication number
- DE973055C DE973055C DED10282A DED0010282A DE973055C DE 973055 C DE973055 C DE 973055C DE D10282 A DED10282 A DE D10282A DE D0010282 A DED0010282 A DE D0010282A DE 973055 C DE973055 C DE 973055C
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- DE
- Germany
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- boom
- crane
- superstructure
- counterweight
- draw
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/72—Counterweights or supports for balancing lifting couples
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/03—Cranes with arms or jibs; Multiple cranes
- B66C2700/0392—Movement of the crane arm; Coupling of the crane arm with the counterweights; Safety devices for the movement of the arm
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Wippkran mit im Bereich des unteren Endes des Oberwagens gelagertem
einfachem Ausleger, einem die Zug- und Druckkräfte aufnehmenden Wälzlager für die Verbindung
des Oberwagens mit dem Portal und einem am Ausleger angreifenden, im Bereich des
oberen Endes des Oberwagens angeordneten, paarschlüssigen, vorzugsweise mit Zahnsegmenten ausgerüsteten
Einziehwerk.
ίο Um bei einem solchen, einen kleinen Drehkreisdurchmesser
aufweisenden Kran eine möglichst geringe hintere Ausladung zu erreichen, soll der
Angriffspunkt des Einziehwerkes, z. B. der Zahnsegmente, an einer Stelle des Auslegers liegen,
iS deren Entfernung vom Auslegerdrehpunkt weniger als ein Zehntel der Länge des Auslegers beträgt,
während am oberen Teil des Auslegers das über eine am Oberende des säulenartigen Krangerüstes
angeordnete Rolle geführte Seil für das am rückwärtigen Teil des Krangerüstes heb- und senkbare
Gegengewicht für den Ausgleich des Auslegereigengewichtes angeschlossen ist.
Bei einem solchen Kran ragen weder die Teile des Ausziehwerkes noch das Gegengewicht bei
einer Stellung des Auslegers über den vom Führerstand bestimmten Drehkreis hinaus, der durch die
Anwendung der zug- und druckfesten Lagerung bedeutend kleiner ist als bei den seit vielen Jahren
üblichen Hafenkranen in Drehscheibenbauart. Es ist daher möglich, einen solchen Kran, dessen einzelne
Kennzeichen für sich allein bekannt sind, dicht an die Kaikante heranzubringen und eine
verhältnismäßig große Zahl solcher Krane nebeneinander arbeiten zu lassen, wodurch ein schnelles
Be- und Entladen der Schiffe ermöglicht wird. Das Auslegersystem, das Einziehwerk und die Gegengewichtsbetätigung
sind einfach gebaut und trotz des kleinen Drehkreises gut zugänglich.
Die Bahn für das Gegengewicht verläuft vorzugsweise geradlinig, sie kann aber auch nach einer für den Gewichtsausgleich günstigen Kurve gekrümmt ausgeführt sein. Wii'd diese Bahn bis zum Säulenfuß durchgeführt, dann bietet sie zugleich den Vorteil einer guten Befestigungs- und Unterbringungsmöglichkeit für ein unbewegliches Gegengewicht.
Die Bahn für das Gegengewicht verläuft vorzugsweise geradlinig, sie kann aber auch nach einer für den Gewichtsausgleich günstigen Kurve gekrümmt ausgeführt sein. Wii'd diese Bahn bis zum Säulenfuß durchgeführt, dann bietet sie zugleich den Vorteil einer guten Befestigungs- und Unterbringungsmöglichkeit für ein unbewegliches Gegengewicht.
Bei bekannten Kranen, bei denen die Segmente des Einziehwerkes in der Nähe der Auslegerdrehachse
angreifen, ist der Ausleger auf Biegung beansprucht, und dieser läßt daher keine so vorteilhafte
Gestaltung des Kranoberteiles zu wie der Erfindungsgegenstand. Bei anderen bekannten
Wippkranen mit einfachem Ausleger, der durch eine Gelenkzahnstange verstellt wird, greift das
Gegengewicht für den Eigengewichtsausgleich an der Gelenkzahnstange an, nicht aber, wie beim
Erfindungsgegenstand, am oberen Teil des Auslegers, womit eine Beanspruchung des Auslegers
auf Biegung vermieden wird. Bei Wippkranen, bei denen der Ausleger durch ein Einziehwerk mit
Zahnsegment verstellt wird, erfolgte bisher der Gewichtsausgleich ebenfalls nicht über ein am
oberen Auslegerteil angreifendes Seil. Selbstverständlich gibt es auch Wippkrane, bei denen das
Gegengewicht am rückwärtigen Teil des Krangerüstes heb- und senkbar angeordnet ist, doch
greift hier weder das das Gegengewicht tragende Seil am oberen Ende des Auslegers an, noch erfolgt
das Verstellen des Auslegers über ein Zahnsegment.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht und
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht und
Abb. 2 einen Querschnitt gemäß Schnittlinie^-!?.
Der zylindrische Kranoberwagen 1 ist über das
Zug- und Druckkräfte übertragende Wälzlager 2 mit dem Portal 3 verbunden. Im unteren Bereich
des Kranoberwagens ist die Drehachse 4 des Auslegers 5 so gelagert, daß sie die Drehachse des
Kranes schneidet. Mit 6 ist das Zahnsegment bezeichnet, in das das Ritzel ya des Einziehwerkes 7
eingreift, das vorzugsweise auf der den Kranoberwagen nach oben hin begrenzenden Plattform 8 gelagert
ist. An dem nicht dargestellten oberen Ende des Auslegers greift das Seil 9 an, das über die
am Oberende des Stützgerüstes 12 angebrachte Rolle 10 zum Gegengewicht 11 geführt ist, das das
Eigengewicht des Auslegers ausgleicht. Dieses Gegengewicht vermag mittels Rollen 11 α auf der
am Rücken des Stützgerüstes 12 vorgesehenen, vorzugsweise geradlinig verlaufenden Bahn 12 a
sich zu bewegen. Wird diese Bahn, wie es das Ausführungsbeispiel zeigt, bis zum Fuß des Stützgerüstes
in gleicher Richtung weitergeführt, dann läßt sich in dem dadurch gebildeten Raum des
Stützgerüstes ein festes Gegengewicht 13 unterbringen.
Das Zahnsegment 6 des Einziehwerkes kann, wie bekannt, durch eine Kurbel ersetzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Wippkran mit im Bereich des unteren Endes des Oberwagens gelagertem einfachem Ausleger, einem die Zug- und Druckkräfte aufnehmenden Wälzlager für die Verbindung des Oberwagens mit dem Portal und einem am Ausleger angreifenden, im Bereich des oberen Endes des Oberwagens angeordneten, paarschlüssigen, vorzugsweise mit Zahnsegmenten ausgerüsteten Einziehwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt des Einziehwerkes, z. B. der Zahnsegmente, an einer Stelle des Auslegers liegt, deren Entfernung vom Auslegerdrehpunkt weniger als ein Zehntel der Länge des Auslegers beträgt, an dessen oberem Teil das über eine am Oberende des säulenartigen Krangerüstes angeordnete Rolle geführte Seil für das am rückwärtigen Teil des Krangerüstes heb- und senkbare Gegengewicht angreift.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche Patentschriften Nr. 619 646, 509 736, 563501, 455 496. 507355. 279083, 501637;französische Patentschrift Nr. 834 148;USA.-Patentschrift Nr. 2481 416;Dissertation von Dipl.-Ing. N i e m a η η an der T. H. Berlin vom 3. 7. 1928.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©909 645/45 11.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED10282A DE973055C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Wippkran |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED10282A DE973055C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Wippkran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE973055C true DE973055C (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=7033210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED10282A Expired DE973055C (de) | 1951-09-25 | 1951-09-25 | Wippkran |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE973055C (de) |
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-
1951
- 1951-09-25 DE DED10282A patent/DE973055C/de not_active Expired
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