DE970989C - Wasserdichter Verteilerkasten fuer elektrische Installationsapparate - Google Patents

Wasserdichter Verteilerkasten fuer elektrische Installationsapparate

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DE970989C
DE970989C DEH3186D DEH0003186D DE970989C DE 970989 C DE970989 C DE 970989C DE H3186 D DEH3186 D DE H3186D DE H0003186 D DEH0003186 D DE H0003186D DE 970989 C DE970989 C DE 970989C
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Max Hensel
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GUSTAV HENSEL ELEKTROTECHNISCH
Albrecht Jung GmbH and Co KG
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GUSTAV HENSEL ELEKTROTECHNISCH
Albrecht Jung GmbH and Co KG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/46Boxes; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/48Mounting of devices therein

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

  • Wasserdichter Verteilerkasten für elektrische Installationsapparate Wenn die Verteilung von elektrischen Leitungen in wasserdichten Räumen erfolgen muß, verwendet man an Stelle der gewöhnlichen Verteiler- oder Schalttafeln wasserdichte Kästen (sogenannte Verteilerkästen), in denen die erforderlichen Anschluß-und Abzweigklemmen sowie die benötigten Installationsapparate, wie Schalter, Sicherungen, Signallampen sowie gegebenenfalls auch Steckdosen und Meßinstrumente, untergebracht sind. DieLeitungen werden dabei durch an den Kastenwänden vorgesehene Stutzen (Stopfbuchsen) ein- und ausgeführt. Die bekannten wasserdichten Verteiler sind gußeiserne Kästen mit festen Stutzen und einem durchgehenden Deckel, der in seiner Ausbildung der im Kasten untergebrachten Apparatekombination angepaßt ist, indem er z. B. an der einen Stelle einen in einer Öffnung abgedichtet gelagerten Schalterknebel trägt, an der anderen Stelle mit einer Durchtrittsöffnung für einen Sicherungsstöpsel oder eine Signallampe versehen und wieder an einer anderen Stelle als Steckdosenabdeckung ausgebildet ist. Dabei kann jeder Kasten nur eine bestimmte Apparatekombination aufnehmen, so daß so viele verschiedene Kastenmodelle notwendig sind, als in der Praxis Apparatekombinationen vorkommen. Diese bekannten wasserdichten Verteilerkästen werden deshalb nur in wenigen, häufiger vorkommenden Ausführungsformen serienweise hergestellt, während sie für alle solche Fälle, wo die Serienausführung nicht verwendbar ist, auf Bestellung besonders angefertigt werden müssen. Das verteuert naturgemäß die Fabrikation ganz wesentlich. Außerdem ist es weder dem Elektrogroßhändler noch dem Installateur möglich, ein Lager von Verteilerkästen anzulegen, aus dem alle vorkommenden Bedürfnisse sofort befriedigt werden können.
  • Hier bringt die Erfindung durch die Schaffung eines wasserdichten Verteilerkastens Abhilfe, der so ausgebildet ist, daß er durch einfache Auswechslung von Teilen jede beliebige Appäräteköinbination aufzunehmen vermag und somit für alle vorkommenden Fälle brauchbar ist. Die Erfindung geht von einerri wasserdichten Verteilerkasten aus Isolierpreßstoff für Installationsapparate mit an seinen Wänden vorgesehenen, durch herausbrechbare Wandungsteile verschlossenen Öffnungen zur Befestigung von Stopfbuchsen und mit abgedichtet befestigtem Deckel aus und besteht darin, daß am durchgehenden Kastendeckel an allen Stellen, wo im Kasten Installationsapparate angebracht werden können, Öffnungen von einheitlicher Form und Weite vorgesehen sind, die ihrerseits durch am durchgehenden Deckel abgedichtet befestigte, den Installationsapparaten angepaßte kleinere Deckel geschlossen sind. Es sei hier bemerkt, daß es bei sogenannten Apparatekombinationen für die Hausinstallation, bei der mehrere elektrische Installationsapparate in einer gemeinsamen, ganz oder teilweise in die Wand eingeputzten Dose befestigt sind, bereits bekannt ist, den durchgehenden Dosendeckel über den Installationsapparaten mit Öffnungen von einheitlicher Form und Weite zu versehen, die durch den Installationsapparaten angepaßte kleinere Einsatzdeckel verschlossen sind. Die Einsatzdeckel werden an den Installationsapparaten befestigt und halten ihrerseits den durchgehenden Deckel an der Dose fest. Bei diesen bekannten Kombinationen kommt es auf eine wasserdichte Ausführung nicht an, weil sie nur für trockene Räume bestimmt sind. Bei der Ausbildung des Verteilerkastens nach der Erfindung erreicht man auch die Vorteile, wie sie an sich bei diesen Mehrfachkombinationen bekannt sind. Man braucht nur im Bedarfsfalle die kleinen Deckel auszuwechseln, um den Kasten für die Aufnahme jeder beliebigen Kombination von Installationsapparaten benutzen zu können. Dadurch ist, wie ersichtlich, die Fabrikation wesentlich vereinfacht. Es brauchen nur einheitliche Kästen mit einheitlichem durchgehendem Deckel und unterschiedliche kleine Deckel angefertigt zu werden. Ferner ist es sowohl dem Großhändler als auch dem Installateur möglich, ein Lager von Kästen und Installationsapparaten mit den zugehörigen kleinen Deckeln zu halten, aus dem er alle vorkommenden Bedürfnisse sofort befriedigen kann, so daß die zeitraubende Sonderanfertigung in der Fabrik in Fortfall kommt. Daneben besteht noch der an sich bereits bekannte Vorteil, daß der Installateur die erforderlichen Ein- und Auslaßstutzen selbst anbringen und damit den Kasten hinsichtlich der Zahl und der Anordnung der Stutzen ebenfalls den jeweiligen Bedürfnissen anpassen kann, so daß der Kasten weder zu viel noch zu wenig Leitungseinführungen hat.
  • Um die Verteilung der elektrischen Leitungen zu erleichtern, sind im neuen Verteilerkasten neben und zwischen den Anbringungsstellen der Installationsapparate mehrere quer verlaufende Verteilerschienen angebracht, die je eine Mehrzahl von vorderseitig bedienbaren Anschlußklemmen tragen. Diese Verteilerschienen können von am Kastenboden befestigten Isolierstoftböcken oder -säulen getragen sein, die@gleichzeitig zur Befestigung von in Längsrichtung des Kastens sich erstreckenden Apparatetragbrücken oder -laschen dienen. Diese Apparatetragbrücken erstrecken sich zweckmäßig nicht über die ganze Länge des Kastens, sondern sind in einzelne Abschnitte unterteilt, die je einen brückenförmigen Apparateträger bilden. Diese Brücken gelangen dann zur Anwendung, wenn es sich um Installationsapparate von verhältnismäßig geringer Bauhöhe handelt. Sind Apparate von größeror Bauhöhe unterzubringen, dann werden sie unter Fortfall der Brücken auf dem Kastenboden befestigt, der zu diesem Zweck in an sich bekannter Weise mit Gewindelöchern für Befestigungsschrauben versehen ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. i einen Längsschnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig.2 eine Draufsicht, wobei die rechte Hälfte des Kastendeckels weggebrochen ist, Fig. 3 einen Querschnitt .nach der Linie B-B in Fig. 2.
  • i ist ein mit seiner Längsmittellinie waagerecht angeordneter, länglich rechteckiger Kasten aus Isolierpreßstoff, der zur Aufnahme von sechs in zwei Reihen übereinander angeordneten Installationsapparaten, wie Schaltern, Sicherungen, Steckdosen, Signallampen u. dgl., geeignet ist. Der Kasten i weist an seinen vier abgestumpften Ecken kleine dreieckige Flansche 2 auf. Diese enthalten Löcher 3 zum Durchtritt von Schrauben, mit denen der Kasten an der Wand befestigt werden kann. Alle vier Wände des Kastens sind mit mehreren vorgeformten Leitungseinführungsöffnungen in Form von auf der Außenseite angeordneten, kreisrunden Einführungsöffnungen ¢ versehen. Die Böden dieser Vertiefungen haben eine geringe Wandstärke und können zwecks Freilegung der Öffnungen herausgebrochen werden. Alsdann können in den Öffnungen als Stopfbuchsen ausgebildete Ein- und Auslaßstutzen befestigt werden, wie dies an sich z. B. bei Abzweigkästen und -dosen bekannt ist. Zwischen den Stutzen und der Kastenwandung werden Dichtungsringe eingeschaltet, so daß der Kasten i an der Anbringstelle der Stutzen feuchtigkeitsdicht geschlossen ist. Jede Kastenwand enthält mehrere solcher vorgeformten Einführungsöffnungen q., und zwar sind in den beiden Längswänden je sechs und in den beiden Querwänden je drei Öffnungen vorgesehen. Die Öffnungen q. in den verschiedenen Wänden können unterschiedliche Durchmesser haben, um z. B. an den Schmalwänden Stutzen von größerer Weite für den Ein- und Austritt der Netzleitungen und an den Breitseiten Stutzen von geringerer Weite für die Abzweigleitungen anbringen zu können. In Fig. 2 sind drei Einführungsstutzen voll eingezeichnet, während die übrigen, anbringbaren Stutzen durch gestrichelte Mittellinien angedeutet sind. Wie aus Fig.2 ersichtlich, bestehen die Stutzen je aus einem im Innengewinde vorgesehenen Rohrabschnitt 37 aus Isolierstoff, in den vom inneren Ende her ein durch die Öffnung der Kastenwand hindurchgreifender Befestigungsnippel 38 eingeschraubt ist, während in das äußere Ende ein zum Zusammendrücken eines im Innern des Rohrabschnittes angeordneten, die Stopfbuchsenpackung bildenden Gummiringes dienender zweiter Schraubnippel 39 eingreift.
  • Der Kasten i hat einen Deckel 5, der durch eine Reihe von an seinem Rande vorgesehenen Schrauben 6, die in senkrechte Mutterbohrungen 7 der Kastenwände eingreifen, abnehmbar befestigt ist. Zwischen dem Deckel 5 und dem Rand des Kastens ist dabei ein. ringsum laufender Dichtungsring 8 angeordnet, so daß der Kasten an der Befestigungsstelle des Deckels feuchtigkeitsdicht abgeschlossen ist. Der Deckel s weist an jeder Stelle, wo im Kasten ein Installationsapparat angebracht ist, eine Öffnung 9 auf, deren lichte Weite so bemessen ist, daß der Installationsapparat mit seinem vorderen Teil darin eingreifen oder auch hindurchtreten kann. Bei dem dargestellten, zur Aufnahme von sechs Apparaten geeigneten Kasten sind im Deckel sechs in zwei waagerechten Reihen angeordnete Öffnungen 9 vorgesehen. Diese haben sämtlich die gleiche Form und Weite; sie sind zweckmäßig, wie gezeichnet, kreisrund. Zu ihrem Abschluß dienen sechs kleinere Deckel io, die ihrerseits am durchgehenden Kastendeckel 5 abgedichtet befestigt sind, und zwar vorzugsweise mit Hilfe von je vier Schrauben ii und eines zwischen jedem kleinen Deckel io und dem größeren Deckel 5 eingeschalteten Dichtungsringes 12. Die kleinen Deckel, welche im Beispiel quadratisch gestaltet sind, gegebenenfalls aber auch kreisrund sein können, sind je dem darunter im Kasten angeordneten Installationsapparat angepaßt. So ist z. B. in jedem über einem Drehschalter 14 liegenden Deckel (Fig. i und 2 links), zweckmäßig innerhalb eines Schutzrandes, ein Schalterknebel 13 drehbar und abgedichtet gelagert, der beim Anbringen des Deckels mit einer unrunden Bohrung auf das vordere, unrunde Ende der Schalterwelle aufgestreift und so mit dem Schalter gekuppelt wird. Der über einem Steckdoseneinsatz 15 liegende Deckel io (Fig. 2 rechts unten und Fig.3 links) ist dagegen auf seinem mittleren Teil zu einem den Steckerkörper teilweise aufnehmenden Napf 16 ausgebildet, an dessen Boden sich Durchtrittsöffnungen für die Steckerstifte befinden. Bei einer sogenannten Schukodose enthält der napfförmige Mittelteil 16 gleichzeitig Schlitze zum Durchtritt von am Steckdoseneinsatz vorgesehenen Schutzkontakten. Der Hohlraum des Mittelteils des Steckdosendeckels kann bei abgezogenem Stecker durch eine Überwurfkappe 18 verschlossen werden, die sich mit einem Dichtungsring ig auf den Rand des Napfes 16 aufsetzt und mittels eines Bajonettverschlusses 2o leicht lösbar gehalten ist (Fig. 3 links). Jeder über einem Sicherungselement 21 angeordnete Deckel io (Fig. i und 2 Mitte) enthält eine mittlere, kreisrunde Öffnung zum Durchtritt des Sicherungsstöpsels22. Die gleiche Ausbildung hat der bei einer Signallampe 23, 24. angeordnete Deckel io (Fig. i rechts und Fig. 2 rechts oben). Der Deckel für ein Sicherungselement sowie der Deckel für eine Signallampe tragen ferner an ihrer Vorderseite je eine am Deckel iö lösbar befestigte, nämlich in einen mit Muttergewinde versehenen Kragen 40 eingeschraubte Schutzglocke 25 aus Glas, die gegen den Deckel durch einen Gummiring 41 abgedichtet ist. Diese Glasglocke hat den Zweck, die Mittelöffnung des Deckels feuchtigkeitsdicht abzuschließen, aber gleichwohl den Sicherungsstöpsel 22 bzw. die Signallampe 24 sichtbar zu machen. Nach Abschrauben der Glocke 25 kann der Sicherungsstöpsel bzw. die Signallampe ausgewechselt werden, ohne daß es notwendig ist, den Deckel io zu lösen.
  • Der durchgehende Deckel s kann an seiner Unterseite eine durchgehende Höhlung aufweisen. Ferner sind auch die kleinen Deckel io zweckmäßig, wie gezeichnet, gewölbt ausgebildet bzw. mit einer rückseitigen Höhlung versehen, in welche die Installationsapparate mit ihrem oberen Teil (z. B. das Sicherungselement 21 mit seinem Schraubring und der Lampensocke123 mit seiner Fassung) einzugreifen vermögen. Der eigentliche Kasten i fällt dann trotz Vorhandenseins hoher Räume für die Unterbringung der Installationsapparate verhältnismäßig niedrig aus.
  • Die beschriebene Ausbildung des durchgehenden Kastendeckels 5 mit Öffnungen 9 und diese verschließenden kleineren Deckeln io ermöglicht es, wie ersichtlich, an jeder Stelle des Kastens einen Installationsapparat beliebiger Art anzuordnen, so däß alle vorkommenden Apparatekombinationen möglich sind. Es brauchen dabei nur die kleinen Deckel io gegeneinander oder gegen andere, den Apparaten angepaßte Deckel ausgetauscht zu werden, während der durchgehende Deckel s .für jede Kombination gebraucht werden kann.
  • Der Kasten i enthält zunächst mehrere, und zwar im Beispiel vier, quer, d. h. senkrecht zu den Längswänden verlaufende an sich bekannte Verteilerschienen 26, die in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind. Dabei liegen zwei Schienen an den entgegengesetzten Enden der beiden Reihen von Öffnungen 9 im Kastendeckel, wohingegen die beiden anderen Schienen zwischen den mittleren und den seitlichen Öffnungen 9 angeordnet sind. Die Schienen 26 werden von je zwei Böckchen oder Säulen 27 aus Isolierstoff, und zwar vorzugsweise aus keramischer Masse, getragen, die am Boden des Kastens i auf den Mittellinien der beiden Reihen von Öffnungen g des Deckels festgeschraubt sind. Diese Säulen 27 enthalten in Querrichtung des Kastens verlaufende Schlitze 28 zur Aufnahme der Verteilerschienen, die in den Schlitzen in einfacher Weise dadurch gehalten sind, daß der Mittelteil einer jeden Schiene nach oben durchgekröpft ist.
  • Jede Schiene 26 trägt mehrere, z. B. drei vorzugsweise als Bolzenschlitzklemmen ausgebildete, große vorderseitig bedienbare Anschlußklemmen 2g, die zum Anklemmen der ankommenden und der etwa weitergehenden Netzleitungen sowie von Abzweigleitungen dienen. Von den drei Klemmen 29 ist je eine an den beiden Enden und eine in der Mitte der Schiene angeordnet. Außerdem ist jede Verteilerschiene 26 mit mehreren, und zwar im Beispiel mit vier, paarweise auf entgegengesetzten Seiten der Isolierstoffsäulen 27 liegenden kleineren Anschlußklemmen 30 versehen, die zum Verbinden der Schienen mit den im Kasten angeordneten Installationsapparaten dienen.
  • Die Isolierstoffsäulen27 bilden nicht bloß Halter für die Stromführungsschienen, sondern dienen gleichzeitig auch zur Befestigung von inLängsrichtung des Kastens i verlaufenden, aus Flachstangen bestehenden Brücken 31, die als Träger für die Installationsapparate dienen. Die Brücken 3 1 greifen je mit ihrem einen nach unten verkröpften Ende in einen Schlitz 32 der einen Säule 27 ein, der über dem die Verteilerschiene aufnehmenden Schlitz 28 liegt und rechtwinklig dazu verläuft. Mit dem anderen Ende liegen sie je in einer Vertiefung 43 an der vorderen Stirnfläche der benachbarten Säule 27. Die Brücken 31 sind dabei an den Säulen mit Hilfe von Schrauben 33 unverrückbar befestigt. Jede Schraube 33 greift durch eine senkrechte Bohrung 44 des Kopfendes der Säule 27 hindurch in ein Gewindeloch des im Schlitz 28 liegenden Ende der benachbarten Brücke 31 ein. Wenn dieser Schlitz, wie z. B. bei den am linken Ende des Kastens liegenden Säulen, kein Ende einer Brücke enthält, wird in ihn ein mit einem Gewindeloch für die Schraube 33 versehener Blechstreifen 42 eingeschoben. Die Brücken 31 tragen einen Installationsapparat, der auf der Brücke steht und an dieser mittels zweier in Gewindelöcher 34 (Fig. 2 Mitte unten) eingreifender Schrauben 35 befestigt ist. Die Gewindelöcher 34 in den Brücken 31 haben den üblichen (genormten) Abstand der an den Apparatsockeln vorgesehenen Befestigungslöcher, so daß an jeder Brücke ein Installationsapparat beliebiger Art befestigt werden kann. An Stelle der unter den Apparatsockeln durchgehenden Brücken 31 kann gegebenenfalls auch für jeden Apparat ein Paar von aus Flachstangen oder Blechstreifen bestehenden Laschen Anwendung finden, die links und rechts am Apparatsockel angeschraubt sind. Die eine der beiden Laschen greift dann in den Schlitz 32 der einen Säule ein, während die andere in der Vertiefung 43 am Kopf der anderen Säule liegt, wobei sie ähnlich wie die Brücken 3i durch Schrauben 33 gehalten sind. Die beschriebenen Befestigungsbrücken und die gegebenenfalls an deren Stelle vorgesehenen Laschen werden bei Installationsapparaten von verhältnismäßig geringer Bauhöhe, wie Drehschaltern und Steckdosen sowie den Sockeln von Sicherungselementen und Signallampen verwendet. Die Apparate erhalten dabei einerseits die richtige Höhenlage zum Kastendeckel s bzw. den daran befestigten kleinen Deckeln io, während andererseits unterhalb der Apparatsockel ein großer Raum zum Unterbringen der innerhalb des Kastens liegenden, zu den Verteilerschienen und Installationsapparaten führenden bzw. davon weggehenden Leitungen vorhanden ist.
  • Wenn an der einen oder anderen Stelle des Kastens i ein Installationsapparat von größerer Bauhöhe (z. B. ein Trennschutzschalter) untergebracht werden soll, läßt man an dieser Stelle die Brücke 3i fort, so daß zwischen den einander benachbarten Säulen 27 ein über die volle Kastenhöhe gehender Raum für den Installationsapparat zur Verfügung steht. Der Apparat wird dann am Kastenboden befestigt, der zu dem Zwecke in der Mitte zwischen je zwei benachbartenVerteilerschienen 26 drei oder gegebenenfalls auch vier auf einer gemeinsamen Quermittellinie liegende in an sich bekannter Weise Gewindelöcher 36 zum Eingriff von Befestigungsschrauben enthält (Fig. 2 rechts). Je nachdem, ob die am Installationsapparat vorgesehenen Befestigungslöcher zu den Gewindelöchern 36 des Kastenbodens passen oder nicht, kann der Installationsapparat am Boden unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer besonderen, gegebenenfalls für zwei Apparate gemeinsamen Grundplatte befestigt werden.
  • Es ist nicht erforderlich, alle sechs vorhandenen Anbringungsstellen mit Installationsapparaten zu besetzen, vielmehr kann im Bedarfsfalle auch die eine oder andere Stelle frei bleiben. Die zugehörige Öffnung g im Kastendeckel 5 wird dann durch einen sogenannten Blinddeckel verschlossen, d. h. durch einen Deckel, der in seiner Grundform den dargestellten Deckeln io entspricht, aber keinerlei Öffnungen für Teile von Installationsapparaten enthält, sondern undurchbrochen ist.
  • Die ankommende Netzleitung kann an jeder beliebigen Seite in den Kasten i eingeführt werden. Ebenso können die Abzweigleitungen sowie die weitergehenden Netzleitungen an jeder beliebigen Seite aus dem Kasten i herausgeführt werden. Die Netzleitungen treten jedoch vorzugsweise an den Schmalseiten ein und aus, während die Abzweigleitungen vorzugsweise an den Breitseiten herausgeführt werden. An den Stellen, wo Leitungen ein-oder austreten, werden die vorgeformten Einführungsöffnungen 4 freigelegt und darin die als Stopfbuchsen ausgebildeten Ein- bzw. Ausgangsstutzen 37 befestigt.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildeten wasserdichten Kästen können in verschiedenen Größen ausgeführt werden. So können neben Kästen für sechs Installationsapparate auch Kästen für eine größere oder kleinere Anzahl von Installationsapparaten, beispielsweise für drei oder gar nur zwei Apparate, angefertigt werden. Dabei können alle vorkommenden Bedürfnisse auch in der Weise befriedigt werden, daß mehrere Kästen gleicher oder verschiedener Größen in bekannter Weise aneinandergesetzt werden.
  • Natürlich sind im Rahmen der Erfindung Abänderungen des dargestellten Beispiels möglich. So können an Stelle von Sicherungen sogenannte Kleinautomaten, z. B. solche in Stöpselform, angeordnet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserdichter Verteilerkasten aus Isolierpreßstoff für elektrische Installationsapparate mit an seinen Wänden vorgesehenen, durch herausbrechbare Wandungsteile verschlossenen Öffnungen, zum Befestigen von Stopfbuchsen und mit abgedichtet befestigtem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß an seinem durchgehenden Deckel (5) an allen Stellen, wo im Kasten (i) verschiedene Installationsapparate angebracht werden können, Öffnungen (9) von einheitlicher Form und Weite vorgesehen sind, die ihrerseits durch am durchgehenden Dekkel (5) abgedichtet befestigte, den Installationsapparaten angepaßte kleinere Deckel (io) geschlossen sind.
  2. 2. Wasserdichter Verteilerkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Kasten (i) neben und zwischen den Anbringungsstellen der Installationsapparate quer verlaufende, an sich bekannte Verteilerschienen (26) angebracht sind, die je mehrere vorderseitig bedienbare Anschlußklemmen (29, 30) tragen.
  3. 3. Wasserdichter Verteilerkasten nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerschienen (26) von am Kastenboden befestigten Isolierstoffböckchen oder -säulen (27) getragen sind, die gleichzeitig zur Befestigung von in Längsrichtung des Kastens sich erstreckenden, die Installationsapparate tragenden Brücken (3 i) oder Laschen dienen.
  4. 4. Wasserdichter Verteilerkasten nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerschienen (26) durch Schlitze (28) der Isolierstoffsäulen hindurchgesteckt und darin durch Verkröpfen gehalten sind, während die die Installationsapparate tragenden Brücken oder Laschen (31) je mit einem Ende in einen über dem Schlitz (28) liegenden, diesen kreuzenden Schlitz (32) der einen Säule (27) und mit dem anderen Ende in einer Vertiefung (43) am Kopfende der Nachbarsäule eingreifen und durch Schrauben (33) gehalten sind, die durch ein Loch des in der Vertiefung liegenden Endes der einen Brücke und eine senkrechte Bohrung (44) des Säulenkopfes hindurch in ein Gewindeloch des im Schlitz (32) liegenden Endes der anderen Brücke (31) oder gegebenenfalls eines in den Schlitz eingeschobenen Blechstreifens (42) eingreifen.
  5. 5. Wasserdichter Verteilerkasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Kastens (i) in an sich bekannter Weise an den Anbringungsstellen der Installationsapparate Gewindelöcher (36) zum Befestigen von Apparaten größerer Bauhöhe enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 911, 675 68i, 618 697; britische Patentschriften Nr. 380791, 14062 vom Jahre igo9; Firmenliste Busch-Jaeger, 1935, S. 38/39; 1937, S. 33; Auszugsliste Fa. Klöckner, 1938, S. 77; Liste Fa. Union, Borsdorf, 1939, S. 69; Prospekt »Rauhe Betriebe«, Fa. Busch-Jaeger, Jan. 1931, S. 6.
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GB190914062A (en) * 1909-06-15 1909-11-04 Charles Adolph Backman Improvements in and relating to Metal Boxes for Switches and Wall Plugs.
GB380791A (en) * 1931-06-20 1932-09-20 Walsall Conduits Ltd Improvements in wall boxes for electric switches, plugs or the like
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