DE969887C - Filmkamera mit Federantrieb - Google Patents

Filmkamera mit Federantrieb

Info

Publication number
DE969887C
DE969887C DEB21258A DEB0021258A DE969887C DE 969887 C DE969887 C DE 969887C DE B21258 A DEB21258 A DE B21258A DE B0021258 A DEB0021258 A DE B0021258A DE 969887 C DE969887 C DE 969887C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
film camera
friction clutch
barrel
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB21258A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Barthruff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB21258A priority Critical patent/DE969887C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969887C publication Critical patent/DE969887C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/02Moving film strip by pull on end thereof
    • G03B1/04Pull exerted by take-up spool
    • G03B1/12Pull exerted by take-up spool rotated by motor, e.g. spring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 24. JULI 1958
B 21258IX 1 57 a
Die Erfindung betrifft eine Filmkamera mit Federantrieb und über eine Reibungskupplung angetriebener Aufwickelspule, bei welcher ein Glied' der Reibungskupplung ein axial von einer Feder gegen das andere Glied der Kupplung gedrücktes Zahnrad ist.
Es sind Filmkameras bekannt, bei denen die Reibungskupplung für die Aufwickelspule in der Verlängerung der Achse der Aufwickelspule, die gleichzeitig die Achse der Triebwerksfeder ist, angeordnet ist. In diesen Fällen steht aber für die Kupplung nur sehr wenig Raum zur Verfügung, und die Kupplungsteile sind schlecht zugänglich. Eine bekannte Anordnung ist daher so aufgebaut, daß als Endglied der Reibungskupplung eine Hülse dient, welche die Filmspule trägt, auf der Triebwerksachse sitzt und durch ihre eigene Elastizität von dieser Achse mitgenommen wird. Die Reibungskraft ist dabei von der Verformung der Hülse abhängig und schlecht kontrollierbar. Bei anderen bekannten Ausführungen wird die Reibungskupplung durch die Glieder gebildet, welche die Kraft von einer Welle auf eine andere übertragen. Dies führt ebenfalls bei manchen Bauarten zu beengenden Raumverhältnissen. Außerdem besteht die Gefahr, daß das Reibungsmoment während des Umlaufs der Übertragungsglieder (meist Reibräder oder Reibscheiben) verschiedene
809 574/28
Werte annimmt, so daß die Reibungskupplung ruckweise Bewegungen hervorruft. Außerdem ist es bei diesen bekannten Bauarten unmöglich, die Kupplung auf einfache und sichere Weise einzustellen.
Es ist auch bekannt, unmittelbar auf die zum Antrieb der Aufwickelspule dienende Aufw;ckelachse beide Glieder der Reibungskupplung zu setzen, und zwar als Endglied eine undrehbar mit der Achse ■ίο verbundene Scheibe und als Eingangsglied ein drehbar aufgesetzes Zahnrad, das gegen die eine Seite der Scheibe gedrückt wird mit Hilfe einer Feder, die durch einen auf die Achse geschraubten Flansch fest und gespannt gehalten ist. Das Zahnrad greift seinerseits in einen am Federgehäuse angebrachten Zahnkranz, während die andere Seite der Scheibe an eirier Gehäusewand anliegt.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß ein besonderer Zahnkranz und eine besondere Scheibe geao braucht werden, wobei vor allem die Herstellung des Zahnkranzes kostspielig ist und das Montieren der Teile zusätzliche Arbeit erfordert. Außerdem ist die reibende Fläche zwischen den Teilen der Kupplung verhältnismäßig klein, nämlich auf die Größe der Scheibe begrenzt, die kleiner als das Zahnrad sein muß; dadurch besteht die Gefahr, daß die Größe der Reibungskraft schwankt. Auch laufen beide Kupplungsteile verhältnismäßig rasch um, so daß beim Gleiten der Kupplung große Drehzahlunterschiede entstehen. Das kann dazu führen, daß sich die Kupplung stark erwärmt und daß sich die Einstellung der Reibungsfeder unabsichtlich ändert. Um das zu vermeiden, muß der die Feder haltende Flansch stets fest angeschraubt sein; das macht ein Verstellen der Reibungskraft zum Einjustieren eines gewünschten Reibungswertes unmöglich. Schließlich liegt die Scheibe auf einer Seite gegen das Gehäuse an, so daß dort ständig durch Reibung Antriebskraft verlorengeht. Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß das Zahnrad als Endglied der Reibungskupplung dient, drehbar auf der Federwerksachse sitzt und mit seiner Seitenfläche federnd gegen die eine Seitenwand des die Triebwerksfeder umschließenden und mit der Feder ablaufenden Federhauses, insbesondere mit einstellbarer Kraft, gedrückt wird.
Durch diese Ausbildung der Kupplung tritt die Reibung nur zwischen langsam umlaufenden' Flächen auf, so daß die beim Rutschen zurückgelegten Wege klein bleiben und ein selbständiges Verstellen der Andrückfeder vermieden wird. Ferner kann die ganze Seitenfläche des Zahnrades als Reibfläche ausgenutzt werden, was eine geringe Flächenpressung, hohe Lebensdauer und gleichmäßige Wirkung der Kupplung verbürgt. Verluste durch Reibung eines Kupplungsteiles gegen das Gehäuse treten nicht auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
In zwei Platten 1 und 2 des Kameragehäuses ist eine Achse 3 gelagert; sie trägt an ihrem äußeren Ende — außerhalb der Außenwand 2 der Kamera — einen umklappbaren Handgriff 4. Mit der Achse 3 ist das innere Ende einer Spiralfeder 5 verbunden, die zum Antrieb der Kamera dient. Eine nicht dargestellte Vorrichtung verhindert das Zurückdrehen der Achse 3. Das äußere Ende der Feder 5 ist an der Stirnseite des Hauptteiles 6 eines Federhauses befestigt, das wie auch die linke Seitenwand 7 dies Federhauses drehbar auf der Achse 3 ruht. Hauptteil und Seitenwand des Federhauses sind fest miteinander verbunden.
Der Hauptteil 6 des Federhauses trägt außen eine Verzahnung 8, mit welcher über ein Getriebe 9 das Laufwerk der Kamera angetrieben wird.
Die linke Seitenwand des Federhauses hat in der Mitte eine Ausstülpung 10, mit der sie lose auf der Achse 3 ruht. Diese Ausstülpung nimmt ihrerseits drehbar ein Zahnrad 11 auf, das aus einer Kunstharzmasse mit Faserstoffeinlage hergestellt ist. Auf die Ausstülpung ist weiterhin eine Scheibenfeder 12 aufgeschoben und eine Ringscheibe 13 aufgeschraubt. Je nachdem, wie weit diese Ringscheibe auf die Ausstülpung 10 aufgeschraubt ist, drückt sie über die Scheibenfeder 12 das Zahnrad 11 mehr oder weniger stark gegen die Seitenwand 7 des Federhauses.
In der Platte 1 ist eine Aufwickelachse 14 gelagert. Sie trägt ein Ritzel 15, das in das Zahnrad 11 greift, und eine Hülse 16 mit Nasen 17. Auf diese ist eine Spule 18 aufgeschoben, welche den aufzuwickelnden Film aufnimmt.
Ist die Feder durch Drehen der Achse 3 aufgezogen und wird das Laufwerk der Kamera durch Druck auf 'dien Auslöser freigegeben, so dreht sich das Federhaus und treibt das Laufwerk an. Gleichzeitig wird durch die Reibung zwischen der Seitenwand 7 und dem Zahnrad 11 das letztere mitgenommen, so diaß Ritzel 15 und Hülse 16 sich drehen undi die Spule 18 mitnehmen. Ist diese Spule noch· leer, so muß ihre Drehzahl in der Zeiteinheit groß sein; die Übersetzung vom Federhaus zur Aufwickelachse muß so bemessen sein·, daß die Drehzahl der Aufwickelachse (Hülse 16) ausreicht, um in diesem Fall das Filmband satt aufzuwickeln. Füllt sich die Spule 18 mit Film, so läßt der mit stets gleicher Geschwindigkeit ankommende Film nur eine geringere Drehgeschwindigkeit der Spule und damit der Aufwickelachse zu; das Zahnrad 11 no rutscht infolgedessen auf der Seitenwand 7 des Federhauses. Die Stärke des Filmzuges beim Aufwickeln hängt dabei von der Stellung der Ringscheibe 13· und der dadurch bestimmten Spannung der Feder 12 ab, die je nach den Erfordernissen "5 leicht verändert werden kann und so bemessen sein muß, daß der Film bei voller Spule noch mit genügendem Zug gewickelt wird. Die Ringscheibe wird nach dem Einstellen gegen Verdrehen auf der Ausstülpung 10 durch nicht dargestellte, an sich iao bekannte Mittel gesichert.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Filmkamera mit Federantrieb und über eine Reibungskupplung angetriebener Aufwickelspule, bei welcher ein Glied der Reibungs -
    kupplung ein axial von einer Feder gegen das andere Glied der Kupplung gedrücktes Zahnrad ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad als Endglied der Reibungskupplung dient, drehbar auf der Federwerksachse sitzt und mit seiner Seitenfläche federnd gegen die eine Seitenwand des die Triebwerksfeder umschließenden und mit der Feder ablaufenden Federhauses, insbesondere mit einstellbarer Kraft, gedruckt wird.
  2. 2. Filmkamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand des Federhauses eine Ausstülpung besitzt, die auf die Federwerksachse aufgeschoben ist und die übrigen Teile der Reibungskupplung trägt.
  3. 3. Filmkamera nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine, insbesondere mit einem Gewinde auf der Ausstülpung des ersten Kupplungsgliedes einstellbare Ringscheibe, welche die Anpreßkraft in der Kupplung bestimmt.
  4. 4. Filmkamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das als Endglied der Reibungskupplung dienende Zahnrad aus einem Kunststoff, insbesondere einem Kunstharz mit Faserstoffeinlage, besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Französische Patentschrift Nr. 671 894;
    Dissertation: »Kritik der bekannten Vorrichtungen zur Aufrechterhaltung eines gleichbleibenden Zuges eines Filmbandes beim Aufwickeln unter Berücksichtigung der in der Kinematographie auftretenden Bedürfnisse«, von <Dr.*3ttig. Heinrich Voigt, Berlin, 1940.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    $ 509 629/314 1.56 (809 574/28 7.58)
DEB21258A 1952-07-20 1952-07-20 Filmkamera mit Federantrieb Expired DE969887C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB21258A DE969887C (de) 1952-07-20 1952-07-20 Filmkamera mit Federantrieb

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB21258A DE969887C (de) 1952-07-20 1952-07-20 Filmkamera mit Federantrieb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE969887C true DE969887C (de) 1958-07-24

Family

ID=6960581

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB21258A Expired DE969887C (de) 1952-07-20 1952-07-20 Filmkamera mit Federantrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE969887C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR671894A (fr) * 1929-03-22 1929-12-19 Bell & Howell Co Perfectionnements aux chambres noires d'appareils cinématographiques

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR671894A (fr) * 1929-03-22 1929-12-19 Bell & Howell Co Perfectionnements aux chambres noires d'appareils cinématographiques

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2637321C3 (de) Mechanische Ausrückvorrichtung für eine entgegen Federdruck ausrückbare Reibscheibenbremse
DE102010051970A1 (de) Filmübertragungsgerät
DE969887C (de) Filmkamera mit Federantrieb
DE1952842B2 (de) Anzeige- und feststellvorrichtung
DE1006231B (de) Umschaltgetriebe
DEB0021258MA (de)
DE1123200B (de) Filmvorfuehrapparat
DE866908C (de) Auf- und Abwickelvorrichtung fuer Filme od. dgl.
DE2065241C3 (de) Antrieb fur die Tonwelle eines Tonfilmprojektors
DE628488C (de) Photographischer Objektivverschluss
DE701046C (de) Filmspulengehaeuse
DE646374C (de) Rollfilmkamera
AT200447B (de) Spulenmitnahmemechanismus für kinematographische Projektoren
DE446638C (de) Selbstausloesendes Getriebe fuer Werkzeugmaschinen
DE628297C (de) Vorrichtung zur Registrierung der Stellungen eines hin und her beweglichen Maschinenteils
DE430779C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen AEndern der Drehgeschwindigkeit der Ziehtrommel
DE698672C (de) Getriebe fuer durch Federwerk angetriebene kinematografische Kameras
DE447614C (de) Anordnung eines zusaetzlichen Sicherheitsseils zur Verhuetung des Absturzes von Schraemmaschinen bei Bruch ihres Zugseils
AT232847B (de) Kamera mit einer einen Belichtungsmesser und eine Abtasteinrichtung für dessen Zeiger umfassenden Belichtungsregelvorrichtung
DE2518747B2 (de) Vorrichtung zum feinauswuchten von schleifscheiben
AT223696B (de) Maximumwerk für Zähler, insbesondere für Elektrizitätszähler
DE589651C (de) Einrichtung zum Antrieb des Plattentellers von Sprechmaschinen mit zwei verschiedenen Drehzahlen
DE1549026C3 (de) Schnellspannvorrichtung für Bandspulen
DE726723C (de) Vorrichtung zur Kenntlichmachung des Ablaufes eines Federtriebwerkes bei Schallaufzeichnungsgeraeten
DE1193263B (de) Antriebsanordnung fuer die Wickelteller von Magnetbandgeraeten