DE968884C - Magnetisch beeinflusstes Reibgetriebe - Google Patents

Magnetisch beeinflusstes Reibgetriebe

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DE968884C
DE968884C DES21581A DES0021581A DE968884C DE 968884 C DE968884 C DE 968884C DE S21581 A DES21581 A DE S21581A DE S0021581 A DES0021581 A DE S0021581A DE 968884 C DE968884 C DE 968884C
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DE
Germany
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friction
wheels
friction gear
gear according
wheel
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DES21581A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Spodig
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/12Means for influencing the pressure between the members by magnetic forces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Magnetisch beeinflußtes Reibgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf magnetisch beeinflußte Reibgetriebe. Es ist bei diesen Getrieben bekannt, den Anpreßdruck durch elektromagnetische Anziehung der Getrieberäder zu erzeugen. Mit Elektromagneten ist es zwar, abgesehen von den Mitteln, die neben der Stromquelle in Form von Gleichrichtern, Spulen, Schaltern u. dgl. benötigt werden, möglich, bestimmte Leistungen zu erzielen, obschon die von den Spulen ausgehende Wärme Ungleichmäßigkeiten im Magnetfeld hervorruft. Diese bestehen vorwiegend darin, daß das Magnetfeld sich zu kälteren Zonen um das System orientiert bzw. verschiebt, so daß an den eigentlichen Haftstellen nur noch Kräfte vorhanden sind, die aus oberflächlichen Feldstreuungen resultieren. Diese Tatsache ist zweifellos, von dem als unerwünschten Ballast empfundenen, für die Erregung erforderlichen Aufwand an elektrischen Einrichtungen abgesehen, ein Nachteil, demzufolge das auf elektromagnetischer Basis arbeitende Reibgetriebe sich bis heute noch nicht durchgesetzt hat.
  • Die Erfindung hat nun ein magnetisches Reibgetriebe zum Gegenstand, bei dem die Erregung permanentmagnetisch ist. Hierbei geht die Erfindung von dem Gedanken aus, daß durch die beim Permanentmagnetismus vorhandenen anderen Kraftverhältnisse und der sich hieraus ergebenden Forderung nach andersartiger Ausbildung der Reibgetriebe die Nachteile sich beseitigen lassen, die auf diesem Anwendungsgebiet dem Elektromagnetismus anhafteten. Das magnetisch beeinflußte Reibgetriebe ist somit gekennzeichnet durch dauermagnetische Erregung mindestens eines der Getrieberäder an seinem Umfang durch mindestens einen im Radinnern angeordneten Dauermagneten, derart, daß die in Nachbarschaft der Umfangsränder befindlichen Haftpole sich in der Achsrichtung gegenüberstehen. Durch diese Anordnung ist die Entmagnetisierung und Ausstreuung verhindert und zugleich ein sehr einfacher, dem Permanentmagnetismus besonders Rechnung tragender Aufbau gewonnen.
  • Mit den permanentmagnetisch erregten Reibrädern können alle Aufgaben gelöst werden, die für Reibgetriebe in Frage kommen, d. h., es kann ein Reibrad mit zwei Gegenrädern oder Gegenscheiben zusammenarbeiten, und es ist ferner auch möglich, die dauermagnetisch erregten Reibräder an der Umfangsfläche abzuschrägen, abzurunden oder zu profilieren, je nachdem, welche Forderung im einzelnen an das Reibgetriebe zu stellen ist. Auf diese Maßnahmen, die nur im Rahmen des Hauptanspruches beansprucht werden, ist in der Beschreibung des die Zeichnung wiedergebenden Ausführungsbeispiels näher eingegangen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgedankens beispielsweise dargestellt. Abb. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Reibradgetriebe gemäß der Erfindung. Das, angetriebene Rad 1 ist aus einem beliebigen ferromagnetischen Werkstoff hergestellt, d. h. also beispielsweise Stahl oder Gußeisen. Es ist auch möglich, das Rad, das aus nicht ferromagnetischem Werkstoff besteht, mit einer Bandage, die ferromagnetisch ist, zu versehen. Das antreibende Rad 2 ist auf seiner Umfangsfläche dauermagnetisch erregt, und zwar derart, daß die Pole sich in Achsrichtung des Rades gegenüberstehen, wie durch die eingezeichneten Buchstaben angedeutet.
  • Abb. 2 zeigt die gleiche Anordnung, nur ist das angetriebene Rad 1 an seinem Umfang ebenfalls dauermagnetisch erregt, wobei sich in den beiden Rädern 1 und 2 ungleichnamige Pole gegenüberstehen.
  • Durch eine derartige Anordnung wird erreicht, daß zwar die Räder 1 und 2 ohne Schwierigkeiten aufeinander abrollen. daß es aber einer nicht unerheblichen Kraft bedarf, um die Räder senkrecht zu den Achsen oder in Richtung der Achsen voneinander zu entfernen. Die beiden Räder haften während des Umlaufes sicher aneinander und übertragen in günstiger Form die Kräfte. Die Räder laufen infolge der gegenseitigen Anziehung auch vollkommen ruhig aufeinander, so daß das Getriebe unter geringem Geräusch arbeitet.
  • Im allgemeinen wird die Reibung des metallischen Werkstoffes der beiden Räder zuzüglich der magnetischen Anpressung ausreichen, um die Kräfte zu übertragen. Wo dies nicht der Fall ist, kann eines der beiden Räder oder können auch beide an ihrem Umfang mit einer Reibfläche aus Stoff, Kunststoff od. dgl. versehen werden, da die magnetischen Kräfte auch durch derartige Auflageschichten hindurch zu wirken vermögen.
  • Das Getriebe gemäß der Erfindung kann die verschiedensten Formen annehmen, in Abb. 3 ist beispielsweise ein Kegelradantrieb gezeigt, wobei das Kegelrad 3 an seinem abgeschrägten Umfang dauermagnetisch erregt ist, während im angetriebenen Kegelrad 4 eine magnetische Erregung nicht vorgesehen ist, jedoch wenn gewünscht, eingebaut werden konnte.
  • Gemäß Abb. 4 treibt ein dauermagnetisch erregtes Reibrad 5 zwei konische Reibräder 6 und kann zwischen diesen im Sinne des Pfeiles 7 zur Veränderung der Tourenzahl hin- und hergeschoben werden. Aus dieser Abbildung ist der Aufbau des Magnetsystems des Reibrades ersichtlich. Der Dauermagnet 8, in Achsrichtung magnetisiert, liegt an Weicheisenscheiben 9 und 10, die auf diese Weise zu Süd- bzw. Nordmagnetismus erregt werden. Zwischen den Scheiben liegt ein Ring 11 als Umfangsfläche aus nichtferromagnetischem Werkstoff, beispielsweise einem Kunststoff oder auch Messing, Aluminium od. dgl., so daß sich ein magnetischer Arbeitsluftspalt zwischen den Ringen 9 und 10 ausbildet.
  • In Abb. 5 und 6 sind zwei artgleiche Reibradwendegetriebe dargestellt, wobei das antreibende Reibrad 12 magnetisch= erregt ist und im Sinne des Pfeiles 13 zwischen den ferromagnetischen Scheiben 14 hin- und hergeschoben werden kann.
  • Es ist selbstverständlich, daß die dargestellten Getriebe nur einige Beispiele zeigen, in denen mit Vorteil ein dauermagnetisches Reibrad als Antrieb öder auch däüerriiägnetisch erregte Räder als angetriebene Elemente vorgesehen sein können. In jedem Falle wird unter Ausnutzung der dauermagnetischen Haftung ein ruhiger Lauf unter größtmöglicher Schonung der Lager selbst bei Übertragung großer Leistungen sichergestellt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetisch beeinflußte Reibgetriebe, gekennzeichnet durch dauermagnetische Erregung mindestens eines der Getrieberäder an seinem Umfang durch mindestens einen im Radinnern angeordneten Dauermagneten, derart, daß die in Nachbarschaft der Umfangränder befindlichen Haftpole sich in Achsrichtung gegenüberstehen.
  2. 2. Reibradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder des Getriebes am Umfang gegenpolar erregt sind.
  3. 3. Reibradgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reibrad mit zwei Gegenrädern oder Scheiben zusammenarbeitet. q..
  4. Reibradgetriebe nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dauermagnetisch erregte Umfangsfläche abgeschrägt, abgerundet oder profiliert ist.
  5. 5. Reibradgetriebe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder mit Reibbelägen aus Stoff, Kunststoff od. dgl. versehen sind.
  6. 6. Reibradgetriebe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder aus nicht ferromagnetischem Werkstoff mit Bandagen aus ferromagnetischem Werkstoff versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 141915, 234o68, 3052,9-9, 3o6008, 357544, 8452 465307, 492380.
DES21581A 1951-01-18 1951-01-18 Magnetisch beeinflusstes Reibgetriebe Expired DE968884C (de)

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