AT88682B - Antrieb für freie, hin und her bewegte Gegenstände, besonders für Schützen für Webstühle. - Google Patents

Antrieb für freie, hin und her bewegte Gegenstände, besonders für Schützen für Webstühle.

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AT88682B
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Ferdinand Souczek
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Ferdinand Souczek
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Description


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 zugeführten elektrischen Strom in mechanische Arbeit umzuwandeln, so dass ein derart eingerichteter Webstuhl zu seinem Betriebe ausser der rein mechanischen, an die Hauptwelle des Webstuhles abgegebenen Energie, auch noch einer elektrischen Kraft zur Bewegung des Schützens bedarf. Ferner sind auch Schützenantriebe bekannt, bei welchen der Schütze samt den ihn anziehenden Magneten durch den Webstuhl hindurchbewegt wird. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Antrieb für hin und her bewegte Gegenstände, besonders für Schützen für Webstühle, dessen Wesen darin besteht, dass das Hinund Hertreiben eines eisernen oder mit Eisen armierten Gegenstandes, z. B. durch Reibung 
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 lichen Anpressungsdruck zwischen dem Schützen und rotierender Scheibe durch elektromagnetische Anziehung hervorzubringen, keineswegs aber bewegende Kraft zu erzeugen.

   Demzufolge ist 
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 Schützenkästchen, welche sowohl mit der Lade mitschwingen oder aber ruhen können, untergebracht, und werden mittels Riemen, Zahnräder, biegsamen Wellen usw. von der Haupt-oder   Schützenschlagwelle   des Webstuhles mit einer solchen Geschwindigkeit und in der Weise an- 
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 durch Gleich-oder durch Wechselstrom geschehen und wird von einer Kontaktwalze, welche mit der   Schützenschlagwelle gekuppelt ist,   beherrscht. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung kann in ähnlicher Weise auch z. B. für Rohrpost, zum Befördern von Waren und Briefen innerhalb von Warenhäusern u. dgl. benutzt werden. 



   In Fig. i der Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel ein der Erfindung gemäss eingerichteter Webstuhl in der Vorderansicht dargestellt, wobei die nicht in den Rahmen der Erfindung fallenden Teile des Webstuhls fortgelassen sind. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Lade des Webstuhles. Fig. 3 stellt eine Anordnung der Magnetrollen dar, in der Schussrichtung 
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 mit Wicklung. Fig. 6 zeigt beispielsweise   einen gewöhnlichen, durch   Armierung mit einer Eisenschiene für vorliegenden Zweck brauchbar gemachten Schützen im Längsschnitt, Fig. 7 im Querschnitt, Fig. 8 veranschaulicht eine Anordnung der einzelnen Apparate schematisch und 
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 befestigt und im Gehäuse g drehbar gelagert.

   Ihr Antrieb erfolgt in dieser   Ausführungsart   durch die mit demselben fest gekuppelten, aus nicht magnetischem Material bestehenden Zahnrädern z, in welche das grosse Zahnrad Z gleichzeitig eingreift. Letzteres ist mit der Riemenscheibe r auf der Achse b befestigt und ebenfalls im Gehäuse g drehbar gelagert. Den weiteren Antrieb vermittelt ein   halbgeschränkter   Riemen über das auf der   Ladenachse   P (Fig. i und 2) gelagerte Riemenscheibenvorgelege R, das mittels Riemen von der Schützenschlagwelle angetrieben wird. 



   Der Hohlraum o der Magnetrolle dient zur Aufnahme   der Magnetwicklung/. Diese   kann entweder mitrotieren, in welchem Falle die   Stromzuführung durch   Schleifringe erfolgt oder aber, wie hier beschrieben, ruhen, wobei die im   Gehäuse   befestigte Klemmbrille e aus nicht- 
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 Die angedeuteten Pfeile zeigen den Verlauf der magnetischen Kraftlinien ; diese überbrücken in der Mitte am Umfang der Magnetrolle den Luft. ; palt c und ist der magnetische Kreislauf, bo lange der Anker s des Schützens nicht im Bereich der Kraftlinien liegt, am ganzen Umfang 
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   Befindet sich der mit Eisen s armierte Schützen nach Fig. i in unmittelbarer Nähe am Umfang der Magnetrille und wird deren Wicklung erregt, so wird der Schütze mit grosser Kraft angezogen und vom Umfang der Magnetrolle mitgenommen, erreicht die mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit und Richtung rotierende zweite Magnetrolle und wird nun mit gleicher Geschwindigkeit fortgeschleudert und kann bei den in entgegengesetzter Drehrichtung rotierenden Magnetrollen im gegenüberliegenden Schützenkasten je nach dem Grad der Magnetierung entweder gebremst oder stillgesetzt oder aber zurückgeschleudert werden.

   In der hier beschriebenen   Ausführungsart   wird jedoch die entgegengesetzt wirkende Kraft der gegenüberliegenden Magnetrollen nur teilweise zum Abbremsen benutzt und besorgt das Stillsetzen des nun mässig weiterschiessenden Schützens ein besonderer Bremsmagnet B, dessen Erregung ebenfalls von einer Kontaktwalze geregelt wird, wie aus dem Schaltungsschema Fig. 8 ersichtlich ist. Hier bedeutet K die Kontaktwalze, M die Magnetrollen, B die   Bremsmagnete, Weinen Vorschaltwiderstand,   U Kontakthebel und D Bremskontakte. 



   Die Kontaktwalze K ist so anzuordnen, dass einer ganzen Umdrehung derselben genau zwei Umdrehungen der Kurbelwelle des Webstuhles entsprechen und so einzustellen, dass der 
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 links angeschlagen werden soll. Hat sich nun die Kontaktwalze um den Winkel u weiterbewegt und reicht beispielsweise die Zeit für das Weiterdrehen der Kontaktwalze um den Winkel u-v aus, um den Schützen gerade an die rechtsseitigen Magnetrollen gelangen zu lassen,

   dann besorgt schon während der Zeit der Zurücklegung des Winkels v das Kontaktstück II mittels des   Fingers f6   den Stromschluss für die rechtsseitigen Magnetrollen über den einstellbaren Vorschaltwiderstand   TT.   Unmittelbar darauf kommt auch der Kontaktfinger f6 mit dem Kontaktstück   III   in   Berührung und   schliesst der Schützen beim Weiterschiessen den Bremskontakt D kurz, wodurch der Bremsmagnet   D. in   Tätigkeit tritt und den Schützen sofort stillsetzt. Nach Zurücklegung des Winkels   x   wird der Bremsstrom unterbrochen ; es erfolgt sodann der Anschlag des Schussfadens.

   Der Schützen verbleibt nun vor den Magnetrollen so lange in der Ruhelage, bis das Kontaktstück I den Strom über den Kontaktfinger./4 wieder zu den Magnetrollen schliesst, wonach dasselbe Spiel nun von rechts nach links erfolgt. 



   Der Hilfskontakt H verhindert den Zufall, dass beim Ingangsetzen des Webstuhles der Bremsstrom, welcher wie vor beschrieben, über das Kontaktstück II geschlossen wird, zu unrichtiger Zeit den Schützen durch das Fach wirft, indem letzterer vermöge seines Eigengewichtes den Kontakt öffnet, der jedoch wieder sich schliesst, sobald der Schützen den Schützenkasten verlassen hat. Um jedoch beim Einlaufen des Schützens am Hilfskontakt H Funkenbildung 
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 Petroleum gefüllten Gehäuse rotiert. Es tritt daher nirgends eine Funkenbildung auf und kann auch ein etwa geringes Auftreten von Funken an dem Bremskontakt D durch dauerndes Kurzschliessen desselben mit einem Widerstande   F beseitigt   werden. 



   Eine andere Bauart der Magnetrollen mit scheibenartigen Rändern, über welche die Magnetwicklungen tangential gelagert sind, ist in Fig.   9   bis   11   dargestellt. 



   Die auf der Welle al festsitzende Magnetrolle M ist im gusseisernen Gehäuse g leicht drehbar gelagert und wird mittels der Riemenscheibe rl oder in einer anderen bekannten Weise mit einer dem jeweiligen Zwecke entsprechenden Geschwindigkeit angetrieben. Die Magnetwicklung i ist im Spulenrahmen v untergebracht, welcher unter Wahrung eines erforderlichen freien Spiel- 
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 Ebene der Laufbahn L zusammenfällt, aus welcher wie bisher die Ränder der Magnetrollen etwas hervortreten. 



   Die magnetische Wirkung konzentriert sich hierbei lediglich auf den hervortretenden, allein wirksamen Teil der Magnetrollenränder ; hingegen bleibt der untere grosse Teil der Magnetrolle unmagnetisch. Die im Schnitt in Fig. 10 angedeuteten Pfeile zeigen den magnetischen Kraftlinienverlauf, und jene in der Draufsicht in Fig. 11 die Stromrichtung an. Da hierbei keine Kraftlinien geschnitten werden, tritt auch in dieser Anordnung eine Kraftverzehrung während der Erregung und Drehung der Magnetrolle nicht auf. 



   Diese hier beschriebene Anordnung lässt sich, wie leicht einzusehen, auch erweitern und kombinieren, so dass die Magnetrolle beliebig viele scheibenartige Ränder erhalten kann, zwischen welchen die Windungsspulen wie angegeben oder so gelagert werden, dass auf je zwei Zwischenräume der Ränder nur eine Spule den Raum voll beansprucht, ferner können zwei oder mehrere Magnetrollen hintereinander als Gruppen derart zusammenarbeiten, dass bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit der einzelnen, in diesem Falle nahe aneinander gerückten Magnetrollen eine Vervielfachung der bewegenden Kraft erzielt wird oder aber bei steigender Umfangsgeschwindigkeit der in diesem Falle weiter auseinander gerückten Magnetrollen der zu bewegende Gegenstand, von der ersten langsam laufenden angefangen, angezogen und mitgenommen und durch 

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 die folgenden,

   immer rascher laufenden   1iagnetrollen   beschleunigt wird. Auch können zwei oder mehrere   1Iagnetrollen,   die hintereinander so angeordnet werden, dass ihre Ränder sich in der Bewegungsrichtung decken, mit gemeinsamen durchlaufenden Magnetwicklungen oder Spulen erregt werden. Die Unterteilung der Magnetrollen in möglichst dünne und viele sowie tiefe Ränder begünstigt die Verwendung von Wechselstrom. 



   Es ist klar, dass die Einrichtung nach der Erfindung auch auf anderen Gebieten als in der Weberei sinngemäss Anwendung finden kann, und zwar im allgemeinen überall dort, wo es sich um Erzeugung einer stossweise erfolgenden Hin-und Herbewegung von freien Körpern handelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Antrieb für freie, hin und her bewegte Gegenstände besonders für Schützen für Webstühle, unter Anwendung von Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, dass der Schützen bzw. der zu bewegende Gegenstand durch   die Umfangskraft   in seiner Laufbahn angebrachter, rasch angetriebener Scheiben fortgeschleudert wird, welche zwecks Hervorbringung des erforderlichen Anpressungsdruckes als Elektromagnete   Magnetrollen-M)   ausgebildet sind, deren Erregung die Bewegung einleitet.

Claims (1)

  1. 2. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden der Laufbahn je eine oder mehrere Rollen (jet) angeordnet sind, welche im entgegengesetztem Sinne umlaufen und gegen welche der zu bewegende Schütze elektromagnetisch angezogen und diesem infolge der Reibung bewegende Kraft erteilt wird, während bei bewegtem Schützen derselbe abgebremst wird.
    3. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass hinter den Rollengruppen EMI3.1 Umkehrstelle bewirken.
    4. Antrieb nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen A) als magnetische Joche der in ihrem Innern gelagerten Spulen ausgebildet sind.
    5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen eine Umfangsdurchbrechung (e) aufweisen, welche einen den Kraftlinienstrom schwächenden Luftspalt bildet und durch den eisernen Boden (S) des Schützen oder allgemein des zu bewegenden Gegenstandes überbrückt werden kann.
    6. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsspulen (V) der Laufrollen (JI) in einer zu der Rolle tangentialen Ebene angeordnet sind und nur denjenigen Teil der Rollenränder (R) umgeben, welcher der Laufbahn des zu bewegenden Gegenstandes am nächsten liegt, so dass die magnetischen Kraftlinien sich nur auf den für die Fortbewégung EMI3.2 mehreren Umfangsnuten für die Wicklungen versehen und als mehrpolige Magnete ausgebildet sind, um die durch die magnetische Anziehungskraft hervorgerufene Adhäsion der ganzen Breite der Laufrolle nach möglichst gleichmässig zu gestalten.
    8. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Enden der Laufbahn in Mehrzahl angeordneten Laufrollen (JI) mit abgestufter Geschwindigkeit umlaufen, EMI3.3
AT88682D 1919-05-29 1920-04-06 Antrieb für freie, hin und her bewegte Gegenstände, besonders für Schützen für Webstühle. AT88682B (de)

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