DE96744C - - Google Patents
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- DE96744C DE96744C DENDAT96744D DE96744DA DE96744C DE 96744 C DE96744 C DE 96744C DE NDAT96744 D DENDAT96744 D DE NDAT96744D DE 96744D A DE96744D A DE 96744DA DE 96744 C DE96744 C DE 96744C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H9/00—Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
- B65H9/10—Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
ALBERT JOISTEN in KÖLN a. Rh. Bogenschieber an Schnellpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. April 1897 ab.
Die bisherigen Bogenschiebeapparate oder
Bogengeradeleger (z. B. nach D. R. P. Nr. 8965 1) haben den Nachtheil, dafs sie einen übermäfsigen
Raum beanspruchen.
Diesem Uebelstand ist durch die in beiliegender Zeichnung in drei verschiedenen Ausführungsformen^
dargestellte Vorrichtung abgeholfen.
In Fig. ι bis 3 werden zwei Schieber durch einen doppelarmigen Hebel i P bewegt, welcher
an seinem freien Ende vermittelst einer Rolle / auf einem Greifer des Druckcylinders schleift
oder auf andere Weise gehoben und gesenkt wird.
Das Wesentliche der Vorrichtung besteht darin, dafs der Hebel i P zwei Arme, welche für
gewöhnlich durch Federdruck gegen einander gedrückt werden und scheerenartig mit einander
verbunden sind, aus einander spreizt, so dafs die eigentlichen Schieber, welche an diesen
Armen sitzen, die erforderliche Schiebebewegung ausführen.
Der bei h gelagerte Hebel iil (Fig. 2) trägt an
seinem vorderen Ende einen Kegel p, welcher vermittelst der Schraube g höher und tiefer
gestellt werden kann, um den Schub der Schieber zu regeln. Um seitliche Schwankung
des Hebels zu verhindern, ist derselbe vorn zwischen zwei senkrechten Schienen ^ geführt.
Beim Niedergang des Hebelarmes i1 drückt
der Kegel ρ die Rollen ff1, welche zur Erzielung
eines leichten Ganges dienen, aus einander und somit auch die beiden Scheerenarme
e e1, welche bei η gelenkig mit einander
verbunden sind.
Das- freie Ende des Scheerenarmes e greift zwischen zwei Anschlagschrauben des Gleitbackens
c, an welchem vermittelst Schraube ν der Schieber b befestigt ist. Letzterer gleitet
in der Schwalbenschwanzführung 0 des Einlegetisches. Bei einer Senkung des Kegels ρ
wird sich also der Schieber b in der Richtung des Pfeiles 1 verschieben.
Das freie Ende des Scheerenarmes e1 greift
in eine in der Zeichnung nicht sichtbare Höhlung des Gleitbackens c1, an welchem der
ebenfalls auf dem Einlegetisch geführte Schieber bl mit Hülfe der Schraube v1 befestigt ist.
Bei einem Senken des Kegels ρ bewegt sich also der Schieber b1 in der Richtung des
Pfeiles 2.
Ein Abwärtsbewegen des Kegels ρ hat also zur Folge, dafs sich die beiden Schieber
gleichzeitig gegen einander bewegen.
An dem Gelenk η der Scheere e el ist eine
Feder m angebracht, welche die Scheerenarme sofort wieder zusammenzieht, wenn der Kegel ρ
nach oben steigt. Bei einer Auf- und Abwärtsbewegung des Kegels bewegen sich also
die beiden Schieber b und bl abwechselnd
gegen einander und von einander. Diese Bewegung entspricht dem Bedürfnifs der Vorrichtung.
Es handelt sich noch darum, die Vorrichtung an einem bestimmten Punkte des Einlegetisches
feststellen und nach erfolgter Einstellung des einen Schiebers den anderen dieser Einstellung
anpassen zu können.
Zu ersterem Zwecke sind die Stellschrauben dd vorgesehen, welche die Schwalbenschwanz-
führung feststellen können, wobei darauf gesehen wird, dafs hierbei der Schieber b\ welcher
durch Schraube v1 fest mit der Gleitbacke c1 verbunden ist, seine richtige Stellung
erhält.
Dann wird durch genaues Einstellen der Schraube v, an welcher der Schieber b verstellbar
sitzt, letzterer in seiner Lage derjenigen von b1 entsprechend angepafst.
Der Hub der Schieber kann durch Heben oder Senken des Kegels ρ vermittelst Schraube g
geändert werden.
k und kl sind die verschiebbaren Anschläge
für die Bogen.
Bei dieser Vorrichtung ist also trotz der Verwendung zweier Schieber sehr wenig Raum
für den Mechanismus zur Verwendung der Schieber erforderlich, und vor allem wenig
Raum in der Längsrichtung des Druckcvlinders, was für die praktische Verwendung besonders
wichtig ist.
Aufserdem ist die Einstellung der Schieber sehr einfach und der Gang sehr leicht. Bei
der Ausführungsform der Fig. 4 ist die Einrichtung der Vorrichtung genau dieselbe wie
bei Fig. 1 bis 3, nur ist gezeigt, dafs durch
geeignete Uebersetzung die Bewegung des Kegels ρ bezw. p1 auch von abgelegeneren
Maschinentheilen abgeleitet werden kann.
In der Ausführungsform der Fig. 5 ist ein einarmiger Hebel i2 vorgesehen, welcher sich
bei h1 dreht und zwischen den senkrechten Gleitschienen η1 geführt wird.
Der Kegel p1 ist hier umgekehrt angeordnet,
d. h. derart, dafs seine Spitze nach oben weist. Es wird also bei einem Heben der Rolle I
ebenfalls die Scheere e e1 aus einander gedrückt.
Claims (2)
1. Ein Bogenschieber an Schnellpressen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schieber
(b bl), mit den Armen einer Scheere (e el)
verbunden, dadurch bewegt werden, dafs die Scheere durch Schwingung eines von einem Maschinentheile aus bewegten Hebels
gespreizt wird.
2. Ein Bogenschieber an Schnellpressen nach Anspruch 1, wobei der eine Schieber (b)
mit dem einen Scheerenarme (e) verstellbar, der andere hingegen mit . dem anderen
Scheerenarme unverstellbar verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96744C true DE96744C (de) |
Family
ID=367851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96744D Active DE96744C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96744C (de) |
-
0
- DE DENDAT96744D patent/DE96744C/de active Active
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