DE963147C - Verfahren zur Herstellung von Poliertuechern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Poliertuechern

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DE963147C
DE963147C DEW13196A DEW0013196A DE963147C DE 963147 C DE963147 C DE 963147C DE W13196 A DEW13196 A DE W13196A DE W0013196 A DEW0013196 A DE W0013196A DE 963147 C DE963147 C DE 963147C
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DE
Germany
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polishing
fabric
production
wax
polishing cloths
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Expired
Application number
DEW13196A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Wolfgang Becker
Dipl-Chem Dr Willi Hessler
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Werner & Mertz AG
Original Assignee
Werner & Mertz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C29/00Finishing or dressing, of textile fabrics, not provided for in the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Poliertüchern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von. Poliertüchern, die Oberflächenpflegemittel enthalten, durch deren Abgabe an die be- handelte Fläche- die Polier- bzw. Pflegewirkung, insbesondere eine Glanzgebung, erzielt wird.
  • Sie bezweckt, ein Poliertuch mit gegenüber den bisher bekannten Poliertüchern verbesserter Polierwirkung zu schaffen.
  • Die bekannten., durch: Tränkung mit Lösungen oder Emulsionen. von.. Wachsen, od;. dgl. versehenen Poliertücher haben, wegen des Charakters. der erforderlichen. Zusätze vorn tierischen, pflanzlichen oder mineralischen. Ölen, die keine Glanzwirkungen entfalten;, nur eine sehr unvollkommene Wirkung.
  • Die gegenüber solchen Stoffen, wesentlich vorteilhaftere Verwendung von nur glanzgebenden Wachsen in der gleichen Weise hat die Nachteile, daß bei Tränkung der Tücher mit Lösungen oder Emulsionen- von Wachsen nach dem Verdampfen des Lösungs,- odeir Em.ulgiermittels. die. Wachse von den Gewebefasern; festgehalten und, nicht in der für die Erzielung der erwünschten Pölierwirkung ausreichenden Menge an die behandelte Fläche abgegeben werden,. Eine Erhöhung der Wachsmenge im Tuch über eine gewisse Grenze hinaus ist wegen; der sich dann, ergebenden; brettartigen, Versteifung des Gewebes nicht möglich.
  • Es ist jedoch auch bekannt, Poliertücher herzustellen, die auf einer Oberfläche feinverteilte Wachsinseln enthalten.
  • Durch die Erfindung wird das Verfahren zur Herstellung derartiger Poliertücher verbessert, wobei die einzelnen Wachsteilchen. sehr fest auf der einen Oberfläche fixiert werden. ' Gemäß der Erfindung wird, dieses Ziel unter Anwendung des an sich bekannten Prinzips des Rotationsdruckes zur Aufbringung von Hartwachsen, bzw. glanzgebenden Stoffen dadurch erreicht, daß Polierwachs od:. dgL Stoffe, gegebenenfalls mit einem Gehalt von, Stoffen wie Polys,iloxan.verbindungen z. B. bis io°/o des Harbwa.chses od., dgl., durch Rotationsdruck in Inselform auf eine Seite des. Gewebes oder Papieren aufgebracht und durch Einwirkung von vorzugsweise strahlender. Wärme in den Fasern: dies Gewebes unter Vermeidung einer völligen Durchtränkung des Gewebes fixiert werden..
  • Das Verfahren wird in der Weise durchgeführt, daß mit einer gerasterten oder angeätzüen;, vorzugsweise beheizten Walze, z. B. aus Messing, aus einem geschmolzenes. Polierwachs enthaltendem Behälter das Wachs in Form einzelner Wachsinseln, entnommen wird, die durch Anpressen des Tuches an die Walze auf das. Tuch übertragen werden., worauf das Wachs. an. den Fasern durch anschließende Wärmebehandll.ung fixiert wird.
  • Bei der einseitigen gemusterten: Aufbringung der Wachsinseln auf dein Gewebe, z. B. Textil- oder Papiergewebe, das sich als. Auftrags- oder Poliertuch, eignet, tritt keine Versteifung des. Gewebes ein,, sondern es behält seine weiche Beschaffenheit bei und erhält einen fast samtartigen Griff. Die nicht mit dem. Wachsinseln überzogene freie Seite des Tuches kann z. B. zum Nachpolieren dienen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht eine vorteilhafte und: kontinuierliche Herstellung von Poliertüchern, z. B. in Form eines endlosen Bandes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von einseitig mit einem musterartig aufgetragenen, glanzgebenden Stoff versehenen Poliertüchern od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Polierwachs od, dgl. Stoffe durch Rotationsdruck in Inselform auf eine Saite des Gewebes oder Papie,res aufgebracht und durch Einwirkung von vorzugsweise strahlender Wärme in den. Fasern des Gewebes unter Vermeidung einer völligen Durch.tränkung des. Gewebes fixiert werden:. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dein verwendeten. Polierwachs Stoffe wie Polysiloxanverbind'ungen bis zu io0% zugesetzt worden sind. Zn. Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 797 369; deutsche Patentschrift Nr. 23a 925, 296 95 i.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE232925C (de) *
DE296951C (de) *
FR797369A (fr) * 1935-09-21 1936-04-25 Torchon pour le cirage et le lustrage

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE232925C (de) *
DE296951C (de) *
FR797369A (fr) * 1935-09-21 1936-04-25 Torchon pour le cirage et le lustrage

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