DE96277C - - Google Patents

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DE96277C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/20Positive wheel stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
PAUL SARTIG in BRESLAU Verstellbare Feder-Gleisbremse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a. Juli 1897 ab.
Vorliegende Bremse hat den Zweck, die auf den Schienen in Bewegung befindlichen Fahrzeuge aufzuhalten. Dieselbe besteht aus einer Anzahl hinter einander gelegter, immer zu je zweien (auf beiden Seiten des Gleises) angeordneter Segmenthebel, auf welche das Fahrzeug auffährt. Nachdem das Rad den Hebel bis zur Schienenhöhe heruntergedrückt hat, wird derselbe durch eine Hemmung in dieser Lage erhalten, worauf er durch das Weiterfahren des Wagens selbsttätig wieder ausgelöst wird und durch Federspannung in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt. Die Wirkung dieser Bremshebel ist veränderlich und kann durch Heben oder Senken der Tragfedern erhöht oder gemindert werden. Zu diesem Zweck ist jede Feder durch eine Excenterscheibe unterstützt, welche durch einen Hebelzug gestellt wird.
Die Wirkung ist nun durch den folgenden Vorgang gesichert:
Nachdem der Wagen auf zwei der gemeinschaftlich angeordneten Hebel aufgefahren und durch die Ueberwindung des Federwiderstandes die Wagengeschwindigkeit verzögert" worden ist, werden, die Segmenthebel durch .die besonders angeordnete Klinkvorrichtung festgestellt. Hierdurch wird ein Abstofsen des Wagens verhindert, nur kann die Geschwindigkeit durch einen Rückschlag des Segmenthebels nicht wieder erhöht werden. Bei dem Weiterrollen berühren die Räder alsdann eine Laufrollen-Hebelvorrichtung, welche durch das Ueberfahren niedergedrückt wird. Hierdurch werden die Segmenthebel wieder ausgelöst und durch die Tragfedern in ihre wirkungsfähige Lage zurückgebracht.
Zur Verhinderung eines zu weiten Aufschlagens sind die Segmenthebel mit seitlichen, unter den Schienenkopf anschlagenden Nasen versehen. Ein Entgleisen der Fahrzeuge kann infolge dessen nicht stattfinden. Die Stützoder Tragfedern der Segmenthebel sind auf drehbaren, durch Zughebel von einem Punkt aus verstellbaren Achsen mittelst Excenterscheiben gelagert. Letztere geben bei Veränderung der Lage den Segmenthebeln einen gröfseren oder geringeren Auflauf,, so dafs der Widerstand, welcher zu überwinden ist, je nach Bedarf erhöht oder ermäfsigt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-An sp rüche:
    i. Eine verstellbare Feder-Gleisbremse, dadurch gekennzeichnet, dafs in Bewegung befindliche Fahrzeuge durch das Ueberfahren einer Reihe hinter einander liegender . Segmenthebel, welche ■ den Widerstand bilden, gebremst und allmählich angehalten werden, wobei jene Segmenthebel durch den Druck der Räder niedergedrückt und durch Klinkvorrichtungen von der Ausübung eines ungünstig auf die Bremsung wirkenden Rückschlages zurückgehalten, demnächst aber, wenn die Achse ein Segmenthebelpaar völlig überschritten hat, durch weiteres Ueberfahren dahinterliegender Laufrollen mittelst Hebel-Zugvorrichtungen ausgelöst werden und dadurch schliefslich der verhinderte Rücktritt der Segmenthebel in die Ursprungslage wieder herbeigeführt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Bremsvorrichtung, bei welcher die Spannung und Höhenlage der Tragfedern, welche den Widerstand der Segmenthebel erzeugen, durch Lagerung derselben auf drehbaren, mit Excenterscheiben versehenen Achsen durch eine einfache Hebel-Zugvorrichtung von einem einzigen Punkt aus verändert werden kann, wodurch ermöglicht wird, je nach Bedarf die Widerstände bezw. die Bremswirkung zu erhöhen oder zu ermäfsigen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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