DE960429C - Registriervorrichtung - Google Patents

Registriervorrichtung

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Publication number
DE960429C
DE960429C DEL14190A DEL0014190A DE960429C DE 960429 C DE960429 C DE 960429C DE L14190 A DEL14190 A DE L14190A DE L0014190 A DEL0014190 A DE L0014190A DE 960429 C DE960429 C DE 960429C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
time
registration
signal
hour
Prior art date
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Expired
Application number
DEL14190A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Schoettle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL14190A priority Critical patent/DE960429C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE960429C publication Critical patent/DE960429C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F17/00Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
    • E21F17/18Special adaptations of signalling or alarm devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Registriervorrichtung Die Erfindung betrifft eine Registriervorrichtung, bei der sowohl zeitlich in großem Abstand gegebene Signale als auch schnell aufeinanderfolgende Signale aufzuzeichnen sind. Diese Aufgabe liegt beispielsweise bei Schachtsignalschreibern vor, bei denen. einmal als in großen Zeitabständen gegebene Signale die Notsignale, Fertigsignale und die das Bremslüften und -anlegen kennzeichnenden Signale in Betracht kommen, während die Einschlagsignale als eine Reihe schnell aufeinanderfolgender Signalimpulse gegeben werden. Es ist bekannt, diese Signale sämtlich auf ein und denselben Registrierstreifen aufzuzeichnen, wobei die langsam aufeinanderfolgenden Signale in der Vorschubrichtung des Registrierstreifens und die schnell aufeinanderfolgenden Signale, um sie trotz verhältnismäßig kleiner Vorschubgeschwindigkeit des Registrierstreifens noch deutlich erkennbar zu machen, quer zur Vorschubrichtung aufgezeichnet werden, indem man den zur Aufzeichnung der schnell aufeinanderfolgenden Signale dienenden Schreibstift auf einem schwenkbar gelagerten Hebel angebracht hat, der durch eine Leitkurve hin- und herbewegt wird. Abgesehen davon, daß insbesondere in den Umkehrpunkten keine einwandfreie Aufzeichnung der Signale erfolgt, muß hierbei die Vorschub geschwindigkeit des Registrierstreifens noch verhältnismäßig groß sein. Der Verbrauch an Registrierpapier ist infolgedessen erheblich, was besonders bei der elektrischen Aufzeichnung auf metallbeschichtetes Papier sehr ins Gewicht fällt; außerdem ist das häufige Einlegen eines neuen Registrierstreifens lästig.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden. Es wird daher eine Registriervorrichtung für die getrennte Registrierung zeitlich in großem Abstand gegebener Signale und schnell aufeinanderfolgender Signale vorgeschlagen (beispielsweise Schachtsignalschreiber), bei welcher erfindungsgemäß für die Registrierung der schnell aufeinanderfolgenden Signale ein beim Eintreffen eines Signals mit größerer Vorschubgeschwindigkeit als der des Registrierstreifens für die Signale mit großem Zeitabstand in Bewegung gesetzter besonderer Registrierstreifen vorgesehen ist, in den für jedes Signal mittels einer Stanze eine Markierung gestanzt wird und der am Ende einer Signalreihe wieder stillgesetzt wird.
  • Solange also keines der schnell aufeinanderfolgenden Signale gegeben wird, bleibt der Registrierstreifen in Ruhe, und er wird nur während der Signalgabe vorgeschoben. Man kann daher die Vorschubgeschwindigkeit verhältnismäßig groß machen und dadurch trotz Aufzeichnung der Signale in der Vorschubrichtung eine klare Trennung der Signale erzielen, ohne daß .der Papierverbrauch zu groß wird. Andererseits braucht man bei der Bemessung der Vorschubgeschwindigkeit für die Aufzeichnung der mit großem Zeitabstand gegebenen Signale keine Rücksicht mehr auf die Aufzeichnung der schnell aufeinanderfolgenden Signale zu nehmen, so daß der Vorschub des Registrierstreifens für die langsam aufeinanderfolgenden Signale bedeutend niedriger sein kann als bisher und demgemäß der Verbrauch an Registrierpapier herabgesetzt werden kann. Die Registrierung der Signale durch Einstanzen von Markierungen in einen schmalen Registrierstreifen in ähnlicher Weise wie bei den bekannten Festmengen-Registriergeräten, ermöglicht eine schnelle Auswertung des Registrierstreifens mittels eines Auswertautomaten. Außerdem sind die Aufzeichnungen sehr klar, unverwechselbar und weitgehend fälschungssicher.
  • Um nachträglich feststellen zu können, zu welchem Zeitpunkt die Signale gegeben worden sind, müssen auf dem Registrierstreifen für die schnell aufeinanderfolgenden Signale Zeitmarkierungen aufgebracht werden, die entweder mittels eines Typenrades oder mittels einer weiteren Stanze erzeugt werden. Damit auch bei zeitweise völligem Ausfall von Signalen die Zeitmarkierungen nicht aufeinandertreffen, wird dem Registrierstreifen bei jeder Zeitmarkierung unabhängig von den Signalen ein vorübergehender Vorschub erteilt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt die Schaltung mit zwei Stanzen für die Registrierung von zwei unabhängigen Signalgebern und einer Stanze für die Zeitmarkierungen; Fig.2 zeigt einen fertig gestanzten Registrierstreifen, bei dem nur eine Stanze für die Registrierung der Signale und eine Stanze für die Zeitmarkierungen verwendet wurde.
  • Im oberen Teil von Fig. i sind mit Tal und Tat die Signalkontakte zweier Einschlagsignalgeber bezeichnet, die über Relais A und B den Stromkreis je einer elektromagnetisch betätigten Stanze steuern. K1 und K2 sind Kontakte, die vom Uhrwerk des Schreibers betätigt werden. Der Kontakt K1 wird alle Viertelstunde umgelegt, und der Kontakt K2 wird jeweils etwa 5 bis io Minuten vor jeder vollen Stunde geschlossen. C, D, E und F sind Relais, die für die Steuerung der dritten Stanze für die Zeitmarkierungen und für die Ein.-und Ausschaltung des Vorschubmotors .11 des Registrierstreifens dienen.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, werden Löcher von i mm Breite und 2 mm Länge in den Registrierstreifen gestanzt. Eine sichere Aufzeichnung ist noch gewährleistet, wenn der Steg zwischfn zwei aufeinanderfolgenden Markierungen etwa o,5 mm breit ist. Das bedeutet, daß der Papiertransport je Impuls ungefähr i + o,5 @ 1,5 mm betragen muß. Bei max. 7 Impulsen/Sekunde ergibt sich somit eine Papierablaufgeschwindigkeit von v-7 # 1,5- 1o,5,@1omms Der Papierantrieb wird beim i. Impuls einer Impulsreihe eingeschaltet, und er bleibt im Betrieb, solange der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen < i Sekunde ist. Bei größeren Impulsabständen setzt sich der Papierantrieb nach einer Nachlaufzeit von etwa i Sekunde selbsttätig still. Zeitmarkierimpulse bewirken ebenfalls einen Nachlauf von etwa o,5 Sekunden.
  • Bei der Zeitmarkierung empfiehlt es sich, zur leichteren Auswertung des Streifens die vollen Stunden durch eine Doppellochung zu kennzeichnen. Es genügt dann, beim Einlegen einer. neuen Registrierrolle die Uhrzeit auf dem Streifen aufzuschreiben, um durch einfaches Auszählen der Zeitmarkierungen jeden beliebigen Zeitabschnitt vorführen zu können.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung ist wie folgt: i. Einschlagsignale Durch Drücken der Tasten Tal bzw. Tat der Einschlagsignalgeber werden die Relais A bzw. B erregt und steuern mit den Kontakten a, bzw. bi die Stanzen l bzw. II. Gleichzeitig wird über die Kontakte a2 bzw. b2 das abfallverzögerte Relais C erregt, das mit dem Kontakt cl den Motor M für den Papiervorschub an Spannung legt. Die Abfallverzögerung des Relais C beträgt etwa iooo ms, so daß das Relais dauernd angezogen bleibt, wenn die Impulsabstände < iooo ms sind. Die Nachlaufzeit des Papiers nach dem letzten Impuls beträgt somit etwa iooo ms. 2. 1/4-h-Markierungen Wenn der alle Viertelstunden vom Uhrwerk des Schachtsignalschreibers betätigte Ki-Kontakt umgelegt wird, wird über den Ruhekontakt d3 das Relais C erregt, dieses schaltet mit einem Kontakt c1 den Motor M für den Papiertransport ein und legt über seinen Kontakt c2 das Relais D an Spannung, das sich über den eigenen Kontakt d1 hält, solange der Kontakt K1 in Arbeitsstellung ist, und das über die Kontakte da_, ei den Stromkreis für die Stanze III schließt. Die Erregung des Relais C wird durch den Ruhekontakt d3 unterbrochen, so daß das Relais C verzögert abfällt und den Papiertransport wieder stillsetzt. Die Stanze III hat damit einen Stanzimpuls erhalten, und der Papiertransport war danach für etwa 500 ms eingeschaltet. Geht der Kontakt in die Ruhelage zurück, so wird die Wicklung des Relais D kurzgeschlossen, damit es nicht durch Einschlagsignale zum Flattern kommt (Selbstunterbrecherschaltung c2, D, d3).
  • 3. 1/,-h-Markierung Der Kontakt K2 ist so justiert, daß er in der Zeit zwischen der dritten und vierten 1/4-h-Markierung geschlossen wird und zwischen der vierten und ersten 1/4-h-Markierung wieder öffnet. Er ist daher bei Erreichung der vollen Stunde (vierte 1/4-h-Markierung) geschlossen. K1 wird zur vollen Stunde in die Arbeitsstellung umgelegt und damit das Relais C über d3 erregt; es schaltet mit seinem Kontakt c1 den Papiertransport ein und schließt mit seinem Kontakt c2 den Stromkreis für das Relais D, das sich über den eigenen Kontakt d1 hält und mit seinem Kontakt d3 dA-n Stromkreis für das Relais C auftrennt. Das Relais C fällt danach mit 5oo ms Verzögerung ab. Der Stromkreis für die Stanze III wird über ei und d4 für etwa 2o bis 30 ms geschlossen, da das- ansprechverzögerte Relais E über d2, K2, K1 erregt wird und infolgedessen mit seinem Kontakt ei den Stanzenstromkreis III wieder unterbricht. Mit einem weiteren Kontakt e2 wird der Stromkreis für das ebenfalls ansprechverzögerte Relais F geschlossen, welches mit dem Kontakt f1 nochmals die Stanze III zum Ansprechen bringt. Wenn der Kontakt Ei in die Ruhestellung umgelegt wird, werden die Relais D, E und F stromlos. Die Schaltung ist dann wieder in der Ausgangsstellung. Die Stanze III hat hiermit kurz nacheinander zwei Stanzimpulse erhalten, und der Papiertransport war etwa 500 ms lang eingeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Registriervorrichtung, bei der zeitlich in großem Abstand gegebene Signale und schnell aufeinanderfolgende Signale getrennt registriert werden, beispielsweise Schachtsignalschreiber, dadurch gekennzeichnet, daß für die Registrierung der schnell aufeinanderfolgenden Signale ein beim Eintreffen eines Signals mit größerer Vorschubgeschwindigkeit als der des Registrierstreifens für die Signale mit großem Zeitabstand in Bewegung gesetzter besonderer Registrierstreifen vorgesehen ist, in den für jedes Signal mittels einer Stanze eine Markierung gestanzt wird und der am Ende einer Signalreihe wieder stillgesetzt wird.
  2. 2. Registriervorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Registrierstreifen für die schnell aufeinanderfolgenden Signale unter Steuerung durch eine Schaltuhr mit Zusatzstanzungen zur Zeitmarkierung versehen wird und dem Registrierstreifen bei jeder Zeitmarkierung unabhängig von dem Eintreffen von Signalen ein vorübergehender Vorschub erteilt wird.
  3. 3. Registriervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmarkierungen viertelstündlich erfolgen und zwecks besserer Unterscheidung zu jeder vollen Stunde zwei Löcher gestanzt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 932 355-
DEL14190A 1952-12-16 1952-12-16 Registriervorrichtung Expired DE960429C (de)

Priority Applications (1)

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DEL14190A DE960429C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Registriervorrichtung

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DEL14190A DE960429C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Registriervorrichtung

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DE960429C true DE960429C (de) 1957-03-21

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DEL14190A Expired DE960429C (de) 1952-12-16 1952-12-16 Registriervorrichtung

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DE (1) DE960429C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213763B (de) * 1964-04-10 1966-03-31 Continental Elektro Ind Ag Einrichtung zur elektrischen Fernregistrierung von Messwerten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932355C (de) * 1952-06-18 1955-08-29 Standard Elek Zitaets Ges Ag Anordnung fuer Impulsschreiber

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