DE970067C - Schreibendes Auswertegeraet fuer Lochbandregistrierstreifen - Google Patents
Schreibendes Auswertegeraet fuer LochbandregistrierstreifenInfo
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- DE970067C DE970067C DEL17326A DEL0017326A DE970067C DE 970067 C DE970067 C DE 970067C DE L17326 A DEL17326 A DE L17326A DE L0017326 A DEL0017326 A DE L0017326A DE 970067 C DE970067 C DE 970067C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K7/00—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Recording Measured Values (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 14 AUGUST 1958
L 17326IX143 a
In der Technik sind; Lochbandregistriergeräte bekannt, bei denen die Vorschubbewegung des
Registrierstreifens sich aus zwei Bewegungskomponenten zusammensetzt, die sich überlagern und
von zwei voneinander unabhängigen Antriebsorganen erzeugt werden. Die eine Bewegungskomponente entspricht dabei je Meßperiode einem
konstanten Vorschubbetrag, Nullvorschub genannt, und wird, durch einen Antrieb mit konstanter Geschwindigkeit
oder absatzweise erzeugt, während die andere Bewegungskomponente mengenabhängig ist und durch einen Antrieb erzeugt wird, dessen
Geschwindigkeit sich proportional den zu erfassenden Meßwerten ändert. Dieser veränderliche Vorschub
wird Leistungsvorschub genannt.
Am Ende einer jeden Meßperiode stanzen oder drucken diese Registriergeräte eine Registriermarke
in, den Registrierstreifen ein. Diese Meßmarken liegen auf dem Registrierstreifen hintereinander.
Daneben wird zur Kenntlichmachung der ao Registrierungen einer Tagesperiode nach je
24 Stunden eine besondere, zusätzliche Meßmarke angebracht. Der Abstand zweier Registriermarken
ist, vermindert um den konstanten Betrag des Nullvorschubes, proportional den je Meßperiode as
gemessenen Mengen und damit auch proportional den Leistungsmittelwerten in den Meßperioden.
Solche Lochbandregistrierstreifen sind insbesondere dann, wenn hohe Ausmeßgenauigkeiten gewünscht
werden, wenig handlich und unÜbersicht-
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lieh. Sie stellen aber einen wertvollen Speicher für
Meßwerte dar und eignen, sich als solche hervorragend zur automatischen Auswertung nach den
verschiedensten Gesichtspunkten in der Betriebswirtschaft und Großzahlforschung. Dabei wird die
Ausmeßaufgabe dadurch in eine Zeitmeß aufgäbe1 übergeführt, daß die Registrierstreifen vor einer
die Registriermarken, abfühlenden Abtasteinrichtung mit einer bestimmten, konstanten Geschwindigkeit
vorbeibewegt werden,
Im folgenden wird! ein Gerät beschrieben, das erlaubt, solche Lochbandregistrierstreifen als Leistungsmittelwertdiagramme
über einen wählbaren Zeitmaßstab zu schreiben, wobei sich ein ganz besonders wertvolles Charakteristikum solcher Diagramme
dadurch ergibt, daß auch der. Mittelwert Null als solcher eindeutig gekennzeichnet wird.
Die Erfindung betrifft ein schreibendes Gerät zur Auswertung von vor einer Abtasteinrichtung
vorbeibewegten Lochbandregistrierstreifen, deren Meßmarken hintereinanderliegen und Abstände
aufweisen, welche der Summe aus einem konstanten Nullvorschub und einem variablen Leistungsvorschub proportional und welche ferner entsprechend
jeder Tagesregistrierung mit einer separaten Tagesmarke versehen sind, wobei sich dieser Ausmeßautomat
dadurch auszeichnet, daß ein im Abtaststromkreis der Meßmarken liegendes Relais ein
erstes Antriebsorgan steuert, durch welches der Lochbandregistrierstreifen mit konstanter Geschwindigkeit
fortbewegt wird, daß außer dem im Abtaststromkreis liegenden Relais noch ein weiteres
Relais ein zweites und ein drittes Antriebso<rgan steuert, die entgegengesetzte Drehrichtungen aufweisen
und eine quer zu einem Registrierpapier geführte Schreibvorrichtung verschieben, und daß
weitere Relais vorgesehen sind, welche ein das Registrierpapier absatzweise fortbewegendes viertes
Antriebsorgan steuern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt die
Transport- und Abtasteinrichtung für den Lochbandregistrferstreifen
R. Auf letzterem sind hintereinanderliegende Meßmarken, L1, L2, L3 usw. und
eine Tagesmarke L4 sichtbar. Die Fortbewegung
des Registrierstreifens R erfolgt in der angegebenem Pfeilrichtung mit konstanter Geschwindigkeit
absatzweise von einer Meßmarke zur anderen durch einen eine Antriebstrommel AT antreibenden
Synchronmotor M1, welcher über zwei Umschalter
av a2 entweder an eine Wechselspannungsquelle
oder an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen werden kann. Im ersten Fall dreht sich
der Synchronmotor mit einer der Wechselstromfrequenz entsprechenden konstanten Drehzahl, und
im zweiten Fall wird er sehr stark abgebremst und: praktisch augenblicklich stillgesetzt.
In Fig. 3 ist ein Stück eines Registrierpapiers RP gezeigt, auf welches die den Meßmarkenabständen
L1, L2, L3 usw. entsprechenden Meßwerte in
Form von parallel übereinandergeschriebenen Diagrarnmlinien
/ übertragen sind. Das Registrierpapier RP wird in der angegebenen Pfeilrichtung
durch eine von einem Motor M4 angetriebene Transportwalze TW absatziweise fortbewegt, und
die Diagrammlinien werden durch eine Schreibfeder SF geschrieben, die auf einer Schiene 5 vermittels
eines über zwei Seilrollen S1, S2 geführten
Seiles S3 hin- und herbewegt wird. Diese Bewegung
findet dadurch statt, daß die Seilrolle S1 durch
zwei Synchronmotoren. M2 und M3 abwechslungsweise
in entgegengesetzter Richtung angetrieben wird. Auch die Motoren M2 bis M4 werden über
Umschalter an Wechselspannung oder Gleichspannung gelegt, je nachdem sie sich drehen, oder aber
gebremst sein sollen. Zur Steuerung der Motoren M1 bis M4 dienen mehrere Relais, die in den. Fig. 1
und 2 dargestellt sind.
In der Zeichnung ist der Augenblick dargestellt, in dem die Meßmarke L2 gerade auf den Tastfinger
T1 aufgetroffen ist. Der dem Meßmarkenabstand
L1, L2 entsprechende Meßvorgang ist daher gerade
beendet worden. Infolge der Erregung des Relais A über den Tastfinger T1 und den Kontakt g sind die
Umschalter Ct1, a„2 nach rechts umgelegt worden.
Der Synchronmotor M1 wurde daher plötzlich angehalten, und der Registrierstreifen R steht still.
Durch das Relais A werden außerdem auch die Umschalter a3, O4 des Synchronmotors M2 nach
rechts umgelegt, d. h., auch dieser Motor wird augenblicklich angehalten. Die Schreibfeder SF beendet
daher die in der angegebenen Pfeilrichtung verlaufende Schreibbewegung. Ferner betätigt das
Relais A noch einen Kontakt O3, wodurch ein
Relais B eingeschaltet wird, welches die Umschalter b±, b2 des Synchronmotors M3 nach links umlegt,
so daß letzterer die Bewegungsrichtung der Schreibfeder SF umkehrt und dieselbe wieder in
die Ausgangslage zurückbewegt. Sobald die Schreibfeder ihre Ausgangslage erreicht, schließt
sie einen ersten Endkontakt ev über den ein Relais C sofort und ein Relais / verzögert eingeschaltet
werden. Das Relais C schaltet über seinen Kontakt C1 das Relais B ab, wodurch die Umschalter
bv b2 nach rechts zurückgeschaltet werden
und der Synchronmotor M3 augenblicklich stillgesetzt wird. Die Schreibfeder SF befindet sich
jetzt am rechten Ende des obersten Diagrammstriches I1, also etwas rechts der Diagrammnullinie.
Über den Kontakt c2 des ersten Endkontaktrelais
C und einen Kontakt ft eines abfallenden Relais F wird ferner ein Relais D erregt, welches
die Umschalter ^1, d2 auf Wechselstrom umschaltet,
wodurch, der Motor M4 die Transportwalze TW-' zu drehen beginnt. Die Schreibfeder SF. schreibt
jetzt eine Linie parallel zum Rand des Registrierpapiers. Dieser Schreibvorgang dauert so lange,
bis sich der im Stromkreis des Relais D liegende Kontakt Z1 des Relais F wieder öffnet und das
Relais D stromlos macht, wodurch die Umschalter ^1, dt wieder nach rechts zurückgeschaltet werden
und der Motor M4 sofort arretiert wird. Die Erregung
des Transportrelais F erfolgt nun über einen Kontakte, der durch einen von der Transportwalze
TW über ein Getriebe angetriebenen Steuerstift St betätigt wird. Dieser Steuerstift
Claims (9)
1. Schreibendes Gerät zur Auswertung von vor einer Abtasteinrichtung vorbeibewegteii
Lochbandregistrierstreifen, deren Meßmarken hintereinanderliegen und Abstände aufweisen,
welche der Summe aus einem konstanten Nullvorschub und einem variablen Leistungsvorschub
proportional sind und welche ferner entsprechend jeder Tagesregistrierung mit einer
separaten. Tagesmarke versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Abtaststromkreis der Meßmarken liegendes Relais ein
erstes Antriebsorgan steuert, durch welches der Lochbandregistrierstreifen mit konstanter Geschwindigkeit
fortbewegt wird, daß außer dem im Abtaststromkreis liegenden Relais noch ein weiteres Relais ein zweites und ein drittes Antriebsorgan
abwechslungsweise steuert, die ent- no gegengesetzte Drehrichtungen aufweisen und
eine quer zu einem Registrierpapier geführte Schreibvorrichtung verschieben, und daß weitere
Relais vorgesehen sind, weiche ein das Registrierpapier absatzweise fortbewegendes n5
viertes Antriebsorgan steuern.
2. Schreibautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Synchronkleinmotoren
ausgebildeten Antriebsorgane über in ihrem Stromkreis angeordnete Umschalter abwechslungsweise
an eine Gleich- und an eine Wechselspannungsquelle anschließbar sind,
3. Schreibautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in Reihe mit dem im
Abtaststromkreis für die Meßmarken liegenden Relais ein zu einem Ruhekontakt parallel lie-
gender Arbeitskontakt geschaltet ist, welcher durch ein in einem Abtaststromkreis für die
Tagesmarke vorgesehenes Relais einschaltbar ist und die am Ende einer jeden Meßperiode
selbsttätig erfolgende öffnung des Ruhekontaktes unwirksam macht, derart, daß die weitere
Fortbewegung des Lochbandregistrierstreifens verhindert wird.
4. Schreibautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem im Abtaststromkreis
der Meßmarken, liegende Relais zusammenwirkende weitere Relais über einen
Arbeitskontakt des erstgenannten Relais und über einen mit diesem Arbeitskontakt in
X5 Reihe liegenden Ruhekontakt eines über einen
durch die Schreibvorrichtung vermittels eines durch diese betätigten ersten Endkontaktes erregten
ersten Endkontaktrelais erregt wird.
5. Schreibautomat nach den Ansprüchen 1 ao und 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel
zum ersten Endkontaktrelais ein Verzögerungsrelais geschaltet ist, wobei beide Relais über
den ersten Endkontakt erregbar sind.
6. Schreibautomat nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das der absatzweisen
Fortbewegung des Registrierpapiers dienende vierte Antriebsorgan durch ein einen
in seinem Stromkreis angeordneten Umschalter betätigendes Relais gesteuert wird, in dessen
Stromkreis ein Arbeitskontakt des ersten Endkontaktrelais und ein Ruhekontakt eines die
Fortbewegung des Registrierpapiers überwachenden Transportrelais in Reihe angeordnet
sind.
7. Schreibautomat nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Transportrelais in Reine mit einem durch eine Transportwalze gesteuerten Kontakt und einer
Parallelschaltung eines Ruhekontaktes des ersten Endkontaktrelais und eines Arbeitskontaktes
des Verzögerungsrelais geschaltet ist.
8. Schreibautomat nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der im Abtiaststromkreis
für die Meßmarken eingeschaltete Ruhekontakt durch ein über einen Arbeitskontakt
des Transportrelais und. einen Arbeitskontakt des Verzögerungsrelais angeschlossenes
zweites Verzögerungsrelais gesteuert wird.
9. Schreibautomat nach den Ansprüchen 1 und 4,. dadurch gekennzeichnet, daß ein durch
einen dem ersten am anderen Längsrand des Registrierpapiers gegenüberliegenden zweiten
Endkontakt gesteuertes zweites Endkontaktrelais vorgesehen ist, welches einen im Stromkreis
des zweiten Antriebsorgans eingeschalteteil·
Ruhekontakt aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 699/266 3.56 (809 591/6 8.5&)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH755201X | 1953-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970067C true DE970067C (de) | 1958-08-14 |
Family
ID=4534215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL17326A Expired DE970067C (de) | 1953-11-28 | 1953-12-06 | Schreibendes Auswertegeraet fuer Lochbandregistrierstreifen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317170A (de) |
| DE (1) | DE970067C (de) |
| GB (1) | GB755201A (de) |
| NL (2) | NL191486A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063843B (de) * | 1954-10-02 | 1959-08-20 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Scheinleistungsmittelwerte in konstanten Messperioden unter Verwendung von Lochband-registrierstreifen |
| DE1179744B (de) * | 1959-09-28 | 1964-10-15 | Rudolf Schotterer Dipl Ing | Geraet zur Zaehlung von Fahrzeugen an ampel-geregelten Strassenkreuzungen u. dgl. |
-
0
- NL NL92634D patent/NL92634C/xx active
- NL NL191486D patent/NL191486A/xx unknown
-
1953
- 1953-11-28 CH CH317170D patent/CH317170A/de unknown
- 1953-12-06 DE DEL17326A patent/DE970067C/de not_active Expired
-
1954
- 1954-11-24 GB GB34355/54A patent/GB755201A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063843B (de) * | 1954-10-02 | 1959-08-20 | Landis & Gyr Ag | Einrichtung zur Bestimmung der Scheinleistungsmittelwerte in konstanten Messperioden unter Verwendung von Lochband-registrierstreifen |
| DE1179744B (de) * | 1959-09-28 | 1964-10-15 | Rudolf Schotterer Dipl Ing | Geraet zur Zaehlung von Fahrzeugen an ampel-geregelten Strassenkreuzungen u. dgl. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL92634C (de) | |
| CH317170A (de) | 1956-11-15 |
| NL191486A (de) | |
| GB755201A (en) | 1956-08-15 |
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