DE96001C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96001C DE96001C DENDAT96001D DE96001DA DE96001C DE 96001 C DE96001 C DE 96001C DE NDAT96001 D DENDAT96001 D DE NDAT96001D DE 96001D A DE96001D A DE 96001DA DE 96001 C DE96001 C DE 96001C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reflector
- shaft
- lamp
- movement
- way
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 17
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V14/00—Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements
- F21V14/04—Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements by movement of reflectors
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
HENRY HART in LONDON.
Scheinwerfer. ;
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Beleuchtungsapparat, in. welchem, ein,
wenn gewünscht, mit einer Linse versehener Reflector (und nöthigenfalls auch die Lichtquelle)
in solcher Weise bewegt wird, dafs die von diesem Reflector projicirten Lichtstrahlen
eine wellenartige oder andere Bewegung ausführen.
Die Lichtquelle ist vorzugsweise, in dem Brennpunkt eines Reflectors angebracht, wobei
die beiden Theile, d. h. die Lichtquelle und der Reflector, so mit einander verbunden oder
auf einem gemeinschaftlichen Ständer in solcher Weise montirt sind^ dafs, während die beiden
Theile zusammen oder irgend einer der Theile einzeln in einer beliebigen Richtung bewegt
werden kann, die Lichtquelle immer im Brennpunkt des Reflectors bleibt. .
Diese Erfindung ist in beiliegenden Zeichnungen in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι bezw. 2 zeigt in Seitenansicht, theilweise
im Schnitt bezw. in Hinteransicht, eine Ausführungsform der Erfindung, in welcher die
Lichtstrahlen, in ihrer Bewegung einen Kegel beschreiben.,
Fig. 3 zeigt im Verticalschnitt eine andere Äusführungsform, in welcher die Lichtstrahlen,
welche nach allen Seiten des Apparates hin ausgehen, eine auf- und abgehende Bewegung
ausführen.
Fig. 4 zeigt in Hinteransicht den in Fig. 3 dargestellten Reflector, wobei ein Theil seines
Ständers gezeigt ist.
Fig. 5 und 6 stellen im Grundrifs bezw. waagrechien Schnitt zwei Theile des in Fig. 3
gezeichneten Apparates dar.
Fig. 7 stellt im Verticalschnitt, theilweise in Seitenansicht, Fig. 8 im Grundrifs und Fig. 9
im Verticalschnitt nach der gebrochenen Linie 9-9 der Fig. 7 eine abgeänderte Construction
des in Fig. 3 dargestellten Apparates dar.
Fig. 10 zeigt in Seitenansicht und. Fig. 11
in schematischer Darstellung eine Abänderung der in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Vorrichtung..
Fig. 12 zeigt im Verticalschnitt und Fig. 13
in Hinteransicht eine Ausführungsform der Erfindung, in welcher der Reflector eine rotirende
Bewegung ausführt.
Fig. 14 bezw. 15 sind Ansichten, ähnlich
wie iri den Fig. 12 bezw. 1 ^, einer anderen
Construction eines Apparates derselben Klasse.
Fig. 16 bezw. 17 stellen in Ansicht bezw.
im Grundrifs (der letztere theilweise im Schnitt) einen Apparat dar, welcher so eingestellt werden
kann, dafs die Lichtstrahlen sich in beliebigen vorher bestimmten Bahnen bewegen
werden.
An dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Apparat ist der Reflector B unter einem Winkel am
Ende einer röhrenförmigen Welle E befestigt, welche in Kugellagern (oder anderen Lagern)
auf einem Ständer oder Lagerstuhl F gelagert" ist und mit einer Scheibe e (oder einem Getriebe)
versehen werden kann, durch welche diese Welle E durch einen beliebigen passenden
Motor in Rotation versetzt wird. Als
Lichtquelle dient hier eine elektrische Glühlampe D, welche mit ihrer Hülse d an einem
Rohrstück d2 befestigt ist, welch letzteres durch
die hohle Welle E hindurchgeht und in einer Console ds gelagert ist, welche an dem
Ständer F in irgend welcher Weise, z. B. durch Schraubenbolzen <i* und Zapfen db befestigt
wird. Die Zu- und Ableitungen für den elektrischen Strom für die Lampe D gehen durch
das Rohr d"2 hindurch. In dem vorliegenden
Falle ist die Lampe D selbst mit einer Reflectorfiäche -B1 versehen gezeichnet, wobei diese
Reflectorflä'che in Vereinigung mit dem rotirenden
Reflector B benutzt wird; in anderen Beispielen, in welchen die elektrische Glühlampe
zusammen mit dem Reflector B bewegt wird, kann die Reflectorfläche B1 entweder in
Vereinigung mit dem Reflector .B oder an dessen Stelle benutzt werden.
Bei der Rotation der Welle E wird der Reflector B sich um die Lampe D drehen,
wodurch die reflectirten Lichtstrahlen einen Kegel zu beschreiben gezwungen werden. In
der hier zeichnerisch dargestellten Einrichtung ändert stets der Reflector B seine Lage in
Bezug auf die Lampe D\ es kann aber die Lampe D, wenn gewünscht, durch Universalgelenk
mit dem Rohr d'2 verbunden werden und die Verbindung des Reflectors B mit der
Lampe D in solcher Weise ausgeführt werden, dafs die letztere immer im Brennpunkte des
ersteren bleibt. In Fig. ι ist der Reflector ausgezogen gezeigt und die punktirten Linien
stellen eine andere Lage dieses Reflectors dar.
In dem in den Fig. 3 bis 6 dargestellten Apparat ist der Reflector B mit Drehzapfen b4
versehen, welche entweder mit dem Brennpunkt des Reflectors auf einer Geraden liegen,
wie hier dargestellt, oder nicht auf derselben Geraden, wie z. B. in den nachher zu beschreibenden
Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Diese Drehzapfen b4 des Reflectors sind in einem
Rahmen oder einer Gabel G drehbar gelagert, wobei der Schaft g dieser Gabel röhrenförmig
und in einem Rahmen G1 leicht drehbar ist. Dieser Schaft g und folglich der Reflector
kann durch einen elektrischen oder irgend einen anderen Motor mit Hülfe einer auf dem
Schaft g aufgekeilten Scheibe e oder irgend einer anderen Transmissionsvorrichtung rotirt
werden. Die Lampe D ist mit ihrer Hülse d an dem Reflector B befestigt, und der elektrische
Strom wird dieser Lampe durch biegsame Leitungen D1 zugeführt, welche durch den
hohlen Schaft g hindurchgehen und mit einer B.ürstencontäct- oder ähnlichen Vorrichtung V2
verbunden sind. In einem passenden Punkt wird an dem Reflector B ein Arm B'2 befestigt,
■ 'welcher mit einer durch eine Feder b® bezw b1
stets gegen einen Daumen g1 angeprefsten Kugel
oder Rolle versehen ist. Durch solche Einrichtung wird, der Reflector B und die Lampe D
bei der Rotation um die Achse des Rohres g gleichzeitig eine wechselnde Bewegung um die
Schildzapfen bl auszuführen gezwungen, wie in der Fig. 3 punktirt angedeutet. Wenn gewünscht,
kann der Daumen gl unabhängig von dem Rahmen G1 und mit einem Getriebe
versehen sein, so dafs derselbe rotiren wird, wodurch der Reflector B eine gröfsere Anzahl
Schwingungen für jede Umdrehung des Rohres g auszuführen veranlafst wird, als wenn der
Daumen unbeweglich wäre.
Der in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellte Apparat arbeitet etwas ähnlich dem soeben
beschriebenen Apparat, obwohl die Bewegung des Reflectors auf eine andere Weise hervorgebracht
wird. Es sind hier zwei Reflectoren B dargestellt, welche mit einander durch Stangen bs
verbunden sind. . Diese Stangen sind an der Gabel G drehbar befestigt, welch letztere in
gleicher Weise construirt und eingerichtet sein kann, wie vorher mit Bezug auf die Fig. 3 und 4
beschrieben wurde. Von der Gabel G geht seitlich eine Console g'2 aus, in welcher eine Welle gz
drehbar gelagert ist, auf welcher ein Kurbelarm oder eine Kurbelscheibe g* und ein Stirnrad
oder eine Frictionsrolle gh aufgekeilt sind.
Die Kurbelwarze ga. ist durch ein Universalgelenk
g7 mit. einem Ende eines Gliedes g8
verbunden, dessen anderes Ende in ähnlicher Weise mit den Stangen bs verbunden ist. Eine
ringförmige, eventuell verzahnte Bahn g9 ist
auf dem Rahmen G1 vorgesehen und steht im Eingriff mit dem Rad g·5, so dafs, wenn das
letztere auf dieser Bahn durch die Rotation um den Schaft g bewegt wird, dasselbe zugleich
um seine eigene Achse zu rotiren gezwungen wird. Infolge dessen wird der Reflector durch die Kurbel g4 g6, Verbindungsstange gs und Stangen bs in schwingende Bewegung
versetzt, wie in der Fig. 7 ausgezogen und punktirt dargestellt ist. Die Stangen ,ba
können an der Gabel G1 entweder in einem Punkte in der Mitte zwischen den beiden
Reflectoren drehbar befestigt werden, in welchem Falle die beiden dieselbe Schwingungsamplitude
haben werden, oder sie können um einen Punkt drehbar sein, welcher näher an einem
als an dem anderen Reflector liegt, wie in den Fig. 7 und 8 angedeutet, in welchem Falle ein
Reflector gröfsere Schwingungen ausführen wird als der andere. Der in den Fig. 7 und 8 dargestellte
Reflectorschwingungsmechanismus kann auch bei einzelnen Reflectoren angewendet
werden, und der in der Fig. 3 dargestellte Mechanismus kann bei einer doppelten Einrichtung,
wie z. B. in den Fig. 7 und 8 angedeutet, angewendet werden. Die Zu- und Ableitungen für den elektrischen Strom können
durch den Schaft g hindurchgelegt und mit irgend einer passenden rotirenden Contact-
vorrichtung verbunden werden, oder es können auch diese Leitungen von mit rotirenden
Contacten versehenen Luftleitungen abgezweigt werden.
Werden die Stangen ba anstatt unmittelbar
an der Gabel G an einem Rahmen oder Ringe b9
drehbar befestigt, welcher Ring selbst an der Gabel G drehbar befestigt ist, wie in der
Fig. io dargestellt, und wird die Verbindungsstange g% quer durch eine drehbare Hülse g 10
so hindurchgesteckt, dafs sie in derselben frei beweglich ist, so wird diese Stange g6 wie ein
Hebel wirken und es werden die Reflectoren B anstatt einer geradlinigen schwingenden Bewegung,
wie in der Fig. 7 angedeutet, eine krummlinige Bewegung auszuführen veranlafst, wie bei X in der Fig. 11 angedeutet.
In dem in den Fig. 12 und 13 dargestellten
Apparat ist der Reflector B excentrisch an einer Welle H befestigt, welche so angeordnet ist,
dafs der Brennpunkt des genannten Reflectors in ihrer Verlängerung liegt. Diese Welle H
liegt in einem Lager h\ welches in einem auf einer Welle H1 aufgekeilten Arm h gebildet
ist, wobei die Welle H1 auch von dem Brennpunkt des Reflectors radial ausgeht bezw. mit
der Achse des Reflectors zusammenfällt. Auf der Welle H ist entweder ein in die gezahnte
ringförmige Bahn hs eingreifendes Stirnrad Λ2,
wie in den Fig. 12 und 13 angedeutet', oder
ein Frictionsrad /j4, welches auf einer nicht gezahnten Bahn /?5 läuft, wie in der Fig. 14,
aufgesetzt. Die Welle H1 trägt eine Scheibe /z6
oder ähnliche Vorrichtung, mittelst welcher diese Welle von irgend einem passenden Motor
in Rotation versetzt wird. Durch die Rotation der Welle H1 wird dem Reflector B eine
zusammengesetzte Bewegung mitgetheilt, theilweise durch die Rotation der Welle H)- und.
theilweise durch die unabhängige Rotation der Welle H hervorgerufen, so dafs der Reflector
sich kreisend auf einer kugelförmigen Bahn bewegt, wobei das Centrum dieser Bahn im
Brennpunkt des Reflectors liegt. Die von dem Reflector beschriebene Bahn variirt je nach der
respectiven Gröfse der Durchmesser des Stirnredas /?2 und der gezahnten Bahn /?3 bezw.
des Frictionsrades Λ4 und der glatten Bahn h5
(Fig. 14). Das Rad h2 bezw. /j4 kann so angeordnet
werden, dafs es an der Innen- anstatt auf der Aufsenseite der Bahn h3 bezw. h5 angreift.
Die Lampe D in der Fig. 12 wird von einem
röhrenförmigen Arm D2 getragen, welcher so gebogen ist, dafs er in den Reflector hineinragt,
mit demselben aber während dessen Bewegung nie in Berührung kommt. Die elektrische
Ab- und Zuleitung für die Lampe D wird in den hohlen Arm D2 hineingelegt und
steht mit der Hauptleitung durch irgend welche passende Vorrichtung (Klemmschraube) D3 in
Verbindung. Diese Vorrichtung mufs leicht abnehmbar sein, um das Entfernen der Lampe
aus dem Reflector B zum Zwecke des Reinigens desselben u. s. w. zu ermöglichen. Es kann
nach Wunsch ein Gegengewicht vorgesehen sein, um den Reflector B und den Arm h mit
den von dem letzteren getragenen Theilen auszubalanciren.
Der in den Fig. 14 und 15 dargestellte
Apparat unterscheidet sich von dem zuletzt beschriebenen dadurch, dafs, während der
Reflector in den Fig. 12 und 13 'um die Achse
der Welle H rotirt, die Rotation des Reflectors in den Fig. 14 und 15 im Gegentheil verhindert
und demselben nur eine kreisende Bewegung mitgetheilt wird, obwohl die Resultate
mit Bezug auf die Bahn der Lichtstrahlen in den beiden Vorrichtungen identisch sein können.
Zu diesem Zweck wird der Reflector B (in den Fig. 14 und 15) in Ringen / montirt, welche
es möglich machen, dafs der Reflector unter einem beliebigen Winkel gestellt wird, dessen
Rotation aber um seine eigene Achse oder um die Achse der W'elle H verhindern. Diese
Welle H ist im vorliegenden Falle mit einem Kurbelarm W versehen, in dessen freiem Ende
ein an dem Reflector B befestigter Zapfen hs
leicht drehbar gelagert ist. Die die Lampe D aufnehmende Hülse d ist an dem Reflector B
befestigt, und der elektrische Strom wird derselben durch eine biegsame Leitung D1 zugeführt.
In den Fig. 12 und 14 ist die mittlere Lage
der Reflectoren ausgezogen und die äufseren Lagen punktirt dargestellt; die Lampe in diesen
beiden Einrichtungen kann mit der Hauptleitung durch passende rotirende Contactvorrichtungen
verbunden werden, wobei die Ab- und Zuleitungen achsial durch die Wellen HH1 oder
nur durch die Welle H geführt werden.
Anstatt die Bewegungen auf "den Reflector B in der Fig. 14 mittelst eines mit dem hinteren
Ende desselben verbundenen Mechanismus zu übertragen, kann dieser Mechanismus mit irgend
einem anderen Theil des Reflectors verbunden werden, wenn es vortheilhaft gefunden wird.
In dem Apparat nach den Fig. 16 und 17
ist der Reflector in Ringen I gelagert (wie in den Fig. 14 und 15) und der Zapfen hs mit
zwei kugelförmigen oder annähernd kugelförmigen Knöpfen j und jl versehen, welche
in Coulissen J und J1 beweglich sind. Die Coulissen JJ1 sind rechtwinklig auf einander
angeordnet und werden in der Querrichtung durch Curvenscheiben KK1 und Federn k k1
bewegt. An der Coulisse J ist befestigt (oder
mit derselben aus einem Stück gemacht) eine Stange /2, welche in den Ständern j3 geführt
und mit einer durch die Feder k gegen den Rand der Curvenscheibe K stets angeprefsten
Antifrictionsrolle j* versehen ist. Die waag-
rechte Coulisse J1 ist in der verticaleri Richtung
durch die Stangen β und Armej6 geführt und
durch die Stange j"7 mit einem Hebel js verbunden,
welcher bei_/e an einem der Ständer j3
drehbar befestigt ist, wobei auch dieser Hebel mit einer durch die Feder k1 stets gegen den
Rand der Curvenscheibe K1 angeprefsten Antifrictionsrolle
versehen ist.
. Durch den zuletzt beschriebenen Apparat kann der Reflector JB in verschiedener Weise bewegt werden, je nach der Gestalt und Anordnung der Curvenscheiben KK1. Es kann z. B. der Reflector so bethätigt werden, dafs das Strahlenbündel auf einer Wand etc. irgend ein Muster oder Wort beschreibt (zu Reklamezwecken), wobei das Strahlenbündel ein ähnliches auf dieser Wand gezeichnetes Muster oder Wort fortschreitend belichtet, welches sonst unsichtbar oder unklar bleiben würde. Bei der Rückkehr des Reflectors in seine Anfangsstellung kann die Lampe ausgeschaltet werden, wobei der, die Curvenscheiben KK1 rotirende Motor zur· Ein- und Ausschaltung der Lampe in den gewünschten Momenten benutzt wird. Wenn zwei oder mehrere Wörter beschrieben werden sollen, können zwei abwechselnd arbeitende Reflectoren angewendet werden, wobei jeder Reflector sein Wort beschreibt, während der andere 'in seine Anfangsstellung zurückkehrt und wirkungslos bleibt.
. Durch den zuletzt beschriebenen Apparat kann der Reflector JB in verschiedener Weise bewegt werden, je nach der Gestalt und Anordnung der Curvenscheiben KK1. Es kann z. B. der Reflector so bethätigt werden, dafs das Strahlenbündel auf einer Wand etc. irgend ein Muster oder Wort beschreibt (zu Reklamezwecken), wobei das Strahlenbündel ein ähnliches auf dieser Wand gezeichnetes Muster oder Wort fortschreitend belichtet, welches sonst unsichtbar oder unklar bleiben würde. Bei der Rückkehr des Reflectors in seine Anfangsstellung kann die Lampe ausgeschaltet werden, wobei der, die Curvenscheiben KK1 rotirende Motor zur· Ein- und Ausschaltung der Lampe in den gewünschten Momenten benutzt wird. Wenn zwei oder mehrere Wörter beschrieben werden sollen, können zwei abwechselnd arbeitende Reflectoren angewendet werden, wobei jeder Reflector sein Wort beschreibt, während der andere 'in seine Anfangsstellung zurückkehrt und wirkungslos bleibt.
Die verschiedenen, im Vorstehenden beschriebenen Apparate können so construirt
werden, dafs das Strahlenbündel auch nach einer anderen Richtung hin geworfen wird als
diejenige, nach welcher hin es durch die zeichnerisch dargestellten Constructionen geworfen
wird, da einige der Vorrichtungen in einer beliebigen schrägen oder umgekehrten
Lage arbeiten können.
Die im Vorstehenden beschriebenen Vorrichtungen können natürlich abgeändert werden,
ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. Es können z. B. in einigen Fällen
zwei oder mehrere Reflectoren neben einander angeordnet und nur eine einzige Lampe vorgesehen
werden, welche als gemeinschaftliche Lichtquelle für alle Reflectoren dient, wobei
dieselbe durch die Oeffnungen in den angrenzenden Wänden der Reflectoren hervorsteht.
Obwohl in den Zeichnungen eine elektrische Glühlampe als Lichtquelle vorausgesetzt ist,
können natürlich auch Bogenlampen, das Drummond'sche Licht, eine Gasflamme etc.
angewendet werden, wobei der Reflector in jedem Falle aus einem der Hitze der etwaigen
Lichtquelle fest widerstehenden Material hergestellt wird.
Der Anker oder der rotirende Theil des elektrischen Motors kann unmittelbar auf die
rotirenden Wellen der vorher beschriebenen Vorrichtungen aufgesetzt werden. Die Reflectoren
werden, wenn es bequem gefunden wird, mit Linsen versehen, auf welchen irgend eine
Inschrift oder Gegenstand aufgezeichnet werden, welche auf einen Schirm, eine Wand etc.
projicirt werden. ■
Die Reflectoren können von der.zeichnerisch dargestellten Form sein oder parabolisch oder
von irgend einer anderen Form. Sie können auch wellenförmig gestaltet oder mit Vorsprüngen
und Vertiefungen versehen werden, wodurch der Effect- des Apparates bedeutend erhöht wird. .
Einige der im Vorstehenden beschriebenen Apparate sind höchst geeignet zum Gebrauch
in Theatern oder in Schaufenstern der Magazine. Es können z. B. zwei Apparate von der in
den Fig. ·ΐ oder 12 oder 14 oder 16. (besonders
12 und 14) dargestellten Art an Stelle von Augen in einer ein Gesicht darstellenden Maske
montirt werden, was einen wundervollen Effect hat, welcher durch Gebrauch von farbigen
Lampen oder Schirmen noch erhöht wird. Oder es kann auch nur ein Apparat angewendet
werden, wenn ein Cyklop oder ein Profil dargestellt werden. . - ,
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Ein Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, dafs der Reflector eventuell gleichzeitig oder getrennt von der. Lichtquelle in zwei verschiedenen Ebenen derarig bewegt wird, dafs das ausgeworfene Strahlenbündel periodisch sich wiederholende, aus beiden Bewegungen resultirende Bewegungen beschreibt.
- 2. Ein Scheinwerfer, nach Anspruch 1, bei welchem die Bewegung des Reflectors durch,' zwei eventuell auswechselbare Curvenscheiben derartig geschieht, dafs die resultirende Bewegung durch die Gestaltung der Curvenscheiben bedingt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96001C true DE96001C (de) |
Family
ID=367173
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96001D Active DE96001C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96001C (de) |
-
0
- DE DENDAT96001D patent/DE96001C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19507305A1 (de) | Operationsleuchte mit Hauptlampe und Ersatzlampe | |
| DE96001C (de) | ||
| DE2422815A1 (de) | Schneideinrichtung | |
| DE3826161A1 (de) | Lichtfaechergeraet | |
| DE2141461C3 (de) | Röntgengerät mit einem Stativ | |
| DE254895C (de) | ||
| DE284191C (de) | ||
| DE118752C (de) | ||
| DE485338C (de) | Lichtreklamevorrichtung | |
| DE475905C (de) | Selbsttaetige Lichtreklame- oder Scheinwerfereinrichtung | |
| DE30113C (de) | Reflektor mit rotirendem, transparente farbige Scheiben enthaltendem Gehäuse | |
| DE409443C (de) | Projektionsvorrichtung, insbesondere fuer Reklamezwecke | |
| DE78245C (de) | Verfahren zur Herstellung von Seebildern mit Hilfe von Projectionsapparaten | |
| DE58211C (de) | Selbsteinkassirendes Drehspiel | |
| DE636047C (de) | Vorrichtung zur Vorfuehrung wandernder Schaustellungsfiguren mit Eigenbewegung | |
| DE102005001848B3 (de) | Apparatur zur Erzeugung von unregelmäßigen Lichtreflexen | |
| DE166493C (de) | ||
| DE281277C (de) | ||
| AT41886B (de) | Toilettespiegel mit Beleuchtungsvorrichtung. | |
| AT109255B (de) | Reklameapparat mit beweglichem Anzeigenkörper. | |
| DE704984C (de) | Geraet zur stroboskopischen Beobachtung | |
| DE95686C (de) | ||
| DE161818C (de) | ||
| AT42862B (de) | Vorrichtung zum automatischen Anzünden und Auslöschen von Gaslampen. | |
| DE85977C (de) |