DE58211C - Selbsteinkassirendes Drehspiel - Google Patents
Selbsteinkassirendes DrehspielInfo
- Publication number
- DE58211C DE58211C DENDAT58211D DE58211DA DE58211C DE 58211 C DE58211 C DE 58211C DE NDAT58211 D DENDAT58211 D DE NDAT58211D DE 58211D A DE58211D A DE 58211DA DE 58211 C DE58211 C DE 58211C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheels
- shaft
- coin
- rotation
- openings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 7
- 238000007689 inspection Methods 0.000 claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/3202—Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
- G07F17/3204—Player-machine interfaces
- G07F17/3211—Display means
- G07F17/3213—Details of moving display elements, e.g. spinning reels, tumbling members
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Selbsteinkassirendes Drehspiel.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Spielzeug, in welchem einer Reihenfolge von
an ihrer Umflache mit' Ziffern, Zeichen oder Bildern besetzten Rädern oder Scheiben eine
Drehbewegung dadurch ertheilt werden soll, dafs nach dem Einwurfe eines Geldstückes ein
Hebel in Thätigkeit gesetzt wird. Die in Drehung zu versetzenden Räder sind in ein
Gehäuse mit einer oder mit mehreren Oeffnungen eingesetzt, durch welche die Umfläche
der Räder beobachtet werden kann; dabei ist der Drehmechanismus so eingerichtet, dafs die
Ziffern oder Zeichen ganz oder beinahe in einer Linie hinter den genannten Oeffnungen
stehen bleiben. Dieses Spielzeug kann zur Belustigung dienen, indem man die Ziffern,
Zeichen oder Bilder vorher zu errathen hat, mit welchen dann die in Drehung versetzten
Räder durch Reibung stillstehen sollen.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht, theils im Schnitt,
Fig. 2 in Endansicht, theils im Schnitt, das Spielzeug von der vorher gekennzeichneten Einrichtung;
Fig. 3 zeigt den Grundrifs des Geldeinwurfs, Fig. 4 das Schaltwerk, welches mit je einem der Zifferräder in Verbindung steht,
und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3.
Das Gehäuse ist von geeigneter Gröfse und Form, dessen Untertheil A auf ein Consol
oder einen Geldeinwurf aufgesetzt wird. Auf den Untertheil wird der halbcylinderförmige
Obertheil B aufgesetzt und durch Schrauben und ein Schlöfschen befestigt. d1 ist ein
Schauglas, das sich im oberen Theile des Apparates befindet und durch einen Steg α1 in
zwei Schauöffnungen 2 und 3 getheilt ist. Durch das Gehäuse hindurch erstreckt sich eine
Welle E, die an ihren Enden in den Lagern 4 Auflagerung findet.
Auf genannter Welle E sitzen zwei oder mehrere Räder oder Scheiben F, die lose auf
erstere aufgeschoben sind und sich um diese Welle drehen können. In gleicher Weise sind
die mit den Rädern F verbundenen Schalt-, räder G lose auf die Welle aufgeschoben.
Neben jedem Schaltrad G ist ein Arm H angeordnet, dessen Nabe durch eine Schraube auf
der Welle E befestigt ist und an welchem ein in das Schaltrad G eingreifender Schaltkegel /
sitzt. Es empfiehlt sich, für jeden solchen Kegel eine Feder 5 anzuordnen; die Zähne
des Schaltrades G sind, ebenso wie diejenigen der Schaltkegel selbst, an ihren Enden schräg
gestellt. Zweck dieser Anordnung ist, dafs bei dem an einer bestimmten Stelle bewirkten
Stillstand der Welle E nach jeder Bewegung das schräge Ende des Schaltkegels / durch
Feder 5 eine weitere Drehung des Rades F und seines Schaltrades G so lange gestattet, bis
beide Räder durch den Reibcontact am Ende des Schaltkegels zum Stillstand gelangen; die
das Schaltkegelende zwischen je zwei Schaltradzähne hineindrückende Feder läfst das Rad F
bis zu seinem Stillstand in der einen oder anderen Richtung drehen und die Ziffern oder
Zeichen auf dem Radumfange sich genau oder nahezu so hinter die Oeffnungen 2 und 3 einstellen
; auf jedem Schaltrade G können so viel Zähne sitzen, als Ziffern oder Zeichen rund
um die Radumfläche von F angebracht sind,
was ermöglicht, dafs nie zwei Ziffern oder Zeichen nur theilweise sich hinter die Oeffhungen
2 und 3 einstellen.
Zur Drehung der centralen Welle E dient das Rädchen K auf letzterer, sowie ein in K
eingreifendes Zahnsegment L, welches bei 6 drehbar gelagert und mit einem nach unten
abstehenden Ansatz 7 versehen ist. Am besten ist letzterer gabelförmig gestaltet, Fig. 1. Zur
Unterbrechung der Drehbewegung des Zahnsegments und der Welle an geeigneter Stelle
ist ein Anhalter 8 so angebracht, dafs die Ziffern und Bilder auf dem Rande der Räder F
ganz oder nahezu in einer Linie hinter die Oeffnungen 2 und 3 zu stehen kommen.
Der Handhebel M ist drehbar bei 9 gelagert und wird durch eine Feder N beständig in
seiner höchsten Stelle gehalten. Von dem Handhebel steht ein Finger 10 ab, der hinter
den unteren Ansatz 7 am Zahnsegment L tritt, um letzteres zu verschieben und die Theile
bis zum Anstofsen am Anhalter 8 zu drehen. Beim Niederdrücken des Hebels M entfernt
sich der Finger 10 vom Ansatz 7 und wird der letztere von einem Geldstück bewegt, das
in den Einwurf gesteckt wird und zwischen dem Ansatz 7 und dem Arme O am Handhebel
M sich einlegt.
Der Geldeinwurf ist bei 11 angegeben; innerhalb
des Gehäuses ist ein Leitkanal P vorgesehen, auf welchem das Geldstück heruntergleitet.
Die seitlichen Flantschen 12 und 13 am
Kanal verhindern das Herausfallen des herabgleitenden Geldstückes aus dem Kanal. Diese
Flantschen 12 und 13 stehen ebenfalls geneigt,
so dafs der Rand des Geldstückes beim Herabrutschen auf dem Kanal sich an den Flantschen
abwälzt. Das Ende dieses Leitkanals P befindet sich zwischen dem Ende des Armes O und
dem nach unten abstehenden Ansatz 7 und ist so angeordnet, dafs das Geldstück bei seinem
Herunterrutschen zwischen beide Theile O und 7 gelangt. Es kann sich empfehlen, das
Ende des Armes O und die eine Fläche des Ansatzes 7 mit je einer Vertiefung zu versehen,
in welchen Vertiefungen das eingeworfene Geldstück Aufnahme findet und sich, wie.in
Fig. 5 angegeben, gegen O und 7 anlegt; wenn nun ein Geldstück in die aus den Fig. 1,
2, 3 und 5 ersichtliche Stellung übergegangen ist und auf den Handhebel M gedrückt wird,
so bewirkt das zwischen O und 7 liegende Geldstück die Uebertragung der dem Hebel ertheilten
Bewegung durch Arm O, das Geldstück, die nach unten abstehende Gabel 7, das
Zahnsegment L und das Rädchen K auf die Welle E und durch die einzelnen Schaltwerke
auf die Ziffern- oder Zeichenräder F. Je nach der dem Handhebel M ertheilten schnellen Bewegung
werden sämmtliche Räder F mit mehr oder weniger grofser Geschwindigkeit so lange
gedreht, bis sie durch die Reibung sowie durch die Schaltwerke zum Stillstand gebracht werden.
Es ist von Vortheil, den Handhebel M sofort und noch während der Drehung der Räder F
in seine normale Stellung zurückgehen zu lassen; sowie der Druck auf den Handhebel M
aufhört, geht der Arm O von dem Geldstück so weit weg, dafs letzteres von seinen Unterstützungsflächen
abfällt. Wenn der Versuch gemacht wird, die Räder F bei zwischen die Theile 7 und O nicht eingelegtem Geldstück
in Drehung zu versetzen, so findet ein Drehen nicht statt, da wohl der Arm O zwischen die
Theile der Gabel 7 eintritt, letztere aber oder das Zahnsegment L nicht in Drehung versetzt
werden.
In dem Apparate sind fünf Räder F ange^ ordnet und jedes derselben ist mit elf Ziffern
oder Zeichen besetzt, ohne dafs dabei die Anzahl der Räder und Zeichen darauf beschränkt
bleiben soll.
Der Apparat kann so aufgestellt werden, dafs die Welle lothrecht oder waagrecht steht,
und es können zwischen dem Zahnsegment L und der Welle E an Stelle des Zahntriebes
auch andere Uebertragungsmechanismen zur Verwendung gelangen.
Statt zweier Schauöffnungen 2 und 3 kann auch nur eine oder mehr als zwei angeordnet
werden, wie auch die unter Federdruck stehenden Schaltkegel 7, welche die Zeichenräder
genau oder nahezu genau in Linie hinter die. Schauöffnungen einstellen, in beliebig anderer
Weise . angeordnet sein können.
Die rotirenden Räder auf der Welle erhalten ihren Antrieb von der Drehung der Welle und
bleiben durch Einwirkung der Schaltkegel in einer beliebigen Stellung stehen; es kann daher
der Apparat auch Verwendung finden, wenn die Welle durch anderweit geeignete Vorrichtungen
und nicht allein durch vom Geldeinwurf bethätigte Mechanismen in Drehung versetzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Drehspiel mit durch die eingeworfene Münze zu verkuppelndem Bewegungsmechanismus, bei welchem die lose auf der Welle E sitzenden und auf ihrer Umfläche mit Zahlen, Buchstaben, Bildern u. dergl. besetzten Scheiben oder Räder F innerhalb eines mit Schauöffnungen versehenen Gehäuses B durch Druck auf den Hebel M in Drehung versetzt werden, bis sie durch Reibung und Einwirkung von mit ihnen verbundenen Schaltwerken GHI zum Stillstand kommen und beliebige Ziffern u. s. w. hinter den Schauöffnungen einstellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58211C true DE58211C (de) |
Family
ID=332534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58211D Expired - Lifetime DE58211C (de) | Selbsteinkassirendes Drehspiel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58211C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972601C (de) * | 1952-05-10 | 1959-08-20 | Wilhelm Menke | Spielautomat |
-
0
- DE DENDAT58211D patent/DE58211C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972601C (de) * | 1952-05-10 | 1959-08-20 | Wilhelm Menke | Spielautomat |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2538374C2 (de) | Einstellvorrichtung für ein Portodruckgerät | |
| DE2943987C2 (de) | Münzsortiervorrichtung für Münzen unterschiedlichen Durchmessers | |
| DE58211C (de) | Selbsteinkassirendes Drehspiel | |
| EP0419421A1 (de) | Uhr mit einer geradlinigen Skala | |
| DE2137019C3 (de) | Intermittierende Vorschubeinrichtung | |
| DE243821C (de) | ||
| DE124749C (de) | ||
| DE2819187C2 (de) | Vorrichtung für den Diapositivtransport durch einen Projektor | |
| DE222071C (de) | ||
| DE636288C (de) | Vorrichtung zum Zurueckgeben des Differenzbetrages zwischen dem eingezahlten und dem zu zahlenden Geldbetrag | |
| DE494624C (de) | Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Gliederlin Abhaengigkeit von Messgeraeten | |
| DE155785C (de) | ||
| AT44567B (de) | Vorrichtung zur Vorführung von Reklamen auf Bändern. | |
| DE212088C (de) | ||
| AT17559B (de) | Registrierwage. | |
| DE685869C (de) | Druckeinrichtung fuer Waagen | |
| DE156313C (de) | ||
| DE1623706C (de) | Vorrichtung zur sichtbaren Darstel lung von Zustandsanderungen durch Kugel säulen | |
| DE90840C (de) | ||
| DE57838C (de) | Rechenvorrichtung | |
| DE423247C (de) | Vorrichtung zur Verschiebung des Schlittens an Rechenmaschinen | |
| DE523654C (de) | Krummzapfengreifer fuer Filmvorfuehrungsapparate | |
| DE257935C (de) | ||
| DE2116910B2 (de) | Einrichtung zum verhindern der muenzlosen betaetigung einer selbstkassierenden zeitkontrollvorrichtung | |
| DE230103C (de) |