DE58211C - Selbsteinkassirendes Drehspiel - Google Patents

Selbsteinkassirendes Drehspiel

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DE58211C
DE58211C DENDAT58211D DE58211DA DE58211C DE 58211 C DE58211 C DE 58211C DE NDAT58211 D DENDAT58211 D DE NDAT58211D DE 58211D A DE58211D A DE 58211DA DE 58211 C DE58211 C DE 58211C
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DE
Germany
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wheels
shaft
coin
rotation
openings
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Application number
DENDAT58211D
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English (en)
Original Assignee
P. KENNEDY JR., 105 Johnson Street. CH. J. DlSS 334Pearl Street, beide in Brooklyn, Staat New-York, und W, W. ROSENFIELD, 1 270 Lexington Avenue, New-York, V.St. A
Publication of DE58211C publication Critical patent/DE58211C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/3202Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
    • G07F17/3204Player-machine interfaces
    • G07F17/3211Display means
    • G07F17/3213Details of moving display elements, e.g. spinning reels, tumbling members

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Selbsteinkassirendes Drehspiel.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Spielzeug, in welchem einer Reihenfolge von an ihrer Umflache mit' Ziffern, Zeichen oder Bildern besetzten Rädern oder Scheiben eine Drehbewegung dadurch ertheilt werden soll, dafs nach dem Einwurfe eines Geldstückes ein Hebel in Thätigkeit gesetzt wird. Die in Drehung zu versetzenden Räder sind in ein Gehäuse mit einer oder mit mehreren Oeffnungen eingesetzt, durch welche die Umfläche der Räder beobachtet werden kann; dabei ist der Drehmechanismus so eingerichtet, dafs die Ziffern oder Zeichen ganz oder beinahe in einer Linie hinter den genannten Oeffnungen stehen bleiben. Dieses Spielzeug kann zur Belustigung dienen, indem man die Ziffern, Zeichen oder Bilder vorher zu errathen hat, mit welchen dann die in Drehung versetzten Räder durch Reibung stillstehen sollen.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht, theils im Schnitt, Fig. 2 in Endansicht, theils im Schnitt, das Spielzeug von der vorher gekennzeichneten Einrichtung; Fig. 3 zeigt den Grundrifs des Geldeinwurfs, Fig. 4 das Schaltwerk, welches mit je einem der Zifferräder in Verbindung steht, und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 3.
Das Gehäuse ist von geeigneter Gröfse und Form, dessen Untertheil A auf ein Consol oder einen Geldeinwurf aufgesetzt wird. Auf den Untertheil wird der halbcylinderförmige Obertheil B aufgesetzt und durch Schrauben und ein Schlöfschen befestigt. d1 ist ein Schauglas, das sich im oberen Theile des Apparates befindet und durch einen Steg α1 in zwei Schauöffnungen 2 und 3 getheilt ist. Durch das Gehäuse hindurch erstreckt sich eine Welle E, die an ihren Enden in den Lagern 4 Auflagerung findet.
Auf genannter Welle E sitzen zwei oder mehrere Räder oder Scheiben F, die lose auf erstere aufgeschoben sind und sich um diese Welle drehen können. In gleicher Weise sind die mit den Rädern F verbundenen Schalt-, räder G lose auf die Welle aufgeschoben. Neben jedem Schaltrad G ist ein Arm H angeordnet, dessen Nabe durch eine Schraube auf der Welle E befestigt ist und an welchem ein in das Schaltrad G eingreifender Schaltkegel / sitzt. Es empfiehlt sich, für jeden solchen Kegel eine Feder 5 anzuordnen; die Zähne des Schaltrades G sind, ebenso wie diejenigen der Schaltkegel selbst, an ihren Enden schräg gestellt. Zweck dieser Anordnung ist, dafs bei dem an einer bestimmten Stelle bewirkten Stillstand der Welle E nach jeder Bewegung das schräge Ende des Schaltkegels / durch Feder 5 eine weitere Drehung des Rades F und seines Schaltrades G so lange gestattet, bis beide Räder durch den Reibcontact am Ende des Schaltkegels zum Stillstand gelangen; die das Schaltkegelende zwischen je zwei Schaltradzähne hineindrückende Feder läfst das Rad F bis zu seinem Stillstand in der einen oder anderen Richtung drehen und die Ziffern oder Zeichen auf dem Radumfange sich genau oder nahezu so hinter die Oeffnungen 2 und 3 einstellen ; auf jedem Schaltrade G können so viel Zähne sitzen, als Ziffern oder Zeichen rund um die Radumfläche von F angebracht sind,
was ermöglicht, dafs nie zwei Ziffern oder Zeichen nur theilweise sich hinter die Oeffhungen 2 und 3 einstellen.
Zur Drehung der centralen Welle E dient das Rädchen K auf letzterer, sowie ein in K eingreifendes Zahnsegment L, welches bei 6 drehbar gelagert und mit einem nach unten abstehenden Ansatz 7 versehen ist. Am besten ist letzterer gabelförmig gestaltet, Fig. 1. Zur Unterbrechung der Drehbewegung des Zahnsegments und der Welle an geeigneter Stelle ist ein Anhalter 8 so angebracht, dafs die Ziffern und Bilder auf dem Rande der Räder F ganz oder nahezu in einer Linie hinter die Oeffnungen 2 und 3 zu stehen kommen.
Der Handhebel M ist drehbar bei 9 gelagert und wird durch eine Feder N beständig in seiner höchsten Stelle gehalten. Von dem Handhebel steht ein Finger 10 ab, der hinter den unteren Ansatz 7 am Zahnsegment L tritt, um letzteres zu verschieben und die Theile bis zum Anstofsen am Anhalter 8 zu drehen. Beim Niederdrücken des Hebels M entfernt sich der Finger 10 vom Ansatz 7 und wird der letztere von einem Geldstück bewegt, das in den Einwurf gesteckt wird und zwischen dem Ansatz 7 und dem Arme O am Handhebel M sich einlegt.
Der Geldeinwurf ist bei 11 angegeben; innerhalb des Gehäuses ist ein Leitkanal P vorgesehen, auf welchem das Geldstück heruntergleitet. Die seitlichen Flantschen 12 und 13 am Kanal verhindern das Herausfallen des herabgleitenden Geldstückes aus dem Kanal. Diese Flantschen 12 und 13 stehen ebenfalls geneigt, so dafs der Rand des Geldstückes beim Herabrutschen auf dem Kanal sich an den Flantschen abwälzt. Das Ende dieses Leitkanals P befindet sich zwischen dem Ende des Armes O und dem nach unten abstehenden Ansatz 7 und ist so angeordnet, dafs das Geldstück bei seinem Herunterrutschen zwischen beide Theile O und 7 gelangt. Es kann sich empfehlen, das Ende des Armes O und die eine Fläche des Ansatzes 7 mit je einer Vertiefung zu versehen, in welchen Vertiefungen das eingeworfene Geldstück Aufnahme findet und sich, wie.in Fig. 5 angegeben, gegen O und 7 anlegt; wenn nun ein Geldstück in die aus den Fig. 1, 2, 3 und 5 ersichtliche Stellung übergegangen ist und auf den Handhebel M gedrückt wird, so bewirkt das zwischen O und 7 liegende Geldstück die Uebertragung der dem Hebel ertheilten Bewegung durch Arm O, das Geldstück, die nach unten abstehende Gabel 7, das Zahnsegment L und das Rädchen K auf die Welle E und durch die einzelnen Schaltwerke auf die Ziffern- oder Zeichenräder F. Je nach der dem Handhebel M ertheilten schnellen Bewegung werden sämmtliche Räder F mit mehr oder weniger grofser Geschwindigkeit so lange gedreht, bis sie durch die Reibung sowie durch die Schaltwerke zum Stillstand gebracht werden. Es ist von Vortheil, den Handhebel M sofort und noch während der Drehung der Räder F in seine normale Stellung zurückgehen zu lassen; sowie der Druck auf den Handhebel M aufhört, geht der Arm O von dem Geldstück so weit weg, dafs letzteres von seinen Unterstützungsflächen abfällt. Wenn der Versuch gemacht wird, die Räder F bei zwischen die Theile 7 und O nicht eingelegtem Geldstück in Drehung zu versetzen, so findet ein Drehen nicht statt, da wohl der Arm O zwischen die Theile der Gabel 7 eintritt, letztere aber oder das Zahnsegment L nicht in Drehung versetzt werden.
In dem Apparate sind fünf Räder F ange^ ordnet und jedes derselben ist mit elf Ziffern oder Zeichen besetzt, ohne dafs dabei die Anzahl der Räder und Zeichen darauf beschränkt bleiben soll.
Der Apparat kann so aufgestellt werden, dafs die Welle lothrecht oder waagrecht steht, und es können zwischen dem Zahnsegment L und der Welle E an Stelle des Zahntriebes auch andere Uebertragungsmechanismen zur Verwendung gelangen.
Statt zweier Schauöffnungen 2 und 3 kann auch nur eine oder mehr als zwei angeordnet werden, wie auch die unter Federdruck stehenden Schaltkegel 7, welche die Zeichenräder genau oder nahezu genau in Linie hinter die. Schauöffnungen einstellen, in beliebig anderer Weise . angeordnet sein können.
Die rotirenden Räder auf der Welle erhalten ihren Antrieb von der Drehung der Welle und bleiben durch Einwirkung der Schaltkegel in einer beliebigen Stellung stehen; es kann daher der Apparat auch Verwendung finden, wenn die Welle durch anderweit geeignete Vorrichtungen und nicht allein durch vom Geldeinwurf bethätigte Mechanismen in Drehung versetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Drehspiel mit durch die eingeworfene Münze zu verkuppelndem Bewegungsmechanismus, bei welchem die lose auf der Welle E sitzenden und auf ihrer Umfläche mit Zahlen, Buchstaben, Bildern u. dergl. besetzten Scheiben oder Räder F innerhalb eines mit Schauöffnungen versehenen Gehäuses B durch Druck auf den Hebel M in Drehung versetzt werden, bis sie durch Reibung und Einwirkung von mit ihnen verbundenen Schaltwerken GHI zum Stillstand kommen und beliebige Ziffern u. s. w. hinter den Schauöffnungen einstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58211D Selbsteinkassirendes Drehspiel Expired - Lifetime DE58211C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972601C (de) * 1952-05-10 1959-08-20 Wilhelm Menke Spielautomat

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