DE409443C - Projektionsvorrichtung, insbesondere fuer Reklamezwecke - Google Patents

Projektionsvorrichtung, insbesondere fuer Reklamezwecke

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DE409443C
DE409443C DEH94990D DEH0094990D DE409443C DE 409443 C DE409443 C DE 409443C DE H94990 D DEH94990 D DE H94990D DE H0094990 D DEH0094990 D DE H0094990D DE 409443 C DE409443 C DE 409443C
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    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
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    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
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Description

  • Projektionsvorrichtung, insbesondere für Reklamezwecke. Die Erfindung betrifft eine Projektionsvorrichtung, insbesondere für Reklamezwecke, bei der ein Träger für undurchsichtige Objekte sich selbsttätig und absatzweise vor einem Objektiv und einer Lichtquelle bewegt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein Schirm während der Schaltung des trommelartigen Objektträgers zwischen letzteren und das Objektiv geschoben wird, und daß der Schirm selbst ein Bild trägt, welches in der Zwischenzeit zwischen den Projektionen der verschiedenen Objekte projiziert wird.
  • Die neue Vorrichtung hat den Vorteil, daß man beispielsweise in einem Schaufenster eine Reihe von Gegenständen beliebiger Art nacheinander auf eine Fläche projizieren kann, ohne daß irgendwelche Aufsicht hierbei nötig ist, und ohne daß eine Unterbrechung in der Bildfolge eintritt. Die Bilder können beispielsweise die ganze Nacht hindurch abwechselnd auf der Projektionsfläche erscheinen.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-A in Abb. 2. Abb.2 ist ein Grundriß, wobei ein Teil weggebrochen ist, und Abb. 3 zeigt schematisch eine Einzelheit. Die dargestellte Ausführungsform besitzt ein kastenförmiges Metallgehäuse a, in welchem eine Trommel b angeordnet ist, die sich um eine senkrechte Achse c drehen kann und acht gleiche Flächen c besitzt. Auf jeder dieser Flächen ist ein Objekthalter d angeordnet, von denen nur ein einziger dargestellt ist. Die Trommel b besteht aus einer Nabe f, aus Armen g, zwei Kränzen lt., i und aus Stäben j, welche die Kränze h, i miteinander verbinden. An jeder Fläche e ist eine Platte h vorgesehen, an die Schrauben L angenietet sind, welche frei durch Öffnungen eines Halters in hindurchgehen. Letzterer ist mit zwei wagerechten Führungen von U-förmigem Querschnitt versehen, in die man eine Platte o einschiebt, welche das oder die zu projizierenden Objekte aufnimmt. Der Halter in, die Führungen st und die Platte o bilden den Objekthalter d. Der Halter m wird ständig radial durch Schraubenfedern nach außen gedrückt, die auf den Schrauben l angeordnet sind; der Halter kann aber durch ekordelte Muttern q in seiz# ner Lage gehalten «-erden. Durch Drehen der ,Muttern kann man die von der Platte o getragenen Objekte gegenüber dem Objektiv genau einstellen.
  • Da die Trommel h acht Flächen e besitzt, die nacheinander vor das Objektiv der Projektionsvorrichtung geführt «erden sollen, so muß sie sich periodisch um 4.5° um die Achse c drehen. Diese Bewegung wird durch einen Elektromotor r hervorgerufen, der mit Gleich- oder Wechselstrom bespeist wird und mit einem zur Kühlung dienenden Ventilator s versehen ist, und die Motorwelle t ist durch eine Federkupplung at mit einer wagerechten Welle v verbunden, die sich in Lagern w, x dreht und mit einer Schnecke versehen ist. Letztere greift in ein Schraubenrad M ein, welches auf einer wagerechten Welle i befestigt ist; letztere trägt auch eine Schnecke 2, die mit einem Schraubenrad 3 in Eingriff steht, das auf die senkrechte Welle .a aufgekeilt ist. Die Welle d. trägt einen Daumen 5, der auf eine Rolle 6 eines auf der Achse c lose sitzenden Hebels 7 einwirkt. An dem einen Ende des Hebels greift eine Zugfeder S an, während an dem anderen Ende eine Klinke 9 sich befindet, die zum Eingriff mit Stiften io kommen kann, die auf dem Kranz i an dein einen Ende der Fläche e angeordnet sind. Wenn der Daumen 5 sich ständig in dem Sinne des Pfeiles i i dreht und hierbei den Hebel 7 entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung verschiebt, so bewirkt die Klinke 9, die sich mit einem der Stifte io im Eingriff befand, eine Drehung der Trommel. um .45°, worauf sie unter der Wirkung des Daumens 5 und der Feder den Stift losläßt und sich hinter den nächstfolgenden Stift io bewegt, so daß sie nun bereit ist, diesen Stift zu bewegen. Damit die Trommel c genau in den gewünschten Stellungen festgehalten wird, ist eine Klinke 12 bei 13 angelenkt; diese besitzt einen Einschnitt 14, in welchem nacheinander Stifte io eingreifen.
  • Das zur Beleuchtung der Objekte, deren Bild projiziert werden soll, bestimmte Licht wird von einer Glühlampe 15 geliefert, die von dem Gehäuse a getragen wird. Das Licht tritt (furch einen Kondensator 16 hindurch, gelangt zu den nicht dargestellten, bei 17 befindlichen Objekten und wird von diesen zu dem Objektiv 2o zurückgestrahlt, welches in einer zylindrischen Fassung i S angeordnet ist. Letztere kann in einer zylindrischen Führung i9 des Gehäuses verschoben werden.
  • Eine als Schirm dienende Platte 21 kann zwischen die Trommel b und das Objektiv ?o in dem Augenblick geschoben werden, wo die Trommel sich dreht, damit man nicht den Übergang von einem Objekt in das andere sieht. Der Schirm wird mittels eines Gelenkes an den einen Ende eines Galgens 22 getragen, dessen anderes Ende bei 23 am Boden des Gehäuses a angelenkt ist. Der senkrechte Arm des Galgens 22 ist durch ein Gelenk 27 und einen Lenker 25 mit <lern einen Ende eines bei 28 drehbaren Hebels 26 verbunden; der Hebel steht unter dem Einfluß einer Feder 38, und auf (las andere Ende derselben wirkt der Daumen 5 mittels einer Rolle 29 ein. Im Laufe jeder Umdrehung der Welle .a bewirkt der Daumen 5, daß die Platte 21 zwischen die Trommel b und (las Objektiv 2o tritt; alsdann läßt der Daumen die Platte frei, so daß sie sich unter der Wirkung der Feder 38 aus dem Bereich der Lichtstrahlen entfernen kann, die von den Objekten nach dem Objektiv 2o gehen.
  • Die Platte 21 trägt ein Bild, beispielsweise eine Reklame, die während der Zeitdauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Drehungen der Trommel b projiziert wird. Da die Platte sich vor der Trommel mit Bezug auf (las Objektiv befindet, so ist sie nicht richtig eingestellt, wenn dies die Objekte der Trommel sind und umgekehrt. Um die Platte ebenso richtig einzustellen wie die Objekte, erteilt man dem Objektiv eine Bewegung in der Führung i9 derart, daß sein Abstand von den Objekten und von der Platte der gleiche ist. Zu diesem Zweck ist die Fassung 18 mit zwei Mitnehmerschrauben 30 versehen, die in wagerechte Schlitze 31 der Führung i9 und in senkrechte Schlitze von zwei Hebeln 32 eintreten, die an ihrem Oberende bei 33 an dem Gehäuse angelenkt sind. Ihr Unterende ist mit einer Platte 34 verbunden, die von einem V-förmigen Halter 35 getragen wird, der- um eine senkrechte Achse 36 drehbar ist. In der Platte 3¢ ist ein gerader Schlitz 37 vorgesehen, in welchem sich ein Bolzen 39 des Hebels 26 verschieben kann. Wenn der Hebel sich im Sinne des Uhrzeigers bewegt, so zwingt er die Platte 34, sich von links nach rechts um die Achse 36 zu drehen und die Hebel 32 in dem gleichen Sinne mitzunehmen. Die Fassung iS und das Objektiv 2o nähern sich der Trommel b. Wenn der Hebel 26;ssich in entgegengesetzter Richtung bewegt, so verschiebt er die Platte 34 von rechts nach links und entfernt das Objektiv von der Trommel b.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Etwa während % jeder Umdrehung der Welle .a wird die Rolle 29 durch die Feder 38 im Eingriff mit dem kreisförmigen Teil 51 des Daumens 5 gehalten, und der Bolzen 39 bleibt am hinteren Ende (Abb. 2) des Schlitzes 37. Hieraus folgt, daß die Teile 3q,, 35, 32 und das Objektiv 2o sich in ihrer äußersten Stellung rechts befinden; das Objektiv ist für das bei 17 auf einem der Objektträger der Trommel b befindliche Objekt eingestellt. Die Rolle 6 wird mit dem gleichen kreisförmigen Teil 51 des Daumens 5 durch die Feder 8 im Eingriff erhalten, und die Klinke 9 des Hebels befindet sich hinter einem der Stifte io der Trommel b in Bereitschaft, diesen Stift zu bewegen. Diese Trommel b wird in einer der Projektionsstellungen durch die Klinke 12 festgehalten.
  • Während dieser Drehung des Daumens 5 findet die Projektion des betreffenden Objektes statt.
  • Infolge der Drehung des Daumens 5 1111 Sinne des Pfeiles i i tritt ein Augenblick ein, wo die Zunge 52 auf die Rolle 29 auftrifft und den Hebel 26 zwingt, sich entgegengesetzt zur Richtung des Uhrzeigers zu drehen. Diese Drehung ruft zwei Dinge hervor: Der Schirm 21 schiebt sich von hinten nach vorn (Abb. 2), um zwischen das Objekt des in Betracht kommenden Objektträgers und das Objektiv 2o zu gelangen; der Bolzen 39 bewegt sich in dem Schlitz 37 von hinten nach vorn und zwingt das Objektiv 20, sich von rechts nach links zu verschieben, so daß es auf die Platte 21 eingestellt ist. Der Hebel 26 und die mit ihm verbundenen Teile nehtnen alsdann die in Abb. 2 dargestellte Lage ein.
  • Wenn der Schirm 21 zwischen die Trommel b und das Objektiv 2o gelangt, kommt auch die Zunge 52 des Daumens 5 zum Eingriff mit der Rolle 6 und zwingt den Hebel, sich im Sinne des Pfeiles d.o zu drehen. Die Klinke 9 nimmt die Trommel b bei dieser Bewegung mit und dreht sie um d.5°. Am Ende dieser Drehung nimmt der Hebel 7 die in Abb. 2 dargestellte Lage ein.
  • Wenn die Trommel b in ihrer neuen Stellung angekommen ist, in der sie durch die Klinke i2 gesperrt wird, gestattet die Zunge 52 der Feder 38, den Hebel 26 in seine Anfangsstellung zurückzuführen. Der Schirm 21 legt das Objekt des zweiten Objekthalters d frei, und das Objektiv 2o verschiebt sich von links nach rechts, so daß es auf das Objekt eingestellt ist. Die Feder 8 führt ebenso den Hebel ? in seine Anfangsstellung zurück, damit er bereit ist, von neuem auf die Trommel einzuwirken. Es findet nunmehr die episkopische Projektion des Objektes des zweiten Objektträgers statt; alsdann beginnen die oben beschriebenen Vorgänge von neuem usf.
  • Der Elektromotor r kann durch einen anderen Motor, z. B. ein Uhrwerk, ersetzt werden. Der Ventilator s kann fortgelassen werden. Die Anzahl der Flächen der Trommel b braucht nicht gerade acht zu sein. Die Verschiebung des Objektivs kann in irgendeiner anderen Weise hervorgerufen werden. jeder Objektträger kann natürlich mehrere Objekte an Stelle eines einzigen aufnehmen. Die bewegliche Vorrichtung, die dazu dient, die Objekte aufzunehmen, braucht nicht eine Trommel mit senkrechter Achse zu sein; man kann vielmehr auch beispielsweise eine Platte mit senkrechter Achse verwenden. Die Projektion findet alsdann mittels eines Objektivs statt, dessen optische Achse senkrecht steht, wobei ein unter 45' angeordneter Spiegel die von den Objekten herkommenden Lichtstrahlen in wagerechte Richtung überführt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionsvorrichtung, insbesondere für Reklamezwecke, bei der ein Träger für undurchsichtige Objekte sich selbsttätig und absatzweise vor einem Objektiv und einer Lichtquelle bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schirm (2i) während der Schaltung des trommelartigen Objektträgers (b, d) zwischen letzteren und das Objektiv (2o) geschoben wird, und daß der Schirm selbst ein Bild trägt, welches in der Zwischenzeit zwischen den Projektionen der verschiedenen Objekte projiziert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (2o) selbsttätig verschoben wird, sobald der Schirm (2i) zwischen den Objektträger (b, d) und das Objektiv tritt, so daß das Objektiv gegenüber dem Schirm richtig eingestellt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerdaumen (5) einen Klinkenhebel (7) absatzweise zur Fortschaltung der Objektträgertrommel und außerdem einen zweiten Hebel (26) zur Bewegung des Schirmes (2i) antreibt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schirm bewegende Hebel (26) gleichzeitig das Objektiv in achsialer Richtung verstellt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder :I, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schirm bewegende Hebel (26) mittels eines Bolzens (39) in einen Schlitz (37) einer Platte (3q.) eingreift, die um eine Achse (36) schwenkbar ist und an einem mit dem Objektiv verbundenen Hebelwerk (35) angreift.
DEH94990D 1923-08-14 1923-10-18 Projektionsvorrichtung, insbesondere fuer Reklamezwecke Expired DE409443C (de)

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