DE470778C - Objektwechselvorrichtung fuer einen Apparat zur Projektion von Schriftzeichen u. dgl. auf die Wolken - Google Patents

Objektwechselvorrichtung fuer einen Apparat zur Projektion von Schriftzeichen u. dgl. auf die Wolken

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DE470778C
DE470778C DEZ16615D DEZ0016615D DE470778C DE 470778 C DE470778 C DE 470778C DE Z16615 D DEZ16615 D DE Z16615D DE Z0016615 D DEZ0016615 D DE Z0016615D DE 470778 C DE470778 C DE 470778C
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    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
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Description

  • Objektwechselvorrichtung für einen Apparat zur Projektion von Schriftzeichen. u. dgl. auf die Wolken Für Reklamezwecke hat man bereits Projektionsapparate benutzt, die mit einer Objektwechselvorrichtung ausgestattet waren, welche aus einem zur Aufnahme mehrerer Objekte geeigneten, durch eine mechanische Antriebsvorrichtung in Intervallen um den Objektabständen entsprechende Sektoren drehbaren Objekträger bestand. Dabei waren die Objekte so in den Objektträger eingesetzt, daß das jeweils in den Beleuchtungsstrahlengang geschaltete Objekt für den Beschauer aufrecht und seitenrichtig abgebildet wurde. Bei gleichfalls für Reklamezwecke vorgeschlagenen Apparaten zur Projektion von Schriftzeichen u. dgl. auf die Wolken steht jedoch das Projektionsbild nur für die an einem bestimmten Standorte befindlichen Beschauer aufrecht, während es der Natur der Sache entspricht, daß die Beschauer sich sowohl weit vor als auch in der Nähe des Projektionsapparates, hinter demselben oder auch weit seitlich von der Projektionsrichtung befinden können.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, bei einem solchen die Wolken als-Auffangschirm benutzenden Projektionsapparate allen an beliebigen Orten befindlichen Beschauern wenigstens zeitweise aufrechte Bilder der Schriftzeichen u. dgl. darzubieten. Dieser Gedanke läßt sich durchführen, indem man die Objekte in ihrer Ebene im Objektträger drehbar macht, und zwar in besonders zweckmäßiger Weise, indem man Objektrahmen im Objektträger vorsieht, die erfindungsgemäß mittels einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung drehbar sind. Die Drehung der Rahmen braucht nicht stattzufinden, während der Objektträger sich dreht, d. h. während der Zeitdauer des Bildwechsels selbst. Auch ist nur notwendig, daß sich der gerade in den Beleuchtungsstrahlengang geschaltete Rahmen dreht, während die übrigen auch während des Stillstandes des Objektträgers stillstehen können. Ist der Objektträger mit einem Sperrorgan - ausgerüstet, welches während seiner Eingriffsdauer die Drehung des Objektträgers unterbindet, dann wird die Wechselvorrichtung besonders einfach, wenn man eine gemeinsame Antriebsvorrichtung- für den Objektträger und die als Objekthalter dienenden Rahmen vorsieht. Diese einfache Lösung der Aufgabe kann verwirklicht werden, indem man ein von einem Motor angetriebenes Zugorgan als gemeinsame Antriebsvorrichtung benutzt, welches die Rahmen bei gesperrtem -Objektträger in Umdrehung versetzt, während sich nach Auslösung des Sperrorgans die Drehung durch die infolge der Lagerreibung stillstehenden Rahmen auf den Objektträger selbst überträgt.
  • In der Zeichnung ist eine Ob j ektwechselvorrichtung als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt: Abb. r gibt die Vorrichtung in einem AufriB wieder, teilweise im Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2, die einen Mittelschnitt der Vorrichtung im Seitenriß zeigt. Abb. 3 ist ein vergrößerter Teilschnitt nach der Linie B-B der Abb. i.
  • Die Vorrichtung hat einen kreisrunden Obj ektträger, bestehend aus einer Blechscheibe i, die mit sechs auf ihrem Umfange verteilten kreisförmigen Aussparungen 2 versehen und mit Hilfe zweier angenieteten Muffen 3, 4 in Kugellagern 5 auf einer festen Welle 6 drehbar ist. Vor jeder der Aussparungen :2 ist ein kreisrunder Objektrahmen 7 gelagert, dessen Umfang mit einer Nut 8 versehen und der zum Anschrauben eines ebenen Objektes, beispielsweise einer Blechschablone 9, mit einem nach innen vorspringenden Rand io ausgestattet ist. Die Rahmen 7 ruhen auf in die Nuten 8 eingreifenden, an der Blechscheibe i gelagerten Laufrollen i i und gleichfalls in die Nuten 8 eingreifenden Laufrollen 12, die an Hebeln 13 gelagert sind. Diese Hebel 13 sind auf der Blechscheibe i paarweise drehbar gelagert und jedes Hebelpaar so durch Zugfedern 14 untereinander verbunden, daß die Rahmen 7 in Anlage an den Rollen i i gehalten werden. An- den gemeinsamen Drehpunkten der Hebelpaare 13 sind ferner Führungsrollen i 5 drehbar gelagert.
  • Zum Antriebe des Objektträgers dient eine Kette 16, die von einem Triebrad 17 aus über die Führungsrollen 15 und die Rahmen 7 gelegt ist. Das Triebrad 17 ist auf einer Welle 18 befestigt, die von einem Motor i9 aus angetrieben wird und zwischen zwei Lagern 2o eine Schnecke 2i trägt. Diese Schnecke 21 steht im Eingriff mit einem an einem Lager 22 drehbaren Schneckenrade 23. Am Umfange des Schneckenrades 23 sind Bolzen 24 so angebracht, daß ein gegabelter Doppelhebel 25, der an einem Lager 26 schwenkbar gelagert ist, während eines einem Winkel 99 entsprechenden Teiles der Umdrehung des Schneckenrades 23 angehoben -wird, während er unter dem Einflusse einer Zugfeder 27 während des übrigen, einem Winkel y entsprechenden Teiles der Umdrehung des Schneckenrades 23 mit seinem als Sperrklinke 28 ausgebildeten freien Ende in Rasten 29 am Umfange der Blechscheibe i eingreift und so die Drehung dieser Scheibe i verhindert.
  • Die neue Objektwechselvorrichtung, die für einen Apparat zur Projektion ebener Objekte auf die Wolken bestimmt ist, ist so in den Apparat einzubauen, daß bei infolge der Sperrung durch die Sperrklinke 28 stillstehender Blechscheibe i das Beleuchtungsstrahlenbündel eine der Aussparungen 2 und deren zugehörigen Objektrahmen 7 durchsetzt. Sinngemäß ist die Lage des Beleuchtungsstrahlenbündels dabei so anzunehmen, daß der von ihm durchsetzte Rahmen 7 in dieser Stellung dem Einflusse der Kette 16 unterliegt. Das ist beim gezeichneten Beispiele für alle Lagen der Rahmen 7 der Fall, da auch die beiden von der Kette 16 nicht berührten Rahmen 7, die dem Triebrade 17 zunächst liegen, infolge der Drehungsübertragung durch die Laufrollen z i bei stillstehender Blechscheibe i umlaufen.
  • Sobald der Motor i9 die Welle 18 in Umdrehung versetzt hat, werden die dem Einflusse der Kette 16 unterworfenen Rahmen 7 während der dem Bereiche des Winkels entsprechenden Bewegung der Bolzen 24 am Schneckenrade 23 in Umdrehung gehalten. Demgemäß dreht sich das auf die Wolken geworfene Bild des Objektes. Durchschreiten die Bolzen 24 am Schneckenrade 23 den mit (p bezeichneten Winkelbereich, dann wird der Hebel 25 so angehoben, daß die Sperrklinke 28 an der Rast 29 außer Eingriff kommt. Der Reibungswiderstand der von der Kette 16 beeinflußten Teile, der Rahmen 7 und der Rollen i i und 12, ist größer als der Reibungswiderstand der Kugellager 5. Nach Aufhebung der Sperrung der Scheibe i werden demnach die Objektrahmen 7 durch die Reibung festgehalten und die Bewegung der Kette 16 auf die Scheibe i übertragen, so daß diese nunmehr umläuft. Da die Drehung der Schnecke 23 um den Winkel ip nur kurze Zeit in Anspruch nimmt, wird die Sperrklinke 28 noch vor Vollendung des sechsten Teiles einer Umdrehung der Scheibe i unter dem Einflusse der Feder 27 wieder auf dem Rande der Scheibe i aufliegen und demzufolge in die nächstfolgende Rast 29 einschnappen, so daß die Scheibe i nach einer Drehurig von 6o' bereits wieder gesperrt wird. Durch diese Drehung ist aber die nächste Aussparung 2 in das Projektionsstrahlenbündel" gerückt, und es wiederholt sich das beschriebene Spiel der Vorrichtung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Objektwechselvorrichtung für einen Apparat zur Projektion von Schriftzeichen u. dgl: auf die Wolken, bestehend aus einem Objektträger mit drehbären Rahmen für mehrere solche Objekte, der durch eine mechanische Antriebsvorrichtung in Intervallen um den Objektabständen entsprechende Sektoren drehbar ist, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Antriebsvorrichtung der Rahmen zur Drehung der Objekte in ihrer Ebene im Objektträger.
  2. 2. Wechselvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung so auf die Objektrahtuen wirkt, daß wenigstens der jeweils in den Beleuchtungsstrahlengang geschaltete Rahmen während des Stillstandes des Objektträgers umläuft, die Rahmen während der Drehbewegung des Objektträgers jedoch stillstehen.
  3. 3. Wechselvorrichtung nach Anspruch 2 mit einem Sperrorgan für den Objektträger, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Motor angetriebenes Zugorgan die Rahmen bei gesperrtem Objektträger in Umdrehung versetzt, während sich nach Auslösung des Sperrorgans die Drehung durch die infolge der Lagerreibung stillstehenden Rahmen auf den Objektträger selbst überträgt.
DEZ16615D 1927-02-15 1927-02-15 Objektwechselvorrichtung fuer einen Apparat zur Projektion von Schriftzeichen u. dgl. auf die Wolken Expired DE470778C (de)

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DE (1) DE470778C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757877C (de) * 1940-01-09 1953-03-23 Friedrich Deckel Praez S Mecha Bildwurfgeraet fuer Werkstattmessungen, insbesondere zur Durchfuehrung von Reihenmessungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757877C (de) * 1940-01-09 1953-03-23 Friedrich Deckel Praez S Mecha Bildwurfgeraet fuer Werkstattmessungen, insbesondere zur Durchfuehrung von Reihenmessungen

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