DE535222C - Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von Spielkarten - Google Patents
Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von SpielkartenInfo
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- DE535222C DE535222C DEG76004D DEG0076004D DE535222C DE 535222 C DE535222 C DE 535222C DE G76004 D DEG76004 D DE G76004D DE G0076004 D DEG0076004 D DE G0076004D DE 535222 C DE535222 C DE 535222C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/14—Card dealers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
8. OKTOBER 1931
8. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77d GRUPPE
Bruno Gollhofer in Heidelberg-Rohrbach
Die Erfindung betrifft einen mechanisch angetriebenen Apparat zum Einzelausgeben
von gestapelten Karten, die mit Hilfe eines auf und ab bewegten Saugkopfes von ihrem
Stapel abgehoben werden. Ein besonderes Anwendungsgebiet für diesen Apparat bietet
das Bridgespiel, bei welchem eine sehr große Zahl von Spielkarten an eine größere Zahl von
Spielteilnehmern auszugeben ist. Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht darin, daß ein
die von dem Saugkopf abgehobene Karte aus dem Behälter hinausbringendes Organ bei
seiner Hinundherbewegung die Bahn des Saugkopfes derart kreuzt,, daß dieser die Karte an das Ausgabeorgan in dem Augenblick
abgibt, in dem diese beiden Organe übereinanderstehen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι einen schematischen, senkrechten Schnitt und Abb. 2
den zugehörigen Grundriß; Abb. 3 und 4 zeigen zwei Einzelheiten des Antriebes in
größerem Maßstabe.
Das Gehäuse des Apparates besteht aus einer unteren feststehenden Trommel A und
einer hierauf gelagerten, drehbar angetriebenen Trommel B. In der Trommel A befindet
sich ein kleiner, langsam laufender Elektromotor α mit einer senkrechten Welle b,
auf der ein Stirnrad c aufgekeilt ist, das nur auf einem Teil, z. B. auf einem Viertel seines
Umfanges, verzahnt ist. Von dem Zahnrad c wird unter Vermittlung von Übertragungsgliedern
(nämlich einer Welle e, der hierauf befestigten Stirnräder d und f und eines
Zahnrades g) eine intermittierende Drehbewegung auf eine Hohlwelle h abgeleitet,
welche das Trommelgehäuse B trägt und um die Antriebswelle b frei drehbar gelagert ist.
Das Gehäuse befindet sich, da nur ein Viertel des Umfanges des Stirnrades c verzahnt ist,
während einer Dreiviertelumdrehung dieses Stirnrades in Ruhe, damit während dieser
Zeit eine Karte vom "Stapel abgehoben und an das Ausgabeorgan abgegeben werden kann.
Die abzugebenden Karten werden gemischt durch den Schlitz i in das Kartenfach eingelegt,
das in seinen Abmessungen dem Kartenstapel entspricht und letzteren auf Federn 3
derart trägt, daß die jeweils oberste Karte sich dem in Form eines Gumminapfes ausgebildeten
Saugkopfe m stets in ungefähr gleicher Höhe darbietet. Der Saugkopf ist
an einem Stabra befestigt, der mit einem in einem Lager 2 auf und. ab führbaren Rohr ο
unter Zwischenschaltung einer Schraubenfeder p elastisch verbunden ist, damit der
Stoß beim Aufsetzen des Saugkopfes auf die Karte gedämpft wird. Das Rohr 0 trägt einen
Gleitkopf qu, der die senkrechte Schwingb;
wegung der Antriebsstange r auf das Rohr 0 überträgt. Der Drehpunkt der Stange r befindet sich bei j in einem auf einer Achse s1
wegung der Antriebsstange r auf das Rohr 0 überträgt. Der Drehpunkt der Stange r befindet sich bei j in einem auf einer Achse s1
hin und her gleitenden Schlitz der Stange r. Der Antrieb der letzteren erfolgt durch die
Kurbelwelle t. Diese erhält ihren Antrieb durch die Kegelradpaare u, υ und W1 χ von der
Motorwelle b aus. Das. Kegelrad u ist auf
drei Viertel seines Umfanges verzahnt; dabei ist es so aufgeschoben, daß die Räder u und ν
miteinander kämmen, wenn die Welle e stillsteht.
ίο Das Übersetzungsverhältnis der Räder u, ν
und w, χ ist so gewählt, daß der Saugkopf
eine volle Aufundniederbewegung beschreibt, während das Rad u eine Dreiviertelumdrehung
vollzieht. Mit der Kurbelwelle t ist unter ungefähr 90 ° Nacheilung die Kurbel
ζ verbunden, die eine hin und her gehende Bewegung des Ausgabeorgans für die Karten, nämlich des Schlittens α1, unter Vermittlung
der Schubstangen bx mit den Drehpunkten
b2 in der durch die Pfe'ile angedeuteten Richtung bewirkt. Der Kartenschlitten
a1 ist in den Führungsleisten c1 von
der Kartenauswurfsöffnung d1 bis unter den Saugkopf n1 geführt; er befindet sich in dem
Augenblick unter dem Saugkopf, wenn dieser in seiner obersten Totpunktlage angekommen
ist und durch Anstoßen der von ihm getragenen Karte an dem Abstreifer e1 die Loslösung
desselben stattfindet. Die Karte fällt dann auf den Schieber α·1 und wird von
letzterem durch die Auswurfsöffnung d1 nach außen geschleudert.
Der Kartenschieber befindet sich nur während des Stillstandes der Trommel B in Bewegung;
ist die Karte ausgegeben, so erfolgt durch den Eingriff der Verzahnung der Räder
c und d eine weitere Drehung der Trommel B um 900. Um die Trommel nach jeder
Vierteldrehung sofort stillzusetzen, sind vier federnde Anschläge a2 an dem Gehäuseunterteil
A vorgesehen, deren Widerstand durch den motorischen Antrieb der Zahnräder c
und d überwunden wird. Der Elektromotor«! ist zum Anschluß an jede Lichtleitung mit
einem Steckkontakt α3 versehen.
Claims (4)
- Patentanspruch:i. Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von Spielkarten, unter Verwendung eines Saugkopfes, der sich von oben auf die Karten herabsenkt, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechte Aufundniederbewegung dieses Saugkopfes sich mit der hin und her gehenden Bewegung eines die Karten aus dem Behälter herausführenden Organs (a1) in der Weise kreuzt, daß dabei der Saugkopf und das Ausgabeorgan (a1) in der Lage übereinanderstehen, in welcher der Saugkopf die Karte an das Ausgabeorgan abgibt.
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Saugkopf (m) und Ausgabeorgan (a1) zusammen mit ihren mechanischen Antrieben in einem Gehäuse (B) gelagert sind, das eine intermittierende Drehbewegung ausführt.
- 3. Apparat nadi Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für . Saugkopf und Kartenausgabeorgan durch eine Welle (b) erfolgt, die gleichzeitig von einer Hohlwelle (K) umschlossen wird, welche den intermittierenden Antrieb des Gehäuses (B) verwirklicht. '
- 4. Apparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Saugkopfes (m) und des Kartenschlittens (σ1) unter Vermittlung eines Kurbelgetriebes (r, b1) erfolgt, . welches mit Hilfe zweier Kegelradpaare (u, ν und w, x) angetrieben wird, von denen das Kegelrad (u) nur auf drei Viertel seines Umfanges verzahnt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76004D DE535222C (de) | 1929-03-26 | 1929-03-26 | Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von Spielkarten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG76004D DE535222C (de) | 1929-03-26 | 1929-03-26 | Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von Spielkarten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535222C true DE535222C (de) | 1931-10-08 |
Family
ID=7136123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG76004D Expired DE535222C (de) | 1929-03-26 | 1929-03-26 | Apparat zum Ausgeben von gestapelten Karten, insbesondere von Spielkarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535222C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2588582A (en) * | 1950-12-01 | 1952-03-11 | Clifford P Sivertson | Card shuffling and dealing device |
| US2666646A (en) * | 1951-03-29 | 1954-01-19 | Cicero Frank | Playing card dealing device |
| DE1036731B (de) * | 1955-04-02 | 1958-08-14 | Max Erich Boerner | Spielkartengeber unter Verwendung einer mit einem Kartenstapel zusammenwirkenden Gummisaugeinrichtung |
-
1929
- 1929-03-26 DE DEG76004D patent/DE535222C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2588582A (en) * | 1950-12-01 | 1952-03-11 | Clifford P Sivertson | Card shuffling and dealing device |
| US2666646A (en) * | 1951-03-29 | 1954-01-19 | Cicero Frank | Playing card dealing device |
| DE1036731B (de) * | 1955-04-02 | 1958-08-14 | Max Erich Boerner | Spielkartengeber unter Verwendung einer mit einem Kartenstapel zusammenwirkenden Gummisaugeinrichtung |
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