DE951752C - Gasduese fuer Regenerativoefen - Google Patents

Gasduese fuer Regenerativoefen

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DE951752C
DE951752C DEM11379A DEM0011379A DE951752C DE 951752 C DE951752 C DE 951752C DE M11379 A DEM11379 A DE M11379A DE M0011379 A DEM0011379 A DE M0011379A DE 951752 C DE951752 C DE 951752C
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DE
Germany
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gas
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gas nozzle
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Expired
Application number
DEM11379A
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English (en)
Inventor
Ernst Maase
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Bei den mit nicht vorgewärmten hochwertigen Brenngasen beheizten Regenerativöfen der Eism-und Glasindustrie dienen die Luftzüge gleichzeitig der Abführung der gesamten Abgasmenge. Ihr O_uerschnitt muß daher für diesen Zweck entsprechend groß bemessen sein, was zur Folge hat, daß die einströmende Verbrennungsluft mit sehr geringer Geschwindigkeit in den Verbrennungsraum tritt. Diese Geschwindigkeit reicht nicht aus, um der Flamme eine straffe Führung und Richtung zu geben. Der austretende Gasstrom muß daher diese Aufgabe übernehmen. Um dem Gasstrom die hierfür erforderliche kinetische Energie zu geben, muß er eine möglichst hohe Geschwindigkeit erhalten, die nur durch die Bedingung begrenzt ist, daß der völlige Ausbrand noch innerhalb, des Herdraums beendet wird.
  • Der stündliche Gasbedarf dieser Öfen ist im Verlauf einer Charge meist sehr verschieden. Bei den mit kaltem Einsatz arbeitenden Martinöfen z. B. ist er beim Einschmelzen am größten und sinkt beim Frischen auf etwa zwei Drittel und beim Fertignachen bis auf ein Drittel der größten Gasmenge ab. Dies hat bei der bisher üblichen Ausführung der Gasdüsen mit unveränderlichem Austrittsquerschnitt zur Folge, daß bei einer Verminderung der Gasmenge auch die Austrittsgeschwindigkeit entsprechend abnimmt. Der Gasstrom kann dann seine Aufgabe, der Flamme eine straffe Führung zu geben, nicht mehr erfüllen. Die Flamme flattert dann gegen das Gewölbe und bringt dieses, da es gerade beim Fertignachen mit dem geringstem Gasverbrauch der höchsten Temperaturbeanspruchung ausgesetzt ist, zum Abschmelzen, wodurch ein vorzeitiger Verschleiß verursacht wird.
  • Man kann diesen Übelstand beseitigen, wenn man mehrere Gasdüsen verwendet und bei Verringerung der Gasmenge eine entsprechende Zahl von Düsen abschaltet. Man m.uß dann aber mindestens drei Düsen verwenden, um eine gleichmäßige Beaufschlagun:g der Herdbreite zu erreichen. Diese Anordnung ist nur bei größeren Öfen möglich und außerdem unbequem, da dli:e Düsen in den. meisten Fällen eine Wasserkühlung erhalten, müssen.
  • Der Gedanke der Erfindung besteht darin, bei Verwendung einer einzigen Düse bei verschiedenen Gasmengen dieselbe Gasgeschwindigkeit beizubehalten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Gesamtquerschnitt der Düse durch ein oder mehrere innerhalb des Düsenrohres konzentrisch angeordnete Rohre in Teilquerschnitte aufgeteilt ist und daß für jeden Teilquerschnitt eine gesondert abschaltbare Gaszuführungsleitung vorgesehen ist. Schon im einfachsten Fall der Doppeldüse ist man dann in der Lage, das Gas sowohl durch das innere Rohr oder durch den von Innen und Außenrohr gebildeten Ringquerschnitt oder gleichzeitig durch beide Querschnitte zu leiten. Wählt man beispielsweise den Ouerschn@itt des inneren Rohres gleich einem Drittel des Gesamtquerschnittes der äußeren Düse, so, kann man drei gleichmäßig abgestufte. Gasmengen mit derselben Geschwindigkeit in den Herd strömen lassen.
  • Die Zeichnung zeigt eine einfache Doppeldüse, welche aus dem Innenrohr a. und dem Außenrohr b besteht. Durch die Schieber c und d kann das Gas dem Innenrohr oder dem durch die beiden Rohre gebildeten Ringquerschnitt zugeführt werden. Durch das Öffnen beider Schiebe ir werden. beide Querschnitte gleichzeitig ausgenutzt. Die gesamte Gasmenge wird durch den auch als Hauptabsperrschieber dienenden Schieber e geregelt. Zweckmäßig wird in die Hauptleitung außerdem noch ein Schnellschlußschieber für die Betätigung der Umsteuerung angeordnet.
  • In den meisten Fällen ist es notwendig, die äußere Düse b durch einen Wassermantel f gegen die Einwirkung hoher Temperaturen zu schützen. Für das innere Rohr ist eine Wasserkühlung nicht erforderlich, da. es durch die gekühlte Außendüse hinreichend geschützt wird.
  • Wird eine feinere Abstufung der Geschwindigkeiten gewünscht, so können auch mehr als zwei Rohre zu einer Düse vereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasdüse für Regenerativöfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtquerschnitt der Düse durch ein oder mehrere innerhalb des Düsenrohres konzentrisch angeordnete Rohre in Teilquerschnitte aufgeteilt ist und daß für jeden Teilquerschnitt eine gesondert abschaltbare Gaszuführungsleitung vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 629 9o9.
DEM11379A 1951-10-23 1951-10-23 Gasduese fuer Regenerativoefen Expired DE951752C (de)

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DEM11379A Expired DE951752C (de) 1951-10-23 1951-10-23 Gasduese fuer Regenerativoefen

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DE (1) DE951752C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164012B (de) * 1959-09-16 1964-02-27 Babcock & Wilcox Dampfkessel OElbrenner
FR2540974A1 (fr) * 1983-02-10 1984-08-17 Elf Aquitaine Ajutage de bruleur pour incinerateur de gaz

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE629909C (de) * 1936-05-18 Babcock & Wilcox Dampfkessel W Kohlenstaubbrenner

Patent Citations (1)

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