DE599486C - Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern - Google Patents

Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern

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DE599486C
DE599486C DE1930599486D DE599486DD DE599486C DE 599486 C DE599486 C DE 599486C DE 1930599486 D DE1930599486 D DE 1930599486D DE 599486D D DE599486D D DE 599486DD DE 599486 C DE599486 C DE 599486C
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Germany
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port
furnace
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floor
glass
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DE1930599486D
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English (en)
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WIRBELSTRAHLBRENNER OFENBAU GE
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WIRBELSTRAHLBRENNER OFENBAU GE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/06Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in pot furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern Bei den bekannten Glashafenöfen erfolgt die Beheizung des Hafens nur von den Stirnseiten, meist sogar nur von einer der Stirnseiten aus. Die Beheizung der Schmelzhäfen auf ihrem Umfang und die Temperaturhöhe in der Schmelze sind infolgedessen ungleichmäßig, wodurch die Verarbeitung des Glases stark erschwert wird.
  • Für im wesentlichen kreisrunde Metallschmelzöfen hat man schon vorgeschlagen, die auf einen Schmelztiegel wirkenden Brenner so anzuordnen, daß die Flammen annähernd tangential auf den Tiegel auftreffen. Eine hinreichend gleichmäßige Beheizung des Tiegels an allen Stellen seines Umfanges kann aber dabei deshalb nicht erreicht werclen, weil der Ofenraum bei diesen Metallschmelzöfen nur an zwei gegenüberliegenden Stellen des Ofenbodens Abzugsöffnungen hat.
  • Die Erfindung bezieht sich auf solche Glashafenöfen, bei denen mehrere zur Aufnahme je eines Hafens dienende, getrennt beheizte Kammern vorgesehen sind, von -denen jede an gegenüberliegenden Stellen in Höhe des Hafens tangential zur Umfläche des Hafens gerichtete Brenner und in die Abgassammelkanäle einmündende, mit Schiebern ausgerüstete Bodenöffnungen hat.
  • Der Zweck der Erfindung ist, die Beheizung bei Glasschmelzöfen der genannten Gattung so gleichmäßig zu gestalten, wie es mit Rücksicht auf die sehr geringe Wärmeleitfähigkeit und die hohe, einen Wärmeausgleich bewirkende Strömungen verhindernde Zähigkeit zu einer einwandfreien Verarbeitung der Glasschmelze unbedingt erforderlich ist.
  • Der Leitgedanke der Erfindung besteht darin, die zur Beheizung der Glashäfen dienenden Brenner und die Öffnungen zum Abziehen der Abgase aus dem Ofenraum so anzuordnen, daß die Flammen und Abgase in einem eine praktisch vollkommen gleichmäßige Beheizung sichernden Kreisstrom den ganzen Umfang des Hafens umspülen.
  • Dieser Leitgedanke wird gemäß der Erfindung durch die Verbindung folgender zwei Merkmale verwirklicht: Die Brenner sind an gegenüberliegenden Stellen der im wesentlichen kreisrunden Hafenkammer so angeordnet, daß ihre Flammen den Hafen im Kreislauf zwangsläufig umspülen.
  • Mehr als zwei mit Schiebern versehene Bodenöffnungen für den Gasabzug sind gleichmäßig rings um den Hafen verteilt.
  • Diese eigenartige Ausbildung des Erfinchingsgegenstandes ergibt zunächst die Möglichkeit einer vorteilhaft gleichmäßigen Beheizung der ganzen Umfläche des Schmelzhafens. Ein weiterer Vorteil liegt in dem ebenfalls auf die Gleichmäßigkeit der Beheizung zurückzuführenden erheblich verringerten Wärmeverbrauch. Die Erfindung löst ferner erstmalig die Aufgabe, unter Aufrechterhaltung einer gleichmäßigen Beheizung jeden Schmelzhafen der Ofenbatterie auf einer bestimmten, von der Temperatur der benachbarten. Häfen unabhängigen Schmelztemperatur zu halten und die einzelnen Schmelzhäfen für sich auszuschalten, sei es zu Instandsetzungsarbeiten oder zum Zwecke eines Auswechselns des Hafens oder zur Anpassung der Erzeugung der Ofenbatterie an den jeweiligen Absatz. Diese Vorteile sind insbesondere von Bedeutung für kleinere Schmelzbetriebe, da es so möglich ist, mit einer einzigen Ofenbatterie im Betrieb auszukommen, während man bisher meist mehrere Schmelzöfen vorsehen mußte, um die nötige Reserve bei Instandsetzungen und Betriebsveränderungen zu haben.
  • Ferner werden gemäß der Erfindung in der Ofensohle unterhalb des Schmelzhafens zwecks besonderer Beheizung des Hafenbodens waagerechte Kanäle vorgesehen, welche einerseits mit dem Ofenraum, andererseits mit dem Abgassammelkanal in Verbindung stehen und durch welche die Heizgase ganz oder teilweise in regelbaren Mengen vor dem Eintritt in den Abgässammelkanal geleitet werden können. Durch diese Anordnung von Bodenkanälen wird eine regelbare Beheizung des Hafenbodens ermöglicht, ohne daß die vollkommene Unterstützung des Hafenbodens aufgegeben wird, die von Wichtigkeit ist, um ein Durchbiegen oder sogar Reißen des Hafenbodens zu verhindern: Die Vorwärmung der Verbrennungsluft 'erfolgt in an sich bekannten Metallröhren, welche an ihrer Außenfläche von den heißen Abgasen umspült werden.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. i eine Seitenansicht und ein teilweiser senkrechter Längsschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Ofenbatterie dargestellt.
  • Abb. 2 gibt teilweise einen Schnitt nach A-A und teilweise einen solchen nach B-B des Ofens nach Abb. i wieder.
  • Abb. 3 endlich ist ein waagerechter Schnitt nach Linie E-E der Abb. i.
  • Bei der auf der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dienen zur Aufnahme des Schmelzgutes Schmelzhäfen i. Diese Schmelzhäfen sind in je einer der im wesentlichen runden Kammer :2 einer Ofenbatterie angeordnet, welche einen ebenen Boden 3 haben. Die Kammern 2 werden von dem üblichen feuerfesten Mauerwerk q. gebildet, welches außen mit einer Isolierschicht 5 bekleidet ist.
  • Die Beheizung der Ofenkammern erfolgt mittels Gas, welches durch an zwei gegenüberliegenden Stellen in Höhe des Schmelzhafens in der Kammerwand tangential angeordnete Steinstrahlbrenner 6 eingeleitet wird. Die Heizgase umspülen den Schmelzhafen zwangsläufig im Kreislauf. Sie werden am .Boden der Ofenkammern durch Kanäle 7 abgezogen, welche über mehr als zwei durch . Schieber 8 beherrschte Öffnungen 9 mit zwei im Ofenboden vorgesehenen Abgassammelkanälen io in Verbindung stehen.
  • Die Kanäle 7 werden an zwei gegenüberliegenden Stellen durch Schrägflächen i i begrenzt, die bis auf den Boden 3 herabreichen, wodurch erreicht wird, daß die Heizgase in zwei annähernd gleiche Teile unterteilt werden, welche in je einen Abgassammelkanal io abziehen.
  • Unterhalb des Kammerbodens 3 sind in der Ofensohle für die gleichmäßige Beheizung 'des Hafens von unten Horizontalkanäle z2 vorgesehen, welche beiderseits mit den Kanälen 7 in Verbindung stehen. In der Mitte sind die Kanäle 12 abwechselnd an den zu der Ofenkammer zugehörigen rechten oder linken Abgassammelkanal io durch Querkanäle 13 angeschlossen, wobei die Mündungen der Querkanäle 13 durch Schieber 14 beherrscht werden. Durch geeignete Einstellung der Schieber 14 kann man in den Bodenkanälen 12 einen solchen Untexdruck erzeugen, daß ein regelbarer Teil der heißen Abgase durch diese Bodenkanäle in den Abgassammelkanal abzieht.
  • Von jedem Abgassammelkanal io führen Kanäle 15 zu in `der Ofensohle quer zur Batterielängsachse angeordneten Kanälen 16, in denen Metallrohre 17 angeordnet sind. Diese Metallrohre dienen zum Durchleiten der Verbrennungsluft, welche dadurch mehr oder weniger hoch angewärmt wird. Die Rohre 17 sind außerhalb des Ofens nach oben abgebogen und bei 25 an die Steinstrahlbrenner 6 angeschlossen.
  • Die die Rohre 17 umspülenden Abgase werden außerhalb des Ofens durch Kniestücke 18 in die Kanäle i9 geführt, von wo sie zum Kamin gelangen.
  • Das Brenngas wird den Steinstrahlbrennern 6 durch Rohrleitungen 2o zugeführt, während die Verbrennungsluft durch an das freie Ende der Rekuperatorrohre 17 außerhalb des Ofens angeschlossene Rohrleitungen 21 zugeleitet wird.
  • Zum Entnehmen des Schmelzgutes aus dem Hafen ist in dem Deckengewölbe 22 des Ofens eine Öffnung 23 vorgesehen, welche mittels eines Deckels 2,4 verschlossen werden kann.
  • Unterhalb des Ofens sind für jede Ofenkammer ein oder mehrere Fundamenträume 26 vorgesehen, welche durch Öffnungen 27 mit den Abgassammelkanälen io derart in Verbindung stehen, daß bei einem Bruch des Schmelzhafens die Glasmasse in bekannter Weise über die Schrägflächen i i und durch die Bodenöffnungen 9 in diese Fundamenträume abfließen kann, ohne daß der Schmelzfluß in die Rekuperatorkanäle 17 eindringt.
  • Die Fundamenthohlräume sind- von außen zugänglich, sie stehen aber nicht mit den Abgaskanälen ig in Verbindung und sind gegen die Außenluft beim Betrieb des Ofens abgeschlossen.
  • Anstatt zur Verbrennung der Heizgase die obenerwähnten Steinstrahlbrenner zu benutzen, kann man auch andere die gleiche Erwärmung ergebende Brenner verwenden. Als solche kommen unter Umständen in Betracht die bekannten Brenner mit Oberflächenverbrennung sowie solche Brenner, die mit einer Vormischung der Brenngase und der Verbrennungsluft arbeiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern, deren jede an gegenüberliegenden Stellen in Höhe des Hafens mit tangential zur Umfläche des Hafens gerichteten Brennern und mit in die Abgassammelkanäle des Ofens einmündenden, durch Schieber beherrschte Bodenöffnungen versehen ist, gekennzeichnet durch die Anordnung der Brenner an gegenüberliegenden Stellen einer im wesentlichen kreisrunden Hafenkammer, so daß ihre Flammen den Hafen im Kreislauf zwangsläufig umspülen, in Verbindung mit mehr als zwei mit Schiebern versehenen gleichmäßig rings um den Hafen verteilten Bodenöffnungen.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch unter dem Boden (3) des Ofens vorgesehene, mit den Öffnungen in der Ofensohle in Verbindung stehende Kanäle (i2), durch die zwecks Beheizung des Hafenbodens heiße Abgase in regelbaren Mengen vor ihrem Austritt in den Abgassammelkanal hindurchgeleitet werden.
DE1930599486D 1930-09-25 1930-09-25 Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern Expired DE599486C (de)

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DE1930599486D Expired DE599486C (de) 1930-09-25 1930-09-25 Glashafenofen mit mehreren zur Aufnahme je eines Hafens bestimmten, getrennt beheizten Kammern

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DE (1) DE599486C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082381B (de) * 1958-03-28 1960-05-25 L O F Glass Fibers Company Vorrichtung zur Herstellung von Glasfasern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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