DE542412C - Gas-Muffelofen mit verstellbaren Brennern - Google Patents

Gas-Muffelofen mit verstellbaren Brennern

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DE542412C
DE542412C DESCH92492D DESC092492D DE542412C DE 542412 C DE542412 C DE 542412C DE SCH92492 D DESCH92492 D DE SCH92492D DE SC092492 D DESC092492 D DE SC092492D DE 542412 C DE542412 C DE 542412C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B29/00Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
    • C03B29/02Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a discontinuous way

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Gas-IKuffelofen mit verstellbaren Brennern Die Erfindung betrifft einen Gas-Muffelofen, insbesondere zur Wärmebehandlung von Glasgegenständen, z. B. von Glasmalereien, bei welchem die Erhitzung der Muffel in der Hauptsache durch Umspülung der Seitenwände durch die Gasflammen vor sich geht. Die Neuerung bezweckt, mit einfachsten Mitteln eine gute Regelung der Wärmewirkung zu ermöglichen.
  • Die Abb. i und z der Zeichnung zeigen in zwei verschiedenen Schnitten einen Gas-Muffelofen nach der Erfindung, während in den Abb. 3 und q. die besondere Ausbildung der Brennereinrichtung vergrößert dargestellt ist.
  • Es ist a der Mantel des Ofens aus wärmeisolierendem und feuerfestem Stoff, b die gußeiserne Muffel, t die Ofentür. Die Brenner c sind in der weiter unten erläuterten Weise auf die Gasdüsen d aufgesetzt. Die Muffel b ruht auf dem feuerfesten Körper g, dessen Breite (vgl. Abb. i) sich nach unten zu verjüngt. Die auf der Muffel b angeordneten Längsrippen e im Verein mit den diesen Rippen e gegenüberstehenden Einbuchtungen f der Ofenwand bewirken einen wellenartigen Verlauf des zwischen Muffel und Ofenwand befindlichen Feuerzuges und damit eine kräftige Hitzeabgabe auf die Muffel- und Ofenwandungen und dadurch eine bessere Ausnutzung der Feuergase. Die Auslaßöffnungen o der Decke sind noch durch eine Haube h überdeckt, die die austretenden Gase zwingt, eine seitliche Wendung zu machen und den Kanal k zu durchströmen. Hierdurch wird verhindert, daß ein etwa über dem Ofen herrschender Luftzug auf die Öffnungen o stößt und das gleichmäßige Brennen der Flammen an ihren oberen Zungen ungünstig beeinflußt. Die vorstehend beschriebene Ausgestaltung des Muffelofens ist bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Erfindung liegt nun in der besonderen Ausbildung der Brenner, die gemäß den Abb. 3 und q. darin besteht, daß die einzelnen Brennerrohre c nur lose auf den Gasdüsen d aufsitzen, wobei die Rohre der einzelnen Brennerreihen durch sie lose umspannende Führungen s in gleichem Abstand zueinander gehalten werden. Diese Führungen s sind in seitlicher Richtung verstellbar und gestatten somit, wie in der Abb. ¢ angedeutet, die Neigung der Brennerrohre zur Senkrechten innerhalb der praktisch in Betracht kommenden Grenzen beliebig zu wählen. Eine seitliche Verstellbarkeit der Brennerrohre ist an sich bekannt. jedoch mußten bisher nicht allein die Brennerrohre, sondern zugleich mit diesen die Gasdüsen nebst den zugehörigen Gaszuleitungen verschiebbar eingerichtet sein, so daß für den Anschluß auch eines stationären Ofens je ein biegsamer Anschlußschlauch für jede Batterie erforderlich war. Demgegenüber werden nach der Anordnung der Abb. 3 und q. die Brennerrohre c mit geringem Spielraum lose auf die Gasdüsen d aufgesetzt und lose durch verschiebbare Führungen s hindurchgeführt. Durch Verschiebung dieser Führungen wird den Brennerrohren eine geneigte Lage mitgeteilt, z. B. nehtnen durch Verschiebung des Haltebleches s in die Lage s' die zugehörigen Brennerrohre die Lage c' ein. Diese Führungen s sind natürlich in jeder Lage mit bekannten Mitteln feststellbar eingerichtet (nicht gezeichnet). Die Verstellbarkeit ist schon bei geringem Spielraum der Rohre c auf den Düsen d innerhalb der praktisch in Betracht kommenden Grenzen möglich, etwa innerhalb der Stellungen c' und c" gemäß Abb. 4.
  • Diese seitliche Verstellbarkeit der Brennermündungen durch Schrägstellung der Brennerrohre dient nun dazu, die richtige Flamrnenhöhe bei einer bestimmten Flammenstärke einzustellen. In welcher Weise, sei nachstehend erläutert.
  • Bei gerader Stellung der Brenner (vgl. Abb. i) wird der Körper g durch die austretenden Flammen nur leicht gestreift. Angenommen nun, daß bei dieser Stellung der Brenner die Flammen bis zur obersten Rippe c züngeln, so ist dies offenbar die günstigste Einstellung für eine gleichmäßige Beheizung der Muffel und restlose Gasverbrennung. Will man nun für einen bestimmten Zweck die Heizung der Muffel intensiver gestalten, was durch weiteres Öffnen des Gashahnes bzw. stärkere Gaszuführung möglich ist, so würde bei unveränderter Stellung der Brenner die Gasflamme über den Feuerkanal hinaus über die Decke der Muffel streichen, und die Gase würden nicht vollkommen verbrennen. Diesen Zustand nun ändert man durch Neigung der Brenner nach innen zu, so daß die austretenden Flammen kräftiger und weniger spitzwinklig auf den Körper g stoßen. Es findet dann gleich beim Austritt der Flammen aus den Brennern eine Drosselung statt, die die Flammenspitzen zwar nach unten zieht, jedoch keinen Hitzeverlust zur Folge hat, indem die auf dem Körper g aufprallende Hitze von demselben aufgenommen und in ihm aufgespeichert wird, bis er bei einem gewissen Sättigungsgrade in bekannter Weise die überschüssige Hitze an die Umgebung, insbesondere an den Muffelboden, abgibt. Umgekehrt wird bei zu niedriger Einstellung der Gaszufuhr die Höhe der Flammen nicht mehr bis zum oberen Rande der Muffel reichen, wodurch eine ungleichmäßige Erhitzung derselben eintreten würde. Ist nun eine solche ungleichmäßige Erhitzung der Muffel für gewisse Brennzwecke nicht erwünscht, so gibt man den Brennermündungen mittels der Schieber s eine Neigung mehr nach außen, d. i. nach der Ofenwandung zu, so daß die Flammen den Körper g nur noch wenig oder überhaupt nicht mehr bestreichen, sondern in spitzem Winkel direkt auf die Ofenwandungen streichen. Der den Flammen sich bietende Widerstand verringert sich in entsprechendem Grade, und die Flammenspitzen züngeln wieder entsprechend höher in den Wellenkanal hinein. Man kann aber natürlich auch für bestimmte dem Brennertechniker bekannte Zwecke den Zustand der stärkeren Erhitzung der unteren Muffelpartien absichtlich herbeiführen, indem man die Brenner in die nach innen geneigte Lage bringt und die Gaszufuhr einschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gas-Muffelofen mit verstellbaren Brennern zur Wärmebehandlung von Glasgegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennerrohre (c) auf die einzelnen Gasdüsen (d) lose aufgesetzt sind, wobei die Rohre (c) der einzelnen Gasdüsenreihen durch eine gemeinsame Führung (s) im gleichen Abstand zueinander gehalten werden, so daß sie durch Verschieben der Führung (s) in ihrer Neigung zur Senkrechten nach allen Richtungen innerhalb der praktisch in Frage kommenden Grenzen einstellbar sind.
DESCH92492D 1929-12-17 1929-12-17 Gas-Muffelofen mit verstellbaren Brennern Expired DE542412C (de)

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