DE496853C - Hafenofen mit Beheizung durch zerstaeubte fluessige Brennstoffe - Google Patents

Hafenofen mit Beheizung durch zerstaeubte fluessige Brennstoffe

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DE496853C
DE496853C DEP54629D DEP0054629D DE496853C DE 496853 C DE496853 C DE 496853C DE P54629 D DEP54629 D DE P54629D DE P0054629 D DEP0054629 D DE P0054629D DE 496853 C DE496853 C DE 496853C
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furnace
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/06Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in pot furnaces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Hafenofen mit Beheizung durch zerstäubte flüssige Brennstoffe Die Erfindung betrifft einen Hafenofen, besonders für die Glasfabrikation, mit Beheizung durch zerstäubte flüssige Brennstoffe.
  • Bei Wannenöfen dieser Art ist es bereits bekannt, sowohl die in Druckleitungen zugeführte Sekundärluft im Ofen selbst vorzuwärmen als auch diese dadurch vorzuwärmen, daß man die Druckleitungen in den Wandungen des Heizraumes anordnet. Auch ist es bekannt, bei derartigen Öfen die Feuerung auf der Randhöhe des Schmelztiegels anzuordnen. Die bekannten Anordnungen erreichen jedoch nicht den höchsten Wirkungsgrad.
  • Gemäß der Erfindung wird eine vollkommenere Verbrennung, ein höherer Nutzungswert und eine viel höhere Temperatur bei einem Hafenofen dadurch erzielt, daß die Sekundärluft durch die in den Wandungen des Heizraumes liegenden, zur Zuführung von Druckluft geeigneten Leitungen in eine Verbrennungskammer geführt wird, in welche auch die Zerstäubungsbrenner, und zwar im Sinne des Gasstromes, hinter der Sekundärluftleitung münden, so daß die Brennerflammen von der vorgewärmten Sekundärluftströmung umhüllt werden. Diese Anordnung ist sowohl bei einem einzigen Ofen anwendbar als auch bei einer Gruppe von vereinigten, jedoch bezüglich des Betriebes unabhängigen Ofen. In der Zeichnung sind schematisch einige Ausführungsbeispiele eines Naphthaofens-mit Wärmerückgewinnung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen vertikalen Schnitt durch einen einfachen Ofen nach Linie A-B der Abb. 2, Abb. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie E-F der Abb. i, d. h. unter der Grundplatte des Schmelztiegels, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 2, Abb. ¢ einen Grundriß des Ofens mit Metallkästen für die Vorwärmung der Luft, Schnitt N-0 der Abb. 5.
  • Abb.5 bzw. 6 sind senkrechte Schnitte durch denselben Ofen nach den Linien G-H bzw. M-L der Abb. q..
  • Abb.7 ist ein waagerechter Schnitt durch eine Gruppe von vier Naphthaöfen nach der Erfindung, die miteinander verbunden sind, Schnitt X- Y der Abb. B.
  • Abb. 8 und 9 -sind senkrechte Schnitte nach den Linien Z-W und .1-l( der Abb. 7.
  • Wie aus den Zeichnungen hervorgeht -, besteht der Ofen in der Hauptsache aus einem äußeren Mantel aus Mauerwerk i in Form eines Parallelepipedons, welcher in seinem Innern die eigentliche Schmelzkammer 2 enthält, in welcher der Sclimelztiege13 auf der Sohle oder Bank 4. ruht. Diese Bank 4. stützt sich teilweise auf den massiven Boden und andererseits auf die zentrale Zwischenwand 5 und die kleinen seitlichen Stützsäulen 5', welche unter der Bank zwei Kammern 6 bilden, in welche die Leitungen 7 münden., die die durch die Öffnungen 15 eintretende und in den Leitungen 9' vorgewärmte Luft, welche die Verbrennung unterhält, zuführen. Die Luft gelangt in die Kammer io, in welche die Leitungen 12 münden, welche von beiden Seiten des Ofens das -Brennmaterial zuführen. Oben ist die Kammer des Ofens durch eine gewölbte Decke 13 aus Mauerwerk geschlossen, und vorn befindet sich die Tür i i.
  • Ausgespart oder versenkt in den Seitenwänden 1¢ der Kammer des Ofens befinden sich die Kanäle 9, welche zur Vorerwärmung der Verbrennungsluft dienen und oben mit der Außenluft durch den Kanal 15 und unten mit den Kammern 6 durch die Kanäle 7, wie oben gesagt, in Verbindung stehen.
  • Innen werden die Kanäle 9 in ihrer ganzen Länge durch eine schlangenförmige Leitung aus Eisenröhren 9' durchzogen, in deren Innern die kalte Luft, welche von außen kommt, hineinströmt, die somit nicht in direkte Berührung mit dem feuerfesten Material der Wände 14 kommt, wodurch die Bildung von Sprüngen im Mauerwerk verhindert wird. Auch im Falle, daß sich Sprünge bilden sollten, ist das Eindringen von. kalter Luft in die Verbrennungskammer 2 unmöglich. Dieses Zuleiten der Verbrennungsluft durch in den Ofenwänden verlegte Rohre ist bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Die Kammer 2 des Ofens steht mittels,- der Öffnungen 16, die durch die Sohle gebohrt sind, unten in Verbindung mit den Kammern 17 und durch diese mit den Zwischenräumen 8, welche zwischen den Seitenwänden 14 der Ofenkammer und dem äußeren Mantel i angebracht sind. Oben sind die Zwischenräume 8 mit dem Kamin durch die Abzugsleitungen 18 in Verbindung.
  • Hiernach ist der Betrieb des Ofens folgender: In der Kammer io der Feuerung vereinigen sich der durch die Leitungen. 12 eintretende Brennstoff und die vorer#värmte Luft, welche aus den Kammern 6 durch die Öffnungen 7 zuströmt. Die sich entwickelnde Flamme umhüllt den Schmelztiegel 3 in der Ofenkammer 2, indem sie innen gegen die Wände 14 schlägt, und erreicht durch die Öffnungen 16 die Kammern 17, von wo aus die Verbrennungsgase längs der Zwischenräume 8 nach oben steigen, wobei sie nun von außen gegen die Wände 1 ¢ schlagen und alsdann durch die Leitungen 18 abziehen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. q., 5, 6 befindet sich die Feuerung, wie bei dem Ofen der Abb. 1, 2 und 3, in dem hinteren Teil der Kammer 2, ist aber nicht tiefer angeordnet, sondern auf der gleichen Höhe mit der Bank ¢ angebracht. Der Brennstoff wird der Feuerung durch eine, oder zwei Leitungen, welche von den Seiten des Ofens herkommen, zugeführt.
  • Die Verbrennungsluft wird bei dieser Ausführungsform anstatt in Röhrenbündeln in eisernen Kästen 9' von flacher Form erwärmt, welche in den Zwischenräumen 9 angebracht sind, die sich in den beiden Seitenwänden des Ofens befinden.
  • In den Abb.7, 8, 9 ist ein mehrfacher Ofen abgebildet, welcher aus der Zusammensetzung von vier einfachen Öfen der beschriebenen Art gebildet ist und in welchen die Eingangstüren i i nach außen in der Art angeordnet sind, daß die einzelnen Öfen. voneinander unabhängig sind.
  • In den Seitenwänden jedes Ofens sind, Zickzackleitungen 22-23 angeordnet, in welchen die zur Erwärmung der Verbrennung dienenden Rohre liegen; diese Luft wird mechanisch durch seitliche Öffnungen, die unten in den ,äußeren Wänden des Ofens ang?e bracht sind, gedrückt, durchzieht von unten nach oben die Rohre in den Kanälen 22 und 23, erwärmt sich und strömt durch die senkrechten Kanäle 24. in die hintere Kammer 25, von wo sie durch die Kanäle 28 in die Feuerung 27 gelangt. Der Brennstoff tritt durch die Öffnungen 12 in die Feuerung 27 eui.
  • Natürlich können die Einlaß.öffnungen der Luft im oberen Teil des Ofens angebracht sein, und die Luft kann vorerwärmt zur Feuerung 27 gelangen, indem sie die Leitungen 22 und 23 von oben nach unten durchzieht.
  • Der durch die Sohle oder Bank ¢ _gebohrte Kana121 dient außer als Zug für die verbrannten Gase auch zur Aufnahme der sich um den Schmelztiegel herum bildenden Glasschmelze, die durch den geneigten Kana132 aus -dem äußeren Mantel des Ofens ausfließt.
  • Die hier beschriebenen Wege, sowohl für die Flammen und Verbrennungsprodukte als auch für die Verbrennungsluft, können an Stelle der vorher beschriebenen angewandt werden. Es ist jedoch zu bemerken,@daß die Verbindung der verschiedenen Öfen zu einer Gruppe den hinteren Teil jedes Ofens stark erwärmt, so daß es sich empfiehlt, bei Gruppen von Öfen die Luft an der hinteren Wand entlangzuführen, anstatt unter der Bank.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hafenofen mit Beheizung durch zerstäubte flüssige Brennstoffe und Vorwärmung der unter Druck zuströmenden Sekundärluft in in den Wandungen des Heizraumes liegenden Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärluft in eine Verbrennungskammer (6 bzw. 27) geführt wird, in welche auch die Zerstäuberbrenner, und zwar im Sinne des Gasstromes, hinter der Sekundärluftleitung münden (bei 12), so daß die Brennerflamm@en von der vorgewärmten Sekundärluftströmung umhüllt werden.
DEP54629D 1926-03-22 1927-02-13 Hafenofen mit Beheizung durch zerstaeubte fluessige Brennstoffe Expired DE496853C (de)

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