DE95000C - - Google Patents

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DE95000C
DE95000C DENDAT95000D DE95000DA DE95000C DE 95000 C DE95000 C DE 95000C DE NDAT95000 D DENDAT95000 D DE NDAT95000D DE 95000D A DE95000D A DE 95000DA DE 95000 C DE95000 C DE 95000C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/08Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, in the cars or cages for direct control of movements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT. \|
Bei Aufzügen und ähnlichen elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist es wünschenswerth, dafs die Inbetriebsetzung ohne Rückwirkung auf die Centralstation erfolgt, d. h. dafs der Strom nur allmälig die volle erforderliche Stärke erreicht, um so die unangenehmen Lichtschwankungen in der Centralanlage zu vermeiden. Es ist also eine Vorrichtung nothwendig, die — wie beim Anlassen einer Dampfmaschine mittels des Anlafsventiles — bewirkt, dafs das Anlassen von der Ruhe in die Maximalgeschwindigkeit eine gewisse Zeit erfordert, und ferner ist noch erforderlich, dafs diese Einschaltung immer eine ganz, bestimmte Zeit dauert, unbeschadet darum, wie rasch auch immer die Auslösung der Vorrichtung erfolgt sein mag.
Zu diesem Zwecke kommt nach vorliegender Erfindung ein Flüssigkeitswiderstand mit Tauchelektrode zur Anwendung, deren Niedergang durch eine Fliehkraftbremse verlangsamt wird, die aber beim Aufserbetriebsetzen ohne Mitwirkung der Bremse rasch aus der Flüssigkeit gezogen werden kann. Der Apparat steht, wenn er bei Aufzügen verwendet werden soll, mit einem Steuerseil in Verbindung, welches längs des Aufzugschachtes liegt, so dafs man ihn von jedem Punkte während der Fahrt in oder aufser Betrieb setzen kann.
Damit der Aufzug nach Belieben zum Steigen oder Sinken gebracht werden kann, besitzt der Anlasser eine Stromwend.evorrichtung, welche ebenfalls zwangläufig mit dem Steuerseil in Verbindung steht. . ■ ;
Die Anlafs- und Stromwendevorrichtung ist in Fig. ι in Ansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht, von links aus gesehen, beispielsweise für einen Aufzug dargestellt. Fig. 3 zeigt die Einrichtung des Steuerseiles.
Auf eine Welle α ist eine Kurbelzapfenscheibe b aufgekeilt, an' deren Zapfen c eine Ga 11'sehe Gelenkkette d angehängt ist. An dem anderen Ende dieser über Kettenrollen e1 e2 geführten Kette d hängt eine hufeisenförmige Tauchelektrode f, welche in die beiden neben einander stehenden Tröge g1 g2 herabgelassen werden soll. In diesen Trögen befindet sich eine als Widerstand dienende Flüssigkeit von entsprechender Leitungsfähigkeit.
Für gewöhnlich befindet sich die Tauchelektrode f über den Trögen g1 g2, demzufolge auch der Zapfen c an der Scheibe b in seinem tiefsten Punkte. Wird nun durch eine auf dem Aufzug h (Fig. 3) stehende Person an dem Steuersei] ζ so gezogen, dafs unter Drehung der Scheibe b der Zapfen auf der linken oder rechten Seite des Drehmittelpunktes im Bogen um 90° ansteigt, demzufolge also in eine durch das Drehmittel der Welle a ge1-legte Wagerechte zu stehen kommt, so wird durch die Gelenkkette d und das Gewicht der an dieser Kette hängenden Tauchelektrode f letztere nach abwärts in die in den Trögen vorhandene, als Widerstand dienende Flüssigkeit eintreten, so dafs bei weiterem Einsinken der Tauchelektrode in die Flüssigkeit der Widerstand immer geringer wird und verschwindet, wenn die unteren Enden der Tauch-
elektrode auf den Boden der Tröge bezw. der Querbalken an dieser Tauchelektrode auf den oberen Rand der Tröge aufsitzen. Hierdurch kann dann der bei η zugeführte und bei m1 weggeführte elektrische Strom ohne jedwede Schwächung nach dem Motor für den Betrieb des Aufzuges geleitet werden.
Um zu verhüten, dafs beim Ziehen an dem Steuerseil die Kurbelzapfenscheibe b über ihren tiefsten Punkt hinweggeht, wird genau unter dem Kurbelzapfen c am Umfang der Scheibe b ein Einschnitt vorgesehen, in welchen eine federnde Nase einfällt, welche nach erfolgtem Einfallen die· Weiterdrehung der Scheibe und demnach eine unerwünschte Einschaltung des Motors verhindert.
Um andererseits sicher zu sein, dafs beim Ziehen an dem Steuerseil i die Kurbelzapfenscheibe b gerade so weit gedreht wird, dafs sich Zapfen c immer nur um 90 ° gegen dessen tiefste, der Ausschaltung des Motors entsprechende Lage nach rechts oder links einstellt, wird eine bei den meisten hydraulischen Aufzügen verwendete Hubbegrenzung angewendet. Dieselbe besteht aus zwei neben dem Steuerseil i befindlichen Anschlägen r r, deren Abstand gleich der Hubhöhe des Kurbelzapfens c ist, und aus einem am Steuerseil befindlichen Stift oder Zapfen s, welcher beim Ziehen am Steuersei] in der einen oder anderen Richtung an den oberen oder unteren Anschlag r antrifft und dadurch den Kurbelzapfen c aus seiner in Fig. 1 ersichtlichen Lage nicht weiter als um 900 im Bogen nach rechts oder links weiter gehen läfst.
Mit Erreichung einer dieser beiden seitlichen Stellungen des Zapfens c wird unter gleichzeitigem Senken der Tauchelektrode f der Motor in der weiter unten angegebenen Weise eingeschaltet und in der einen oder anderen Richtung in Umdrehung versetzt.
Um ein allzuschnelles Eintauchen der Tauchelektrode in die Flüssigkeit der Tröge g1 g1 zu verhindern, kommt die folgende selbstthätig zur Wirkung gelangende Bremse zur Verwendung. Auf der Spindel der Kettenscheibe e1 sitzt fest ein Sperrrad η und lose ein gröfseres Zahnrad nl, welches unter entsprechender Stellung seiner Zähne durch einen unter Federwirkung stehenden Kegel ra2 mit genanntem Sperrrad zu einem gemeinsamen Ganzen verbunden wird, wenn die Tauchelektrode f nach unten in die Flüssigkeit der Tröge herabsinkt. Rad nl steht im Eingriff mit einem kleinen Zahnrad o, auf dessen Achse oder Spindel eine aus einer hohlen Trommel ol und zwei Fliehkraftmassen ο2 οΆ gebildete Bremse sitzt. Bei der Drehbewegung ■ der Räder W1O werden die Massen
durch
Fliehkraft gegen die Innenwand der hohlen Trommel o1 bewegt und dienen als Bremse, demzufolge die Tauchelektrode nur mit geringer Geschwindigkeit niedergehen und der Betriebsstrom nur unter allmäliger Zunahme seiner Stromstärke in den Elektromotor übertreten kann.
Wird durch entgegengesetzte Drehung der Kurbelscheibe b die Tauchelektrode aus den Trögen gehoben, so rutschen die Zähne desSperrrades η wirkungslos unter dem Kegel m2 hinweg, demzufolge bleiben die. Zahnräder η1 ο stehen und die Bremse o1 o2 o3 setzt der Aufwärtsbewegung der Tauchelektrode keinerlei Widerstand entgegen.
Um bei der beschriebenen Aus- bezw. Einschaltung des Flüssigkeitswiderstandes eine entsprechende Stromwendung zu erzielen, ist aut die Achse α der Kurbelscheibe b ein Arm ρ aufgesetzt, dessen seitlich vorstehender Zapfenp1 in einen vom Stromschlufsstückträger q nach unten abstehenden Gabelarm q1 lose eingreift, so dafs bei der Drehung der Kurbelscheibe b in der einen oder andere'n Richtung die eine oder die andere Gruppe der Stromschlufsstücke q2· gegen federnd gelagerte Stromschlufsstücke q3 sich anlegt. Dadurch wird der Betriebsstrom entweder in der einen oder anderen Richtung in den Elektromotor eingeleitet und letzterer in der einen oder anderen Richtung in Umlauf versetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlafsvorrichtung mit Flüssigkeitswiderstand für Aufzugmotoren und. dergl., gekennzeichnet durch eine Kurbelscheibe (b), deren Drehung im einen oder anderen Sinne durch Ziehen an einem Zugseil (i) eingeleitet und durch das Gewicht der Tauchelektrode (f) des Flüssigkeitswiderstandes fortgesetzt wird, wobei eine Fliehkraftbremse nur ein langsames Sinken der Elektrode zuläfst, in Verbindung mit einer aus federnd gelagerten Stromschlufsstücken (qs) und einer kippbaren Gabel bestehenden Umschaltvorrichtung, die durch einen mit der Kurbelscheibe verbundenen Stift (pl) bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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