DE2811384C3 - Ladegeschirr - Google Patents
LadegeschirrInfo
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- DE2811384C3 DE2811384C3 DE19782811384 DE2811384A DE2811384C3 DE 2811384 C3 DE2811384 C3 DE 2811384C3 DE 19782811384 DE19782811384 DE 19782811384 DE 2811384 A DE2811384 A DE 2811384A DE 2811384 C3 DE2811384 C3 DE 2811384C3
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- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/64—Jibs
- B66C23/66—Outer or upper end constructions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Lade -üschirr mit einem in
einem Lümmellager schwenkbaren Ladebaum, der an dem oberen Ende einer über die Beschläge des
Haupthubes hinausreichenden Verlängerung einen Hilfshub trägt.
Ein z. B. aus der französischen Patentschrift 14 71 592
bekanntes Ladegeschirr der vorstehend beschriebenen Art läßt keinen unabhängigen und gleichzeitigen
Betrieb von Haupt- und Hilfshub zu, da jeweils eine dtr beiden Ladetaljen als Hangertalje dient. Die bekannte
Anordnung eignet sich überdies auch nicht für einen durchschwenkbaren Ladebaum.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das bekannte Ladegeschirr mit Hilfshub so auszubilden, daß
es für einen durchschwenkbaren Ladebaum mit Erfolg verwendbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß bei einem zwischen rwei Pfosten durchschwenkbaren
Ladebaum der den oberen Ladeblock und die Leitscheibe des Hilfshubes tragende Blockbeschlag um
die Ladebaumachse drehbar ist, daß die Leitscheibe und die Seilscheiben des oberen Ladeblocks exzentrisch zu
der Drehachse des Blockbeschlages an diesem angeordnet sind, und daß der Abstand des Blockbeschlages des
Hilfshubes von den Beschlagen des Haupthubes mindestens so groß ist, daß bei hochgefahrenem
tinterem Lastblock und Ladehaken des Hilfshubes und in annähernd senkrechter Stellung des Ladebaumes die
Unterkante des Ladehakens von den Beschlagen des Haupthubes freigeht
Auf diese Weise dreht sich der Biockbeschlag des
Hilfshubes beim Durchschwenken des Ladebaumes durch die Pfostenebene; automatisch durch die Schwerkraft
lim die Ladebaumachse auf die andere Seite der
Ladebaumverlängerung, ohne durch die Beschläge des Haupthubes behindert zu werden.
Schließlich können beide Ladetaljen unabhängig und — bei entsprechender Dimensionierung der tragenden
Teile — auch gleichzeitig arbeiten, was an sich bei Schwimrpkränen bekannt ist. Diese Maßnahme ist in
dem vorliegenden FaU zum Beispiel dann notwendig und vorteilhaft, wenn die Last an dem Ladehaken zu
pendeln anfängt oder eine unerwünschte Schräglage
ίο einnimmt. Dann ist es nämlich mit dem Anmeldungsgegenstand
möglich, zusätzlich die nicht benutzte Ladetalje an der Last anzuschlagen oder in Betrieb zu nehmen
und so die Last in die Ruhelage zu bringen oder die gewünschte waagerechte Lage wieder herzustellen.
Die Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Ein nicht näher bezeichneter, zwischen zwei Pfosten durchschwenkbarer Ladebaum eines Ladegeschirrs ist
nach oben über die Beschläge für den Haupthub A mittels eines entsprechenden Rohres verlängert Am
oberen Ende dieser Verlängerung 1 wird ein um die Ladebaumachse drehbarer, auf Wälzlagern gelagerter
Blockbeschlag 2 angeordnet An letzterem sind eine oder mehrere Seilscheiben 3 des oberen Ladeblocks und
eine Leitscheibe 4 der holenden Part 7 des Hilfshubes angebracht
Die holende Part 7 wird vom unteren Ladeblock 5 mit einem Ladehakeu 6 über die am drehbaren Blockbeschlag
2 angeordnete Leitscheibe 4 durch den hohlen Blockbeschlag und das Rohr bzw. die Verlängerung 1 zu
den Umlenkscheiben 8 geführt Von dort wird die holende Part 7 über einen Umlenkblock 9 und einen
weiteren Block 10 zu einer zugehörigen Winde 11 geführt.
Zum Durchschwenken des Ladebaumes durch die Pfostenebene, im gezeichneten Ausführungsbeispiel von
rechts nach links, wird der untere Ladeblock 5 des Hilfshubes mit seinem Ladehaken 6 so weit mit der
Winde 11 hochgezogen, daß die Unterkante des Ladehakens 6' (siehe gestrichelte Lage) von den
Beschlagen des Haupthubes A in annähernd senkrechter Stellung des Ladebaums freigeht Durch die
exzentrisch zur Drehachse des Blockbeschlages 2 angeordneten Seilscheiben 3 und 4 dreht sich der
Blockbeschlag 2 des Hilfshubes beim Durchschwenken des Ladebaums vo>i rechts nach links (oder umgekehrt)
mit dem unteren Ladeblock 5' und Ladehaken 6' — durch die Schwerkraft bewirkt — um die Ladebaumachse
zur anderen Seite und ist dort nach entsprechendem Fieren des Ladeblocks 5' mit dem Ladehaken 6' wieder
arbeitsbereit.
Normalerweise ist eine Verstärkung des Ladegeschirrs für den Hilfshub nicht nötig, da ein gleichzeitiges
Heben mit beiden Ladetaljen, d. h. des Haupthubes A und des Hilfshubes, nicht erforderlich ist Der Unterschied
in der zu berücksichtigenden Nutzlast des Haupthubes zum Hilfshub ist nämlich meistens so groß,
daß eine Dimensionierung des Ladegesehiffs für die
Nutzlast des Haupthubes ausreicht.
Ein gleichzeitiges Arbeiten mit beiden Ladetaljen ist
aber möglich, wenn eine entsprechende Dimensionierung des ganzen Ladegeschirrs für eine solche
Belastung erfolgt Von der Funktion behindern sich die beiden Ladetaljen nicht, sie werden üblicherweise durch
voneinander unabhängige Winden bedient
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Ladegeschirr, mit einem in einem Lümmellager schwenkbaren Ladebaum, der an dem oberen Ende
einer über die Beschläge des Haupthubes hinausreichenden Verlängerung einen Hilfshub trägt, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem zwischen zwei Pfosten durchschwenkbaren Ladebaum der den oberen Ladeblock und die Leitscheibe
(4) des Hilfshubes tragende Blockbeschlag (2) um die Ladebaumachse drehbar ist, daß die Leitscheibe (4)
und die Seilscheiben (3) des oberen Ladeblocks exzentrisch zu der Drehachse des Blockbeschlages
(2) an diesem angeordnet sind, und daß der Abstand des Blockbeschlages (2) des Hilfshubes von den
Beschlagen des Haupthubes (A) mindestens so groß ist, daß bei hochgefahrenem unteren Ladeblock (5')
und Ladehsken (6') des Hilfshubes und in annähernd senkrechter Stellung des Ladebaums die Unterkante
des Ladehakens (6') von den Beschlägen des Haupthubes (A) freigeht.
Z Ladegeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ladetaljen unabhängig und
— bei entsprechender Dimertiionierung der tragenden
Teile — auch gleichzeitig arbeiten können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782811384 DE2811384C3 (de) | 1978-03-16 | 1978-03-16 | Ladegeschirr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782811384 DE2811384C3 (de) | 1978-03-16 | 1978-03-16 | Ladegeschirr |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2811384A1 DE2811384A1 (de) | 1979-09-20 |
| DE2811384B2 DE2811384B2 (de) | 1980-05-14 |
| DE2811384C3 true DE2811384C3 (de) | 1981-01-22 |
Family
ID=6034581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782811384 Expired DE2811384C3 (de) | 1978-03-16 | 1978-03-16 | Ladegeschirr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2811384C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945012C2 (de) * | 1979-11-08 | 1986-10-16 | Blohm + Voss Ag, 2000 Hamburg | Doppelhanger-Ladevorrichtung |
| DE3002464C2 (de) * | 1980-01-24 | 1984-07-19 | Blohm + Voss Ag, 2000 Hamburg | Ladegeschirr mit in einem Lümmellager zwischen zwei Pfosten hindurchschwenkbarem Ladebaum |
-
1978
- 1978-03-16 DE DE19782811384 patent/DE2811384C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2811384B2 (de) | 1980-05-14 |
| DE2811384A1 (de) | 1979-09-20 |
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