DE89616C - - Google Patents
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- DE89616C DE89616C DENDAT89616D DE89616DA DE89616C DE 89616 C DE89616 C DE 89616C DE NDAT89616 D DENDAT89616 D DE NDAT89616D DE 89616D A DE89616D A DE 89616DA DE 89616 C DE89616 C DE 89616C
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- motor
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- disc
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C21/00—Cable cranes, i.e. comprising hoisting devices running on aerial cable-ways
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/01—General aspects of mobile cranes, overhead travelling cranes, gantry cranes, loading bridges, cranes for building ships on slipways, cranes for foundries or cranes for public works
- B66C2700/011—Cable cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Kabellaufkrahn mit Elektromotor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1895 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft die Einrichtung des Lastträgers für Kabelkrahne, welche
durch einen Elektromotor angetrieben werden; der Lastträger ist mit einem geeigneten Getriebe
ausgestattet, um den Motor mit den tragenden, auf dem Seil laufenden Treibrädern
. zu verbinden, und ist auch mit einer Windevorrichtung versehen, die durch ein Getriebe
mit dem Motor verbunden ist, um die an dem Träger aufgehängte Last zu heben und zu
senken. Nach der Erfindung ist die Einrichtung derart, dafs die verticale Lage des Lastträgers
beibehalten wird, wenn das Laufgestell durch die Durchhängung oder Biegung des Seiles geneigt wird. Die Windevorrichtung
ist an dem Lastträger gelenkig bezw. beweglich angebracht. Auch ist eine Vorrichtung vorgesehen,
um die Drehungsrichtung der Treibräder und Windetrommeln umzukehren, sowie
Bremsen an die Treibräder oder die Windetrommeln anzulegen, wenn eine Lösung der
Verbindung mit dem Motor eintritt.
Fig. ι ist eine Endansicht des Lastträgers mit theilweise im Schnitt dargestelltem Treibrade,
Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. 1,
Fig. 3 eine Endansicht der wesentlichen Theile des Apparates unter Fortlassung der in
Fig, ι und 2 einpunktirten Theile,
Fig. 4 die Oberansicht des Laufwagengestelles in theilweisem Schnitt nach der Linie 3-3
in Fig. 2 ohne Treibräder und Trägerrahmen; aus dieser Figur ist die Verbindung des Treibrades
mit dem Reibungstreibrad ersichtlich..
Fig. 5 ist die Oberansicht der Windevorrichtung mit den Seitenstangen des Trägerrahmens,
an welche sie angelenkt ist, und der Bremse für das Windenreibungsrad,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Trägerrahmens mit dem mittleren Winderahmen K1 und einzelnen
daran befestigten Theilen,
Fig. 7 die Vorderansicht des Trägerrahmens mit den Winderahmen und der in denselben
gelagerten Trommelwelle.
Mit A ist das aufgehängte Seil bezeichnet, auf welchem das Laufgestell mit den Treibrädern
B läuft, deren Achsen B1 in den Lagern F1
stecken. Die Treibräder erhalten zwei Reihen Zähne D, zwischen denen sich ein Gummibezug
C befindet. Das Laufgestell, erhält Lager E1 für die Rohrwelle e eines Treibrades
E und ist seitlich mit, vortretenden Lagerbüchsen F2 für diese Welle ausgestattet. Der
Trägerrahmen G ist an diesen Lagerbüchsen aufgehängt, um seine verticale Lage beibehalten
zu können, gleichgültig welche geneigte Stellung das Laufgestell auf dem Seil annimmt.
In die Hohlwelle e ist eine Spindel e1 eingepafst
und mit derselben an dem einen Ende durch das Vierkant e'2 und die Mutter e3 verbunden.
Das andere Ende der Spindel ist mit einem Treibrade H7 sowie mit einem vertical beweglichen Lager f ausgestattet, das durch eine
Excenterwelle f1 und einen Handhebel /2
(Fig. 6 und 7) bethätigt wird.
In den. Lagern F12 des Rahmens F sind Excenterspindeln g- angeordnet und mit Greifern
oder Klemmrollen g\ sowie mit Kurbeln g2,
Stangen gs und Hebeln gl versehen, um die
Klemmrollen gleichzeitig gegen das Seil zu
drücken, wenn die Reibung der Treibräder gegen dasselbe erhöht werden soll.
Der Trägerrahmen G trägt einen Elektromotor P mit Reibungsscheibe / auf der Ankerwelle
I1 desselben. Ein Bremsschuh H1 ist an dem Laufgestell aufsen seitlich vom Rade H
befestigt. Die Spindel e1 kann durch Handhebel/2
derart bewegt werden, dafs das Rad H gegen die Scheibe I gedrückt wird, so dafs
dadurch die Treibräder in Drehung gesetzt und der Lastträger bewegt wird; erfolgt die Bewegung
des Rades H in entgegengesetzter Richtung gegen den Bremsschuh H\ so erfolgt
Feststellung des Trägers.
Die Windevorrichtung ist nach der Darstellung unterhalb des Trägerrahmens G angebracht
; sie ist mit vier Trommeln K1 versehen, die auf zwei in den Rahmen KK1 gelagerten
Wellen k angeordnet sind. Diese Rahmen sind auf einem Bolzen K^ drehbar,
der durch Flantsche bezw. Ansätze η η1 unten am Rahmen G führt. Der Rahmen K1 ist
mit einer Schneckenwelle I ausgestattet, deren Schneckentriebe m in Schneckenräder m1 auf
den Trommelwellen greifen, und auf der Welle / ist auch eine Reibungsscheibe / angebracht,
welche mit dem Rade / zusammenwirkt.
Ein Handhebeln2 an dem Trägerrahmen G
ist mit einer Excenterwelle ns verbunden, deren Hebel ο1 mit dem Zapfen o2 des Rahmens K
in Verbindung stehen. Ein Bremsschuh J1 ist durch Arme J2 an dem Rahmen G unterhalb
der Scheibe J befestigt.
Durch den Handhebel n'2 kann der ganze Windenmechanismus gehoben und gesenkt werden,
um die Scheibe J gegen die Scheibe auf der Ankerwelle zu bewegen und so eine
Drehung der Windentrommeln zu veranlassen oder durch entgegengesetzte Bewegung nach
dem Bremsschuh J hin die Trommeln anzuhalten.
Ein Sitz L ist durch Halter w an dem Rahmen G befestigt, um den den Krahn Bedienenden
aufzunehmen, der von dem Sitz aus die verschiedenen Handhebel leicht erreichen kann.
Auf einem isolirten Halter c ist eine Federtrommel b am Laufgestell F befestigt und mit
einer elektrischen Leitung b1 versehen. Der Halter c ist durch einen Draht mit der einen
CommutatorbUrste des Motors verbunden, während die andere Bürste durch einen Draht an
eine Bürste oder Reibungsstange anschliefst, die auf das Seil A drückt, das durch die
Gummireifen C von den Rädern B isolirt ist. Das äufsere Ende der Zuleitung bl kann an
eine feststehende Elektricitätsquelle angeschlossen werden, wenn der Lastträger zwischen zwei bestimmten,
nicht weit entfernten Punkten hin- und herläuft; oder sie kann mit einem Rade ausgestattet
werden, das auf einem Zuleitungsdraht .äuft. In dieser Weise wird dem Motor Strom
zugeführt, wenn der Krahn sich auf einem jehr langen Seil bewegt. Die Stromrückleitung
erfolgt durch das Seil A. Um die Bewegung der Treibrä'der umzukehren, kann ein Reibungszwischenrad
h gegen die Scheibe / auf der Ankerwelle und das Reibungsrad H gedrückt
werden. Die Achse des Rades h wird von Stangen r1 gehalten und durch, einen Schlitz
in dem Rahmen G geführt. Die Stangen sind mit einer Schraube S mit Mutter r2 verbunden,
die in dem Bereich des den Fahrstuhl Bedienenden liegt und das Festklemmen des
Rades h zwischen die Räder H und / gestattet. Beim Festpressen auf diese Räder
überträgt das Zwischenrad die Bewegung des Motors in umgekehrter Richtung auf die Triebräder
B. In ähnlicher Weise ist ein Zwischenrad h1 angeordnet, um mit den Rädern /und/
zusammenzuwirken und dadurch eine Umsteuerung der Windenvorrichtung zu gestatten.
Durch Aufhängung des Trägerrahmens G an Gelenken, welche concentrisch mit der Welle
des Treibrades E sind, kann der Trägerrahmen unter verschiedenen Winkeln unterhalb des
Laufgestelles herabhängen, ohne dafs die Verbindung des Motors P mit den Treibrädern
beeinträchtigt wird.
Die ganze Vorrichtung ist danach für die. Anwendung auf einer Seilbahn geeignet, bei
welcher das Seil unter verschiedenen Steigungen und Winkeln auf- und abgeführt wird.
Durch die Einrichtung, zufolge deren der ganze Windenrahmen um den Bolzen i£5
schwingende Bewegung ausführt, können die Reibungsräder J und / zusammengedrückt werden,
ohne dafs der Eingriff der Schnecken m und Schneckenräder mL verloren geht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι. · Kabellaufkrahn mit Elektromotor, dessen . Bewegung mittelst der Schaltung unterliegenden Zwischengetriebes entweder auf die Treibräder (B) oder auf die Windetrommel (K1J übertragen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dafs das Windegestell (k) durch ein Zwischengestell (G), in welchem der Motor angeordnet ist, mit dem Gestell (F) der Treibräder (B) derartig in Verbindung steht, dafs es bei allen Lagen des Gestelles (F) senkrecht herabhängt, wobei die Treibräder (B) oder die Windetrommeln (K*) durch Hebeldruck mit dem Motor in mittelbaren Bewegungseingriff in dem einen oder anderen Sinne gebracht oder gebremst werden können. z. Bei dem unter i. gekennzeichneten Kabellaufkrahn die Einrichtung, dafs die Bewegung des auf dem Zwischengestell (G) befestigten Motors (P) dadurch auf dieTreibräder (B) übertragen wird, dafs an die Reibungsscheibe (I) des Motors durch einen Handhebel (f2) eine Scheibe (H) angeprefst wird, deren Spindel (e1) an der Seite der Scheibe (H) in einem vertical beweglichen Arm ff) gelagert ist, dessen Bewegung durch den Hebel (f2) mittelst einer Excenterwelle (fl) erfolgt, während die Drehung der Scheibe (H) auf das Antriebrad (E) der Treibräder (B) dadurch bewirkt wird, dafs die Spindel (el) in der hohlen Welle (e) des Triebes (E) an der den Scheiben (H) entgegengesetzten Seite durch ein Vierkant (e2) und eine Mutter (e3) befestigt ist, wobei durch Anheben der Scheibe (H) mittelst des Hebels (f) das Anpressen derselben gegen einen Bremsschuh (H1), die Lösung der Verbindung mit dem Motor und das Stillstehen des Treibradgestelles bewirkt wird. ^3· Bei dem unter ι. gekennzeichneten Kabellauf krahn die Einrichtung, dafs die Bewegung des Motors (P) dadurch auf die Windetrommel (K*) übertragen wird, dafs gegen die Reibungsscheibe (I) des Motors (P) mittelst Handhebels (n2) eine Scheibe (I) angeprefst wird, deren Welle (I) in einem die Windetrommeln (K1) tragenden, um einen Zapfen (K5) schwingenden Rahmen gelagert ist und mit diesem mittelst der Excenterwelle (ηΆ) durch den Handhebel (n2) angehoben werden kann, wobei die Welle (I) durch Eingriff ihrer Schneckenräder (m) in Triebräder (ml) die Windetrommeln (K^) in Drehung setzt, während durch Senken der Scheibe (J) mittelst des Hebels (η"ή diese gegen den Bremsschuh (J1) geprefst, die Verbindung mit dem Motor gelöst und die Hemmung der Windevorrichtung bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89616C true DE89616C (de) |
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ID=361419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89616D Active DE89616C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89616C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5634407A (en) * | 1993-05-19 | 1997-06-03 | Niederer; Hermann | Transport cableway |
-
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- DE DENDAT89616D patent/DE89616C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5634407A (en) * | 1993-05-19 | 1997-06-03 | Niederer; Hermann | Transport cableway |
| AT404248B (de) * | 1993-05-19 | 1998-09-25 | Niederer Hermann | Transportseilbahn |
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