DE949520C - Verfahren zum Reinigen von Luft und anderen Gasen von Keimen - Google Patents

Verfahren zum Reinigen von Luft und anderen Gasen von Keimen

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DE949520C
DE949520C DED13092A DED0013092A DE949520C DE 949520 C DE949520 C DE 949520C DE D13092 A DED13092 A DE D13092A DE D0013092 A DED0013092 A DE D0013092A DE 949520 C DE949520 C DE 949520C
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air
germs
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DED13092A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/28Arrangement or mounting of filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D39/00Filtering material for liquid or gaseous fluids
    • B01D39/02Loose filtering material, e.g. loose fibres
    • B01D39/06Inorganic material, e.g. asbestos fibres, glass beads or fibres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material

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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen von Luft und anderen Gasen von Keimen.
  • Es .is!t bekannt, hierfür die Luft durch keimtötende Lösungen von Natronlauge, Schwefelsäure o. dgl. zu drücken. Dieses Verfahren ist nachteilig, da konzentrierte Laugen bzw. Säuren angewandt werden müssen, wobei. die Apparaturen entsprechend korrosionsfbestä;ndig auszubilden sind.
  • Es ist weiterhin eine Vorrichtung zum Belüften und Temperieren von Bäumen aller Art mittels Erdluft bekannt, bei der die Luft über eine in das vorhandene gewachsene Erdreich eingelassene Saugkammer angesaugt wird. Dabei wiird die Luft praktisch nur durch die Decke der Saugkammer und einen kleinen Teil der oberen Seitenwand gesaugt, da die Luft den kürzesten Weg zu der Saugkammer sucht.
  • Um eine möglichst große Ansaugfläche im Erdreich zu erhalten, durch die die Erdluft oder die durch das Erdreich hindurchgeführte Luft eintreten kann, ist es weiterhin bekannt, die in das gewachsende Erdreich tief abgesenkte Kammer mit Luft leitrohren oder -leitspiralen zu versehen, die sich von der Oberfläche des Bodens weg erstrecken. Auf diese Weise werden flache oder im Durchmesser kleine Kammern geschaffen, die in das Erdreich sich überall weit hinein erstrecken. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß mit der aus dem Erdreich angesaugten Luft auch die im Erdreich vorhandenen Keime angesaugt werden. Im Erdreich sind bekanntlich sehr viele Keime vorhanden, die auch vom Erdreich nicht festgehalten werden.
  • Es ist weiterhin bekannt, Luft aus Wohnräumen, Enbrikliallen od. dgl. mittels eines Luftbewegers durch gewachsenes oder künstlich angelegtes Erdreich hindurchzudrücken. Dabei wird das Erdreich von der hineingedrückten Luft durchströmt und gereinigt. Auch bei diesem Verfahren wird die durch das Erdreich gedrückte Luft nicht von Keimen befreit.
  • Schließlich ist es auch bekannt, Gase und auch Luft durch Filter zu leiten, die mit Bleicherde beschickt sind, um aus den Gasen Wasser, Kondensate oder andere flüssige oder kondensierbare Dämpfe zurückzuhalten. Die bekannten Verfichtungen dienen nicht zum Reinigen der Luft von Keimen. Außerdem ist die Verwendung von Bleicherde verhältnismäßig teuer.
  • Die Erfindung erstrebt ein einfaches Verfahren zum Befreien der Luft von Keimen und besteht darin, daß die Luft dulrch ein Sandfilter einer Korngröße von vorzugsweise I bis 3 mm und mit geringer 5 trömungsgeschwindigkeit bis etwa 10 cm/Min. vorzugsweise jedoch von 5 cmiMin., gedrückt wird.
  • Dieses Verfahren ist denkbar einfach. Weiterhin sind auch die zur Durchführung des Verfahrens notwendigen Vorrichtungen denkbar einfach. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß derartige einfache Sandfilter,die hervorragende Eigenschaft haben, Keime aller Art zurückzuhalten. Das erfindungsgemäße Verfahren hat den weiteren Vorteil, daß die Sandfilter nicht nur leicht herzustellen, sondern vor allem auch leicht zu reinigen sind.
  • Zum Töten der in dem Sandfilter angehäuften Keime kann es genügen, das Sandfilter zu ensärmen, z. B. durch Durchleiten von Heißluft. Auch ist es möglich, die in dem Sandfilter zurückgehaltenen Keime durch bakterizide Flüssigkeiten oder Gase abzutöten, die durch das Filter geleitet werden. Hierfür können beispielsweise Natronlauge, Schwefelsäure od. dgl. Verwendung finden. Durch diese Behandlung wird das Sandfilter in seinem Aufbau und in seiner späteren Wirkung nicht beeinträchtigt. Zweckmäßig wird ein steriler Sand zur Filtrierung verwendet, so daß keine Möglichkeit besteht, daß die zurü,ckgehaltenen Keime sich im Sand vermehren.
  • In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt.
  • Die Luft wird durch die Leitung I einem Sandfilter 2 zugeleitet. In diesem ist Sand 3, vorzugsweise einer Körnung von I bis 3 mm, zwischen den Sieben 4 gehalten. Die von Keimen befreite Luft strömt durch die Leitung 5 ab.

Claims (2)

  1. PATENTANsPRÜcHE: I. Verfahren zum Reinigen von Luft und anderen Gasen von Keimen, dadurch geh-ennzeichnet, daß die Luft durch ein Sandfilter einer Korngröße von vorzugsweise I bis 3 mm und mit geringer Strömungsgeschwindigkeit bis etwa 10cm/Min., vorzugsweise j edoch 5 cm/Min.. geleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, gekennzeichnet durch dieVefwendung eines sterilen Sandes.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 763 250, 720 o85; kritische Patentschrift Nr. 632 643.
DED13092A 1952-09-07 1952-09-07 Verfahren zum Reinigen von Luft und anderen Gasen von Keimen Expired DE949520C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE720085C (de) * 1939-08-20 1942-04-23 Mannesmann Soil Air Ges Verfahren zur Reinigung der Luft aus Wohnraeumen, Fabrikhallen u. dgl.
GB632643A (en) * 1945-10-20 1949-11-28 Delaware Engineering Corp Improvements in apparatus and method for conditioning gases
DE763250C (de) * 1937-03-31 1951-08-23 Marschall Auto Und Motorradtei Vorrichtung zum Belueften und Temperieren von Raeumen aller Art

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