DE94580C - - Google Patents

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DE94580C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor
    • A61G13/10Parts, details or accessories
    • A61G13/105Portable, foldable or collapsible tables, e.g. for surgery or treatment

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Dr. KARL ABEL in BERLIN. Zusammenlegbarer Operationstisch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Tisch u. s. w., welcher derart zusammengelegt werden kann, dafs er leicht mittelst eines Plaid- oder Umschlagetuchriemens zu tragen ist. Auf beiliegender Zeichnung ist der neue Tisch veranschaulicht.
Fig. ι zeigt ihn zusammengelegt mit umgeschnalltem Plaidriemen.
Fig. 2 zeigt ihn in Draufsicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt längs Linie x-x (Fig. 2) und
Fig. 4 ist eine Seitenansicht.
Die Hauptbestandtheile des Tisches sind zwei hohle Längsstangen a, welche durch Querstangen b mit einander verbunden sind und auf den vier Beinen e stehen. Die Querstangen b sind an den Längsstangen gelenkig befestigt und bestehen aus zwei Hälften, die in der Mitte durch ein Gelenk vereint sind. Um die Starrheit des Tischgestelles zu erzielen, wird über jedes der Gelenke beim Aufstellen des Tisches eine Muffe oder Büchse c geschoben, welche alsdann die Querstangen b gestreckt hält. Unten an der Büchse c sind mittelst eines Stutzens drehbar die Streben d befestigt, an deren Enden Schellen sitzen, welche um die Tischbeine fassen können und mittelst Schrauben oder einer sonstigen Vorrichtung festzuspannen sind. Durch diese Streben d wird die Standfestigkeit des Tisches u. s. w. gesichert. Die Beine e werden in geeignete Stutzen der Längsstangen α eingeschraubt. Am untersten Ende der Beine sind Gummipfropfeny oder Stöpsel aus anderem Stoff angesetzt, welche bewirken, dafs der Tisch beim Gebrauch nicht rutscht, und die zugleich die Längsstangen a verschliefsen, nachdem die entsprechend bemessenen Beine e, um den Tisch fortzuschaffen, in die Stangen α hineingeschoben sind. An der einen Längsstange α wird, z. B. mittelst Haken h, wie in Fig. 2 und 4, eine Decke aus wasserdichtem Segeltuch oder dergl. gehalten, welche über den Tisch gelegt und festgespannt werden kann, indem die an den Kanten desTuches sitzenden Riemen mitLöchern über die an der zweiten Längsstange α und an den Seitenstangen b angebrachten Knöpfe gestreift werden. Um die Tragbarkeit des Tisches zu erhöhen, sind die einzelnen Theile des Tisches hohl und aus leichtem Metall oder einem sonstigen Stoff hergestellt. Die Längsstangen α besitzen solche Weite, dafs die Tischbeine e, wenn sie gelöst sind, in die Längsstangen geschoben werden können, derart, dafs zunächst zwei Tischbeine e in einander und diese dann in eine Längsstange α geschoben werden, so dafs sich also in je einer Längsstange zwei Beine e befinden. Der Tisch wird in folgender Weise zusammengelegt und aufgebaut :
Zunächst wird die Decke g losgeschnallt, darauf werden die Schellen an den Streben d gelöst und die Beine e abgeschraubt. Dreht man nun die Büchse c etwas herum und schiebt sie zur Seite, so können die Seitenstangen b zusammengeklappt werden, die Längsstangen α kommen dann dicht neben einander zu liegen und zwischen ihnen befinden sich die Theile der Stangen b und die Streben d. Nachdem nun noch die Beine e in die hohlen Längsstangen α eingeschoben sind, derart, dafs nur die Gummipfropfen vorstehen und die
Längsstangen verschliefsen, kann die Decke g herumgewickelt und mittelst eines Umscblagetuchriemens oder dergl. zusammengeschnürt werden.
Aufgestellt wird der Tisch in der Weise, dafs die Umschlagetuchriemen gelöst, die Decke abgewickelt und zunächst ohne Spannung an der gegenüberliegenden Längsstange α befestigt wird. Dann werden die Tischbeine aus den Längsstangen α herausgezogen und die Querstangen b gestreckt, so dafs sich die Längsstangen α von einander entfernen und die Decke selbstthätig spannen. Die Büchse c wird nun unter leichtem Drehen über das Gelenk geschoben und die Streben d werden mittelst der Schellen an den Beinen befestigt. Nunmehr ist der Tisch vollkommen zur Benutzung als Operationstisch oder dergl. fertig.
Bei ärztlichen, Untersuchungen und Operationen können die Schenkel des Kranken mittelst der Plaidriemen an die gegenüberstehenden Tischbeine angeschnallt werden; eine dabei etwa nothwendige Verlängerung des Tisches läfst sich in jedem beliebigen Mafse ausführen. Desgleichen kann der Tisch mit Leichtigkeit in eine Tragbahre verwandelt werden, indem man die Beine so weit in die Längsstangen a hineinschiebt, dafs ihre herausragenden Enden als Handgriffe benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zusammenlegbarer Operationstisch, dessen Rahmen aus gelenkig mit den in der Mitte durch ein Gelenk getheilten Querstangen verbundenen Längsstangen besteht, dadurch gekennzeichnet, dafs die Starrheit des Tischgestelles erzielt wird durch die über die Mitte der Querstangen b zu schiebenden Muffen c und die an c angelenkten, mit Schellen an den Tischbeinen zu befestigenden Stangen d.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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