DE640077C - Zusammenlegbare Feldtragbare - Google Patents

Zusammenlegbare Feldtragbare

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DE640077C
DE640077C DEN37743D DEN0037743D DE640077C DE 640077 C DE640077 C DE 640077C DE N37743 D DEN37743 D DE N37743D DE N0037743 D DEN0037743 D DE N0037743D DE 640077 C DE640077 C DE 640077C
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Germany
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headrest
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DEN37743D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/013Stretchers foldable or collapsible

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine zusammenlegbare Feldtragbahre mit zusammenklappbaren Höhnen, an diesen gelenkig und durch. Streben befestigten Füßen und aufklappbarer Kopfstütze sowie in die Holme einschiebbaren Handgriffen. Es sind Krankenbahren bereits bekannt, welche in einem Ziuge, d. h. in einem Arbeitsgange, betriebsfertig gemacht oder zusammengeklappt werden können. Diese Bahren sind jedoch in ihrem ganzen Aufbau ziemlich, verwickelt, daher auch zu teuer und nicht zweckmäßig. Sie besitzen schwache Längs- und Querverstrebungen, die mehrere Gleit- und Gelenkverbindungen aufweisen, und sind daher für den verhältnismäßig rauben Gebrauch, der Tragen, insbesondere im Feld, wo das Auf- und Zuklappen rasch vor sich gehen muß, zu empfindlich. Wird eine dieser Streben oder Ge-
ao lenkverbindungen beschädigt oder verbogen, so ist die ganze Bahre unbrauchbar.
Bei den meisten zusammenlegbaren Tragen sind Kopf- und Fußstützen überhaupt nicht vorhanden, und das Bahrentuch, muß außer Gebrauch gelöst werden. Dies macht den Gebrauch solcher Tragbahren noch umständlicher.
Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile zu beseitigen, und hat eine zusammenlegbare Feldtragbahre mit zusammenklappbaren Holmen, an diesen gelenkig befestigten Füßen 'und aufklappbar befestigter Kopfstütze sowie in die Holme einschiebbaren Handgriffen zum Gegenstand, bei der die Streben der Füße und die der Kopfstütze mit den verschiebbaren Handgriffen gelenkig verbunden sind, so daß sich Füße und Kopfstütze beim Herausziehen oder Hineinschieben der Handgriffe selbsttätig in Gebrauchs- oder Ruhestellung bewegen. Die neue Trage ist dadurch mit einigen wenigen Handgriffen zum Gebrauch herzurichten und ebenso rasch wieder auf den kleinsten Raum zusammenzulegen, so daß sie von einem Mann bequem am Tornister wie ein Spaten oder Pickel getragen +5 werden kann. Zur Erzielung eines möglichst geringen Gewichtes wird sie vorteilhaft aus Leichtmetall hergestellt, so daß sie für den Heeresdienst besonders vorteilhaft ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die Tragbahre in Gebräuchsstellung in Seitenansicht bzw. im Längsschnitt,
Abb. 2 dieselbe in Draufsicht,
Abb. 3 die Tragbahre mit eingeschobenen Handgriffen,
Abb. 4 die Trage in zusammengelegtem Zustand (und
Abb. S in größerem Maßstab ein Ende der Tragbahre mit Kopf- und Fußstütze, teilweise im Schnitt.
Die im Querschnitt U-förmigen Hohne a bestehen aus je zwei Teilen, die in der Mitte gelenkig miteinander verbunden sind, und besitzen an jedem Ende eine gelenkig befestigte Fußstütze b von winkelförmigem Querschnitt sowie an einem Ende eine gelenkig ange-
ordnete Kopfstütze c. An den vier mittels je einer Platte abgeschlossenen Holmenden ist je ein Handgriffe? längs verschiebbar angebracht, an dem am Kopfende der Trage mittels Führungsstücke e eine an der Fuß/ stütze b angelenkte Verbindungsstrebe i|, und. eine weitere an der Kopfstütze £- angelenkte Strebe g über eine Schlitzführung Ä befestigt sind. Am Fußende der ίο Trage kommt die Strebe für die Kopfstütze in Fortfall. Werden die Handgriffe^ aus den Höhnen herausgezogen, so werden zwangsläufig Kopfstütze und Fußstützen in Gebrauchsstellung gebracht (Abb. i, 2 und 5). An den Handgriffen können federnde Einschnappriegel vorgesehen werden, welche sie in Gebrauchsstellung festhalten. Beim Hineinschieben der Handgriffe werden Fußstützen und Kopfstütze selbsttätig umgeklappt (Abb. 3 und 5, gestrichelte Stellung). Die Querverbindung der Hohne erfolgt mittels zweier scherenartiger Streben/ vonU-förmigemQuerschnitt, deren feste Enden bei P gelenkig mit den U-förmigen Holmen« verbunden sind, während die freien Enden lose zwischen den Schenkeln der Holme« gleiten. Die Seitenhohne lassen sich auf diese Weise dicht nebeneinander zusammenlegen, wobei die Streben i sich ganz in den Hohlraum der Hohne einlegen. Beim Auseinandernehmen der Holme gleiten diese Streben wieder in die in Abb. 2 gestrichelte Stellung, und ihre freien Enden schnappen in an den Höhnen vorgesehene Rasten ein und halten diese dadurch fest. Sie bilden in dieser Stellung eine stabile Querverbindung der Hohne.
Die in geeignetem Leichtmetall ausgeführte Trage ist äußerst einfach in ihrer Bauart und ihrer Bedienung. Weder das Bahrentuch noch 4» irgendein anderer Teil braucht gelöst und wieder befestigt zu werden. Um sie außer Gebrauch zu bringen, werden die Handgriffe^ in die Hohne eingeschoben, wodurch gleichzeitig die Fußstützen und die 'Kopfstütze umgeklappt werden. Hierauf werden die Hohne aneinandergeschoben, so daß sie dicht nebeneinanderliegen und die Querstreben sich in ihren Hohlraum einlegen. Das Bahrentuch K. stellt sich dabei in einer Falte hoch (Abb. 3) ,"und wird nach der Seite umgelegt. Darauf 'werden die Hohne um ihre mittleren Gelenk© umgeklappt, und das Tuch wird um die-.tselben ganz herumgeschlagen (Abb. 4). Das Bahrentuch besitzt an den Gelenkstellen der Hohne seitliche Schlitze, die durch Einsäumen gegen Einreißen geschützt sind. Anstatt diese Schlitze anzubringen, kann auch das Bahrentuch auf einer Seite lösbar befestigt sein. In zusammengelegtem Zustande nimmt die Trage einen sehr geringen Raum ein und kann bequem von einem Mann an der Seite des Tornisters, ähnlich wie ein Pionierspaten oder Pickel, angeschnallt und auf dem Marsch getragen werden. Um sie zum Gebrauch fertigzumachen, hat man nur das Tuch aufzurollen, die Hohne aufzuklappen, auseinanderzuziehen und die Handgriffe herauszuziehen,

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zusammenlegbare Feldtragbahre mit zusammenklappbaren Holmen, an diesen gelenkig und durch Streben befestigten Füßen und aufklappbar befestigter Kopfstütze sowie in die Holme einschiebbaren Handgriffen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben der Füße (ö) und die der Kopfstütze (c) mit den verschiebbaren Handgriffen (d) gelenkig verbunden sind, so daß Kopfstütze und Füße sich beim Herausziehen oder Hineinschieben der Handgriffe selbsttätig in Gebrauchs- oder Ruhestellung bewegen.
  2. 2. Zusammenlegbare Feldtragbahre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handgriffe (d) in dem Hohlraum der Holme (a) gleitende Führungsstücke (e) besitzen, die über Schlitzführungen (A) durch die angelenkten Streben (/, g) mit den Füßen (b) und der Kopfstütze (c) verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN37743D 1935-02-10 1935-02-10 Zusammenlegbare Feldtragbare Expired DE640077C (de)

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