<Desc/Clms Page number 1>
Transportable Projektionswand mit Ständer
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
linder ausgebildet und auf dem Kupplungsstab eine am Zylinder anliegende Luftpumpenmanschette angebracht werden.
Grundsätzlich kann das Spanngetriebe in jeder gewünschten Lage durch eine Verriegelung od. dgl. festgehalten werden. Zweckmässig erscheint es jedoch, zwischen Spanngetriebe und Ständer Anschläge so vorzusehen, dass diese erst zur Wirkung kommen, nachdem die Traghebel über ihre Totpunktlage hinwegbewegt worden sind.
Um eine Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Zusammenrollen der Projektionswand zu erhalten, ohne dass eine zentral anzubringende Riegelvorrichtung gesondert ein-oder ausgerückt werden muss, wird erfindungsgemäss noch vorgeschlagen, zwischen Spanngetriebe und Ständer ein an sich bekanntes DruckUmschaltgesperre vorzusehen, das durch einen Wechselimpuls entriegelt wird.
Hiebei istes zweckmässig, einen ameinen Teil quer zur Spann-Antricbsrichtungfrei einstellbaren Stift vorzusehen, der in Nuten eines am andern Teil angebrachten Kurvensttlckes gleitet, das Leitflächen besitzt, die den Stift stets am gleichen Ende einer W-förmigen Nut einleiten, deren Leitflanken jeweils zum gegenüberliegenden Umkehrpunkt seitlichderartversetztliegen, dassder Stift bei einer Bewegung von einem Umkehrpunkt weg stets an einer Leitflanke zur Anlage kommt, die ihn quer zur Hauptantriebsrichtung nach einer Austrittsnut hin ablenkt.
Das Kurvenstück sitzt vorteilhaft am Ständermast und der Stift am freien Ende eines am Spanngetriebe ge- lagerten Schwenkhebels. Damit der Stift seine Lage nicht von selbst ändern kann, soll möglichst eine auf den Schwenkhebel einwirkende Hemmvorrichtung vorgesehen werden.
Inder Zeichnung, welche die Erfindung beispielsweise wiedergibt, zeigen : Fig. l eine Rückansicht der entfalteten Projektionswand, Fig. 2 eine Zwischenstellung beim Zusammenrollen der Wand, Fig. 3 eine räumlicheDarstellungdervollst ndig zusammengelegten Wand, Fig. 4 eine vergrösserte Darstellung eines Druck-Umschaltgesperres, Fig. 5 eine pneumatische Hemmvorrichtung und Fig. 6 eine Seitenansicht einer Spreizstrebe für einen Ständerfuss in einer Zwischenstellung.
Nachder Zeichnung ist an dem in Fig. 1 linken Ende des Bildschirmes 1 eine teilzylindrische Schale
EMI2.1
zylindrischen Behälter 3 gelagert ist und durch eine Rollofeder im Sinne eines Spannens des Bildschirmes gedreht wird. An der Schale 2 und am Behälter 3 sind Metallbügel 4 befestigt, an denen Kunststoffgriffstücke 5 angebracht sind. Mittels Bolzen 6 sind an den Bügeln 4 Tragarme 7 angelenkt, die auf Bolzen 8 eines U-förmigen Querhauptes 9 gelagert sind, das fest am oberen Ende eines Kupplungsstabes 10 sitzt, welcher verschiebbar in einem Ständerrohr 11 geführt ist.
ImBereichderMittedes Ständerrohres ist an diesem ein Lagerknopf 12 befestigt, an dessen Bolzen 13 Stützstreben14angelenktsind, diewiederummittelsBolzen 15 an den Tragarmen 7 angreifen. Am unteren Ende des Rohrmastes 11 befindet sich ein weiteres Lagerstück 16, an dem drei Ständerfüsse 17 angelenkt sind, die mittels Spreizstreben 18 an einem am unteren Ende des Kupplungsstabes 10 sitzenden Lagerknopf 19 angeschlossen sind. 20 ist ein Traggriff für die gesamte Wand.
Wie vor allem Fig. 4 zeigt, ist am Querhaupt 9 mittels Schraube 21 ein Hebel 22 zwischen zwei An-
EMI2.2
22 nur durch eine bestimmte, an seinem Stift 25 angreifende Kraft verschwenkt werden kann.
Am oberen Ende des Rohrmastes 11 sitzt ein Kopfstück 26, das auf seiner in Fig. 4 linken Stirnfläche in der Ebene des Stiftes 25 eine W-förmige Nut 27 aufweist, deren Enden in einen Einführungskanal 28 und einen Austrittskanal 29 übergehen. Wenn man die Projektionswand in die Spannstellung bringt, so wird der Stift 25 durch die Leitflächen 30 und 31 in die Einführungsnut 28 und von dort bis zur ersten Raststellung 32 gebracht. Nach Freigabe der Handgriffe 5 senken sich die Endstäbe so weit ab, dass der Stift 25 nach oben gleitet und dann durch die Leitfläche 32'zur zweiten Raststellung 34 gebracht wird.
Vor dem Zusammenrollen werden die Endstäbe durch die Handgriffe kurz angehoben, wobei der Stift25nach unten gleitet, durch die Leitfläche 35 zur Raststellung 36 geleitet wird und dann beim langsamen Niederdrücken der Handgriffe 5 nach oben durch den Austrittskanal 29 zur Leitfläche 37 gelangt, die ihn wieder zur Mitte zurückbringt.
Wenn beim weiteren Abwärtsbewegen der Handgriffe 5 die Tragarme über ihre Totstellung, in welcher sie mit dem Kupplungsstab 10 einen rechten Winkel einschliessen, hinausbewegt werden, so wird die Zu- sammenrollbewegungdurchdierollofederunterstützt. Die Projektionswand wird dabei über die Zwischenstellung nach Fig. 2 zusammengelegt, wobei der Kupplungsstab 10 sich im Rohrmast 11 nach oben schiebt und durch den Lagerknopf 19 mittels der Spreizstreben 18 auch die Füsse 17 einzieht, so dass die Teile 7, 14, 17 und'18 in der Stellung nach Fig. 3 im wesentlichen parallel sind.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1