AT212596B - Transportable Projektionswand - Google Patents

Transportable Projektionswand

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AT212596B
AT212596B AT539359A AT539359A AT212596B AT 212596 B AT212596 B AT 212596B AT 539359 A AT539359 A AT 539359A AT 539359 A AT539359 A AT 539359A AT 212596 B AT212596 B AT 212596B
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AT
Austria
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projection screen
stand
mast
rods
support arms
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AT539359A
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Agfa Ag
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Description


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  Transportable Projektionswand 
Es sind Projektionswände zur Vorführung von Diapositiven, Filmen   u. dgl.   bekannt, deren Tuch auf eine Walze aufwickelbar ist. Die bekannten Rollos dieser Art werden in vertikaler Richtung entfaltet und müssen, soferne sie an einem Ständer angelenkt sind, vor-oder nach erfolgtem Aufstellen des Ständers um 900 gedreht werden. Beim Aufstellen und Zusammenlegen derartiger Projektionswände ist stets eine 'Reihe von aufeinander folgenden Handgriffen und Tätigkeiten auszuführen, teilweise mit erheblichem
Kraftaufwand. 



   Ferner sind Projektionswände bekannt, die in horizontaler Richtung entfaltet werden und zwei seit- lich des Bildschirmes angeordnete Ständer aufweisen, welche durch Gelenkstäbe miteinander verbunden sind. Derartig ausgebildete Projektionswände haben den Nachteil, dass sie von einer Person schwer aufzustellen und in eine günstige Gebrauchslage zu bringen sind. Ein weiterer Nachteil dieser Ausbildungs- form ist die niedrige, für Heimprojektion ungünstige Anordnung des Bildschirmes und die geringe Stand- festigkeit der Wand. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Projektionswand, die durch einen einzigen Betätigungsvorgang mit geringem Aufwand an Zeit und Kraft aufgestellt oder zusammengelegt werden kann. Durch die nach der Erfindung getroffene achsparallele Anordnung der Rollostäbe oder Behälterhälften zum Ständermast entfällt eine Reihe von früher erforderlichen Betätigungsvorgängen. Für die zusammengelegte Projektionswand er- gibt sich bei Unterbringung des Rollos und Ständers in zwei Behälterhälften eine geschlossene Baueinheit mit glatter Oberfläche, die nicht durch angelenkte oder abnehmbar befestigte Teile gestört wird.

   Ein wei- terer Vorteil des Erfindungsgegenstandes ist darin zu sehen, dass in jeder Phase beim Aufstellen oder Zu- sammenlegen der Wand alle auftretenden Kräfte annähernd im Gleichgewicht sind und somit der jeweils erforderliche einzige Betätigungsvorgang mit einem Minimum an Kraft ausgeführt werden kann, wobei alle Hilfsfunktionen, wie   z. B.   das Aus- und Einfahren der Ständerfüsse, durch Federkräfte übernommen werden. 



   An Hand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. 
 EMI1.1 
 Bewegung zum Aufstellen der   Wand,'Fig. 5 die   betriebsbereit aufgestellte Projektionswand, Fig. 6 ein Schnittbild des Ständermastes bei aufgestellter Projektionswand, Fig. 7 einen Teilschnitt von Fig. 6 nach Einleitung der Bewegung zum Aufstellen der Projektionswand und Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der Rasteinrichtung und des Gleitstückes. 



   Nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist die zusammengelegte Projektionswand eine im wesentlichen zylindrische Form auf, wie Fig. l zeigt. Ziffer 1 bezeichnet die beiden Behälterhälften, Ziffer 2 die beiden Traggriffe, die auch zum Aufstellen und Zusammenlegen der Wand dienen. Beim Aufstellen der Wand werden die beiden Traggriffe 2 erfasst und in horizontaler Richtung auseinandergezogen. 



  Dabei entfaltet sich das Tuch 3, der Ständer 5 gleitet aus dem Behälter und wird selbsttätig in seine Gebrauchslage gebracht. Die Fig. 2 zeigt die Projektionswand nach Einleitung der Bewegung zum Aufstellen der Wand. Das Tuch 3 ist durch die Rollofedern gespannt gehalten. Die Rollostäbe 4 sind in den beiden achsparallel an den Ständermast 5 mittels Tragarme 6 und Spannstäbe 7 angelenkten Behälterhälften 1 gelagert. Die Horizontalkomponente der vom Gewicht des Ständers und der angelenkten Stäbe herrührenden Kraft steht annähernd im Gleichgewicht mit der von den Rollofedern in horizontaler Richtung aufge- 

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 brachten Kraft. Die Ziffern 8 bezeichnen Gelenke. Die Fig. 3 entspricht einem Schnitt längs der Linie
II - II in Fig. 2.

   Kurz vor Beendigung der Aufstellbewegung bzw. nach Einleitung des Zusammenlegens ist die Projektionswand in der Fig. 4 dargestellt. Fig. 5 zeigt die Wand in betriebsbereitem Zustand. 



   Das   Schnittbild'der Fig. 6 lässt Einzelheiten   des Ausführungsbeispiels erkennen. Die ortsbeweglich ge- lagerten Gelenke 9 der Spannstäbe 7 befinden sich auf einem Gleitstück 10, das beispielsweise als Kolben im Innern des   Ständerrohres   axial verschiebbar ist. Vom Gleitstück 10 werden über einen Seilzug 11 wei- tere beweglich an den Ständer angelenkte Teile, beispielsweise die Ständerfüsse 19 gesteuert. Eine im
Seilzug 11 im folgenden Kompensationsfeder genannte Zugfeder 12 ist bei aufgestellter Projektionswand, wie aus Fig. 6 ersichtlich, nur geringfügig gespannt.

   Sie hält in dieser Lage das Rollo im entfalteten Zu- stand, ist jedoch nicht so weit gespannt, um gegen die Summe der Kräfte der   fÅast   entspannten Druckfe- der 13, den Blattfedern 14 und der Vertikalkomponente der Kraft, welche aus dem Gewicht der gesamten
Projektionswand resultiert, aufzukommen und die   Ständer füsse einzuziehen ;   somit ist bei aufgestellter
Wand ein stabiler Zustand erreicht. 



   In der Fig. 7 ist ein Teilschnitt des Gegenstandes der Fig. 6 nach Einleitung der Bewegung zum Auf- stellen   der Projektionswand dargestellt. In   der gezeichneten Stellung sind die Federn 13 und 14 unter Span- nung, die Kompensationsfeder 12 ist entspannt. Die Feder 13 stützt sich gegen einen Ring 17 ab, der fest im Ständerrohr montiert ist. Beim Entfalten des Tuches und Aufstellen des Ständers wird der Träger 18 un- ter der Kraft der Feder 13 nach unten gedrückt und die daran angelenkten Ständerfüsse 19 werden von den
Federn 14 nach aussen gespreizt. 



   Das Zusammenlegen der Projektionswand wird eingeleitet durch einen Druck in senkrechter Richtung auf die beiden Traggriffe 2. Dadurch wird die Kompensationsfeder 12 stärker gespannt und das Gleitstück
10 mit seiner Rast 15 vom Raststück 16 festgehalten (Fig. 8). Die Kraft der Kompensationsfeder und die von den Rollofedern herrührende Kraftkomponente überwiegt nun die Kräfte der Federn 13,14. Die Stän- derbeine 19 werden durch die vorherrschenden Federkräfte bei gleichzeitigem leichten Anheben der Projektionswand eingezogen und damit wird die über den Seilzug 11 durch die abgespreizten Ständerfüsse bestehende Verriegelung der Spannstäbe und Arme aufgehoben. Der Ständer legt sich nunmehr unter der
Kraft der Rollofedern selbsttätig zusammen. 



   Zur Fig. 8 sei noch erwähnt, dass der Raststift 16 auf einer um 900 verschränkten Blattfeder 20 befestigt ist, welcher in radialer Richtung zur Mastachse und in Richtung des Mastumfanges wirkt. Die Rasteinrichtung 15, 16 dient, wie bereits erwähnt, zum Spannen der Kompensationsfeder 12 beim Zusammenlegen des Ständers. Beim Aufstellen der Projektionswand gleitet der Raststift 16 ungehindert über die Auflaufkante 21 des Gleitstücks, ohne mit diesem in Rastverbindung zu treten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Transportable Projektionswand mit Ständer, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollostäbe (4) für das Tuch (3) in achsparalleler Lage zum Mast (5) des Ständers an den Mast angelenkt sind, derart, dass sie diese Lage beim Entfalten und Zusammenrollen der Projektionswand beibehalten.

Claims (1)

  1. 2. Projektionswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollostäbe (4) für das Tuch (3) in den beiden Hälften (1) eines achsparallel an den Mastständer (5) unlösbar angelenkten Behälters gelagert sind, der im geschlossenen Zustand das Tuch (3) und den Ständer in sich aufnimmt.
    3. Projektionswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollostäbe (4) mittels Tragarmen (6) mit dem Ständermast (5) gelenkig verbunden sind und dass zwischen dem Ständermast (5) und den Tragarmen (6) Spannstäbe (7) angeordnet sind.
    4. Projektionswand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gelenkpaar der Tragarme (6) oder der Spannstäbe (7) auf einem relativ zum Ständermast verstellbaren Gleitstück (10) angeordnet ist, das zur Steuerung weiterer beweglicher Teile des Ständers, beispielsweise der Ständerfü- sse (19), dient und mit einer Rasteinrichtung (15, 16) versehen ist.
    5. Projektionswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Gewicht der Projektionswand gebildete Kraft und das von den Rollofedern herrührende Kräftespiel derart aufeinander abgestimmt sind, dass sie in jeder Phase beim Aufstellen und Zusammenlegen der Projektionswand einander annähernd das Gleichgewicht halten.
    6. Transportable Projektionswand nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Kompensationsfedern, die dem Gewicht und/oder den Reibungskräften angelenkterTeile des Ständers das Gleichgewicht halten und die angelenkten Teile beim Öffnen oder Zusammenlegen der Projektionswand in ihrer Bewegung unterstützen. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Transportable Projektionswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (18) der Ständerfüsse (19) über eine Zugfeder (12) und einen Seilzug (11) mit dem Gleitstück (10) der Spannstäbe (7) verbunden und unter Zwischenschaltung einer Druckfeder (13) gegen einen festen Anschlag (17) des Mastes abgestützt ist.
AT539359A 1959-07-22 1959-07-22 Transportable Projektionswand AT212596B (de)

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