DE310342C - - Google Patents

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DE310342C
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stretcher
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stretched
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DENDAT310342D
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00—Stretchers
    • A61G1/017—Stretchers convertible into chairs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung- bezieht sich auf eine dreiteilig zusammenlegbare Tragbahre zum Befördern von Kranken, insbesondere Verwundeten. Solche Tragbahren sind zwar im allgemeinen bekannt, jedoch kennzeichnet sich die neue Anordnung durch eine Vorrichtung, die eine Verwendung -der Tragbahre in gestreckter Lage sowie als von zwei Trägern tragbarer Liegestuhl und als Rückentrage ermöglicht.
Eine Ausführungsform ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen die Tragbahre in. gestreckter Form, Fig. 3 als tragbarer Liegestuhl und Fig. 4 als Rückentrage; Fig. 5 veranschaulicht die vollständig zusammengeklappte Tragbahre.
Die Längsholme sind aus drei durch Scharniere g miteinander verbundenen Hauptteilen zusammengesetzt, und zwar derart, daß der Teil α nach unten und der Teil d nach oben Umgelegt werden kann. Das Miftelstück der Holme besteht aus zwei der Länge nach durchbohrten Teilen b, c, die mittels eines durch die Bohrung geführten Rohres/ aus geeignetem Material miteinander verbunden sind. Dieses Rohr besitzt eine solche Länge, daß die darauf verschiebbaren Teile b, c des Mittelstückes gegeneinander verstellt werden können. Die Verstellbarkeit dieser Teile ermöglicht es, die Tragbahre für verschiedenartige Verwendungszwecke herzurichten. Soll sie z.B. als gestreckte Trage (Fig. 1 und 2) dienen, so werden die mittleren Teile b, c bis zu den Enden des Rohres f. auseinandergeschoben, die Längsholme a, d gerade gerichtet und in dieser Lage festgestellt. Sodann wird die Kopfstütze» sowie das Fußendem aufgestellt und die an den Enden der Holmstücke a, d in Höhlungen befindlichen, einziehbaren Handgriffe h hervorgezogen. Um ein Herunterfallen des zu Tragenden zu vermeiden, wird dieser mit den seitlichen Gurten u festgeschnallt.
Zum Gebrauch der Tragbahre als ein von zwei Trägern tragbarer Liegestuhl wird zunächst das eine Holmstück α im rechten und das andere d im stumpfen Winkel zum Mittelstück b, c umgelegt. Sodann werden die beiden Mittelteile b, c auf dem Rohr f zusammengeschoben und die in diesem befindlichen, einschiebbaren Handgriffe f1 herausgezogen. Die Kopfstütze i muß jedoch dabei umgelegt und die Handgriffe h eingeschoben werden.
Um nun aus dem Liegestuhl eine Rückentrage herzustellen, ist es nur erforderlich, das Holmstück α spitzwinklig einzustellen sowie die beiden Mittelstücke b, c vollständig an das eine Ende des Rohres zu verschieben und einen Traggurt am Rahmen d zu befestigen. Dabei ist zu beachten, daß der auf der Seite des Holmstückes α befindliche Handgriff f1 eingeschoben wird. Die zum Tragen dienenden Gurter werden mit einem Ende an den hakenförmig ausgebildeten, umlegbaren Füßen η und mit dem anderen Ende an den Haken p befestigt.
Beim.Tragen eines Kranken auf dem Rükken mittels dieser Vorrichtung ragen,nun die beiden Handgriffe f1 an dem Träger vorbei nach vorn, so daß dieser seine Last mit den Händen stützen kann und somit das Tragen erleichtert wird.
Der Bezug der Tragbahre ist abnehmbar an
seitlich der Holmstücke a, b, c, d angebrachten Schraubenknöpfchen t eingehakt.
Wie Fig. 5 zeigt, nimmt die zusammengeklappte Tragbahre sehr wenig Raum ein, so daß sie sich bequem auf dem Sanitätstornister befestigen läßt. Auch wird es durch die geringen Abmessungen ermöglicht, eine große Anzahl solcher Tragbahren auf einem Sanitätswagen zu verpacken.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Tragbahre mit dreifach zusammenklappbaren Längsholmen, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück aus zwei der Länge nach durchbohrten Teilen (b, c) besteht, die sich auf einem durch die Bohrung geführten Rohre (/) verstellen lassen, wobei der mittlere Teil des Rohres bei ausgestreckter Tragbahre frei bleibt.
2. Tragbahre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu deren Verwendung als ein von zwei Trägern tragbarer Liegestuhl die Mittelstücke (b, c) der Längsholme nach Umklappen der Endholmstücke (α, d) zusammengeschoben und die in den Rohren (/) befindlichen Handgriffe (f1) herausgezogen werden (Fig. 3).
3. Tragbahre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu deren Verwendung als Rückentrage das Rohr (f) mit einem ausgezogenen Handgriff (f1) soweit als möglich nach hinten herausgeschoben wird, so daß der Träger die auf seinen Schultern an Traggurten (r) hängende Trage an den Handgriffen (f1) halten und stützen kann (Fig. 4).
4. Tragbahre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einhaken der Traggurte (τ) an den Längsholmen (d) außer den üblichen Haken (p) noch umlegbare Haken (n) angebracht sind, die zugleich als Füße für die gestreckte Bahre dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT310342D Active DE310342C (de)

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DE (1) DE310342C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841487C (de) * 1950-10-03 1952-06-16 Hermann Hoyer Krankentrage
DE1056324B (de) * 1954-04-20 1959-04-30 Christian Miesen Fa Einrichtung fuer Krankentransportmittel, insbesondere fuer Krankenkraftwagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE841487C (de) * 1950-10-03 1952-06-16 Hermann Hoyer Krankentrage
DE1056324B (de) * 1954-04-20 1959-04-30 Christian Miesen Fa Einrichtung fuer Krankentransportmittel, insbesondere fuer Krankenkraftwagen

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