DE945309C - Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstuecke miteinander verbundenen Achsen - Google Patents

Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstuecke miteinander verbundenen Achsen

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DE945309C
DE945309C DE1952P0007911 DEP0007911A DE945309C DE 945309 C DE945309 C DE 945309C DE 1952P0007911 DE1952P0007911 DE 1952P0007911 DE P0007911 A DEP0007911 A DE P0007911A DE 945309 C DE945309 C DE 945309C
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Wilhelm Papenfuss
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstücke miteinander verbundenen Achsen Die .Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. zum Aufbau von Wänden, insbesondere von Zwischenwänden zur Aufteilung von Räumen für Ausstellungszwecke, Bühnenbilder usw. Es ist bekannt, zu diesem Zweck einzelne Platten, Rahmen od. dgl. so miteinander an den Schmalseiten zu verbinden, daß die Platten od. dgl. gegeneinander um bis zu 36o° drehbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, eine Reihe von Platten aneinanderzusetzen und in verschiedener Lage zueinander aufzustellen, so daß ein vorhandener Raum in beliebiger Weise aufteilbar ist und Ecken, Nischen usw. gebildet werden können.
  • Diese Aufstellung von miteinander verbundenen Platten ist beispielsweise erwünscht für die Einteilung von Ausstellungshallen. Hierbei können die miteinander verbundenen Platten ganz beliebig geschoben und gedreht werden, um die jeweils erforderlichen Einzelräume herzustellen.
  • Eine gelenkige Verbindung der Platten mittels der üblichen Scharniere ist für diesen Zweck wenig geeignet. Werden zwei Platten durch ein Scharnier verbunden, das aus konstruktiven Gründen nur auf einer Breitseite der Platten angeschraubt werden kann, so können die Platten aus dem zusammengeklappten Zustand nur bis in die gestreckte Lage aufgeklappt werden. Es ist nicht möglich, über diese Schwenkung von 18o° hinaus die beiden Platten nach der anderen Richtung zu schwenken. Ferner hat diese Schärnierverbindung den Nachteil, däß bei einer Winkelein- Stellung von 9o° die Platten nur auf der Scharnierseite mit einer Kante aneinanderliegen, auf der anderen Seite aber ein offener Winkel frei bleibt, so daß kein geschlossenes Aussehen entsteht.
  • Um ein besseres Schwenken gelenkig verbundener Platten zu erreichen, ist es bereits bekannt, die aneinanderstoßenden Schmalseiten der Platten abzurunden und die im Mittelpunkt- der Abrundung liegenden Achsen der Platten durch Zwischenstücke zu verbinden. Diese Ausbildung hat jedoch den Nachteil, daß infolge der Abrundung an den Verbindungsstellen der Platten rinnenförmige Räume entstehen, und außerdem müssen in den gerundeten - Schmalseiten Schlitze vorgesehen werden, durch die Verbindungsstangen hindurchgehen. Eine solche Verbindung ist also äußerlich nicht völlig glatt und ohne Löcher, was unerwünscht ist.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung sind die Platten usw. ebenfalls mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstücke miteinander verbundenen Achsen versehen. Erfindungsgemäß bestehen die an sich bekannten Zwischenstücke aus zwei kuppelbaren Teilen, z. B. aus einem ösenartigen Kuppelteil und einem hakenartigen Kuppelstück, und ferner sind Kuppelteil und/oder Kuppelstück aus den Teilen des Zwischenstücks bzw. aus den eben ausgeführten, scharfkantig aneinanderstoßenden Schmal- und Breitseiten der Platten ausziehbar; wodurch die Platten um ihre scharfen Kanten schwenkbar und mit ihren Schmal- und Breitseiten aneinander legbar sind.
  • Infolge dieser Verbindung der Platten sind- also bei jeder Schwenklage völlig ebene Stoßstellen vorhanden, und ferner sind keine Schlitze oder sonstige Öffnungen sichtbar.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der Beschreibung ersichtlich. Es zeigt Fig. i eine schaubildliche Ansicht von fünf miteinander verbundenen Platten, Fig.2 das Kuppelteil eines Zwischenstückes mit zugehörigen Teilen in schaubildlicher Ansicht, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das-in eine Schmalseite einer Platte eingelassene Kuppelteil gemäß Fig. 2, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. 3, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie C-D in Fig. 3, Fig. 6 einen Querschnitt ähnlich Fig. 5 durch das Kuppelstück des Zwischenstückes, Fig.7 einen Längsschnitt durch das Kuppelteil nach der Linie E-F in Fig. 3, Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht des Kuppelstückes nach Fig. 6, Fig. 9 einen senkrechten Schnitt durch eine andere Ausführung des Kuppelteiles gemäß Fig. 2, Fig. io eine Seitenansicht einer Platte, teilweise geschnitten.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Platten i, 2, 3, 4, 5 oder noch mehr Platten miteinander so gelenkig zu verbinden, daß die Schmalseiten und die Breitseiten, wie bei 6, 7 und 8 gezeigt, immer völlig bündig aufeinanderliegen, gleichgültig, welche Winkelstellung vorliegt. Ferner soll die gelenkige Verbindung das völlige Zusammenklappen zweier Platten, wie hier bei den Platten q und 5 gezeigt, ermöglichen.
  • Zu diesem Zweck sind die Platten i bis 5. immer an zwei Stellen 9, io gelenkig verbunden. Für jede Verbindung ist ein Zwischenstück erforderlich" dessen Hälften je in eine Schmalseite jeder Platte eingesetzt sind.
  • Eine Hälfte ii des Zwischenstückes ist aus. Fg. 2 ersichtlich. Sie hat einen quadratischen Grundriß (vgl. auch Fig. 5) und ist kastenartig ausgebadet, nm den eigentlichen Kuppelteil 12 aufzunehmen; der durch seitliche Schienen 13 im Zwischenstück schiebbar gelagert ist. Vorn am Kuppelteil 12 greift (vgl. Fig. 3) eine Feder 14 an, die über eine im Zwischenstück 11 gelagerte Rolle 15 nach unten abgelenkt und hier an einem Arm 16 einer Hülse 17 befestigt ist, die auf einer Achse 18 senkrecht schiebbar aufgesetzt ist. Die Achse ist in der Platte i9 mittels eines Kugellagers 2o drehbar gelagert und sitzt oben an der Zwischenstückhälfte ii bzw. besteht mit diesem aus einem Stück. Die Zwischenstückhälfte ii ist also damit in der Aussparung 21 der Platte i9 drehbar gelagert. Um die Drehung zu ermöglichen, ist die hintere Wand 22 (vgl. auch Fig. 6) bogenförmig ausgeführt.
  • Die Zwischenstückhälfte ii hat nach oben hin einen hohlen Zylinder 23 mit zwei Schlitzen 24, die zur Einführung der anderen Hälfte, und zwar des Kuppelstückes 25 mit seinen Haken 26 (vgl. Fig. 8) dienen. Dieses Kuppelstück 25 befindet sich ebenfalls schiebbar in der anderen Hälfte 27 des Zwischenstückes, die genau wie die Zwischenstückhälfte ii in der Schmal-Seite der anschließenden Platte untergebracht ist. Den Schlitzen 24 entsprechen in der Zwischenstückhälfte ii zwei Längsnuten 28, die, wie Fig. 7 zeigt, in der Mitte des Kuppelteiles 12 tief nach unten gehen, um die Haken 26 im gekuppelten Zustand aufzunehmen. An der Vorderkante 29 der Nuten 28 können (vgl. Fig. 2) kleine Rollen vorgesehen werden, um das Einlaufen der Haken 26 zu erleichtern, die zunächst in die Schlitze 24 eingeschoben werden und dann durch gegenseitiges Schiehen der. Platten in -senkrechter Richtung nach unten in die Vertiefung der Nuten 28 einrasten.
  • Die Feder 14 dient dazu, den Kuppelteil 12 in die Zwischenstückhälfte ii hineinzuziehen, d. h., die Feder 14 wirkt im Sinne des Auseinanderziehens von Kuppelteil 12 und Kuppelstück 25, und sie hält im gekuppelten Zustand die verbundenen Platten bündig zusammen. Im ausgekuppelten Zustand ist . der Kuppelteil 12 in der Zwischenstückhälfte ii in der in Fig. 3 gezeigten Stellung verriegelt, und die Wirkung der Feder- 14 wird erst freigegeben, wenn der Kuppelvorgang vor sich geht. Zu diesem Zweck befinden sich an dem mittleren Steg 3o des Kuppelteiles 12 zwei federnde Sperrhebel 31, die unten seitliche Nasen 32. haben. Diese Nasen 32 greifen durch Öffnungen des: Kuppelteiles 12 hindurch und fassen in Löcher der Zwischenstückhälfte ii, so daß zwischen Kuppelteil i2 und Zwischenstückhälfte ii eine Verriegelung entsteht. Wie Fig. 7 erkennen läßt, liegen die Sperrhebel etwas schräg in den Nuten 28, die auch auf der gegenüberliegenden Seite eine schräge Wand haben, so daß eine konische Form entsteht. Werden die Haken 16 von oben in die Nuten 28 eingeführt, so werden die beiden Sperrhebel 31 nach dem Steg 30 zu abgelenkt, die Nasen 32 rasten aus, und die Wirkung der Feder 14 wird freigegeben.
  • Die Zwischenstückhälfte 27 an der anderen Platte (vgl. Fig.8) entspricht in der äußeren Form der Zwischenstückhälfte im Auch hier ist eine Feder 33 wie die Feder 14 vorgesehen, die das Kuppelstück 25 durch ihre Spannung in das Zwischenstück 27 hineinziehen will. Im ungekuppelten Zustand wird auch hier das Kuppelstück 25 in der vordersten Stellung, die in Fig.8 gezeigt ist, gesperrt. Dies geschieht durch federnde Sperrhebel 34, die an den Haken 26 angebracht sind (vgl. auch Fig. 6). Beim Einführen der Haken 26 in die Nuten 28 legen sich die vorderen Enden der Sperrhebel gegen die Haken 26. Dadurch kommt im hinteren Teil der Sperrhebel 34 eine Nase 35 zum Ausrasten, die im ungekuppelten Zustand in einer entsprechenden Aussparung des Zwischenstücks 27 liegt.
  • Im gekuppelten Zustand der Zwischenstückhälften 11, 27 mit ihrem Kuppelteil 12 bzw. Kuppelstück 25 kann eine Verriegelung dieser Teile vorgenommen werden. Diese Verriegelung wird nachstehend nur für die Zwischenstückhälfte ii mit Kuppelteil 12 beschrieben. Sie ist für die Zwischenstückhälfte 27 mit dem Kuppelstück 25 in gleicher Weise anwendbar.
  • Zur Festlegung des Kuppelteiles 12 (vgl. Fig. 3) dient eine Druckplatte 36, die durch eine Stange 37 mit einem Druckstück 38 verbunden ist, das durch Leisten 39 geführt ist (Fig. 4) und zur Festlegung der Zwischenstückhälfte ii dient. Die Stange läuft in einer auf einer Seite einseitig geschlitzten Hülse 40, die in der Platte ig befestigt ist. Das Druckstück 38 steht unter Wirkung einer Feder 41, die das Druckstück 38 mit der Druckplatte immer nach unten drückt. Seitlich am Druckstück 38 ist eine Zugstange 42 angeschlossen, die innerhalb einer weiteren Aussparung 43 der Platte ig bis zur Unterkante verläuft, wie aus Fig. io ersichtlich ist. Am Ende ist eine beliebige Einstellvorrichtung für die Zugstange 42 vorgesehen, beispielsweise in Form eines Exzenterhebels od. dgl.
  • Da sich die Zwischenstückhälfte ii mit dem Zylinder 23 drehen kann, während die Druckplatte 36, das Druckstück 38 und. die Hülse 4o nicht drehbar sind, kann am Durchtritt der Hülse 4o durch den Deckel des Zylinders 23 ein Kugellager 44 vorgesehen sein. Die in Eingriff kommenden Flächen von Kuppelteil i2 und Druckplatte 36 sowie von Zylinder 23 und Druckstück 38 sind gezahnt.
  • Die Einstellung der Federspannung der Federn 14 und 33 erfolgt dadurch, daß an der Hülse 17 über ein Kugellager 45 mittels eines Arms 46 ein Gleitstück 47 angreift, das auf der Stange 42 schiebbar geführt ist und durch einen Zugdraht 48 betätigt werden kann. Dieser Zugdraht wird beispielsweise durch eine Stellschraube an der Unterkante der Platte ig beeinflußt. Wird keine Einstellung der Federspannung gewünscht, so kann, wie Fig. g zeigt, unmittelbar in der Zwischenstückhälfte ix eine Feder 49 untergebracht sein. Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Zusammenfügen zweier Platten, die je mit den Zwischenstückhälften ii bzw. 27 versehen sind, werden die Zwischenstückhälften zunächst in eine solche Lage gedreht, daß Kuppelteil x2 und Kuppelstück 25 an den Schmalseiten liegen. Sodann wird die Platte mit den Kuppelstücken 25 gegen. die andere Platte mit den Kuppelteilen 12 angeschoben und etwas angehoben, so daß die Haken in die Schlitze 24 hineingelangen. Durch Herunterlassen der Platte kommen die Haken in der beschriebenen Weise in die Nuten 28, wodurch der Kuppelvorgang bewirkt ist. Beim Kuppeln wird durch das Ausrasten der Sperrhebel 31, 34 die Wirkung der Federn 14, 33 freigegeben. Die beiden Platten sitzen jetzt fest aneinander, und Kuppelteil 12 und Kuppelstück 25 werden durch die Federn 14, 33 gehalten, die bestrebt sind, die beiden auseinanderzuziehen. Trotzdem die Platten dadurch fest aneinandersitzen und wie bei den Platten 2, 3 in Fig. i gezeigt, bündig aufeinanderliegen,kann in diesem gekuppelten Zustand ein Schwenken der Platten vorgenommen werden. Beim Schwenken müssen die Platten über die Kanten gedreht werden. Dies ist bei der beschriebenen Verbindung möglich, weil dabei die Federn 14, 33 nachgeben, d. h. Kuppelteile 12 und Kuppelstücke 25 treten dabei etwas aus ihren Zwischenstücken 11, 27 heraus. Die Platten 2, 3 nach Fig. i können also in die go° Winkellage gebracht werden, wie dies bei den Platten 1, 2 bzw. 3, 4 dargestellt ist. Ferner kann eine weitere Schwenkung vorgenommen werden, wobei die Platten aufeinandergeklappt werden, wie durch die Platten 4, 5 in Fig. i gezeigt. Es ist auch möglich, die Lage der Platten bei einer bestimmten Einstellung zu verändern. Wenn nämlich bei den Platten i, 2 die Platte 2 mit ihrer Schmalseite zur Breitseite der Platte i bündig liegt, kann hier gewechselt werden, so daß die Schmalseite der Platte i auf der Breitseite der Platte 2 liegt.
  • Die Verbindung nach der Erfindung gestattet mithin bei einer beliebigen Anzahl miteinander verbundener Platten, diese in alle Einstellungen zu bringen, ohne daß ein Lösen der Verbindung erforderlich ist.
  • Ist die gewünschte Einstellung hergestellt, so werden durch die Zugstange 42 die Druckplatten 36 und die Druckstücke 38 jeder Platte auf die Kuppelteile 12 bzw. Küppelstücke 25, und die Zwischenstückhälften 11, 27 heruntergedrückt (vgl. Fig. io), wo die Platte drei Zwischenstücke hat. Diese werden damit festgelegt bzw. verriegelt. Es ist dann kein Schwenken der Platten mehr möglich, und die bewegliche Verbindung ist zu einer starren Verbindung geworden.
  • Wird die Verbindung der Platten gelöst, um beispielsweise eine andere Zusammenstellung vorzunehmen, so ist der Vorgang umgekehrt wie beschrieben, d. h. die Platte mit den Kuppelstücken 25 wird angehoben, und die Haken werden dadurch ausgerastet und abgezogen. Bei diesem Entkuppeln rasten die Sperrhebel 31, 34 wieder ein und legen die Federn 14, 33 fest.
  • Bei Nichtgebrauch können die Kuppelstücke 25 in die Zwischenstücke 27 eingezogen werden, indem man mit zwei Fingern einer Hand die Sperrhebel 34 an den Haken 26 zusammendrückt. Das Zwischenstück 27 kann dann in eine solche Lage gedreht werden, daß die Haken 26 verdeckt und geschützt in der Platte ig liegen.
  • Statt einer vollen Drehung um 36o° genügt es evtl. auch; eine Drehung von nur 18o° vorzusehen, wobei allerdings die Platten dann nicht zusammengeklappt werden können. In diesem Fall braucht nur eine Platte ein drehbares Zwischenstück zu haben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. zum Aufbau von Wänden, insbesondere Zwischenwänden bei der Aufteilung von Räumen für Ausstellungszwecke, Bühnenbilder usw., wobei die um bis zu 36o° gegeneinander drehbaren Platten, Rahmen od. dgl. an den Schmalseiten mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstücke miteinander verbundenen Achsen versehen sind, ' dadurch gekennzeichnet, daB die Zwischenstücke aus zwei kuppel-, baren Hälften (1i, 27), z. B. aus einem ösenartigen Kuppelteil (i2) und einem hakenartigen Kuppelstück (25), bestehen und daß Kuppelteil (i2) und/oder Kuppelstück (25) aus den Hälften des Zwisclenstückes bzw. aus den eben ausgeführten, scharfkantig aneinanderstoßenden Schmal- und Breitseiten'der Platten (i, 2, 3, 4, 5) ausziehbar sind, wodurch die Platten um ihre scharfen Kanten schwenkbar und mit ihren Schmal- und Breitseiten aneinanderlegbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstückhälften (ii, 27) im Grundriß quadratisch ausgeführt sind und ihre Seitenlänge der Dicke der Platten (i, 2, 3, 4, 5) entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.B Kuppelteil 12 und Kuppelstüek 25 im gekuppelten Zuständ durch gespannte Federn (i4, 33) gehalten sind, die auf Auseinanderziehen der beiden wirken.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Wirkung der Federn (i4, 33) beim Einkuppeln von Kuppel-. teil (z2) und Kuppelstück (25) durch federnde Sperrhebel (3r, 34) freigegeben wird.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB Kuppelteil (i2) und Kuppelstück (25) im gekuppelten Zustand verriegelbar sind, beispielsweise durch eine an sich bekannte Druckplatte (36) mit Verzahnung.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstückhälften (1i, 27) im gekuppelten Zustand verriegelbar sind, beispielsweise durch ein an sich bekanntes Druckstück (38) mit Verzahnung.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet; daß die Federn (i4, 33) von Kuppelteil (i2) und Kuppelstück (25) in jeder Zwischenstückhälfte (1i,- 27) über eine Rolle (i5) um etwa go° abgelenkt und durch eine Zugstange (48) oddgl. in ihrer Spannung einstellbar sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 628 478; 812 o47; USA.-Patentschriften Nr. 2 494 682,- 2 558 228.
DE1952P0007911 1952-07-01 1952-07-01 Einrichtung zum gelenkigen Verbinden von Platten, Rahmen od. dgl. mit zwei zueinander parallelen und durch Zwischenstuecke miteinander verbundenen Achsen Expired DE945309C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE628478C (de) * 1934-11-21 1936-04-06 Adolf Steib Feststell- und Sicherungsvorrichtung fuer in Scharnieren bewegliche Gegenstaende
US2494682A (en) * 1945-09-28 1950-01-17 American Bantam Car Company Door hinge
US2558228A (en) * 1947-06-25 1951-06-26 Allen F Young Hinge
DE812047C (de) * 1949-04-23 1951-08-27 Eduard Gruber Angel oder Scharnier fuer Tueren, fuer Fenster- und Schlaglaedenfluegel

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