DE94307C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE94307C DE94307C DENDAT94307D DE94307DA DE94307C DE 94307 C DE94307 C DE 94307C DE NDAT94307 D DENDAT94307 D DE NDAT94307D DE 94307D A DE94307D A DE 94307DA DE 94307 C DE94307 C DE 94307C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arm
- magnet
- running
- circuit
- paper
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 7
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000002955 isolation Methods 0.000 description 1
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/38—Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
- H04L25/40—Transmitting circuits; Receiving circuits
- H04L25/49—Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
- H04L25/4902—Pulse width modulation; Pulse position modulation
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Typendrucktelegraph, der sowohl als Geber
wie auch als Empfänger dient, und bei dem zwei mittelst des Gebers bewirkte Stromstöfse
dazu dienen, sowohl beim Geber wie beim Empfänger einen Buchstaben zu drucken.
Jeder Apparat ist wie eine Schreibmaschine mit einer Anzahl von Tasten versehen, mit
denen federnde Stifte verbunden sind,-' die in einem Kreisbogen angeordnet sind. Den
Mittelpunkt dieses Kreises bildet die Achse eines Laufarmes, der mittelst einer einstellbaren
Feder oder eines Gewichtes über die federnden Stifte fortbewegt wird, bis er von
einem Stift festgestellt wird, der durch eine Taste in die Bahn des Laufarmes gehoben
ist. Die Welle, auf welcher der Laufarm angebracht ist, trägt einen Regulator oder ein
loses Gewicht, welches in einer Richtung durch eine mit der Welle verbundene Klinke
angetrieben wird, und dieses Gewicht bestimmt je nach der Kraft der Feder oder des Gewichtes
die Geschwindigkeit des Laufarmes. Die Welle trägt aufserdem eine Reihe kreisförmig
angeordneter federnder Typen, die den Tasten entsprechen, wobei jede Type, wenn sie sich in der Druckstellung befindet, mittelst
eines Kolbens gegen ein auf einem Schlitten angebrachtes Papierband geschlagen wird, an
dem ein Farbband angeordnet ist.
Auf dem Laufarm sind zwei Anschläge angebracht, auf welche der Anker eines Elektromagneten
einwirkt, der im Folgenden mit Laufarmmagnet bezeichnet wird, von denen
der eine so angeordnet ist, dafs er zwischen die oben erwähnten federnden Stifte hineintreten
kann, während der andere von einem auf dem Anker eines Elektromagneten angebrachten
Haken so gehalten wird, dafs der Arm in seiner Nullstellung festgehalten wird. Dieser Magnet, der. im Folgenden mit Auslösungsmagnet
bezeichnet wird, wird durch den ersten elektrischen Stromstofs erregt, der
beim Niederdrücken einer Taste durch das Schliefsen eines Ortsstromes erzeugt wird,
wobei der erwähnte Anker bei seiner Bewegung auch die Leitung eines entfernten, mit
dem Laufarmmagneten verbundenen Empfängers schliefst, worauf der Magnet seinen Anker
anzieht und den Anschlag des Laufarmes zurückzieht, der von dem Haken des Auslösungsmagneten festgehalten wurde. Beide
Laufarme, sowohl des Gebers wie des Empfängers, werden auf diese Weise gleichzeitig ausgelöst
und sind so gebaut und eingestellt, dafs sie sich mit gleicher Geschwindigkeit bewegen.
Der Laufarm des Gebers trifft dann gegen den von der niedergedrückten Taste vorgeschobenen
federnden Stift, wodurch ein anderer Ortsstrom geschlossen wird. Dieser erregt einen Elektromagneten, der im Folgenden als
zweiter Contactmagnet bezeichnet wird, dessen Anker bei seiner Bewegung wiederum die
Leitung schliefst und den oben erwähnten zweiten elektrischen Stromstofs erzeugt. Dieser
Stromstofs erregt wieder den Laufarmmagneten des entfernten Empfängers, dessen Anker den
zweiten Anschlag so beeinflufst, dafs der Laufarm gegen den federnden Stift trifft, der
mit dem durch die Taste des Gebers beeinflufsten übereinstimmt, wodurch ein Ortsstrom
in dem Geber geschlossen wird. Diese Orts-
ströme in beiden Apparaten beeinflussen dann jeder einen Elektromagneten, der im Folgenden
der Druckmagnet genannt wird, durch welchen mittelst des oben erwähnten Kolbens der Druck
der Type bewirkt und der Papierstreifen um eine Buchstabenbreite vorgeschoben wird,
worauf ein anderer Ortsstrom geschlossen wird, in welchen ein anderer Elektromagnet,
der Nullmagnet, eingeschaltet ist, welcher bei seiner Erregung den Laufarm in die Nullstellung
zurückführt.
Zum Fortbewegen des Papiers auf seiner Walze um eine Zeilenbreite dient ein besonderer,
im Folgenden Zeilenmagnet genannter Elektromagnet, der dadurch erregt wird, dafs
man den Laufarm über die Reihe von federnden Stiften hinaus sich fortbewegen läfst, bis
er an einen festen Anschlag stöfst (der mit den federnden Stiften in demselben Stromkreis
liegt) und zwei Contacte veranlafst, die Leitung des erwähnten Magneten zu schliefsen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Typendrucktelegraph in Fig. ι in oberer Ansicht
dargestellt.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch denselben unter Fortlassung einzelner
Theile.
Fig. 3 ist ein wagerechter Querschnitt nach Linie 3-3 von Fig. 2.
Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 4-4 von Fig. 2.
Fig. 5 zeigt in gröfserem Mafsstabe den Laufarm mit den mit ihm verbundenen
Theilen.
Fig. 6 zeigt die Typen und den Laufarm in oberer Ansicht.
Fig. 7 ist eine untere Ansicht des äufseren Endes des Laufarmes.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 von
Fig·.5-
Fig. 9 ist ein Schnitt nach Linie 9-9 von Fig. 5, in Richtung des Pfeiles gesehen.
Fig. 10 bis 12 sind Ansichten des Druckmagneten, des Nullmagneten und des Zeilenmagneten
mit ihren zugehörigen Theilen.
Fig. 13 zeigt in hinterer Ansicht das eine
Ende des Papierschlittens mit seinen Laufschienen.
Fig. 14 ist ein Schnitt nach Linie 14-14 von
Fig. 4.
Fig. 15 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung
zur Bethätigung des Farbbandes.
Fig. 16 ist ein Schnitt nach Linie 16-16
von Fig. 2.
Fig. 17 zeigt schematisch die Feststellvorrichtung für den Anker des Druckmagneten.
Fig. 18 ist ein Schnitt nach der Linie 18-18
von Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 19, 20 und 21 zeigen in Vorderansicht,
Oberansicht und Seitenansicht die Vorschubschraube zur Bethätigung des Papierschlittens.
Fig. 22 zeigt die verschiedenen Stromläufe des Apparates.
Fig. 23 zeigt schematisch die Verbindung zweier Apparate.
Fig. 24 und 25 zeigen in Oberansicht und Schnitt eine Abänderung des Apparates für
das Bedrucken eines Papierstreifens.
Die Tasten α* α α (Fig. 1 und 2) sind an
den Hebeln a1 'befestigt, die bei a2 drehbar
in dem Gehäuse α3 angeordnet sind, dessen
unterer Theil mit einstellbaren Füfsen <z4 versehen
ist.
Die federnden Stifte b* b b sind, wie aus Fig. ι und 3 zu ersehen, in einem Kreis angeordnet
und mit ihren Enden in Platten b1 b2
geführt. Mit den Hebeln a1 sind sie mittelst
der Hebel bs, die auf der Platte b1 drehbar
gelagert sind, und der Glieder £>4 verbunden.
Die Platte b'2 ist mit der Platte b1 durch
Säulen bh (Fig. 2) verbunden.-
Unter den Hebeln a1 ist bei b7 ein federnder
Rahmen be angebracht, der sich mit einer Schiene bs gegen die Unterseite der erwähnten
Hebel legt, sodafs beim Niederdrücken eines der Hebel ατ durch diesen Rahmen ein
federnder Hebel b9 bethätigt wird (Fig. 22), der ein Stromschlufsstück des Stromkreises
einer Ortsbatterie b10 bildet, in welchen Stromkreis
auch der Auslösungsmagnet eingeschaltet ist. Dieses Stromschlufsstück macht bei der
Bethätigung des Hebels Contact mit dem anderen Stromschlufsstück b11. Der Hebel b9
wird durch den Vorsprung bn (Fig. 2) eines
drehbaren Armes b13 bethätigt, welcher mit dem Rahmen b6 durch ein Glied bu verbunden
ist, wobei die Bewegung nur während der Aufwärtsbewegung des Armes b 13 erfolgt
durch Anstofsen an den Vorsprung eines Blockes bK, der an dem Ende des Hebels b9
drehbar gelagert ist und gegen eine Drehung auf dem Hebel bei der Aufwärtsbewegung
durch einen Stift δ16 (Fig. 18) geschützt wird,
sich aber frei drehen kann, wenn er bei der Abwärtsbewegung wieder von dem Vorsprung
b1'2 getroffen wird, ohne den Hebelt9
zu bethätigen.
Die Achse c1 des Laufarmes c (Fig. 5 und 6)
fällt mit der Mitte des Kreisbogens zusammen, auf welchem die Stifte b angeordnet sind, so
dafs sein freies Ende in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles über den oberen Enden
der Stifte schwingen kann. Wenn daher einer der Stifte b durch Niederdrücken einer Taste a
gehoben wird, so trifft der Laufarm gegen denselben und wird in seiner Bewegung aufgehalten.
Die Achse c1 dreht sich auf Körnerspitzen cxx der Platte bl und eines Quersteges
cx, welcher von Säulen d (Fig. 2) getragen
wird. Eine einstellbare Feder c'2 (Fig. 1
und 3) ist an ihrem einen Ende mittelst einer Schnur oder auf sonst geeignete Weise an
einer isolirt auf der Achse cλ sitzenden
Trommel c 3 befestigt, während ihr anderes
Ende an der Schraube c4 eines Schlittens c5 befestigt ist, der auf Führungsschienen c° verschiebbar
ist, welche an einer der beiden Säulen d befestigt sind. An dem Schlitten ist
eine mit Muttergewinde versehene Büchse angebracht, in welche eine Schraube c6 eingreift,
durch deren Drehung der Schlitten vor- oder zurückgeschoben werden kann, um dadurch
die Spannung der Feder c3 und somit den auf den Arm c ausgeübten Zug zu regeln.
Am Ende der Schraube c6 ist ein Zeiger c7
angebracht, der sich über einer Scala c8 bewegt
(Fig. 12) und mittelst eines Handknopfes c9
verstellt werden kann.
Jeder der Stifte b bildet das Schlufsstück eines Ortsstromkreises, welcher die Platte b1,
die Batterie bw (Fig. 22), den zweiten Contactmagneten
und den Druckmagneten einschliefst, wobei der Arm c das andere Schlufsstück
bildet, welcher mit der Batterie durch die Achse c1 und die Leitung cIX verbunden ist.
Der Laufarmmagnet c10 (Fig. 2 und 3) ist mit der Linienbatterie A (Fig. 22) verbunden,
sowie mit einem Contactstück D, welches das eine Endstück bildet, während ein mit der
Leitung B verbundener Umschalter E das andere Endstück bildet. Der federnde Anker c11
des erwähnten Magneten ist bei c12 drehbar in unteren Vorsprüngen des Armes c gelagert,
wobei der Anker die Achse c1 kreisförmig umfafst, sodafs er bei jeder Stellung des
Armes c in Wirkung treten kann. Von den beiden Anschlägen c13 und cu des Laufarmes c
bildet c13 einen bei cls (Fig. 5 und 6) drehbaren
Hebel, sodafs er zwischen die Stifte b hineintreten kann, und ist mittelst einer Stange c17
mit einem sich nach oben erstreckenden Arm c16 des Ankers des Magneten c10 verbunden,
während der Anschlag cu einen Theil
der Stange c17 bildet.
Um Beschädigungen zu vermeiden, wenn der Arm c über die Stifte b fortbewegt wird
und ein von einer Taste gehobener Stift gerade unter den Arm, trifft, wird der Arm bei c18
(Fig. 5) drehbar mit seiner Büchse verbunden und mit einem Vorsprung c19 versehen, der
in normaler Stellung durch eine Feder c20 gegen die Unterseite der Büchse geprefst wird.
Infolge dieser Einrichtung kann der Laufarm nach oben ausweichen, wenn ein Stift von
unten gegen ihn trifft.
An dem federnden Anker c23 des Auslösungsmagneten ist der Haken c22 angebracht
(Fig. i, 2 und 3), der von demselben isolirt ist und dazu dient, den Laufarm c in seiner
Anfangs-' oder Nullstellung zu halten. Dieser Magnet wird beim jedesmaligen Niederdrücken
einer Taste α durch die Berührung der Stromschlufsstücke
b9 bn (Fig. 3) erregt, wodurch
der Arm c von dem Haken c22 freigegeben wird. Dieser Anker bildet eines der Endstücke
der von der Batterie A (Fig. 22) ausgehenden Hauptleitung und kommt, wenn er durch den
Magneten c21 angezogen wird, mit dem anderen
Stromschlufsstück c24 in Berührung und schliefst so den Strom, wobei durch die Leitung B
und die Erdplatte C des Empfängers ein Strom gesendet wird.
Auf der Achse c1 ist das lose Gewicht e
(Fig. 5) angeordnet, welches durch eine mittelst des Armes e2 mit der Achse c1 verbundene
Schaltklinke e1 bethätigt wird, die in eine am
Umfange des Gewichtes angebrachte Verzahnung eingreift. Infolge der losen Anordnung des
Gewichtes kann dasselbe sich weiter drehen, wenn . der Laufarm durch einen der Stifte b
festgestellt wird, sodafs jede Beschädigung der Stifte ausgeschlossen ist. Ebenso kann
der Laufarm c durch den Nullmagneten schnell zurückbewegt werden.
Die Typen / (Fig. 6) sind auf einem Kreisbogen angeordnet und an Federn fl (Fig. 5)
befestigt, die von einem an der Achse c1 befestigten
Sector /2 getragen werden. Jede dieser Typen entspricht einem der federnden
Stifte, mit Ausnahme des ersten Stiftes bx,
welcher keine entsprechende Type besitzt. Wenn daher einer der Stifte b durch Niederdrücken
der entsprechenden Taste gehoben wird, bringt der Laufarm, wenn er gegen
diesen Stift trifft, eine Type, welche der betreffenden Taste entspricht, in die zum Drucken
geeignete Lage. Der erste Stift bx dient dazu, um die Zwischenräume zwischen den Worten
zu' bilden, und ist mit der Taste ä* verbunden.
Der Kolben /3, welcher in einer isolirten Führung /* geführt und von einem auf einer
Welle /6 angebrachten Hebel /5 bewegt wird,
dient dazu, die Type/ gegen das Farbband g zu pressen, welches seinerseits gegen das von
der Papierwalze hx um die Walze h laufende
Papier geschlagen , wird. Federn h° (Fig. 2) dienen dazu, das Papier, gegen die Walze h
zu pressen.
Der Druckmagnet f (Fig. 1, 2, 3 und 10)
liegt in dem Stromkreis der Ortsbatterie b10
(Fig. 22) und sein Anker /8 bewegt die Welle/6 mittelst der Stange/9, Hebel/10,
Welle/11, Hebel/12, Stange/13 und belasteten Hebel /14.
- Das Farbband g läuft um Walzen g1 g2
und zwischen Führungen gix (Fig. 1 und 2)
hindurch und ist mit seinen Enden auf Trommeln g3 aufgewickelt, welche zweckmäfsigerweise
mittelst federnder Schaltklinken g4*, die
von der Welle /6 mittelst der Hebel g·5
(Fig. 15) bethätigt werden, abwechselnd selbstthätig
in Umdrehung versetzt werden. Die
Trommeln rotiren auf Spindeln g° eines
an der Schiene cx angebrachten Rahmens gx.
Infolge dieser abwechselnden Drehung wird das Farbband abwechselnd auf die Trommeln
gewunden.
Um diese Bewegung selbstthätig zu machen, sind von Armen g7 (Fig. 15) getragene
Walzen g β vorgesehen, welche stets senkrecht
geführt werden, weil sie mit den Enden von Hebeln g% verbunden sind, die um die
Wellen g9 drehbar sind und ein Parallelogramm bilden. Eine dieser Walzen legt sich auf das
auf eine der Trommeln aufgewickelte Farbband. In dem Mafse, wie das Band sich auf
der Trommel aufwickelt, wird die Walze gehoben, bis sie eine bestimmte Stellung ,erreicht
hat, worauf sie von dem Band abgehoben wird, während die andere Walze mit dem auf der anderen Trommel aufgewickelten Band
in Berührung gebracht wird. Diese Bewegungen werden durch eine mit einem Zahn gu
(Fig. 16) versehene Feder g10 bewirkt, die
sich auf eine am oberen Ende eines Armes g13 angebrachte Walze g12 legt, welche bei der
Aufwärtsbewegung der Walze g6 durch den
Arm g7 und einen der Hebel g& und Welle g9
unter dem Zahn der Feder g10 hinweggeschoben
wird, wobei sie nach Ueberschreitung der Spitze durch die Feder vollends hinübergeworfen
wird, sodafs die Feder sich nun gegen die andere Seite der Walze legt. Um
die Schaltklinke g* (Fig. 15), welche die Trommel angetrieben hat, auf welche das
Farbband zuletzt aufgewunden wurde, augenblicklich aufser Eingriff zu bringen, wenn die
Walze ge von dem Farbband abgehoben wird, und um gleichzeitig die andere Schaltklinke
mit ihrer Trommel in Eingriff zu bringen, besitzt der Arm gis eine nach unten sich erstreckende
Verlängerung gli, welche in eine Gabel g15 (mit beträchtlichem Abstand der-Zinken
von einander) eingreift, die an einem auf der unteren Welle g 9 lose drehbaren
Arm g16 angebracht ist. Der obere Theil
dieses Armes besitzt einen Zahn g17, ähnlich dem Zahn g11, gegen welchen sich in ähnlicher
Weise eine am Ende einer Feder gls angebrachte
Walze g10 legt. Der Arm gie ist
ebenfalls mit einer Büchse versehen, die Arme g™ trägt, von denen jeder sich gegen
die Oberseite der Klinke gi legt. Aus dieser
Anordnung folgt, dafs, wenn der Arm g13 sofort verschoben wird, wenn die Walze ge
in der beschriebenen Weise von dem Farbband abgehoben wird, er mit einer der Zinken
der Gabel g15 in Berührung kommen und den Arm gla unter die Walze der Feder gls
schieben wird, wobei der Arm gs so bewegt
wird, dafs eine Schaltklinke ausgelöst und die andere mit ihrer entsprechenden Trommel in
Eingriff gebracht wird. Infolge der beschriebenen Anordnung der, Federn g10 und gls,
welche mit den Walzen und Zähnen zusammenarbeiten, werden augenblickliche Bewegungen
erzielt, und die Theile werden nach der Bewegung in ihren entsprechenden Stellungen
erhalten.
Die Walze h (Fig. 2 und 4) und die Papierrolle
hx sind in einem Schlitten h1 gelagert,
dessen Räder /12 auf Schienen h3 ruhen, welche
mit den Säulen d durch Arme fr4 verbunden
sind. Der Schlitten It1 wird in Richtung des Pfeiles / (Fig. 4) durch eine Schraube /z5 bewegt
und in umgekehrter Richtung durch ein Gewicht h% (oder eine Feder), welches durch
ein Rohr h7 geschützt und mit einer Schnur /18 versehen ist, die über ein Rad h%
läuft und an einem Ende des Schlittens befestigt ist. Der Schlitten ist mit der Schraube h5
durch einen Zahn i verbunden, der in das Gewinde der Schraube eingreift, deren Schraubengang,
wie aus Fig. 19 bis 21 zu ersehen, einseitig abgeschrägt ist. WTenn die Schraube
in Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles in Umdrehung versetzt wird, wird der
Schlitten auf den Schienen h3 vorgeschoben. Der Schlitten kann auch von Hand in Richtung
des Pfeiles / vorgeschoben werden, unabhängig von der Schraube /j5, indem der an einem
drehbaren Arm ζ'1 befestigte Zahn i über die Schraubengänge hinweggleitet. Die Drehung
der Schraube ft5 wird durch Zahnräder z'2 z3
bewirkt, von denen das letztere durch eine Schaltklinke ζ'4 bethätigt wird, die an einem
Ende eines Hebels z'5 angebracht ist, der an seinem anderen Ende mittelst einer Stange i1
mit einem ihn bethätigenden Hebel z6 der Welle^/"11 verbunden ist. Eine federnde Sperrklinke
ζ'3* greift in das Zahnrad z'3 ein (Fig. 14).
Die Klinke z4 ist mit einem Ansatz z'4x versehen,
der gerade, bevor der Hebel z5 bei Drehung des Rades z'3 seine Bewegung vollendet,
mit einem einstellbaren Stift z'40 in Berührung kommt, sodafs die Schaltklinke ausgelöst
wird. Diese Anordnung gestattet, dafs das Rad ζ'3 und folglich auch der Schlitten h1 stillstehen,
wenn der Kolben f3 gegen das Farbband geprefst wird, um einen Buchstaben auf
das Papier zu drucken. Um zu verhindern, dafs das Rad ζ'3 noch irgend welche Bewegung
macht, nachdem die Schaltklinke ζ4 ausgelöst ist, ist auf der Stange z'7 ein Anschlag z'7x
angebracht, welcher sich gegen das Ende der Sperrklinke z'3x legt und diese fest im Eingriff
mit dem Zahnrade z3 hält. Durch höheres oder tieferes Einstellen der Schraube z'40 wird
die Schaltklinke ζ'4 bei der Bewegung des Hebels z'5 früher oder später von dem Rade z'3
ausgelöst, sodafs die Drehung der Schraube /ϊ5 und damit der Zwischenraum zwischen den
auf das Papier gedruckten Typen verändert werden kann.
Eine Glocke f8 (Fig. 4) giebt ein Zeichen,
wenn der Schlitten fast das Ende seines Weges erreicht hat, indem der drehbar gelagerte
federnde Hammer i9 der Glocke mit einem Arm i10 versehen ist, welcher angehoben wird
und den Hammer auf die Glocke fallen läfst, wenn ein am Schlitten drehbar angeordneter
Gewichtshebel z'11 unter dem Arm hinweggeglitten
ist. Bei der Rückwärtsbewegung des Schlittens dreht sich der Gewichtshebel auf seinem Zapfen, ohne den Arm z'10 zu bethätigen.
Der Zeilenmagnet j (Fig. 3 und 12) ist mit der Ortsbatterie b10 (Fig. 22) verbunden und
bewirkt die Drehung der Walze h, wenn das Papier für eine neue Zeile vorgeschoben
werden soll. Dies wird mittelst eines Zahnrades j1 (Fig. 12) bewirkt, das auf dem einen
Ende der Walze h angebracht ist und in ein Zahnrad j'2 eingreift, welches durch eine mit
einem Gegengewicht versehene Schaltklinke j3
bethätigt wird. Diese ist an dem Ende eines Hebels i1 angebracht, der durch den federnden
Anker j4 des Magneten j mittelst der Stange ß,
des Armes j6 und der Stange j1 bethätigt
wird. Wenn der Anker _/* von dem Magneten
j angezogen wird, wird der Hebel i1 in schwingende Bewegung versetzt, wobei die
Schaltklinke j3 die Zahnräder j2 und j1 dreht,
sodafs das auf der Walze befindliche Papier um eine Zeilenbreite vorgeschoben wird.
Gleichzeitig wird der Zahn von der Schraube /i5
abgehoben, worauf der Schlitten durch das Gewicht h 6 in seine in Fig. 4 ■ dargestellte
Anfangslage zurückgezogen wird. Die Stangeß, liegt in der Längsrichtung zwischen den
Schienen hs (Fig. 12), sodafs sie stets mit
dem Hebel i1 in Eingriff sein kann, unbeschadet der Bewegung des Schlittens fr1. Um
zu verhindern, dafs der Zahn i mit der Schraube h5 wieder in Eingriff kommt, bevor
, der Schlitten seine Anfangsstellung erreicht hat, ist an einem der Arme j'6 ein Arm js
(Fig. 12) angebracht, der sich, wenn der Anker jl von dem Magneten j angezogen ist,
unter einen Vorsprung j9 eines federnden
Hebels jw legt, der um eine der Schienen h3
drehbar ist. Hierdurch wird der Zahn i mit der Schraube h5 aufser Eingriff gehalten, bis
der in seine Anfangsstellung gelangende Schlitten gegen das obere Ende des Hebels j10 stöfst
und dadurch den Arm j-a auslöst, worauf die
Theile wieder ihre Normalstellung einnehmen. Die Stromschlufsstücke jn (Fig. 3 und 22) der
Leitung des Zeilenmagneten werden durch einen isolirt auf der Achse c1 angebrachten
Arm 7'12 mit einander in Berührung gebracht. Wenn der Arm c über die Stifte bx b fortbewegt
wird, ohne mit ihnen in Berührung zu kommen, wird der Arm j12 mit einem der
Stromschlufsstücke j11 in Berührung gebracht,
wodurch bewirkt wird, dafs die beiden Stromschlufsstücke sich berühren, sodafs die Leitung
geschlossen und der Magnet bethätigt wird, worauf der Arm c in seiner Bewegung durch
Anschlagen an einen Stift j 13 der Platte b2
gehemmt wird. Dieser Stift bildet das Strom- -schlufsstück des Stromkreises des Auslösungsund
des Druckmagneten, in ähnlicher Weise wie jeder der Stifte bx und b.
Der Nullmagnet k (Fig. 3 und 11) ist mit
der Ortsbatterie bw (Fig. 22) verbunden. Der Anker A:1 dieses Magneten ist bei k2 drehbar
und mit einem von ihm isolirten Arm oder Zahnradquadranten k3 versehen, welcher in
ein Zahnrad /c4 der Achse c1 eingreift, sodafs
der Arm c, wenn er durch die Feder c'2 in Bewegung gesetzt ist, durch Anziehen des
Ankers k1 seitens des Magneten k in seine
Anfangsstellung zurückgebracht werden kann. Dieser Magnet wird durch die Thätigkeit des
Druckmagneten f erregt, dessen Anker/8 mit
einem Vorsprung k5 versehen ist, welcher bei
der Bewegung des Ankers mit einer drehbaren Schiene k6 in Berührung kommt. Diese be-,
sitzt einen isolirten Arm k7, welcher das eine Stromschlufsstück der Leitung des Nullmagneten
bildet und bei Berührung mit dem anderen Stromschlufsstück k& den Strom schliefst
und 'den Nullmagneten erregt. Die Schiene ka
ist aufserdem mit einem Arm /c9 versehen,
welcher bei der Bewegung der Schiene ein Stromschlufsstück k10 der Leitung des Druckmagneten
von einem anderen Stromschlufsstück k11 der Leitung entfernt, sodafs der
Stromkreis unterbrochen wird. Um zu verhindern, dafs bei der durch diese Stromunterbrechung
hervorgerufenen Rückwärtsbewegung des Ankers fa die Schiene k6 sich ebenfalls
zurückbewegt und die Stromschlufsstücke k1 und A:8 von einander trennt, ist die Schiene Ae
mit einem anderen Arm k12 versehen, an
welchem ein sich nach oben erstreckender Vorsprung k13 angebracht ist, der sich bei der
Vorwärtsbewegung der Schiene k6 durch den
Anker f8 hinter einen Vorsprung / eines federnden Hebels Z1 legt, der bei Z2 unter
dem Auslösungsmagneten c21 drehbar gelagert
ist.
Damit die Stromschlufsstücke Jc.s und k1
(Fig. 22) nicht von einander getrennt wferden, bis der Laufarm durch den Nullmagneten in
seine Anfangsstellung zurückgebracht ist, ist die Einrichtung getroffen, dafs der Arm, wenn
er diese Stellung erreicht hat, mit dem oberen Ende einer drehbaren Schiene Z3 (Fig. 2, 3
und 17) in Berührung kommt, welche durch den Tisch b2 hindurchtritt, und deren unteres
Ende mit dem abgeschrägten Ende des Hebels Z1 in Berührung steht, so dafs die durch das
Anstofsen des Laufarmes c bewirkte Bewegung der Schiene Z3 den Vorsprung Z von dem
Vorsprung k13 auslöst und die Schiene ka
unter dem Einflufs des Gewichtes ku zurückfallen
und den Strom unterbrechen kann.
Der zweite Contactmagnet m (Fig. i, 2 und 3) liegt in demselben Stromkreise mit dem Druckmagneten.
Der federnde Anker m1 desselben bildet ein Stromschlufsstück einer mit der
Linienbatterie A (Fig. 22) verbundenen Leitung und kommt beim Anziehen durch den Magneten
m mit dem anderen Stromschlufsstück m2
dieser Leitung in Berührung, in welche ein Stromschlufsstück F, der Ausschalter E und der
Leitungsdraht B eingeschlossen ist.
Obgleich nach dem Vorhergehenden der zweite Contactmagnet m zum Bethätigen des
Ankers m1 benutzt werden soll, kann auch in einigen Fällen der Druckmagnet f1 für diesen
Zweck benutzt werden. Diese Anordnung ist jedoch nicht vorzuziehen, weil der Druckmagnet,
welcher mehrere Theile zu bethätigen hat, nicht so schnell arbeitet wie der Magnet m.
Widerstandsspulen n, welche mit den verschiedenen Leitungen verbunden sind, dienen
in bekannter Weise dazu, die Funkenbildung zu verringern. Für denselben Zweck werden
in der Grundplatte eines jeden Apparates Condensatoren angebracht.
Die Wirkungsweise des Apparates ist wie folgt:
Angenommen, zwei Apparate der beschriebenen Art seien an jedem Ende der
Linie B (Fig. 23) angeordnet, und die Theile der Apparate nehmen die in Fig. 1, 2, 3 und 4
dargestellten Stellungen ein. An dem Geber G mufs der Umschalter E so gelegt sein, dafs er
mit dem Stromschlufsstück F in Verbindung steht, während der Umschalter des EmpfängersH
mit dem Stromschlufsstück D verbunden ist. Wenn nun eine der Tasten a des Gebers
niedergedrückt wird, wird durch den Rahmen ba das Stromschlufsstück b9 mit dem Stromschlufsstück
bn in Berührung gebracht, wodurch die Localleitung des Auslösungsmagneten
c21 geschlossen wird. Der Magnet wird infolge dessen erregt, zieht seinen Anker c23
an und löst den Laufarm c von dem Haken c22 aus, sodafs sich der Laufarm unter dem
Einflufs der Feder c2 in Richtung des in Fig. 3 eingezeichneten Pfeiles in Bewegung setzt.
Der Anker c23 kommt gleichzeitig mit dem : Stromschlufsstück c24 in Berührung und sendet
einen Strom zur Linie B, welcher durch den Umschalter E und Stromschlufsstück D des
Empfängers fliefst und den Laufmagneten c10 desselben erregt, wodurch der Anker c11 des
Armes c dieses Apparates angezogen wird und den Anschlag c14 von dem Haken c22 auslöst.
Bei beiden Apparaten setzt sich also der Laufarm gleichzeitig in Bewegung. Der Arm c
des Gebers trifft dann gegen das obere Ende des durch die niedergedrückte Taste gehobenen
federnden Stiftes und bringt vor den Kolben/3
eine Type, welche der niedergedrückten Taste entspricht. Der Strom fliefst hierbei durch
den Stift b, Platte b\ Batterie bw, Stromschlufsstück
k10 und kn, Druckmagnet f1,
zweiten Contactmagneten m, Achse c1 und Arm c
und erregt die erwähnten Magnete /7 und m. Der Anker ml wird infolge dessen angezogen
und kommt mit dem Stromschlufsstück m2 in Berührung, wodurch durch Stromschlufsstück l·
und Umschalter E ein Strom zur Linie B gesendet wird, der durch den Umschalter E und
Stromschlufsstück D in den Empfänger gelangt und den Auslösungsmagneten dieses
Apparates erregt, sodafs dessen Anker c11
angezogen wird. Hierbei wird der Anschlag c13 vorgeschoben, sodafs der Laufarm c in Berührung
mit dem. federnden Stift festgestellt wird, welcher dem in dem Geber gehobenen
Stift entspricht. Durch diese Berührung des Laufarmes c mit dem federnden Stift des
Empfängers wird ein Stromkreis geschlossen, in welchen wie bei dem Geber der Druckmagnet
und der zweite Contactmagnet eingeschlossen sind. Da jedoch der Umschalter C
mit dem Stromschlufsstück D in Berührung steht, so ist der zweite Contactmagnet nicht
in der Linienleitung. Die Druckmagnete beider Apparate werden daher erregt und ziehen
ihren Anker fs an, wodurch der Schlitten h1
mittelst der Schrauben h5 auf seinen. SchienenTz3
vorwärts geschoben wird, die Kolben/"3 die zu
druckende Type gegen das Papier pressen und die Schaltklinken gi das Farbband g weiter
bewegen. Die erwähnten Anker bethätigen bei ihrer Bewegung auch die Schienen /ce, sodafs
die Stromschlufsstücke k1 und ks mit einander
in Berührung gebracht werden und die ' Berührung zwischen den Stromschlufsstücken k10
und k11 aufgehoben wird. Die Berührung
zwischen den Stromschlufsstücken k1 und A:8
wird dadurch erhalten, dafs sich der Ansatz / der Schiene I1 hinter den Vorsprung A:13 legt.
Hierdurch wird der Stromkreis der NuIlmagnete k geschlossen, welche ihre Anker k1
anziehen und die Laufarme c in ihre Anfangsoder Nullstellung zurückbringen, in der sie
von den Haken c22 wieder festgestellt werden. Gleichzeitig treffen sie gegen die Schienen /3
und bringen die Ansätze Z aufser Eingriff mit den Vorsprüngen k13, sodafs die Schienen ke
zurückfallen können und die Stromschlufsstücke k1 und ks aufser Berührung mit einander,
die Stromschlufsstücke k10 und A:11 dagegen
in Berührung mit einander bringen. Bei der Bethätigung der Tasten werden daher
auf beiden Apparaten die gleichen Typen auf. das Papier gedruckt.
Wenn eine Taste niedergedrückt und wieder losgelassen wird, bevor der Laufarm c den der
betreffenden Taste entsprechenden federnden
Stift erreicht hat, wird der Arm über alle federnden Stifte fortbewegt und kommt mit
dem Stift j13 in Berührung. Hierdurch werden
wieder die Druckmagnete und die zweiten Contactmagnete erregt, sodafs ein Strom in
die Linie gesendet und der Laufarm des Empfängers ausgelöst wird. Bei beiden Apparaten
kommen dann die Arme j12 mit einem der Stromschlufsstücke j11 in Berührung und
schieben dasselbe gegen das andere Stromschlufsstück j11, sodafs der Stromkreis der
Zeilenmagnete geschlossen wird. Diese ziehen ihre Anker an und bringen den Zahn i aufser
Eingriff mit den Schraubenspindeln h5, sodafs
die Schlitten h1 in ihre Anfangsstellung zurückgebracht werden, während gleichzeitig
die Walzen h um eine Zeilenbreite vorwärts ' gedreht werden.
Aus dieser Anordnung geht hervor, dafs die Depesche auf beiden Apparaten gedruckt
wird und dafs der Empfänger beim Empfangen einer Depesche keiner Bedienung bedarf.
Anstatt des auf einem Schlitten angebrachten Papierblattes kann man sich in manchen Fällen
auch eines Papierstreifens bedienen. Eine derartige Einrichtung ist in Fig. 24 und 25
dargestellt. Der Papierstreifen 0 ist auf einer Rolle ρ angebracht, deren Achse q in Körnern r
gelagert ist, die an Armen s von Säulen d angebracht sind. Die Achse q wird durch
ein auf ihr befestigtes Zahnrad is in Umdrehung versetzt, welches in ähnlicher Weise
bethätigt wird, wie dies mit Bezug auf den Schlitten bei der vorigen Einrichtung beschrieben
worden ist. Die Abmessungen der Verbindungen sind etwas geändert, um beim jedesmaligen Niederdrücken einer Taste ax
oder α den nöthigen Vorschub des Papierstreifens zu erzielen. Eine Rolle t dient dazu,
den Papierstreifen auf die Walze o1 zu führen.
Die Rolle t ist in Armen u gelagert, die mit den Armen ί verbunden sind. Bei dieser
Anordnung kann der Zeilenmagnet natürlich in Fortfall kommen.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Typendrucktelegraph mit einander gleichem Geber und Empfänger, gekennzeichnet durch einen mit dem die kreisförmig angeordneten Typen tragenden Sector direct verbundenen, durch ein Gewicht oder eine Feder beeinfiufsten Laufarm (c), der beim Niederdrücken einer Taste des Gebers sowohl bei diesem als auch beim Empfänger aus seiner Normalstellung ausgelöst und über eine Anzahl von kreisförmig angeordneten, mit den Tasten verbundenen Stiften (b) fortbewegt wird, bis durch Anstofsen des Laufarmes des Gebers an den durch Niederdrücken der Taste gehobenen Stift ein Stromkreis geschlossen wird, der bei dem Empfänger einen Elektromagneten erregt, welcher einen verschiebbaren Anschlag des Laufarmes zwischen die Stifte (b) schiebt, sodafs der Laufarm und der Typensector des Empfängers in derselben Stellung festgestellt ist wie derjenige des Gebers und bei beiden Laufarmen die gleiche Type gegen das Papier geschlagen werden kann, worauf Laufarm und Typensector bei beiden Apparaten in ihre Anfangsstellung zurückschwingen.
- 2. Bei dem zu 1. gekennzeichneten Typendrucktelegraph die Verbindung des Laufarmes (c). mit einem auf der Achse desselben angebrachten losen Gewicht (e, Fig. 5), welches mittelst einer Schaltvorrichtung (el e3, Fig. g) nach einer Richtung angetrieben wird, sodafs es sich nur nach einer Richtung mit dem Laufarm (c) zusammen bewegt.
- 3. Bei dem zu 1. gekennzeichneten Typendrucktelegraph ein Elektromagnet (Druckmagnet f1), welcher erregt wird, wenn der Laufarm (c) in seiner Stellung festgestellt wird, und einen Kolben (f3) vorschiebt, welcher die zu druckende Type (f) anschlägt und eine Schraubenspindel (7i5, Fig. 4.) dreht, sodafs mittelst eines in dieselbe eingreifenden beweglichen Zahnes (i) ein die Papierwalze tragender Schlitten (W) vor der Type entlang geschoben wird, während gleichzeitig eine Schiene (k6) so' bewegt wird, dafs ein anderer Stromkreis geschlossen und ein (Null-) Elektromagnet (Ic) erregt wird, welcher den Laufarm (c) in seine Anfangs- oder Nullstellung zurückbringt , wobei die Schiene durch eine Sperrvorrichtung (k18) festgehalten wird, sodafs der Stromkreis so lange geschlossen bleibt, bis der Laufarm (c). seine Anfangsstellung erreicht hat und gegen einen Arm (Is) trifft, welcher die Sperrvorrichtung auslöst und den Stromkreis unterbricht.
- 4. Bei dem zu 1. bis 3. gekennzeichneten Typendrucktelegraph die Verbindung der den Papierschlitten (W) bewegenden Schraubenspindel (h5) mit Zahnrädern (i2 i3) einer Schaltklinke (i^) und einer in eines der Räder eingreifenden Sperrklinke (i3y) einer Stellschraube (ii0), einem die Klinke tragenden Hebel (i~°) und einer den Hebel bethätigenden, mit dem Anker des Druckmagneten (p) verbundenen Stange (i 7J, auf der ein Anschlag (ilx) angebracht ist.
- 5. Bei dem zu 1. bis 4. gekennzeichneten Typendrucktelegraph eine von dem Druckmagneten (P) bewegte Schiene (ka), welche den Stromkreis des Nullmagneten (Ic) schliefst, worauf nach Bewegung derSchiene durch einen mit derselben verbundenen Arm (k9) der Stromkreis des Druckmagneten unterbrochen wird.
Bei dem zu i. bis 5. gekennzeichneten Typendrucktelegraph ein Elektromagnet (Zeilenmagnet j), durch welchen die das zu bedruckende Papier tragende Walze (K) gedreht wird, wobei gleichzeitig der in die Antriebs-Schraubenspindel (h^) des Schlittens (h1) eingreifende Zahn (i) ausgelöst und so der Schlitten unter dem Einflufs eines Gewichtes (h6) oder einer Feder in seine Anfangsstellung zurückgeschoben wird, wobei der erwähnte Magnet durch einen Stromkreis erregt wird, wenn der Laufarm am Ende seines Weges angekommen ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110514T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94307C true DE94307C (de) |
Family
ID=34832248
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94307D Active DE94307C (de) | |||
| DENDAT110514D Active DE110514C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110514D Active DE110514C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE110514C (de) |
-
0
- DE DENDAT94307D patent/DE94307C/de active Active
- DE DENDAT110514D patent/DE110514C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE110514C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE974176C (de) | Einrichtung an tastenbetaetigten elektrischen Schreibmaschinen | |
| DE94307C (de) | ||
| DE698621C (de) | Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Addier- und Druckwerk | |
| DE927636C (de) | Streifenabtastvorrichtung fuer Telegraphensender | |
| DE739283C (de) | Maschine zum Eintragen von Buchungen in Kontokarten | |
| DE669234C (de) | Telegraphenanlage | |
| DE264371C (de) | ||
| DE397539C (de) | Telegraphischer Sender fuer Typendrucktelegraphie | |
| DE34466C (de) | Drucktelegraph | |
| DE611541C (de) | Vorrichtung zum Auswaehlen von abzudruckenden Druckplatten mittels einer Vorlagekarte bei Adressendruckmaschinen | |
| DE77782C (de) | Elektrische Typenschreibmaschine mit Einrichtung zum Fernschreiben | |
| DE66313C (de) | Empfänger für elektrische Rufzeichen mit gleichzeitiger Aufzeichnung der Gebernummer und der Ankunftszeit des Rufes | |
| DE539106C (de) | Typendrucktelegraph fuer Blattdruck mit einem Papierwagen, der von einem Motor ueber eine Reibungskupplung gesteuert wird | |
| DE1085544B (de) | Rotationsvervielfaeltiger zum ganzseitigen Abdruck einer Druckform oder zum Abdruck ausgewaehlter Zeilen der Druckform | |
| DE68117C (de) | Typendrucktelegraph | |
| DE14631C (de) | Neuerungen am Typendruck-Telegraphenapparat | |
| DE636339C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen, sichtbaren Aufzeichnen von gewaehlten Rufnummern an Fernsprechstellen | |
| DE20826C (de) | Neuerungen an Drucktelegraphen | |
| DE79945C (de) | ||
| DE75464C (de) | Drucktelegraph mit durch Stromstöfse wechselnder Richtung bewegten Typenrädern | |
| DE75802C (de) | Druck- und Papierschubeinrichtung für elektrische Typendrucker | |
| DE94994C (de) | ||
| DE59183C (de) | Typendrucktelegraph | |
| DE85087C (de) | ||
| AT128588B (de) | Telegraphen-Empfänger. |