DE942376C - Schaerfmaschine - Google Patents

Schaerfmaschine

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DE942376C
DE942376C DEU2298A DEU0002298A DE942376C DE 942376 C DE942376 C DE 942376C DE U2298 A DEU2298 A DE U2298A DE U0002298 A DEU0002298 A DE U0002298A DE 942376 C DE942376 C DE 942376C
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DE
Germany
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workpiece
edge
machine according
knife
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Expired
Application number
DEU2298A
Other languages
English (en)
Inventor
Milton Hermann Roske
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Priority to DEU2298A priority Critical patent/DE942376C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE942376C publication Critical patent/DE942376C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/32Working on edges or margins
    • A43D8/34Working on edges or margins by skiving
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D8/00Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
    • A43D8/46Splitting
    • A43D8/48Splitting combined with skiving

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Schärfmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Schärfmaschine, in welcher insbesondere der Randteil eines dünnen Werkstückes wie eines Schuhschaftes abgeschrägt wird, so daB der geschärfte Randteil dann zum Bilden einer gut abgefertigten Kante umgelegt werden kann.
  • Bekanntlich werden für Qualitätsschuhe oft die sichtbaren Schuhschaftrandteile so durch Umlegen der Randteile abgefertigt, daß nur die Narbenseite des Leders sichtbar ist. Die Ausbildung einer Verdickung an der Werkstückkante wird durch Abschärfen derselben zu einer dünnen Ablaßkante vor dem Umlegen verhindert, so daB der umgelegte Werkstückrandteil dann nicht dicker als der übrige Teil des Werkstückes ist. Man war bisher der Ansicht, der geschärfte Werkstückrandteil müsse breit genug sein, um die ungeschärfte Fleischseite des Werkstückes zu überlappen, wozu er also die Werkstückdicke in Breite übertreffen mußte. . Da aber hierbei zum Umlegen des Werkstückrandteiles ein beträchtlicher Breitenteil nötig ist, führt dies zu einer ziemlichen Materialverschwendung. Ferner wurde bisher der Randteil des Schärfwerkzeuges sehr flach abgeschrägt. Die Werkstückkante ist aber dann so schlaff, daß sie während des Umbugvorganges beim Werkstückvorschub keine sichere Richtlinie bildet und der Umbugrandteil leicht unregelmäßig verläuft. Der Umriß des Werkstückes weicht infolgedessen dann von der erwünschten Form ab. Es ist zwar bekanntgewesen, am Werkstückrand eine schmale Kante vorzusehen. Die für diesen Zweck zur Anwendung kommende Maschine ist mit einer Vorschubrolle versehen, die eine genutete Rippe aufweist, so daß diese Nut eine geneigte Stützfläche für das Werkstück besitzt, welche mit einer konischen Vorschubrolle zusammenarbeitet. Die derart ausgebildete schmale Kante des Werkstückes ist jedoch derart stumpf und kurz, daß ein Umbiegen nicht möglich ist.
  • Die Erfindung sucht nun eine Schärfmaschine vorzusehen, die eine schmale, in Breite ungefähr der Werkstückdicke eritsprecheride Ablaßkante erzeugt. Diese Ablaßkante stellt einen Randteil der Narbenseite des Schaftes dar, wobei dieser Rand die ungeschärfte Fleischseite des Schaftes nicht überlappt. Die@nunmehr 'für das Umlegen erlaubte Randteilbreite ist somit so gering, daß eine erhebliche Ersparnis an Material erfolgt. Ferner soll neben der schmalen Ablaßkante eine steile Schulter gebildet werden, die das Führen des Werkstückes beim Umlegen seines Randheiles erleichtert, so daß der Umbugknick immer parallel zur Werkstückkante verläuft. Gemäß der Erfindung hat die Maschäne eine Vorschubrolle mit :einem schmalen Kranz an einem Ende und einem daran anschließenden kegelstumpfförmigen Mittelteil, der mit sich fortschreitend verminderndem Durchmesser nach dem anderen verjüngten Rollenende hin verläuft, und ferner hat sie einen Drückerfuß mit in Anpassung an den Kranz und den kegelstumpfförmige,n Mittelteil der Rolle ausgebildeten Druckflächen, die das Werkstück an der Kante zwischen diesen Rollenteilen und zu beiden Seiten der Kante gegen die Rolle pressen, um an der .Schärfstelle neben der Werkstückkante einen scharfen Knick in demWerkstück zu bilden. Neben dem Drückerfuß und der Vorschubrolle ist ferner ein Schärfwerkzeug in. der Form eines zylinderförmigen Hohlmessers . von kleinem Durchmesser gelagert. Die Werkstückkante wird von einem Führungsteil in übereinstimmung mit der Außenkante des Rollenkranzes eingestellt.
  • Die beim Schärfvorgang gebildeten Abfallstücke werden erfindungsgemäß von der Messerkante hinweg durch ein Rohr geblasen, das -in dem Hohlmesser gelagert ist. In den Zeichnungen ist -Fig. i eine Vorderansicht der Maschine, Fig.2 eine Vorderansicht der Arbeitsstelle im vergrößerten Maßstabe während des Schärfvorganges, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Teiles des Drückerfußes, der Vorschubrolle und der Führungsrolle im vergrößerten Maßstabe, Fi.g. 4 eine senkrechte Schnittansicht des Messers und seiner Lagerteile und Fig. 5 ein Schaubild eines Teiles der Vorschubrolle im vergrößerten Maßstabe, wobei auch der Verlauf des Schärfschnittes durch eine Werkstückkante dargestellt ist.
  • Die Maschine hat eine drehbare Vorschubrolle io (Fig. i und 2), deren eines Ende aus einer Nabe 12 und deren anderes Ende aus einem schmalen Kranz 14 besteht. Der Mittelteil 16 der Rolle io verläuft von der Nabe schräg auswärts nach dem Kranz. Die Kante-eines Werkstückes W wird in Übereinstimmung mit dem Außenende des Kranzes 14 durch einen Führungsteil i8 eingestellt, mit dem bei 2o ein Drückerfuß 22 verzapft ist. Wie in Fig. 3 dargestellt, preßt der Drückerfuß 22 das Werkstück gegen den Kranz 14 und den abgeschrägten Mittelteil 16 und bildet in der Nähe der Werkstückkante einen Knick in dem Werkstück aus.
  • Unmittelbar hinter dem Drückerfuß 22 liegt die Schneidkante eines zylinderförmigen Hohlmessers 24 von kleinem Durchmesser. Ferner hat die Maschine eine Vorschubscheibe 26, die das Werkstück neben dem Drückerfuß gegen die Nabe 12 der Vorschubrolle drückt und mit der Vorschubrol.le zum Vorsehieben des Werkstückes nach dem Messer hin zusammenwirkt.
  • Beim Schärfvorgang wird der Hauptteil eines schmalen Werkstückrandes von der Fleischseite entfernt, wie in F.ig. 5 dargestellt, so daß eine sehr dünne A#blaßkante 28 verbleibt. Die Breite dieser Ablaßkante entspricht ungefähr der Werkstückdicke oder beträgt auch-gegebenenfalls weniger als die Werkstückdicke. Während des Schärfvorganges ist der Werkstückrandteil aus der Ebene des Werkstückhauptteiles abgebogen. Er richtet sich dann beim Entfernen des Werkstückes aüs der Maschine als .Ablaßkante wieder aus (gestrichelte Linie der Fig. 5) und erstreckt sich über eine steile Schulter 3o an dem Werkstückrandteil hinaus.
  • Das Messer 24 ist in einer Muffe 32 (Fig. 4) eingeschraubt, die zum Betätigen des Messers in einem Gehäuse 38 auf Kugellagern 36 frei drehbär ist. Das Gehäuse 38 ist an dem Maschinengestell befestigt.
  • Die Vorschubrolle io ist auf einer Welle 64 befestigst, die in von einer Konsole 70 (Fis. i) nach unten zeigenden Lagern 66, 68 drehbar ist. Die Konsole 70 trägt alle die mit dem Werkstück in Eingriff tretenden Werkzeuge mit der Ausnahme des Messers 24. Um die - Relativlage des Werkstückes zum Messer zu verändern, so daß beispielsweise der Abschrägung der Ablaßkante ein anderer Winkel gegeben wird; kann die Konsole 70 verstellt werden, ohne dabei die Relativlagen der anderen Werkzeuge zueinander zu verändern.
  • Die Vorschubscheibe 26 sitzt an dem Unterende einer Spindel 72, die in Lagern 74 in einem Träger 76 sowohl drehbar als auch axial verschiebbar ist. Der Träger 76 ist axial zur Rolle io in der Konsole 70 verstellbar, um die Vorschubscheibe wunschgemäß zur Nabe 12 der Vorschubrolle einzustellen. Die Vorschübscheibe 26 wird von der Welle 64 über ein Getriebe betätigt, das ein Kegelradpaar 84, eine Welle 86, ein Kegelradpaar 88 und eine Welle 9o enthält. Eine in gleicher Flucht mit der Welle 9o liegende Welle 92 des Getriebes ist mit der Wehego durch eine Reibungskupplung verbunden, die aus einer mit der Welle 92 verbundenen Konushülse 96 und einem mit der Welle 9o verkeilten, treibenden Kupplungsteil 98 besteht. Durch Verstellen eines Kragens i oo auf der Welle 9o kann der Druck einer Feder rot, die zwischen dem Kragen und dem Kupplungsteil 98 gelagert ist und den Kupplungsteil in Treibeingriff mit der Konushülse 96 hält und somit die von der Kupplung übertragene Treibkraft, verändert werden. Ein Ritz.el 104 auf der Welle 92 kämmt mit einem Ritzel io6, dessen Nabe in dem Lager 74 montiert ist. Auf dem Unterende der Ritzelnabe ist ein Kragen zog befestigt. Ein Ende einer die Spindel 72 umgebenden Feder iio ist mit dem Kragen io8 und das andere Federende ist mit einem Kragen i 12 verbunden, der zur Veränderung der Vorspannung der Feder -rio auf der Spindel 72 axial verstellbar ist. Die Feder i io bildet einen nachgiebigenAntriebsteil in dem Getriebe der Vorschubscheibe und gestattet beispielsweise bei einer Verzögerung des Werkstückvorschubes infolge von Änderungen in der Werkstückdicke eine entsprechende Verminderung der Treibgeschwindigkeit der Scheibe. Durch Verstellen des Kragens 112 wird der Druck der Vorschubscheibe 26 und infolgedessen die von der Scheibe zusammen mit der Rolle io ausgeübte Vorschubkraft verändert. Bei einem die gegebene Kraft der Feder 102 übertreffenden Widerstand zur Drehung der Scheibe 26 wird die Kupplung 96, 98 rutschen, so daß ein Verklemmen des Werkstückes zwischen der Rolle io und dem Drückerfuß oder dem Führungsteil i8 vermieden wird.
  • Im folgenden werden Einzelheiten in der Form bzw. Struktur der Vorschubrolle io, des Drückerfußes 22 und des Führungsteiles i8 hervorgehoben, da diese Einzelheiten zur Bildung der schmalen, dünnen Ablaßkante 28 und der danebenliegenden steilen Schulter 3o beitragen.
  • Der Kranz 14 der Vorschubrolle io ist sehr schmal und entspricht in Breite - inAxialrichtung der Rolle gesehen - ungefähr der Dicke des Werkstückes, er ist jedoch nicht breiter als das Werkstück dick ist. Die Ausbildung des Rollenteiles 16 zwischen dem Kranz 14 und der Nabe 12 kann als kegelstumpfförmig bezeichnet werden, wobei der Rollenteil rd viel breiter als der Kranz 14 ist. Wie schon angedeutet, vermindert sich der Durchmesser der Rollenmitte 16 fortschreitend nach der Nabe 12.
  • Um das Werkstück scharf über :die am Übergang des Kranzes 14 in den kegelstumpfförmigen Mittelteil 16 gebildete Kante zu knicken, muß das Werkstück sowohl an der Kante als auch zu beiden Seiten der Kante fest gegen die Vorschubrolle angedrückt werden. Infolgedessen ist die Druck- oder Arbeitsfläche des Drückerfußes 22 in Anpassung an die Form der Vorschubrolle ausgebildet.
  • Wie aus Fig. 5 ersichtlich, verläuft der Messerschnitt, nahe zur '#Verkstiieknarbenfläche, am Knickpunkt der Ablaßkante, durch das Werkstück und läuft an der Werkstückfleischseite an einer Stelle aus, die beträchtlich weiter einwärts von der Werkstückkante liegt als der Knickpunkt der Ablaßkante, so daß, wie dargestellt, der Schnitt einen spitzen Winkel von gegebenenfalls ungefähr 45° bildet. Somit wird vorzugsweise ein Werkstückbreitenteil, der breiter als der Kranz 14 ist, während des Schärfvorganges ausgestreckt gegen den Rollenteil 16 gehalten, und aus diesem Grund sind der Rollenteil 16 sowie der entsprechende Teil des Drückerfußes um ein Vielfaches breiter als der Kranz 14. Da ferner der Drückerfuß und die Rolle einen breiten Teil des Werkstückes neben der Werkstückkante zwischen sich erfassen, können ein scharfer Knick an dem zu schärfenden Teil der Werkstückkante und die steile Schulter 30 gebildet werden.
  • Der Führungsteil i8 ist der Vorschubrolle io so gegenüber gelagert, daß kein Raum, in dem die Werkstückkante verklemmt werden könnte, - zwischen den Teilen verbleibt. An dem Führungsteil i8 ist eine Führungsfläche 146 (Fig. 3) ausgebildet, welche die Werkstückkante in Übereinstimmung mit der Außenkante des Kranzes 14 einstellt. Diese Fläche ragt um einen der Werkstückdicke entsprechenden Betrag.über den Kranz 14 .hinaus und bildet dann einen Bogen 148, der um den Drehbolzen 2o als Mittelpunkt geschlagen ist. Infolgedessen verbleibt kein Raum zwischen dem Führungsteil und dem Drückerfuß, selbst wenn der Drückerfußsich in Anpassung an Änderungen in der Werkstückdicke etwas-bewegt. Das Vorderende des Führungsteiles bildet eine in gleicher Flucht mit dem Kranz 14 liegende Auflagefläche i5o, über welche der Werkstückrandteil der von den Arbeitsflächen des Drückerfußes und der Vorschubrolle gebildeten Druckstelle ..zugeführt wird.
  • Der Drückerfuß 22 wird durch eine Feder 152 (Fig. 2) nachgiebig auf die Rolle 1o zu geschwungen. Die Feder 152 lagert teilweise in einer -Ausnehmung in dem rechten Ende des Führungsteiles i8, wobei das Oberende der Feder an einem Absatz einer Schraube 154 anliegt, die in dem rechten Ende des Drückerfußes 22 eingeschraubt ist und durch eine Sperrmutter 156 in Einstellage gehalten wird. Eine Schraube 158 ist durch ein Loch in .dem Drückerfuß gesteckt und in dem Führungsteil i8 eingeschraubt, wobei die Schraube 158 dde Bewegung des Drückerfußes auf die Vorschubrolle zu begrenzt, wenn sich kein Werkstück in der Maschine befindet. Der Führungsteil und der Drückerfuß können auch quer zur Achse der Vorschubrolle io verstellt werden.
  • Die durch den Schärfvorgang gebildeten Abfallstücke werden durch den Innenteil dies Messers 24 entfernt. In dem Messer 24 ist ein Rohr 174 gelagert. Das Rohr, das von kleinerem Durchmesser als der Innendurchmesser des Messers 24 ist, erstreckt sich durch das Hinterende der Muffe 32 in das Messer hinein und hat etwas innerhalb des Messerendes, d. h. etwas einwärts von der Schneidkante des Messers, eine eng an dem M-esserinnenteil anliegende Ausschweifung 175. Ferner verläuft das Rohrende von der Messerschneidkante (wie in Fig. $ dargestellt) srhräg einwä.rtst und aufwärts, um die Förderung der Abfallstücke durch das Rohr zu erleichtern. Zum Entfernen dieser Abfallstücke von der Scharfstelle hat die Maschine ein Gebläse in der Form einer Düse 176. Die Düse 176 sitzt an einem Deckel 178, der den nicht schön von dem Drückerfu$ und dem Führungsteil verdeckten Teil das! Messerendes vers-clh'ließt und ausgeschwungen werden kann, -um -den. Zugang zu dem Messer 24 zu erleichtern. Er wird entweder. in seiner Schließlage oder seiner ausgeschwungenen Lage festgelegt. Das Rohr 174 sitzt an einem Träger 186, der auf einer Stange 188 befestigt ist. Die Stange 188 ist axial verstellbar, so daß das Ende des Rohres 174 wunschgemäß zur Messerschneidkante eingestellt werden kann. Ein mit dem Träger- 186 verbundener Schlauch i92 (Fig. 4) führt die Abfallstücke, die durch das Rohr 176 geblasen werden, nach einem Behälter.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schärfimasdhine mit einer Vorschubvorrichtung und einem Scharfwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung eine Vorschubrolle (io) mit einem schmalen Kranz (14) an ihrem einen Ende und einem daran anschließenden kegelstumpfförmigen Mittelteil (16) enthält,'.der- mit sich fortschreitend verminderndem Durchmesser nach dem anderen verjüngten Rollenende hin verläuft, und daß ein Druckerfuß (22) mit in Anpassung an den Kranz und den kegelstumpfförmigen Mittelteil der Rolle ausgebildeten Druckflächen das Werkstück an .der Kante zwischen diesen Rollenteilen und zu beiden Seiten der Kante gegen die Rolle (io) prellt,, um an der Scharfstelle neben der Werkstückkante einen scharfen Knick in dem Werkstück zu bilden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dag der Kranz (14) viel schmaler als der kegelstumpfförmige Mittelteil (16) der Vorschubrolle (io) ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharfwerkzeug aus einem zylinderförmigen Hohlmesser (24) von kleinem Durchmesser besteht und die Werkstückkante neben dem Druckerfuß und der Vorschubrolle abschrägt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein , Führungsteil (18) die Werkstückkante in Übereinstimmung mit der Außenkante desRollenkranzes (14) einstellt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschubscheibe (26) mit . dem verjüngten Teil der Rolle (io) zum Vorschieben des Werkstückes zusammenwirkt, wobei das Getriebe der Vorschubscheibe einen nachgiebigen Antriebsteil in der Form einer Feder (iio) enthält.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für die Vorschubscheibe (26) 'eine Reibungskupplung (96, 98) enthält, die bei einem Verklemmen des Werkstückes rutscht.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (174) in dem Hohlmesser (24) geliägert - isst, und daß eine V@T-richtung die beim Scharfvorgang gebildeten Abfallstücke von der Messerkante hinweg und durch das Rohr bläst. -8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrende ausgeschweift ist (175) und -neben der Messerschneidkante eng an dem Innenteil des Messers anliegt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 814 733.
DEU2298A 1953-07-21 1953-07-21 Schaerfmaschine Expired DE942376C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157111B (de) * 1960-05-05 1963-11-07 United Shoe Machinery Corp Vorrichtung zum selbsttaetigen Fuehren und Vorschieben von Werkstuecken aus Flaechenwerkstoff

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR814733A (fr) * 1935-12-10 1937-06-28 United Shoe Machinery Ab Perfectionnement aux machines à parer le cuir ou analogues

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