DE94235C - Vorrichtung zum Einrücjen de für verscheidene Geschwindigkeiten dienenden Riemscheiben für Schraubendrehbänke u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Einrücjen de für verscheidene Geschwindigkeiten dienenden Riemscheiben für Schraubendrehbänke u. dgl.

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Publication number
DE94235C
DE94235C DE189694235D DE94235DA DE94235C DE 94235 C DE94235 C DE 94235C DE 189694235 D DE189694235 D DE 189694235D DE 94235D A DE94235D A DE 94235DA DE 94235 C DE94235 C DE 94235C
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DE
Germany
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pulleys
lathes
screw
einrücjen
rod
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Expired
Application number
DE189694235D
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Inventor
G Kaerger
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
.G. KÄRGER in BERLIN.
für Schraubendrehbänke u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1896 ab.
Beim Herstellen einer Schraube oder dergl. auf der Schraubenbank wird im wesentlichen folgender Vorgang eingehalten:
ι. Drehen mittels des schnellen rechten Drehganges;
2. Ausschalten des Drehganges und Einschalten des langsamen rechten Gewindeschneideganges;
3. Ausschalten desselben und Einschalten des schnellen linken Rückganges behufs Ablaufens des Schneideisens;
4. Ausschalten des Rückganges und Einschalten des schnellen rechten Drehganges behufs Abstechens des fertigen Arbeitsstückes bezw. Beginn der Dreharbeit an dem neuen Arbeitsstück u. s. w. wie früher.
Die verschiedenen Geschwindigkeiten für die Drehspindel C, welche mittels der Stufenscheiben CLa1 angetrieben wird, werden durch drei Paar Fest- und Losscheiben bed erreicht, welche von den Riemscheiben bx C1 (I1 auf einer Vorgelegewelle e angetrieben werden, und zwar dient
b b1 dem schnellen Drehgang,
c C1 dem langsamen Gewindeschneidegang,
ddx dem schnellen Linksgang (Rücklauf).
Zu jedem dieser Scheibenpaare gehört eine Riemengabel f g h, die auf den Stangen ^f1 g1 H1 sitzen und durch Winkelhebel, Zugstangen und Tritte f2 g2 h.2 bethätigt werden.
In dem in Fig. 1 gezeichneten Ruhezustand sind alle Riemen auf den Losscheiben.
Zu Beginn der Dreharbeit tritt der Arbeiter auf den Hebel f2, hierdurch wird die Stange^ nach links verschoben und der Riemen auf die Festscheibe b gebracht. Gleichzeitig fällt die durch die Feder I1 beeinflufste Klinke Jc1 in die Nuth U1 (Fig. 3 und 4) der Stange _/j ein und hält diese in der Endstellung fest, während die Feder T1 gespannt wurde. Ist die Dreharbeit beendet und soll der langsame Gewindeschneidegang eingeleitet werden, so tritt der Arbeiter auf den Hebel g^ und bewegt dadurch die Stange g^. nach rechts. Hierdurch wird zunächst bewirkt, dafs das eine Ende der als Doppelhebel ausgebildeten Klinke U1 auf der ansteigenden Einkerbung Wi1 der Stange gL (Fig. 4) aufwärts gleitet, die Klinke also um ihren Drehzapfen ^1 gedreht und aus der Nuth M1 der Stange Z1 ausgehoben wird. Die Feder T1 zwingt dann die Stange J1, wieder in ihre Anfangsstellung zurückzugehen, d. h. der Riemen wird wieder auf die lose Scheibe b gebracht, der Drehgang somit ausgeschaltet.
Bei der Weiterbewegung von g1 wird die Feder r2 gespannt, Zc1 gleitet wirkungslos auf der Stange, bis diese ihre Endstellung (rechts) erreicht hat und in derselben durch die in die Nuth K2 einfallende Klinke k2 wie früher arretirt wird. Hierbei gelangt der Riemen auf die Festscheibe c.
Ist das Gewinde fertig geschnitten und soll der schnelle Linksgang eingeleitet werden, so tritt der Arbeiter auf den Hebel Ji2 und ver-
schiebt dadurch die Stange Tz1 nach rechts. Hierbei wird wieder zuerst die Klinke k2 durch die ansteigende Einkerbung m.2 ausgehoben, die Feder r2 bringt die Stange g1 in ihre Anfangsstellung, d.h. der Riemen gelangt wieder auf die Losscheibe c. Bei der Weiterbewegung von Zz1 nimmt die Riemengabel h den Riemen auf die Festscheibe d, wo er so lange verbleibt, als der Arbeiter den Hebel Zz2 herabgedrückt hält. Ist das Schneideisen abgelaufen, so wird der Hebel losgelassen, die Stange Zz1 schnellt durch die Feder r8 zurück, der Riemen gelangt auf die Leerscheibe und der linke Rückgang ist wie alle anderen Bewegungen ausgelöst. Soll jetzt Operation 4 eingeleitet werden, so beginnt der ganze beschriebene Vorgang von neuem durch Bethä'tigung des Hebels f2.

Claims (1)

  1. Pa ten t-Anspruch:
    Vorrichtung zum Einrücken der für verschiedene Geschwindigkeiten dienenden Riemscheiben für Schraubendrehbä'nke und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs jede Riemengabelstange /j g1 Zz1 nach vorgenommener Verschiebung mittels der Hebel f2 g2 h2 zuerst durch die Klinken Ar1 Ar2 festgestellt und erst bei Beginn der Verschiebung der nächsten Stange durch diese selbst ausgelöst und durch die Federn r, r2 r3 in die Anfangsstellung gebracht wird. ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189694235D 1896-06-17 1896-06-17 Vorrichtung zum Einrücjen de für verscheidene Geschwindigkeiten dienenden Riemscheiben für Schraubendrehbänke u. dgl. Expired DE94235C (de)

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DE94235T 1896-06-17

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DE189694235D Expired DE94235C (de) 1896-06-17 1896-06-17 Vorrichtung zum Einrücjen de für verscheidene Geschwindigkeiten dienenden Riemscheiben für Schraubendrehbänke u. dgl.

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