DE685141C - Vollselbsttaetige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedenen Breite - Google Patents

Vollselbsttaetige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedenen Breite

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Publication number
DE685141C
DE685141C DEK148728D DEK0148728D DE685141C DE 685141 C DE685141 C DE 685141C DE K148728 D DEK148728 D DE K148728D DE K0148728 D DEK0148728 D DE K0148728D DE 685141 C DE685141 C DE 685141C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
stops
stop
feed
blanks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK148728D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Weyl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIMA KARL KRAUSE
Original Assignee
FRIMA KARL KRAUSE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIMA KARL KRAUSE filed Critical FRIMA KARL KRAUSE
Priority to DEK148728D priority Critical patent/DE685141C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE685141C publication Critical patent/DE685141C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/02Bevelling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D5/00Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D5/20Arrangements for operating and controlling machines or devices for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting with interrelated action between the cutting member and work feed

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

  • Vollselbsttätige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedener Breite Auf Maschinen nach Patent 608 742 werden Papierstapel mit Hilfe von Anschlägen, die längs einer Schaltwalze einzustellen sind, in selbsttätiger Folge in Streifen verschiedener Breite aufgeteilt. Nachteilig ist fürs erste bei dieser Ausführung, daß in den Fällen, wo die Stapel nur zum Teil in verschieden breite Streifen, zum anderen Teil in gleich breite Streifen oder Zuschnitte zu schneiden sind, eine größere Zahl von Anschlägen auf der Walze auf genau gleichen Abstand voneinander eingestellt werden müssen, was schwierig und zeitraubend ist. Wird das Arbeiten mit dieser Walze deshalb bloß durch ein Vorschubgetriebe bekannter Art ergänzt, auf dem nur eine einzige Vorschubgröße eingestellt «erden kann, so bleibt der Wechsel zwischen -verschiedenen Vorschubmaßen immerhin umständlich.
  • Die Erfindung sieht deshalb außer der großen Walze, deren Anschläge sich über den ganzen Vorschubbereich der mit dem Tischsattel bewegten Teile erstrecken, noch eine kürzere Schaltwalze gleicher Art vor, die es ermöglicht, eine größere Zahl von Anschlägen je nach Größe der untereinander jeweilig gleichen Zuschnitte im voraus einzustellen und von Hand wechselweise in die Bewegungsbahn eines vom Vorschubgetriebe betätigten Schaltwerkes einzuschwingen. Um bei dieser Einrichtung das jeweilige Vorschubmaß noch während des Ganges der Maschine von einer Grundstellung aus um ganz geringe Abmaße je nach Papierdehnungen o. dgl. in feinster Weise regeln zu können, kann außer der Schaltwalze mit sämtlichen Anschlägen auch einfach die feste Widerlage des Schaltwerkgestänges, die selbst keinerlei Bewegungen ausführt, verstellt werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung :n einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Schneidemaschine unter Auslassung der für den Erfindungsgegenstand unwesentlichen Teile, Abb. 2 eine Draufsicht derselben.
  • Auf- dem Tisch i der Schneidemaschine läuft in einer Führungsnut der Sattele, der durch ein Stahlband 3 über die Bandscheibe 4 von einem Flüssigkeitsgetriebe 5 hin und her bewegt wird. Unter der Vorderkante des Tisches i liegt in bekannter Weise die Walze 6, die acht Prismanuten 7 aufweist, in denen die verstellbaren Anschläge 8 befestigt werden. Um den Sattel 2 und die Anschläge 8 gegenseitig zur Anlage zu bringen, ist das Stahlband 3 des Sattels so umgelenkt, daß es an der Vorderseite des Tisches oberhalb der Walze 6 entlang läuft und hier einen Anschlag 9 trägt, der in einer Nut des Vordertisches geführt ist, die sich über dessen ganze Breite erstreckt.
  • Weiterhin trägt in dem Ausführungsbeispiel die Welle des Flüssigkeitsgetriebes 5 einen Sperrkranz 18 fest aufgekeilt. Lose auf der Welle des Getriebes sitzt der Klinkenhebel i9, dessen hinteres Ende über Lenker 2o mit der Anschlagstange 2i verbunden ist, die am Maschinengestell längs verschiebbar geführt ist, wobei sie sich in ihrer Endlage stets gegen die am Gestell angeordnete Spindel 22 legt. Diese ist durch Stellrad 23 einstellbar. Die Nase 24 der Anschlagstange 21 liegt in der Bewegungsbahn eines der Anschläge 25, die auf der zusätzlich angeordneten Anschlagwalze 26 längs einer Reihe von Prismanuten befestigt sind. Die Anschlagwalze 26 ist drehbar und axial verschiebbar im Maschinengestell gelagert, und zwar ist sie drehbar durch Handrad 27 und verschiebbar entgegen der Wirkung der Druckfeder 28.
  • Das Arbeiten auf der Maschine geht folgendermaßen vor sich. Zunächst werden die Anschläge 8 auf Walze 6 den untereinander verschieden breiten Streifen und Zuschnitten entsprechend eingestellt. Die Anschläge werden dabei derart schraubenförmig auf dem Umfang der Walze 6 befestigt, daß beispielsweise diejenigen für die Schnittstellung der Streifen von der ersten Nut ausgehend fortlaufend auf allen ungeraden Nuten eingestellt werden, während jene für das Teilen der Streifen 'in Zuschnitte auf den geradzahligen Nuten befestigt werden. Dann werden diejenigen Vorschubmaße, die beim Aufteilen der Bogen mehrfach wiederkehren, auf Anschlagwalze 26 eingestellt, und zwar wird in den einzelnen Nuten dieser Walze jeweils ein Anschlag 25 angeordnet. Nach dem Auflegen .°,des Schneidgutes werden dann Walze 6 und -Anschlagwalze 26 je nach der vorliegenden '-Arbeit wechselweise in Anschlagstellung gebracht.
  • Zuerst wird stets durch Handhebel 31 über Ventilstange 32 das Flüssigkeitsgetriebe auf Vorlauf geschaltet. Die auf der Welle des Getriebes sitzende Bandscheibe 4 zieht über das Stahlband 3 den Sattel 2 und somit den gegen ihn angelegten Stapel nach vorn, bis der Anschlag 9 des Bandes 3 gegen den betreffenden Anschlag 25 der Walze 6 stößt. Sobald das Messer den Stapel durchgeschnitten hat, schaltet ein Nocken 33, der an dem auf der Kurbelwelle 34 sitzenden Zahnrad 35 angebracht ist, die Ventilstange 32 über ein Gestänge 36 auf Mittelstellung, so daß die Zugkraft am Stahlband aufgehoben wird und der Anschlag 9 nur noch lose am Anschlag 8 anliegt. Während des Messerhochganges wird dann durch einen zweiten, am Zahnrad 35 sitzenden Nocken 37 die Walze 6 zunächst durch Gestänge 38 und Gabelhebel 39 so weit in Achsenrichtung nach rechts verschoben, daß Schieber io wieder ganz freigegeben ist, worauf die Walze 6 durch einen weiteren Nocken 40 über Gestänge 41 und Schaltklinke 42 und zwei Zähne der Schaltscheibe 43, also auf die übernächste Nut, weitergedreht wird. Nocken 37 bringt danach die Walze 6 wieder in die Ausgangsstellung zurück. Kurz bevor das Messer seine höchste Stellung erreicht, wird die Ventilstange 32 beim Ablauf des Nockens 33 durch die am Gestänge 36 sitzende Feder 44 wieder in die Vorlaufstellung gezogen. Der Sattel läuft nunmehr mit dem Anschlag 9 gegen den neu in seine Bahn gedrehten Anschlag 8 an, während sich die Maschine vorher noch in höchster Messerstellung in bekannter Weise durch den am Zahnrad 35 sitzenden Nocken 45 selbsttätig stillsetzt.
  • Sind zwischendurch untereinander gleiche Vorschubwege auszuführen, so wird Handhebel 31 zunächst auf Mittelstellung und Walze 6 so auf eine Zwischenstellung geschaltet, daß der Anschlag 9 frei zwischen den Anschlägen 8 hindurchlaufen kann. Dann wird mittels Handrades 27 der betreffende Anschlag 25 auf Anschlagwalze 26 in die Be-. wegungsbahn der Nase 24 gedreht und durch Umlegen des Steuerhebels 46 die Zahnklinke 47 in die Zähne des Sperrkranzes 18 eingelegt, in welcher Stellung sie beispielsweise durch eine Federrast gehalten wird.
  • Auch in diesem Falle wird darauf durch Handhebel 31 die Ventilstange 32 und damit das Flüssigkeitsgetriebe auf Vorlauf geschaltet. Außer der Bandscheibe 4 und dem gleichfalls fest auf der Getriebewelle sitzenden Sperrkranz 18 wird dabei auch der Klinkenhebel i 9 mitgenommen. Auf den letzten Teil dieses Hebelausschlages stößt die Nase 24 der Anschlagstange 2i gegen den Anschlag 25. Das Einrücken der Kupplung des Maschinentriebwerkes kann auch in diesem Falle durch elektrische Kontakte erfolgen. Sobald darauf das Messer seine tiefste Stellung erreicht hat, wird die Ventilstange 32 gleichfalls durch Nocken 33 über Gestänge 36 auf Mittelstellung gezogen und damit der Druck des Flüssigkeitsgetriebes auf die Zahnklinke 47 aufgehoben. Ein weiteres Kurvenstück 48 am Zahnrad 35 läßt darauf den Schalthebel 49 über Gestänge 5o so weit ausschlagen, daß der Klinkenhebel i9 wieder in seine Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Die Nase 51 des Schalthebels 49 drückt dabei, ehe die Schaltbewegung einsetzt, zunächst die Zahnklinke 47 aus dem Sperrkreis 18 heraus, in dem sie durch eine Federrast gehalten wurde. Mit dem Ablauf des Kurvenstückes 48 wird der Schalthebel 49 wieder durch Federkraft in seine ursprüngliche Stellung zurüekgezogen, während sich die Zahnklinke 47 unter Wirkung des Steuerhebels 46 erneut in den Sperrkranz 18 einlegt. Durch Drehen des Stellrades 23 kann die jeweils auf der Anschlagwalze eingestellte Vorschubgröße um ganz geringe Beträge vergrößert oder verkleinert werden.
  • Die im Ausführungsbeispiel benutzten Mittel können zum Teil durch andere ersetzt werden. So kann der Antrieb des Gleitstückes finit dem Schieber statt durch Stahlband auch über Räder und Zahnstangen erfolgen. Ferner ist es möglich, das Einrücken der Kupplung des Maschinentriebwerkes durch den Druck des Flüssigkeitsgetriebes oder rein mechanisch durch Kurventrieb vorzunehmen, wie auch für die am Zahnrad der Maschine sitzenden Nocken eine besondere Kurvenwelle vorgesehen werden kann. Auch besteht die Möglichkeit, die Anschläge von der Anschlagwalze derart umzukehren, daß sie lediglich als Rücklage für das Schaltgestänge dienen, während der Vorschubdruck durch einen fest am Maschinengestell angeordneten Anschlag aufgefangen wird. Schließlich kann statt des Zahngesperres auf der Getriebewelle ein Kupplungsgesperre o. dgl. vorgesehen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vollselbsttätige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedener Breite mit maschinell durch ein Flüssigkeitsgetriebe o. dgl. bewegtem Sattel und einstellbaren festen Anschlägen nach Patent 608 742, dadurch gekennzeichnet, daß außer der vor dem Schneidtisch liegenden Walze (6) mit über den ganzen Vorschubbereich des Sattels einstellbaren Anschlägen (8) eine weitere Anschlagwalze (26) bekannter Art mit einer Reihe von auf bestimmte wiederkehrende Vorschubmaße einstellbaren Anschlägen (25) vorgesehen ist, die wechselweise mit der Walze (6) in Anschlagstellung gebracht werden kann und wobei der Vorschubweg zwischen einer festen Widerlage (22) und einem der auf der Schaltwalze (26) angeordneten Anschläge (25) durch ein pendelnd bewegtes und vom Vorschubgetriebe betätigtes Schaltwerk (18 bis 21) bekannter Art begrenzt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Widerlage des pendelnd bewegten Schaltwerkes (21) während des Ganges der Maschine fein nachstellbar ist, beispielsweise durch Spindel und Handrad (22, 23).
DEK148728D 1937-12-04 1937-12-04 Vollselbsttaetige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedenen Breite Expired DE685141C (de)

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DE685141C true DE685141C (de) 1939-12-13

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ID=7251758

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DEK148728D Expired DE685141C (de) 1937-12-04 1937-12-04 Vollselbsttaetige Maschine zum Zerschneiden von Papierstapeln in Zuschnitte verschiedenen Breite

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DE (1) DE685141C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE899337C (de) * 1951-08-14 1953-12-10 Karl Krause Fa Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl.

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