DE942002C - Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen - Google Patents

Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen

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DE942002C
DE942002C DEI2966A DEI0002966A DE942002C DE 942002 C DE942002 C DE 942002C DE I2966 A DEI2966 A DE I2966A DE I0002966 A DEI0002966 A DE I0002966A DE 942002 C DE942002 C DE 942002C
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DEI2966A
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Orville Bartholomew Shafer
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IBM Deutschland GmbH
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    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/08Feeding or discharging cards
    • G06K13/14Card magazines, e.g. pocket, hopper

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
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Description

Bei der Täterermittlung bedienen sich die Kriminalbehörden bzw. die Polizeidienststellen des sogenannten »modus operandi «-Protokolls. Hierunter versteht man eine umfangreiche Sammlung von Suchberichten, in denen die der Behörde bekanntgewordenen Verbrechermerkmale, z. B. über die für jeden Verbrecher charakteristische Art seines Vorgehens bei der Ausübung des Verbrechens, über die besonderen Gewohnheiten des Verbrechers und seines Verhaltens nach der Tat u. dgl. mehr, laufend für jeden Verbrecher sowie sonstige Gesichtspun'kte der Tatbestände zusammengetragen sind. Es hat sich gezeigt, daß in den allermeisten Fällen ein nach der S traf verbüßung rückfälliger Verbrecher in die ihm eigenen Methoden der Verbrechensausführung rückfällig wird. Mit Hilfe des »modus operandi «-Protokolls ist es dann einem erfahrenen Kriminalisten möglich, den. zu ermittelnden Täter durch Vergleich seines Untersuchungsberichtes mit den statistisch gesammelten Verbrecheraufzeichnungen festzustellen oder einen vorliegenden Verdacht nachzuprüfen. Die Sucharbeit mit diesem »modus operandi «-Protokoll ist jedoch mühselig und vor allem äußerst zeitraubend. Aber gerade die Zeit spielt für die Aufdeckung oder Verhinderung eines Verbrechens eine sehr wesentliche Rolle.
Die bestehenden Schwierigkeiten lassen sich mit Hilfe einer durch Aufzeichnungsträger gesteuerten Maschine nach der Erfindung ohne weiteres überwinden, wenn in vorteilhafter Weise die Angaben des »modus operandi «-Protokolls bzw. des Such
berichts durch Aufzeichnungen eines maschinell mit Hilfe besonderer Abfühlvorrichtungen auswertbaren Aufzeichnungsträgers vorliegen.
Für eine durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschine, in der zur Steuerung von Angabenvergleichsvorrichtungen jedem Feld des .Aufzeichnungsträgers, der mif mehreren Feldern für Kennzeichnungen versehen ist, eine Abfühlvorrichtung zugeordnet ist, besteht danach die Erfindung darin, ίο daß durch Steuerungsmittel die Angaben derjenigen Felder des Aufzeichnungsträgers zusammengefaßt werden, die identische Kennzeichnungen haben, damit die Maschine im Falle einer Übereinstimmung der Angaben einer ganz bestimmten Anzahl von Feldern in bestimmter, jedenfalls anderer Weise arbeitet, als bei der Übereinstimmung einer anderen Anzahl von Feldern.
Die Steuerungsmittel für die felderweise Angabenzusammenfassung enthalten nach einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgedankens ein Relaisnetzwerk, in dem je nach der Anzahl der Übereinstimmungen eine oder mehrere Gruppen von Relais erregt werden.
In der Vorrichtung nach der Erfindung werden z. B. aus vorliegenden statistischen Lochkarten solche Berichte ausgewählt, die in einem gewissen Umfang identisch gelocht sind. In jedem Feld des Aufzeichnungsträgers, z. B. der Lochkarte, sind Berichte bestimmter Art verschlüsselt eingetragen. Das Ausmaß, nach welchem die Auswahl vorgenommen werden soll, ist durch den »Suchbericht« bestimmt, auf dem vorher diejenigen Anhaltspunkte stichwortartig aufgezeichnet worden sind, die für die Identitätssuche bedeutsam sind.
Der Erfindungsgedarfke läßt sich ohne weiteres durch einfache Umschaltung in den Stromkreisen des an sich bekannten Kartenmischers verwirklichen. Diese Vorrichtung ermöglicht eine schnelle Untersuchung der Verbrecherprotokolle, so daß ein Verdacht schnell erfaßt und beantwortet werden kann.
Bei der Anordnung nach der Erfindung werden mit Hilfe einer Stromkreisanordnung Aufzeichnungskarten mit einer Anzahl von Feldern, in denen eine Identität in bezug auf vorher festgelegte Angaben besteht, ohne Beziehung zur räumlichen Lage, in der sich die Felder auf der Aufzeichnungskarte befinden, auf denen die gleiche Angabe steht, ausgewählt. Jede Identität wird sofort von der Maschine festgestellt, weitere Identitäten werden aufgespeichert. Es kann" auch vorkommen in jedem der einzelnen Felder, daß sie gleichfalls identische Angaben enthalten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Die Erfindung sei nachstehend für eine beispielsweise Ausführungsform am Hand der Zeichnungen näher erläutert.
In den. Zeichnungen stellen
Fig. ι A, ι B und 1C Teile der Maschinenschaltung dar;
Fig. 2 zeigt die Steckbuchsenschalttafel für die Maschine nach der Erfindung.
Die »modus operandi «-Unterlagen werden in die Lochkarten mit einer Mehrzahl von Feldern, z. B- S5 für Verbrecherangaben, Kennzeichen der Ausführung des Verbrechens und Art des Vorgehens des Verbrechers, durch Lochungen eingetragen. Die einzelne Anordnung oder Reihenfolge dieser Felder auf der Karte und die Zahl der Spalten, die Jedem 70· Feld zugeteilt sind, spielt in diesem Fall Iceine Rolle. Die zu erfüllende Bedingung ist nur, daß bestimmte Arten von Angaben immer in einer besonderen Spalte oder einem Feld untergebracht werden. Die Karte wird z..B. Spalten aufweisen, die für die Aufnahme von Altersangaben und anderer Kennzeichen eines bekannten Verbrechers bestimmt sind, und diese Tatsachen werden immer in die für sie reservierten Felder eingetragen. Wenn von einem unbekannten Verbrecher eine Tat begangen 8q worden ist, werden die dazugehörigen Tatumstände schnellstens von den Untersuchungsbeamten zusammengetragen. Danach sind die Verbreoherberichte nach solchen Tätern zu durchsuchen, deren Beschreibung und Kennzeichen ihrer Tatausführung jenen Tatumständen am nächsten kommen, die während der Untersuchung des Verbrechens erforscht worden sind, da immer eine große Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß das Verbrechen von einem bekannten Verbrecher begangen worden sein könnte go oder wenigstens von einer Person, die unter dem Verdacht in Haft genommen wurde, in Beziehung zu ähnlichen Verbrechen zu stehen, selbst wenn der Verdacht sich aus Mangel an Beweisen nicht bestätigt haben könnte.
Die bekannten Angaben, z. B. über die Ausführung des Verbrechens, werden in eine Suchkarte durch Lochungen eingetragen. Sie. wird zuoberst auf die Berichtkarten über bekannte Verbrecher und Verbrechen gelegt und läuft dann mit diesen durch den Kartenmischer hindurch. Im vorliegenden Fall wird, solange nur ein Stapel Karten eingelegt ist, nur die eine Seite der Maschine benutzt.
Die vergleichenden Teile sind gegenüber dem bekannten Kartenmischer so abgeändert, daß die gleichen Schalterkontakte unabhängig in getrennten Gruppen reihenweise verbunden werden können. In jeder Gruppe sind ein oder mehrere Schalter für eine oder mehrere Stellungen oddr Stellen der vergleichenden Teile verbunden, wie eine unabhängige no Serienschaltung. Mit dieser Anordnung wird, wenn eine Übereinstimmung in einem ausgewählten Abschnitt des vergleichenden Teils vorliegt, ein getrennter Übereinstimmungssteuerkreis zu einer der Serien gleicher Wählrelais hergestellt, anstatt eines einfachen Geradeausstromkreises zu einem einzigen ■Übereinstimmungsrelais, wie es bei dem bekannten Kartenmischer der Fall ist. Um dies zu erzielen, erfolgt · die Schaltung der Schalterkontakte in den Vergleichseinrichtungen nach Fig. 1C durch die Wählereinrichtung ganz links. Es sei bemerkt, daß die Einrichtung für die Reihenfolge in der üblichen Weise geschaltet ist.
Fig. ι C zeigt die gegenüber 4em bekannten Schaltmechanismus abgeänderte Ausführungsform, in der die Schalterkontaktanordnung durch Kon-
taktreihen von Typenübertragungsrelais ersetzt ist. Dies macht es möglich, daß die Schalterkontakte mit einzelnen Steckbuchsen in vorteilhafter Weise verbunden werden können, was die Aufspaltung der Vergleichseinrichtungen in Abschnitten zuläßt. Jeder Abschnitt ist mit einer Spalte oder mehreren besonderen Spaltengruppen auf der Karte verbunden. Die Abänderung der Vergleichseinrichtungen in dieser Art macht es möglich, daß in einer
ίο Mehrzahl von getrennten Feldern zugleich nach Übereinstimmungen gesucht wird. Die beiden Übereinstimmungskontakte A für jede Stellung sind beide geschlossen, wenn zwei miteinander verglichene Spalten übereinstimmen. Sie sind dann in Reihe mit zwei getrennten Übereinstimmungssteckbuchsen PS ι io und PS in geschaltet. Die ungleichen Kontakte B sind mit den Steckbuchsen PS 112 und PS 113 verbunden.
Es sei erwähnt, daß in der Anordnung nach Fig. ι C die beiden .normalerweise geschlossenen Übereinstimmungskontakte A z. B. für die Stellung hintereinandergeschaltet sind mit den Steckbuchsen PSi 10 und PSin und daß die normalerweise offenen Ungleichkontakte B mit den Steckbüchsen PSi 12 und PS" 113 verbunden sind. Die Steckbuchsen PS 112 und PS 113 sind für den Fall vorgesehen, daß die Vergleichseinrichtungen in der sonst üblichen Weise benutzt werden. Es sind ferner zehn gleiche Wählerrelais, bezeichnet mit Rioi bis i?no, die mit der Steckbuchse PSi 19 verbunden sind, vorgesehen. Diese Relais steuern eine Stufenschaltung der Kontakte^ und B, die zwischen der Feldauswahleingangsbuchse PS 118 und den vier Feldauswahlausgangsbuchsen PS 114 bis PSny liegt. Die Anzahl der verbundenen Felder ist durch die kleinen Ziffern 1 bis 10 der an PS ng angrenzenden Steckbuchsen angezeigt. Die Anzahl der übereinstimmenden Felder ist durch die kleinen Ziffern· 2 bis S' der an die an PS 114 bis PS 117 angrenzenden Steckbuch sen gekennzeichnet.
• Wegen der Verzweigtheit der Schaltung, die bei dem Versuch entstehen würde, die Steckverbindungen für sämtliche Kartenabfühlbürsten aufzuzeigen, von denen nur die Primärbürsten PBi und P.B'2 benutzt werden sollen, werden der Übersicht halber die Verbindungen von den Bürsten zu den Vergleichsmagneten PM 1, PM2, SMi, SM2 nach Fig' 2 als eine Kabelverbindung gezeichnet. Zum
.50 Beispiel sind die sekundären Auswählmagneten SMi für die Stellungen 13 bis 16 mit den Bürsten Pi? 2 für die Spalten 5, 4, 3, 2 entsprechend verbunden.
Die Suchkarte wird mit den Auswahlangaben in
.55 den Spalten 2 bis 5, 7 bis 10 und 12 bis 15 gelocht, so daß aus diesen drei Feldern der Karte eine Untersuchung nach Übereinstimmungen anzustellen ist. Die Suchkarte wird oben auf den Kartenstapel gelegt und die Maschine in der
■60 üblichen Weise gelassen. '
Läuft die Suchkarte beim Durchgang durch die Maschine über die erste Bürstenanordnung PB1, so wird entsprechend den gesteckten
das Verzögerungsrelais R 33 P des ersten Umlaufs durch die Schaltdrahtverbindung zwischen den Steckbüchsen PS3 und PS157 -erregt. Dabei erhält das Relais P16P in der üblichen Weise Strom, so daß ein Stromkreis zwischen den Steckbuchsen PSsS und PS 59 geschlossen wird. Dies läßt die Sekundärseite der Auswahleinrichtung und die zweite Primärseite der Einrichtung, für die Reihenfolge in die Bereitschaft zurückgehen, Angaben von der Suchkarte zu empfangen, wenn diese die zweite Abfühlbürstenanordnung PB 2 durchläuft.
Im zweiten Maschinenspiel werden die Angaben, die in Spalten 2 bis 5, 7 bis 10 und 12 bis 15 der Suchkarte gelocht sind, die Sekundärseite der Auswähleinrichtung infolge der Erregung des sekundären Auswählmagneten SM1 und auch die zweite Primärseite der Einrichtung für die Reihenfolge durch die Erregung des zweiten Primärmagneten PM ι für die Reihenfolge erreicht haben.
Im Falle des Beispiels arbeiten die zwei Vergleichseinrichtungen so, als ob sie hintereinandergeschaltet wären, um zu einer ausgedehnteren Leistungsfähigkeit zu gelangen, wenngleich die Übereinstimmungskontakte sich nicht in einem ganz einfachen, in Reihe geschalteten Stromkreis befinden, wie sie eigentlich sein würden,, wenn die beiden Vergleichseinrichtungen in Reihe geschaltet arbeiteten, um eine größere Leistungsfähigkeit für die Vergleichsvorgänge zu erzielen.
Am Ende des zweiten Maschinenspiels hat die Maschine in den Positionen 9 bis 16 der Auswähleinrichtung und in den Positionen ii bis 14 der Reihenfolgeeinrichtung die Angaben gesammelt, die auf der Suchkarte vermerkt waren. Es sei der Einfachheit halber angenommen, daß alle Angaben des ersten Kartenstapels, der bereits durchgelaufen ist, mit den vorher festgesetzten Angaben übereinstimmen. Dies hat einen Übereinstimmungszustand zur Folge, der in den Positionen 9 bis 16 in der Wählereinheit vorherrscht und in den Positionen Il bis 14 der Folgeeinheit, mit dem Resultat, daß die Kontakte A der Vergleichseinrichtung sich für sog diese einzelne Karte schließen.
Die Kontakte^ der Positionen 13 bis 16 der Wählereinheit sind in Reihe geschaltet, indem Steckbuchsen PSi 10 und PS1Hi zwischen die Steckbuchse PS44 und PS ng gesteckt sind, so daß auf diesem Wege das Relais P101 zur. Erregung kommt, das eine Anzeige bewirkt, ob die Angaben in einem Feld der zweiten Karte mit denen in der ersten Karte in dem entsprechenden Feld übereinstimmen. In der gleichen Weise wird über die Kontakte A der Positionen 9 bis 12 der Wählereinheit das Relais R102 und über die Kontakte A der Positionen 11 bis 14 der Folgeeinheit das Relais R103 erregt.
• Es "leuchtet ein, daß durch die Schaltung nach liao Fig. 2 die Folgeeinheit und die Wählereinheit in drei Abschnitte aufgeteilt wird, von denen jeder einzelne für Angaben in einem von drei Feldern bestimmt, ist, jedoch immer nur in denselben drei Feldern der Karten des Kartenstapels; im gegenwärtigen Fall sind· die drei Relais R101, R102,
erregt und zeigen die drei Übereinstimmungen an.
Nach Fig. ι C und Fig. 2 wird durch die Erregung der drei Relais ein Stromkreis von der Steckbuchse PS24 zur Steckbuchse PS 118 über die gewöhnlich offenen" Kontakte B der Relais Äioi, R102 und R103 und weiter über die normalerweise geschlossenen Kontakte^, der Relais R104 bis Riio zur SteckbuchsePSi 15, die mit der kleinen Ziffer 3 bezeichnet ist, die die drei gleichen Stellungen anzeigt, geschlossen. Aus der Schalttafel nach Fig. 2 ist es sichtbar, daß die Steck-• büchsen PS 114 und PS 115 mit dem primären Abwurf magneten PRM (Fig. ι B) über die · primäre Wählbuchse PS 50 verbunden ist, so daß diese Karte aus dem Stapel in den primären Ablegebehälter RJR abgeworfen wird.
Es ist einleuchtend, daß eine Karte mit den drei Übereinstimmungen in den Ablegebehälter abao gelegt wird. So wird jede Karte, in der drei Über-' einstimmungen aufzuweisen sind, herausgelesen. Durch die in der Schalttafel nach Fig. 2 gezeigte Schaltungsweise werden alle Karten mit zwei oder drei" Identitäten auch voneinander getrennt. Die drei Felder, die den Positionen 13 bis 16 und 9 bis 12 der Wählereinheit und auch den Positionen 11 bis 14 der Folgeeinheit entsprechen, können als Felder^, B und C bezeichnet werden. Der Fall, in dem alle drei übereinstimmen, ist oben behandelt worden.
Es sei jetzt angenommen, daB nur ein Feld, z. B. Feld B, Identität aufweist. In diesem Falle wird nur Relais R102 erregt. Der primäre Wählmagnet PRM wird dagegen nicht erregt werden, weil die Serienschal'tung über die Kontakte der Relais 2?ioi bis i?no sich nur bis nach links zum normalerweise offenen Kontakt B des Relais Ri 10 erstrecken kann. Folglich wird, wenn nur ein Feld übereinstimmt, kein Wählkreis zustande kommen, und die Karte im Behälter MS wird abgelegt. Falls nur Feld C übereinstimmt, wird das Relais -R103 erregt. Solange aber das Relais Ri 10 nicht erregt worden ist, bleibt der Stromkreis offen, wie zuvor links bei den offenen Kontakten B des Relais R11 o. Es ist unwesentlich, wo die Identitäten auftreten, * solange es nur zwei oder drei sind. Wenn z. B. die Felder A und C Übereinstimmungen aufweisen würden, dann sind die Relais i?ioi und -R103 erregt. Dies bringt einen Stromkreis zustande, der sich von der Steckbuchse PSii& über den normalerweise offenen Relaiskontakt R101 über den normalerweise geschlossenen Relaiskontakt R102, über den sonst offenen Kontakt R103, über die. sonst geschlossenen Kontakte der Relais R104 bis i?no zur Steckbuchse PS 114, die zwei Übereinstimmungen zugeteilt ist, erstreckt.
Die Vergleichsvorgänge körinen auch durch eine ändere, in Fig. 2 punktiert gezeichnete Schaltung auf eine größere Anzahl ausgedehnt werden. In δο diesem Fäll sind die Positionen 6 bis 8 der Wählereinheit zusätzlich zu den vorher genannten in Tätigkeit gesetzt, so daß jede Karte, die zwei bis zu vier Übereinstimmungen aufweist, ausgewählt wird. Bei der Auslassung der Zwischenverbindung zwischen den. beiden Steckbuchsen PS 114 und 6s PSiIS (Fig. 2) werden nur Karten mit drei oder vier Übereinstimmungen herausgesucht. Durch eine Verschiebung der mit dicken Linien und mit. punktierten Linien dargestellten Schaltungsverbindung der Steckbuchsen PS 114/ PS 115 und PS 116 im ganzen nach rechts zu den Steckbuchsen PS 115 bis PS 117 werden die Karten mit drei, vier* oder fünf Übereinstimmungen ausgesucht. Am Ende des Kartendurchlaufs sind alle Karten, die von zwei bis zu fünf Identitäten aufweisen, gemäß der Schaltungsverbindung der SteckbuchsenP5ii4 bis PS HJ zum primären Wählmagneten PRM im primären Ablegebehälter gesammelt.
Die primäre Seite' der Wählereinrichtung und die erste Primärseite der Folgeeinrichtung sind in jedem Umlauf zurückgestellt, um Angaben von dem Kartenstapel für den Vergleich mit den festgelegten Angaben der Suchkarte zu erhalten. Die Rückstellmagneten für die Sekundärseite der Wählereinheit und die zweite Primärseite der Folgeeinheit sind durch eine Split-Steckleitung mit den normalerweise offenen Kontakten des Verzögerungsrelais R16 P1 das nur dann geschlossen ist, um das Zurückstellen dieser beiden Gruppen der Vergleichseinrichtungeh einmal vor der Auswertung der Suchkarte zu bewirken, verbunden. Sie sind aber offen, damit die Angaben auf der Suchkarte während der Dauer des Laufs der Maschine zurückgehalten werden.
Die Stromkreisanordnung nach Fig. 1C läßt die Vergleichseinheiten nur bis zu einem Maximum von zehn Feldern aufspalten. Man kann damit von zwei bis zu fünf Identitäten sammeln. Die Anzahl der Relais für die Identitätsauswahl läßt sich erweitern, wenn man die Felderanzahl vergrößern will. Die Anzahl der Kontakte in der Schaltung läßt sich vermehren, wenn eine ausgedehntere Sammlung .von Übereinstimmungen erforderlich wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschine, in der zur Steuerung von Angabenvergleichsvorrichtungen jedem Feld des Auf- no zeichnungsträgers, der mit mehreren Feldern für Kennzeichnungen versehen ist, eine Abfüllvorrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch Steuerungsmittel -die Angaben derjenigen Felder des Aufzeichnungsträgers zusammengefaßt werden, die identische Kennzeichnungen haben, damit die Maschine im Falle einer Übereinstimmung der Angaben einer ganz bestimmten Anzahl von Feldern in bestimmter, jedenfalls anderer Weise arbeitet, iao als bei der Übereinstimmung einer anderen Anzahl von Feldern.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel für die felderweise Angabenzusämmenfassung ein Relaisnetzwerk enthalten, in dem je nach der
    Anzahl der Übereinstimmungen eine oder mehrere Gruppen von Relais erregt werden.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß 'in Abänderung des bekannten Kartenmischers in den Angabenvergleichsvorrichtungen Schaltkontakte gleicher Bedeutung unabhängig voneinander in getrennten Gruppen reihenweise 'zusammenschaltbar sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte in den Vergleichseinrichtungen über einen Wähler steuerbar sind.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur abschnittweisen Aufspaltung der Vergleichseinrichtungen Schaltkontakte mit einzelnen Steckbuchsen verbunden sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    ©.509 702-4.56
DEI2966A 1949-06-25 1950-10-01 Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen Expired DE942002C (de)

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US101367A US2624459A (en) 1949-06-25 1949-06-25 Record controlled machine

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DE942002C true DE942002C (de) 1956-04-26

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB747373A (en) * 1953-01-19 1956-04-04 Michael Maul Improvements in record card controlled machines
NL195973A (de) * 1954-03-29

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GB673287A (en) 1952-06-04
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