DE942002C - Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen - Google Patents
Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer SuchunterlagenInfo
- Publication number
- DE942002C DE942002C DEI2966A DEI0002966A DE942002C DE 942002 C DE942002 C DE 942002C DE I2966 A DEI2966 A DE I2966A DE I0002966 A DEI0002966 A DE I0002966A DE 942002 C DE942002 C DE 942002C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fields
- machine
- card
- machine according
- information
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K13/00—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
- G06K13/02—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
- G06K13/08—Feeding or discharging cards
- G06K13/14—Card magazines, e.g. pocket, hopper
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
- Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)
Description
Bei der Täterermittlung bedienen sich die Kriminalbehörden bzw. die Polizeidienststellen des sogenannten
»modus operandi «-Protokolls. Hierunter versteht man eine umfangreiche Sammlung von
Suchberichten, in denen die der Behörde bekanntgewordenen Verbrechermerkmale, z. B. über die
für jeden Verbrecher charakteristische Art seines Vorgehens bei der Ausübung des Verbrechens,
über die besonderen Gewohnheiten des Verbrechers und seines Verhaltens nach der Tat u. dgl. mehr,
laufend für jeden Verbrecher sowie sonstige Gesichtspun'kte
der Tatbestände zusammengetragen sind. Es hat sich gezeigt, daß in den allermeisten
Fällen ein nach der S traf verbüßung rückfälliger Verbrecher in die ihm eigenen Methoden der Verbrechensausführung
rückfällig wird. Mit Hilfe des »modus operandi «-Protokolls ist es dann einem erfahrenen Kriminalisten möglich, den. zu ermittelnden
Täter durch Vergleich seines Untersuchungsberichtes mit den statistisch gesammelten
Verbrecheraufzeichnungen festzustellen oder einen vorliegenden Verdacht nachzuprüfen. Die Sucharbeit
mit diesem »modus operandi «-Protokoll ist jedoch mühselig und vor allem äußerst zeitraubend.
Aber gerade die Zeit spielt für die Aufdeckung oder Verhinderung eines Verbrechens eine sehr
wesentliche Rolle.
Die bestehenden Schwierigkeiten lassen sich mit Hilfe einer durch Aufzeichnungsträger gesteuerten
Maschine nach der Erfindung ohne weiteres überwinden, wenn in vorteilhafter Weise die Angaben
des »modus operandi «-Protokolls bzw. des Such
berichts durch Aufzeichnungen eines maschinell mit Hilfe besonderer Abfühlvorrichtungen auswertbaren
Aufzeichnungsträgers vorliegen.
Für eine durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschine, in der zur Steuerung von Angabenvergleichsvorrichtungen
jedem Feld des .Aufzeichnungsträgers, der mif mehreren Feldern für Kennzeichnungen
versehen ist, eine Abfühlvorrichtung zugeordnet ist, besteht danach die Erfindung darin,
ίο daß durch Steuerungsmittel die Angaben derjenigen
Felder des Aufzeichnungsträgers zusammengefaßt werden, die identische Kennzeichnungen
haben, damit die Maschine im Falle einer Übereinstimmung der Angaben einer ganz bestimmten
Anzahl von Feldern in bestimmter, jedenfalls anderer Weise arbeitet, als bei der Übereinstimmung
einer anderen Anzahl von Feldern.
Die Steuerungsmittel für die felderweise Angabenzusammenfassung
enthalten nach einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgedankens ein Relaisnetzwerk, in dem je nach der Anzahl der
Übereinstimmungen eine oder mehrere Gruppen von Relais erregt werden.
In der Vorrichtung nach der Erfindung werden z. B. aus vorliegenden statistischen Lochkarten
solche Berichte ausgewählt, die in einem gewissen
Umfang identisch gelocht sind. In jedem Feld des Aufzeichnungsträgers, z. B. der Lochkarte, sind Berichte
bestimmter Art verschlüsselt eingetragen. Das Ausmaß, nach welchem die Auswahl vorgenommen
werden soll, ist durch den »Suchbericht« bestimmt, auf dem vorher diejenigen Anhaltspunkte stichwortartig
aufgezeichnet worden sind, die für die Identitätssuche bedeutsam sind.
Der Erfindungsgedarfke läßt sich ohne weiteres durch einfache Umschaltung in den Stromkreisen
des an sich bekannten Kartenmischers verwirklichen. Diese Vorrichtung ermöglicht eine schnelle
Untersuchung der Verbrecherprotokolle, so daß ein Verdacht schnell erfaßt und beantwortet werden
kann.
Bei der Anordnung nach der Erfindung werden mit Hilfe einer Stromkreisanordnung Aufzeichnungskarten
mit einer Anzahl von Feldern, in denen eine Identität in bezug auf vorher festgelegte Angaben
besteht, ohne Beziehung zur räumlichen Lage, in der sich die Felder auf der Aufzeichnungskarte
befinden, auf denen die gleiche Angabe steht, ausgewählt. Jede Identität wird sofort von
der Maschine festgestellt, weitere Identitäten werden aufgespeichert. Es kann" auch vorkommen
in jedem der einzelnen Felder, daß sie gleichfalls identische Angaben enthalten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen.
Die Erfindung sei nachstehend für eine beispielsweise Ausführungsform am Hand der Zeichnungen
näher erläutert.
In den. Zeichnungen stellen
Fig. ι A, ι B und 1C Teile der Maschinenschaltung
dar;
Fig. 2 zeigt die Steckbuchsenschalttafel für die Maschine nach der Erfindung.
Die »modus operandi «-Unterlagen werden in die
Lochkarten mit einer Mehrzahl von Feldern, z. B- S5
für Verbrecherangaben, Kennzeichen der Ausführung des Verbrechens und Art des Vorgehens des
Verbrechers, durch Lochungen eingetragen. Die einzelne Anordnung oder Reihenfolge dieser Felder
auf der Karte und die Zahl der Spalten, die Jedem 70· Feld zugeteilt sind, spielt in diesem Fall Iceine
Rolle. Die zu erfüllende Bedingung ist nur, daß bestimmte Arten von Angaben immer in einer besonderen
Spalte oder einem Feld untergebracht werden. Die Karte wird z..B. Spalten aufweisen, die
für die Aufnahme von Altersangaben und anderer Kennzeichen eines bekannten Verbrechers bestimmt
sind, und diese Tatsachen werden immer in die für sie reservierten Felder eingetragen. Wenn von
einem unbekannten Verbrecher eine Tat begangen 8q worden ist, werden die dazugehörigen Tatumstände
schnellstens von den Untersuchungsbeamten zusammengetragen. Danach sind die Verbreoherberichte
nach solchen Tätern zu durchsuchen, deren Beschreibung und Kennzeichen ihrer Tatausführung
jenen Tatumständen am nächsten kommen, die während der Untersuchung des Verbrechens erforscht
worden sind, da immer eine große Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß das Verbrechen von einem
bekannten Verbrecher begangen worden sein könnte go
oder wenigstens von einer Person, die unter dem Verdacht in Haft genommen wurde, in Beziehung
zu ähnlichen Verbrechen zu stehen, selbst wenn der Verdacht sich aus Mangel an Beweisen nicht bestätigt haben könnte.
Die bekannten Angaben, z. B. über die Ausführung des Verbrechens, werden in eine Suchkarte
durch Lochungen eingetragen. Sie. wird zuoberst auf die Berichtkarten über bekannte Verbrecher
und Verbrechen gelegt und läuft dann mit diesen durch den Kartenmischer hindurch. Im vorliegenden
Fall wird, solange nur ein Stapel Karten eingelegt ist, nur die eine Seite der Maschine benutzt.
Die vergleichenden Teile sind gegenüber dem bekannten
Kartenmischer so abgeändert, daß die gleichen Schalterkontakte unabhängig in getrennten
Gruppen reihenweise verbunden werden können. In jeder Gruppe sind ein oder mehrere Schalter für
eine oder mehrere Stellungen oddr Stellen der vergleichenden Teile verbunden, wie eine unabhängige no
Serienschaltung. Mit dieser Anordnung wird, wenn eine Übereinstimmung in einem ausgewählten Abschnitt
des vergleichenden Teils vorliegt, ein getrennter Übereinstimmungssteuerkreis zu einer der
Serien gleicher Wählrelais hergestellt, anstatt eines einfachen Geradeausstromkreises zu einem einzigen
■Übereinstimmungsrelais, wie es bei dem bekannten Kartenmischer der Fall ist. Um dies zu erzielen, erfolgt
· die Schaltung der Schalterkontakte in den Vergleichseinrichtungen nach Fig. 1C durch die
Wählereinrichtung ganz links. Es sei bemerkt, daß
die Einrichtung für die Reihenfolge in der üblichen Weise geschaltet ist.
Fig. ι C zeigt die gegenüber 4em bekannten
Schaltmechanismus abgeänderte Ausführungsform, in der die Schalterkontaktanordnung durch Kon-
taktreihen von Typenübertragungsrelais ersetzt ist. Dies macht es möglich, daß die Schalterkontakte
mit einzelnen Steckbuchsen in vorteilhafter Weise verbunden werden können, was die Aufspaltung
der Vergleichseinrichtungen in Abschnitten zuläßt. Jeder Abschnitt ist mit einer Spalte oder mehreren
besonderen Spaltengruppen auf der Karte verbunden. Die Abänderung der Vergleichseinrichtungen
in dieser Art macht es möglich, daß in einer
ίο Mehrzahl von getrennten Feldern zugleich nach
Übereinstimmungen gesucht wird. Die beiden Übereinstimmungskontakte A für jede Stellung sind
beide geschlossen, wenn zwei miteinander verglichene Spalten übereinstimmen. Sie sind dann in
Reihe mit zwei getrennten Übereinstimmungssteckbuchsen PS ι io und PS in geschaltet. Die ungleichen
Kontakte B sind mit den Steckbuchsen PS 112 und PS 113 verbunden.
Es sei erwähnt, daß in der Anordnung nach Fig. ι C die beiden .normalerweise geschlossenen
Übereinstimmungskontakte A z. B. für die Stellung hintereinandergeschaltet sind mit den Steckbuchsen
PSi 10 und PSin und daß die normalerweise
offenen Ungleichkontakte B mit den Steckbüchsen PSi 12 und PS" 113 verbunden sind. Die
Steckbuchsen PS 112 und PS 113 sind für den Fall
vorgesehen, daß die Vergleichseinrichtungen in der sonst üblichen Weise benutzt werden. Es sind
ferner zehn gleiche Wählerrelais, bezeichnet mit Rioi bis i?no, die mit der Steckbuchse PSi 19
verbunden sind, vorgesehen. Diese Relais steuern eine Stufenschaltung der Kontakte^ und B, die
zwischen der Feldauswahleingangsbuchse PS 118
und den vier Feldauswahlausgangsbuchsen PS 114
bis PSny liegt. Die Anzahl der verbundenen Felder ist durch die kleinen Ziffern 1 bis 10 der an
PS ng angrenzenden Steckbuchsen angezeigt. Die
Anzahl der übereinstimmenden Felder ist durch die kleinen Ziffern· 2 bis S' der an die an PS 114
bis PS 117 angrenzenden Steckbuch sen gekennzeichnet.
• Wegen der Verzweigtheit der Schaltung, die bei dem Versuch entstehen würde, die Steckverbindungen
für sämtliche Kartenabfühlbürsten aufzuzeigen, von denen nur die Primärbürsten PBi und
P.B'2 benutzt werden sollen, werden der Übersicht halber die Verbindungen von den Bürsten zu den
Vergleichsmagneten PM 1, PM2, SMi, SM2 nach
Fig' 2 als eine Kabelverbindung gezeichnet. Zum
.50 Beispiel sind die sekundären Auswählmagneten SMi für die Stellungen 13 bis 16 mit den Bürsten
Pi? 2 für die Spalten 5, 4, 3, 2 entsprechend verbunden.
Die Suchkarte wird mit den Auswahlangaben in
.55 den Spalten 2 bis 5, 7 bis 10 und 12 bis 15 gelocht,
so daß aus diesen drei Feldern der Karte eine Untersuchung nach Übereinstimmungen anzustellen
ist. Die Suchkarte wird oben auf den Kartenstapel gelegt und die Maschine in der
■60 üblichen Weise gelassen. '
Läuft die Suchkarte beim Durchgang durch die Maschine über die erste Bürstenanordnung PB1,
so wird entsprechend den gesteckten
das Verzögerungsrelais R 33 P des ersten Umlaufs durch die Schaltdrahtverbindung zwischen den
Steckbüchsen PS3 und PS157 -erregt. Dabei erhält
das Relais P16P in der üblichen Weise Strom, so daß ein Stromkreis zwischen den Steckbuchsen
PSsS und PS 59 geschlossen wird. Dies läßt die
Sekundärseite der Auswahleinrichtung und die
zweite Primärseite der Einrichtung, für die Reihenfolge in die Bereitschaft zurückgehen, Angaben
von der Suchkarte zu empfangen, wenn diese die zweite Abfühlbürstenanordnung PB 2 durchläuft.
Im zweiten Maschinenspiel werden die Angaben, die in Spalten 2 bis 5, 7 bis 10 und 12 bis 15 der
Suchkarte gelocht sind, die Sekundärseite der Auswähleinrichtung infolge der Erregung des sekundären
Auswählmagneten SM1 und auch die zweite Primärseite der Einrichtung für die Reihenfolge
durch die Erregung des zweiten Primärmagneten PM ι für die Reihenfolge erreicht haben.
Im Falle des Beispiels arbeiten die zwei Vergleichseinrichtungen so, als ob sie hintereinandergeschaltet
wären, um zu einer ausgedehnteren Leistungsfähigkeit zu gelangen, wenngleich die
Übereinstimmungskontakte sich nicht in einem ganz einfachen, in Reihe geschalteten Stromkreis
befinden, wie sie eigentlich sein würden,, wenn die beiden Vergleichseinrichtungen in Reihe geschaltet
arbeiteten, um eine größere Leistungsfähigkeit für die Vergleichsvorgänge zu erzielen.
Am Ende des zweiten Maschinenspiels hat die Maschine in den Positionen 9 bis 16 der Auswähleinrichtung
und in den Positionen ii bis 14 der
Reihenfolgeeinrichtung die Angaben gesammelt, die auf der Suchkarte vermerkt waren. Es sei der
Einfachheit halber angenommen, daß alle Angaben des ersten Kartenstapels, der bereits durchgelaufen
ist, mit den vorher festgesetzten Angaben übereinstimmen. Dies hat einen Übereinstimmungszustand
zur Folge, der in den Positionen 9 bis 16 in der Wählereinheit vorherrscht und in den Positionen
Il bis 14 der Folgeeinheit, mit dem Resultat, daß
die Kontakte A der Vergleichseinrichtung sich für sog
diese einzelne Karte schließen.
Die Kontakte^ der Positionen 13 bis 16 der
Wählereinheit sind in Reihe geschaltet, indem Steckbuchsen PSi 10 und PS1Hi zwischen die
Steckbuchse PS44 und PS ng gesteckt sind, so
daß auf diesem Wege das Relais P101 zur. Erregung
kommt, das eine Anzeige bewirkt, ob die Angaben in einem Feld der zweiten Karte mit
denen in der ersten Karte in dem entsprechenden Feld übereinstimmen. In der gleichen Weise wird
über die Kontakte A der Positionen 9 bis 12 der Wählereinheit das Relais R102 und über die
Kontakte A der Positionen 11 bis 14 der Folgeeinheit
das Relais R103 erregt.
• Es "leuchtet ein, daß durch die Schaltung nach liao
Fig. 2 die Folgeeinheit und die Wählereinheit in drei Abschnitte aufgeteilt wird, von denen jeder
einzelne für Angaben in einem von drei Feldern bestimmt, ist, jedoch immer nur in denselben drei
Feldern der Karten des Kartenstapels; im gegenwärtigen Fall sind· die drei Relais R101, R102,
erregt und zeigen die drei Übereinstimmungen an.
Nach Fig. ι C und Fig. 2 wird durch die Erregung
der drei Relais ein Stromkreis von der Steckbuchse PS24 zur Steckbuchse PS 118 über die
gewöhnlich offenen" Kontakte B der Relais Äioi,
R102 und R103 und weiter über die normalerweise
geschlossenen Kontakte^, der Relais R104
bis Riio zur SteckbuchsePSi 15, die mit der
kleinen Ziffer 3 bezeichnet ist, die die drei gleichen Stellungen anzeigt, geschlossen. Aus der Schalttafel
nach Fig. 2 ist es sichtbar, daß die Steck-•
büchsen PS 114 und PS 115 mit dem primären Abwurf
magneten PRM (Fig. ι B) über die · primäre Wählbuchse PS 50 verbunden ist, so daß diese
Karte aus dem Stapel in den primären Ablegebehälter RJR abgeworfen wird.
Es ist einleuchtend, daß eine Karte mit den drei Übereinstimmungen in den Ablegebehälter abao
gelegt wird. So wird jede Karte, in der drei Über-' einstimmungen aufzuweisen sind, herausgelesen.
Durch die in der Schalttafel nach Fig. 2 gezeigte Schaltungsweise werden alle Karten mit zwei oder
drei" Identitäten auch voneinander getrennt. Die drei Felder, die den Positionen 13 bis 16
und 9 bis 12 der Wählereinheit und auch den Positionen
11 bis 14 der Folgeeinheit entsprechen, können als Felder^, B und C bezeichnet werden.
Der Fall, in dem alle drei übereinstimmen, ist oben behandelt worden.
Es sei jetzt angenommen, daB nur ein Feld, z. B.
Feld B, Identität aufweist. In diesem Falle wird nur Relais R102 erregt. Der primäre Wählmagnet
PRM wird dagegen nicht erregt werden, weil die Serienschal'tung über die Kontakte der Relais
2?ioi bis i?no sich nur bis nach links zum normalerweise offenen Kontakt B des Relais Ri 10
erstrecken kann. Folglich wird, wenn nur ein Feld übereinstimmt, kein Wählkreis zustande kommen,
und die Karte im Behälter MS wird abgelegt. Falls nur Feld C übereinstimmt, wird das Relais -R103
erregt. Solange aber das Relais Ri 10 nicht erregt
worden ist, bleibt der Stromkreis offen, wie zuvor links bei den offenen Kontakten B des Relais R11 o.
Es ist unwesentlich, wo die Identitäten auftreten, * solange es nur zwei oder drei sind. Wenn z. B. die
Felder A und C Übereinstimmungen aufweisen würden, dann sind die Relais i?ioi und -R103 erregt.
Dies bringt einen Stromkreis zustande, der sich von der Steckbuchse PSii& über den
normalerweise offenen Relaiskontakt R101 über
den normalerweise geschlossenen Relaiskontakt R102, über den sonst offenen Kontakt R103, über
die. sonst geschlossenen Kontakte der Relais R104
bis i?no zur Steckbuchse PS 114, die zwei Übereinstimmungen
zugeteilt ist, erstreckt.
Die Vergleichsvorgänge körinen auch durch eine ändere, in Fig. 2 punktiert gezeichnete Schaltung
auf eine größere Anzahl ausgedehnt werden. In δο diesem Fäll sind die Positionen 6 bis 8 der Wählereinheit
zusätzlich zu den vorher genannten in Tätigkeit gesetzt, so daß jede Karte, die zwei bis
zu vier Übereinstimmungen aufweist, ausgewählt wird. Bei der Auslassung der Zwischenverbindung
zwischen den. beiden Steckbuchsen PS 114 und 6s
PSiIS (Fig. 2) werden nur Karten mit drei oder
vier Übereinstimmungen herausgesucht. Durch eine Verschiebung der mit dicken Linien und mit.
punktierten Linien dargestellten Schaltungsverbindung der Steckbuchsen PS 114/ PS 115 und
PS 116 im ganzen nach rechts zu den Steckbuchsen
PS 115 bis PS 117 werden die Karten mit drei, vier*
oder fünf Übereinstimmungen ausgesucht. Am Ende des Kartendurchlaufs sind alle Karten, die
von zwei bis zu fünf Identitäten aufweisen, gemäß der Schaltungsverbindung der SteckbuchsenP5ii4
bis PS HJ zum primären Wählmagneten PRM im primären Ablegebehälter gesammelt.
Die primäre Seite' der Wählereinrichtung und die erste Primärseite der Folgeeinrichtung sind in
jedem Umlauf zurückgestellt, um Angaben von dem Kartenstapel für den Vergleich mit den festgelegten
Angaben der Suchkarte zu erhalten. Die Rückstellmagneten für die Sekundärseite der
Wählereinheit und die zweite Primärseite der Folgeeinheit sind durch eine Split-Steckleitung mit
den normalerweise offenen Kontakten des Verzögerungsrelais R16 P1 das nur dann geschlossen ist,
um das Zurückstellen dieser beiden Gruppen der Vergleichseinrichtungeh einmal vor der Auswertung
der Suchkarte zu bewirken, verbunden. Sie sind aber offen, damit die Angaben auf der
Suchkarte während der Dauer des Laufs der Maschine zurückgehalten werden.
Die Stromkreisanordnung nach Fig. 1C läßt die Vergleichseinheiten nur bis zu einem Maximum
von zehn Feldern aufspalten. Man kann damit von zwei bis zu fünf Identitäten sammeln. Die Anzahl
der Relais für die Identitätsauswahl läßt sich erweitern, wenn man die Felderanzahl vergrößern
will. Die Anzahl der Kontakte in der Schaltung läßt sich vermehren, wenn eine ausgedehntere
Sammlung .von Übereinstimmungen erforderlich wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschine, in der zur Steuerung von Angabenvergleichsvorrichtungen jedem Feld des Auf- no zeichnungsträgers, der mit mehreren Feldern für Kennzeichnungen versehen ist, eine Abfüllvorrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch Steuerungsmittel -die Angaben derjenigen Felder des Aufzeichnungsträgers zusammengefaßt werden, die identische Kennzeichnungen haben, damit die Maschine im Falle einer Übereinstimmung der Angaben einer ganz bestimmten Anzahl von Feldern in bestimmter, jedenfalls anderer Weise arbeitet, iao als bei der Übereinstimmung einer anderen Anzahl von Feldern.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsmittel für die felderweise Angabenzusämmenfassung ein Relaisnetzwerk enthalten, in dem je nach derAnzahl der Übereinstimmungen eine oder mehrere Gruppen von Relais erregt werden.
- 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß 'in Abänderung des bekannten Kartenmischers in den Angabenvergleichsvorrichtungen Schaltkontakte gleicher Bedeutung unabhängig voneinander in getrennten Gruppen reihenweise 'zusammenschaltbar sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte in den Vergleichseinrichtungen über einen Wähler steuerbar sind.
- 5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur abschnittweisen Aufspaltung der Vergleichseinrichtungen Schaltkontakte mit einzelnen Steckbuchsen verbunden sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen©.509 702-4.56
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US101367A US2624459A (en) | 1949-06-25 | 1949-06-25 | Record controlled machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE942002C true DE942002C (de) | 1956-04-26 |
Family
ID=22284283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI2966A Expired DE942002C (de) | 1949-06-25 | 1950-10-01 | Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2624459A (de) |
| DE (1) | DE942002C (de) |
| GB (1) | GB673287A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB747373A (en) * | 1953-01-19 | 1956-04-04 | Michael Maul | Improvements in record card controlled machines |
| NL195973A (de) * | 1954-03-29 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2172756A (en) * | 1936-03-06 | 1939-09-12 | Remington Rand Inc | Pattern sorter |
-
1949
- 1949-06-25 US US101367A patent/US2624459A/en not_active Expired - Lifetime
-
1950
- 1950-06-19 GB GB15259/50A patent/GB673287A/en not_active Expired
- 1950-10-01 DE DEI2966A patent/DE942002C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB673287A (en) | 1952-06-04 |
| US2624459A (en) | 1953-01-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE974863C (de) | Anordnung zur Abfuehlung und zum Vergleich der Angaben von Aufzeichnungstraegern, insbesondere Lochkarten | |
| DE1279388B (de) | Vorrichtung zum UEbertragen von Daten in einem elektronischen Rechengeraet | |
| DE972247C (de) | Anordnung zum Vergleichen von Werten, die durch elektrische Impulse dargestellt werden | |
| DE1424741A1 (de) | Einrichtung zum Durchsuchen eines Speichers | |
| DE1282340B (de) | Anordnung fuer die fotoelektrische Abtastung von Frage- und Antwortaufzeichnungen | |
| DE1474049A1 (de) | Pruefeinrichtung zum Auswerten von Pruefbogen | |
| DE942002C (de) | Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Maschine, insbesondere fuer die Auswertung kriminalistischer Suchunterlagen | |
| DE590421C (de) | Durch Zaehlkarten mit Lochkombinationen gesteuerte statistische Maschine | |
| DEI0002966MA (de) | ||
| DE424814C (de) | Lochkartenkopiermaschine | |
| DE2424804C2 (de) | Steuervorrichtung für Typenbanddrucker | |
| DE654052C (de) | Verbindung einer Kartenlochmaschine mit einer Rechenmaschine | |
| DE502372C (de) | Drehbarer Behaelter fuer Buchungskarten mit selbsttaetigen Einrichtungen zum Auswaehlen und zur Entnahme der einzelnen Karten | |
| DE462173C (de) | Durch Registrierkarten gesteuerte statistische Tabellier-Maschine | |
| DE526433C (de) | Vorrichtung zur Steuerung von Maschinen zum Sortieren von gelochten Registrierkarten | |
| DE1449570A1 (de) | Verfahren und System zum Sortieren von Dokumenten | |
| DE676446C (de) | Vorrichtung zum Auswerten der in wahlloser Folge registrierten Angaben von Aufzeichnungstraegern | |
| DE537695C (de) | Einrichtung zum Registrieren von Schriftstuecken in Sammelmappen verschiedener Art, wie Briefordnerablagen, Karteien, Vertikalhefterablagen o. dgl. | |
| DE671338C (de) | Schaltungsanordnung fuer elektrische Totalisatoren | |
| DE616341C (de) | Einrichtung zum Auswerten von nach verschiedenen Lochschriftsystemen gelochten Karten o. dgl. in derselben Maschine | |
| DE721226C (de) | Registriermaschine, vorzeugsweise Kartenlochmaschine | |
| DE906465C (de) | Einrichtung zur wahlweisen Begrenzung der Stromstosszahl einer Stromstossreihe | |
| DE495911C (de) | Kartenlochmaschine mit Einrichtung fuer Komplementaerlochung | |
| DE933591C (de) | Elektrische Sortiermaschine fuer Zaehlkarten | |
| DE831462C (de) | Auswerter fuer Zaehlkarten mit Lochkombinationen |