DE933591C - Elektrische Sortiermaschine fuer Zaehlkarten - Google Patents

Elektrische Sortiermaschine fuer Zaehlkarten

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DE933591C
DE933591C DEM17699A DEM0017699A DE933591C DE 933591 C DE933591 C DE 933591C DE M17699 A DEM17699 A DE M17699A DE M0017699 A DEM0017699 A DE M0017699A DE 933591 C DE933591 C DE 933591C
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Germany
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sorting
magnets
magnet
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marking
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DEM17699A
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Max Pfeiffer
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  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Elektrische Sortiermaschine für Zählkarten Die Erfindung betrifft eine elektrische Sortiermaschine, in der jedes Sortierfach unter der Überwachung eines Sortiermagneten steht, der seinerseits durch die Abfühleinrichtung für die Markierungspositionen eines Zeichenfeldes gesteuert wird. Die Überwachung jedes Sortierfaches durch je einen eigenen Sortiermagnet kann bei Maschinen verschiedener Gattung erfolgen. Bei der einen Maschinengattung (zu der auch das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung gehört) werden in dem gleichenKartenspiel, in dem die Karte abgefühlt wird, die unmittelbar hinter der Karte angeordneten Sortieriveichenenden voneinander getrennt; die Karte muß also in die so gebildete Sortieröffnung hineinlaufen. Bei einer anderen Gattung von Maschinen wird das Abfühlergebnis auf irgendeine Weise gespeichert, und erst wenn die Karte an ihrem Fach angelangt ist, öffnet sich die an dem Fach selbst vorgesehene Sortierweiche. Erfolgt die Einstellung des Speichers elektromagnetisch, so wäre in diesem Fall der Steuermagnet für den Speicher als der Sortiermagnet anzusprechen, der das Sortierfach überwacht. Wenn sich dann an dem Fach selbst noch ein Weichenverstellmagnet befindet, so kann dieser nur als Hilfsmittel für die Weicheneinstellung dienen, während die Sortierwirkung selbst schon durch den den Speicher beeinflussenden Sortiermagnet bestimmt wurde. Auch auf eine solche Maschine könnte also die Erfindung in sinngemäßer Weise angewandt werden.
  • Das Wesentliche der Erfindung, gleichgültig bei welcher Art von Maschinen sie angewandt wird, besteht nun darin, däß durch eine vorgegebene Anzahl von Markierungspositionen eine größere Anzahl von Sortiermagneten in der Weise gesteuert wird, da.ß bestimmten Markierungspositionen zugeordnete Sortiermagnete durch die Ab:fühleinrichtung unter Steuerung der Markierung jeweils einer dieser Positionen überwacht werden und daß bei Erregung mehrerer Sortiermagnete durch eine Maskierungskombination diese Magnete je nach der Kombination, in der sie erregt werden, einen anderen der restlichen. Sortiermagnete erregen und gleichzeitig ihr eigener Sortiereinfluß unwirksam gemacht wird.
  • Die .erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, daß für die Übersetzung von Markierungskombinationen, z. B. von Lochkombinationen, ein besonderer elektrischer Übersetzer mit Übersetzermagneten entbehrlich wird, weil nämlich die unter Steuerung der Abfühleinrichtung stehenden -Sortiermagnete gleichzeitig selbst. als Übersetzermagnete wirken und die von ihnen gesteuerten Übersetzerkontakte gleich in dem Stromkreis der anderen, nicht unmittelbar gesteuerten Sortiermagnete angeordnet sind. Es. kann also mit Hilfe einer kleineren Anzahl von Markierungspositionen eine größere Anzahl von Sortiermagneten jeweils einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen gesteuert werden.
  • Weitere bevorzugte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, dessen Merkmale jedoch nicht auf die besondere Maschine mit nur fünf Sortierfächern plus einem Leerfach beschränkt sind. Zu diesen bevorzugten Merkmalen gehört unter anderem die Herstellung von Haltestromkreisen durch die unmittelbar gesteuerten Sortiermagnete, welche Kontaktkombinationen in den Stromkreisen der anderen Sortiermagnete überwachen. Außerdem ermöglicht die Erfindung sogar die Anwendung der bekannten Sortierung von Karten in mehreren Sortiergängen, wobei in jedem Sortiergang nur die Karten mit einem bestimmten Gruppenmerkmal ausgesondert werden. DieseMöglichkeit ist von Bedeutung, wenn man nach Buchstaben mit einer beschränkten Anzahl von Fächern sortieren will oder wenn man, wie es bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zutrifft,. die zehn Ziffern in zwei Sortiergängen mit jeweils fünf Sortierfächern sortieren will, In den Zeichnungen stellt dar Fig. i eine Karte, wie sie für die hier -beschriebene Sortiermaschine verwendet wird, Fig.2 eine perspektivische Gesamtansicht der Maschine, Fig.3 die relative Anordnung der So@rtiermagnete, So@rtierweichen und der Ab-fühleinrichtung, Fig.4 einen Schnitt quer durch die Maschine, aus dem die Anordnung für die Steuerkontakte zur Sortiergangwahl ersichtlich ist, Fig. 5 das Schaltbild der Maschine in einer Ausführung, bei der die. Maschine nur zum Sortieren nach Ziffern eingerichtet ist, Fig. 6 einen Lochschlüssel für Ziffern und Buchstaben, Fig.7 das Schaltbild der Maschine in einer Ausführung, die sowohl die Sortierung nach Ziffern als auch nach Buchstabenzeichen ermöglicht, Fig. 8 das Schaltbild für eine io-Fächer-Maschine mit Lochkombinationssteuerung.
  • Die Maschine ist so ausgebildet, daß sie Zweideckkarten (Fig.. i) sortiert. Jedes Deck hat 30 Spalten zu sechs Positionen. Die Lochungen erfolgen nach dem Schlüssel, wie ihn Fig. 6 zeigt. Als Ausführungsbeispiel wurde eine Sortiermaschine mit fünf Fächern. plus einem Leerfach gewählt, deren äußere Form aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Die unsortierten Karten werden in das Magazin i i (Fig. 2) sä, eingelegt, daß die untere Kartenkante voranläuft, so daß also die noch zu beschreibenden Bürsten b r bis b 6 bei der Abfühlung auf die gleichziffrigen Lochpositionen I bis VI (Fig. 6) kommen. Mit. der Kurbel 12 wird die Abfühleinriehtung auf die gewünschte Sortierspalte eingestellt. Der Hebel 13 dient zur Deckauswahl. Mit den Hebeln 14, 15 und 16 kann eingestellt werden, welche Gruppe von Zahlen . bzw. Buchstaben aussortiert werden soll. Bei einer Maschine, die nur Zahlen aussortieren kann, können die beiden Hebel 14 und 15 wegfallen. Das Ablegen der Karten erfolgt in den Magazinen 17a bis 17f. Über ihnen befindet sich die Fachanzeige i8 a bis 18f. Sie kann mittels der Hebel 14, 15 und 16 so. verstellt werden, daß sie jeweils die Zahlen bzw. Buchstaben zeigt, die in das Fach einsortiert werden.
  • Die Lochungen werden durch die Bürsten b i bis b 6 (Fig. 3) abgefühlt. Diese sind in dem Bürstensatz 1g befestigt, welcher durch die Gewinde@spindeln 21 auf die gewünschte Spalte eingestellt werden kann. Die Bürsten erhalten Strom von der Kontaktplatte 22, welche über die Isolierplatte 23 und den Winkel 24 an den Seitenwänden der Maschine befestigt ist. Der Kartentransport erfolgt durch die Rollen 25.
  • Der Strom wird von den Bürsten zu den Wählermagneten W i bis W 5 weitergeleitet. Auf den Stromlauf wird später bei Beschreibung der Schaltung zurückgekommen. Je nach der Lochung werden ein oder mehrere Wählermagnete W erregt und ziehen ihre Anker 26 an, die die Stangen 27 nach oben schieben. Auf den Stangen 27 a bis 27 U liegen die Sortierweichen 28 a bis 28 e. Die Stangen sind in dem I'-amm 29 geführt. Werden die Stangen 27 (Fig: 6) nach oben geschoben, so. nehmen sie die ihnen zugeordnete Weiche 28 und die darüberliegenden mit. Die darun.terliegenden Weichen bleiben in ihrer Ruhelage, so: daß zwischen diesen und den abgehobenen Weichen ein Spalt entsteht, in den die Karte geschoben und zu dem zugehörigen Fach weitergeleitet wird. Haben mehrere Wählermagnete angesprochen, so wird für die Sortierung nur der unterste wirksam. Die darüberliegenden Magnete, die ansprechen, heben wohl ihre Sortierweichen an, jedoch wird ihre Wirkung durch den darunterliegenden Magnet .aufgehoben. Die Stäbe 27a bis 27e greifen seitlich der Kartenführungsbahn an den in diesemTeil gestaffelt hintereinander endenden Weichen an. Der seitlich in die Kartenbahn hineinreichende Teil der Weichen ist so. ausgespart, daß in diesem Teil alle Weichenenden übereinander an der gleichen Stelle enden.
  • Die Magnete W sind mit dem Joch 3 i an der Seitenwand der Maschine befestigt. Der Anker 26 wird durch die Feder 32 gegen das Joch 3 i gehalten. Die rechten Lappen der Anker 26 (Fig. 3) betätigen die Kontakte w i bis w 5, welche Haltestromkreise über die Magnete W schließen, so daß diese erregt bleiben, bis die Karte zwischen die Weichen geschoben wurde. Die beiden Kontakte w2 und w3 bestehen aus je einem Umschalte- und einem Arbeitskontakt. Die Umschaltekontakte sind hierbei als w21 bzw. w3 I, und die Arbeitskontakte mit w2II bzw. w311 bezeichnet. Die beiden Umschaltekontakte dienen hierbei zur Herstellung des Haltestromkreises und die beiden Arbeitskontakte- zur Aufschlüsselung der Lochkombinationen. Auf ihre Funktion und Lage im Stromlauf wird bei Beschreibung der Schaltung näher eingegangen.
  • Die Anordnung und Betätigung der Kontakte für die Gruppeneinstellung ist aus Fig. 4 ersichtlich. Der Hebel 14 betätigt den Kontakt t. Von dem Hebel 15 werden die Kontakte zI und zII und von dem Hebel 16 die Kontakte f I, f II und f III betätigt. Auf ihre Funktion und Lage im Stromlauf wird ebenfalls bei Beschreibung der Schaltung zurückgekommen. Die Hebel 14, 15 und 16 sind auf Bolzen 33 gelagert, die in einer Querwand der Maschine befestigt sind. Durch die Federn 30 können die Hebel jeweils. in einer von zwei Lagen gehalten werden, welche durch die Anschläge 35 festgelegt sind. An die Hebel 14, 15 und 16 sind Zugstangen 36, 37 und 38 aalgelenkt, welche zur Fachanzeige führen und diese entsprechend den verschiedenen Hebelstellungen einstellen. Schaltung Bei der Darstellung der Schaltung für die Sortiermaschine wurde eine vereinfachte Form gewählt, wie sie allgemein in der Fernmeldetechnik üblich ist. Die Relais und Magnete sind hierbei mit großen Buchstaben gekennzeichnet und die von ihnen betätigten Kontakte mit den zugehörigen kleinen Buchstaben. Kontakte, die von Hand betätigt werden, sind durch einen tastenförmigen Haken am oberen Ende des beweglichen Kontaktorgans gekennzeichnet. Die- Stellung der Kontakte ist in Ruhe der Maschine gezeichnet.
  • Als erstes soll hier die Zahlensortierung, und zwar für den ersten Sortiergang, der nur die geraden Zahlen aussortiert, beschrieben werden. Der Stromlauf für eine Maschine, die nur für Zahlensortieren gebaut ist, ist aus Fig. 5 ersichtlich. Wird die Maschine eingeschaltet, so erhält der Motor M Strom von minus über die Kontakte m, k und den Verzögerungskontakt v. Die Maschine beginnt zu laufen und transportiert Karten zur -Abfühleinrichtung. Hat die erste Karte die Abfühleinrichtung erreicht, so betätigt sie über einen Kartenhebel bekannter Art den Kontakt k, welcher den Stromkreis zur Abfühleinrichtung einschaltet und den Verzögerungskontakt v abschaltet. Der Verzögerungskontakt v ist erforderlich, damit die letzte Karte, nachdem der Kartenhebel in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist, noch bis in das letzte Magazin transportiert werden kann. Auf seine Funktion wird später noch einmal zurückgekommen.
  • In dem Moment, in dem sich das Oberdeck unter der Abfühleinrichtung befindet, wird durch einen Nocken der Kontakt aI geschlossen, so da.ß nun Strom von minus über die Kontakte m, h, u, aI, f 1I über die Abfühlbürsten, die durch ein Loch getreten sind, zu den Wählermagneten W fließen kann. Ist nur eine von den Bürsten b 2 bis b 5 durch ein Loch getreten, so spricht nur einer der Wählermagnete W an und schaltet seinen Kontakt w um, wodurch ein Haltestromkreis über den jeweiligen Magnet W hergestellt wird.
  • Für den jetzt beschriebenen Stromlauf soll angenommen werden, daß die Bürste b 4 durch ein Loch getreten ist, der zugehörige Sortiermagnet W 5 angesprochen und seinen Kontakt w 5 umgeschaltet hat, was nach dem Schlüssel der Zahl 8 (Fig.6) entsprechen würde. Der Strom fließt über einen Haltestromkreis von. minus. über die Kontakte m, k, aIII, h, w4, w5 durch den. Magnet WS nach plus. Der Sortiermagnet W 5 bleibt somit auch erregt, wenn die Karte die Abfühleinrichtung schon passiert hat, und zwar so lange, bis die Karte zwischen die Sortierweichen geschoben wurde. Kurz bevor die nächste Karte unter die Abfühleinrichtung kommt, wird durch einen Nocken der Kontakt a III geöffnet, welcher den Haltestromkreis unterbricht, wodurch der Magnet W 5 abfällt und dieAbfühleinrichtung wieder für die nächste Karte bereit ist.
  • Ist in der abgefühlten Spalte mehr als ein Loch vorhanden, was für die Zahl 6 zutrifft, so. sprechen mehrere, und zwar nach dem Schlüssel die Magnete W:2 und W 3 an und betätigen ihre Kontakte w21 und w31 wie auch die Kontakte w2II und w311. Über die Kontakte w21 und w31 werden, wie schon beschrieben, die Haltestromkreise für die Sortiermagnete hergestellt. Mittels de beiden Kontakte w2II und w3 1I wird dagegen deT Stromkreis über den Wählermagnet W4 geschlossen. Dieser spricht an und betätigt seinen Kontakt w4, welcher den Haltestromkreis zu den Magneten W 2 und W 3 unterbricht und zu dem Magnet W4 herstellt, so, daß die beiden Magnete W2 und W 3 abfallen und nur der Magnet W 4 erregt bleibt. Dieses Spiel zwischen den Magneten ist beendet, wenn die Karte die Sortierweichen erreicht. Durch zwei Sortiermagnete wurde somit der Stromkreis zu einem dritten eingestellt, der mit seiner Weiche die Karte in das entsprechende Fach einsortiert. Das Aberregen des Magneten W4 erfolgt, wie weiter oben schon beschrieben, ebenfalls durch Unterbrechen seines Haltestromkreises mittels des Kontaktes aIII.
  • Befindet sich eine Karte mit einer ungeraden Zahl unter der Abfühleinrichtung, welche erst im zweiten Sortiergang aussortiert werden soll, so tritt die Bürste b i durch ein Loch, da bei allen ungeraden Zahlen in der Position I ein Lach vorgesehen ist. Das Relais H kann Strom über den Kontakt f I erhalten. Dieses wird. erregt und schaltet seinen Kontakt h um, welcher den gesamten Haltestromkreis zu den Sortiermagneten unterbricht, so da,ß alle Wählermagnete, welche bei der Abfühlung angesprochen haben, gleich wieder abfallen, und zwar noch bevor die Karte die: Sortierweichen erreicht hat. Die Karte wird somit in das Leerfach einsortiert. Durch den Kontakt h wird gleichzeitig ein Haltestromkreis über das Relais H eingeschaltet, so daß dieses so lange erregt bleibt, bis- der Haltestromkreis durch den KontaktaIII unterbrochen wird, was kurz vor Abfühlen der nächsten Karte der Fall ist. Solange das Relais H erregt bleibt, sind mittels des Kontaktes h die Sortiermagnete W gesperrt.
  • Sollen im zweiten Gang die ungeraden Zahlen aussortiert werden, so wird der Hebel 16 nach oben gekippt (wie in Fig. q. gezeigt ist) und damit die Kontakte f betätigt. Hierbei öffnet der Kontakt f I, und die beiden Kontakte f II und f III schalten um. Der Strom kann nun nicht mehr direkt über den Kontakt f II zur Kontaktplatte fließen, sondern wird über die Bürste b i zu dieser geleitet. Es können somit nur Wählermagnete ansprechen, wenn sich in der ersten Position ein Loch befindet, durch das die Bürste b i die Verbindung zur Kontaktplatte herstellen kann, was nur bei den ungeraden Zahlen der Fall ist. Karten, die kein Loch in der Position I besitzen, werden in das Leerfach einsortiert. Durch den Kontakt f I wird der Stromkreis zu dem Sperrelais H unterbrochen, da in diesem Fall immer der Strom über die Bürste b i fließt, eine Sperrung der Sa:rtierein:richtung durch das Relais H aber nicht eintreten darf. Der Kontakt f III schaltet den Wählermagnet W i von der Bürste b 5 ab und direkt an die Kontaktplatte an. Dies wurde vorgesehen, da der Sortiermagnet W i nach dem Schlüssel im zweiten Sortiergang auf ein Loch in einer anderen Position als im ersten Sortiergang ansprechen soll.
  • Wie aus dem Schlüssel in Fig. 6 ersichtlich ist, soll der Sortiermagnet W i, welcher - das. erste Sortierfach steuert, im ersten Sortiergang auf ein Loch in der Position V und im zweiten-Sortiergang auf ein Loch in der Position I ansprechen. Dementsprechend erfolgt im ersten Sortiergang die Schaltung des Magneten W i auf die Bürste b 5, welche die Position V abfühlt, und im zweiten Sortiergang direkt an die Kontaktplatte, weil letztere in diesem Fall nur Strom erhält, wenn sieh in der Position I ein Loch befindet. Sind in der Karte außerdem noch Löcher in anderen Positionen vorhanden, so hat das Ansprechen des Magneten Wi, wie weiter oben schon beschrieben wurde, keinen Einfluß auf das, Sortieren, da der Magnet W i nur die oberste Weiche anhebt. -Soll ein anderes Deck ausgewählt werden, so wird der Kontakt u von dem Kontakt a I auf den Kontakt aII umgeschaltet. Der letztere schließt, wenn sich das zweite Deck unter der Ab.fühleinrichtung befindet. Hat die letzte Karte die Abfühleinriehtung passiert, so muß sie noch bis in das letzte Magazin transportiert werden können, obwohl der Kartenhebel schon wieder in seine Ausgangsstellung zurückgegangen ist. Dieses wird durch einen Verzögerungskontakt v erreicht, der praktisch als Thermokontakt ausgebildet ist. Geht der Kartenhebel und damit der Kartenhebelkontakt k in seine Ruhelage zurück, so wird der Abfühlstromkreis abgeschaltet. Die Maschine bleibt aber. noch nicht stehen, da der Motor Strom von dem Kartenhebelkontakt k über den Verzögerungskontakt v erhält. Dieser öffnet nach einer bestimmtem Zeit und unterbricht damit den Stromkreis durch den Motor, so daß die Maschine stehentleibt. Die Öffnungszeit des Verzögerungskontaktes ist hierbei so eingestellt, daß die letzte Karte noch das letzte Magazin erreichen kann. Um die Maschine -wieder in Gang zu setzen, muß der Hauptschalter kurze Zeit geöffnet werden, wodurch der Strom durch den Thermokontakt unterbrochen wird und dieser wieder in seine Ruhelage zurückgeht.
  • Hat sich eines der Sortierfächer gefüllt, so, wird in bekannter Weise der Kontakt m geöffnet und dadurch der gesamte Stromkreis durch die Maschine unterbrochen und die letztere stillgesetzt. Soll die Maschine auch für Buchstabensortieren verwendet werden, so müssen in die Maschine noch zwei Relais X und Y für die Gruppenauswahl eingebaut werden. Die Buchstabengruppen sind gegenüber dem Zahlenschlüssel durch die Löcher in den Positionen V und VI bestimmt. Das Schaltbild für das Buchstabensortieren ist in Fig. 7 gezeigt. Der Aufbau der Schaltung ist ähnlich demjenigen für das Zahlensortieren nach Fig. 5. Es wird daher im weiteren nur noch das beschrieben, was gegenüber dem Zahlensoirtieren zusätzlich benötigt wird.
  • Das Ansprechen der Wählermagnete erfolgt in der gleichen Weise, wie weiter oben bei Fig. 5 beschrieben wurde. Die Steuerung, welche Gruppe aussortiert- werden soll, erfolgt über die Haltestromkreise für die Wählermagnete in Verbindung mit den beiden Hilfsrelais X und Y sowie den Tastenkontakten z und t. Die beiden Hilfsrelais X und Y sind auf die Bürsten b 5 und b 6 geschaltet, welche die V. und VI. Position abfühlen.
  • Befinden sich die Kontakte t, x II, y II und z II in der Ruhelage, so. ist auf Zahlensortierung eingesteilt. Wird t von Hand nach unten geschaltet, so bleibt der Haltestromkreis nur erhalten, wenn auch der Kontakt y II umschaltet, was bedeutet, daß die Bürste b 6 ein Loch vorgefunden hat und das Relais Y erregt wurde. Das gleiche gilt, wenn der Kontakt zII umgeschaltet wird, für den Kontakt x II bzw. die Bürste b 5. Außer dem Schalter zII ist noch der Umschaltekontakt zI erforderlich, der die Bürste b 5 bei Buchstabensortierung auf -das Hilfsrelais X schaltet. Es fließt dann. der Strom von der Bürste b 5 über die Kontakte z I und x I durch das Relais X nach plus. Wird über die Bürste b 5 Kontakt. hergestellt, so fließt Strom zu dem Relais X, welches anspricht und seine beiden Kontakte x I und x II umschaltet. x I stellt hierbei einen Haltestromkreis her, und zwar von minus über die Kontakte m, k, a III, x I durch das Relais X nach plus. Der Kontakt xII schaltet den Stromlauf für den Haltestromkreis der Wählermagnete für die Gruppenauswahl entsprechend um. Befindet sich der Kontakt zII in der oberen Stellung, so unterbricht der Kontakt xII den Haltestromkreis zu den Wählermagneten, so, daß diese kurz nach ihrem Ansprechen wieder abfallen, und zwar noch bevor die Karte die Sortierweichen erreicht hat. Befindet sich dagegen der Kontakt z II in der unteren Stellung, so schließt der Kontakt xII den Haltestromkreis zu den Wählermagneten, wodurch diese, nachdem sie angesprochen haben, erregt bleiben und die Karte aussortiert wird.
  • In ähnlicher Weise arbeitet das Relais Y, welches von der Bürste b 6 gesteuert wird und dessen Kontakt y 1I mit dem Kontakt t zusammenarbeitet. In Verbindung mit den Kontakten f I bis f III, welche früher schon beim Zahlensortieren beschrieben wurden und die das Trennen von geraden und ungeraden Zahlen steuern, lassen sich somit mit den drei Schaltern acht verschiedene Stellungen bzw. Gruppen einstellen, die aus Fig. 6 ersichtlich sind.
  • An Hand von Fig. 6 soll noch kurz eine Schaltung für eine io-Fächer-Maschine beschrieben werden, die die- Ziffern nach dem Schlüssel in Fig. 6 aussortieren kann, aber ebensogut für jeden anderen Schlüssel eingerichtet werden könnte. Die Schaltung ist in ihrem grundsätzlichen Aufbau ähnlich der in Fig.5 für die 5-Fächer-Maschine beschriebenen. Es werden daher alle schon weiter oben beschriebenen Funktionen nicht mehr erläutert, sondern nur diejenigen, die gegenüber Fig. 5 unterschiedlich sind.
  • Entsprechend den zehn Sortierfächern sind zehn Wählermagnete W vorgesehen, deren Index die Zahl angibt, die in das dem Wählermagnet zugehörige Fach sortiert wird. Die Zahlen o, i, 2, 4 und 8 werden nach dem Schlüssel in Fig.6 nur durch ein Loch dargestellt. Ihre Wählermagnete werden daher direkt mit den Abfühlbürsten b i bis b 5 entsprechend dem Schlüssel verbunden. Jedem der Wählermagnete W i, W 2, W 4, W 8 und W o ist ein Umschaltekontakt w i I, w2 I, w41, w81 und woI zugeordnet, der nach dem Erregen über die Abfühlbürsten seinen zugehörigen Wählermagnet auf einen Haltestromkreis umschaltet. Die Wählermagnete W 3, W 5, W 6, W 7 und W 9, die sich nach dem Schlüssel aus Lochkombinationen zusammensetzen, sind hingegen nicht auf die Abfühlbürsten geschaltet, sondern werden über Kontakte erregt, die von den Wählermagneten WI, W2, W 4 und W 8 gesteuert werden. Je nach der Kombination, in der die Wählermagnete W i, W2, W 4 und- W 8 erregt werden, werden Stromkreise zu den Wählermagneten W3, W5, W6, W 7 und W 9 hergestellt.
  • Werden z. B. die Wählermagnete W i und W 8 erregt, so stellt sich über den Kontakt w i II, der von dem Wählermagnet W i gesteuert wird, und den Kontakt w 8 II, der von dem Wählermagnet W 8 gesteuert wird, ein Stromkreis zu dem Wählermagnet W 9 her. Der Wählermagnet W 9 wird erregt und schaltet seinen Kontakt w 9 um, der für den Wählermagnet einen Haltestromkreis herstellt und den Haltestromkreis zu allen tieferliegenden Wählermagneten unterbricht, so daß nur der Wählermagnet W 9 erregt bleibt.
  • Wird z. B. die Zahl 7 abgefühlt, so sprechen die Wählermagnete W i, W:2 und W 4 an, die über ihre Kontakte w i II, w2II und w4IV einen Stromkreis zu dem Wähl6rmagnet W 7 herstellen. Gleichzeitig damit entsteht aber auch ein Stromkreis zu dem Wählermagnet W 3 und über den Kontakt w411 ein Stromkreis zudem Wählermagnet W 5. Außerdem Wählermagnet W7 sprechen somit auch die Wählermagnete W 3 und W 5 an. Die letzteren beiden Wählermagnete fallen aber sofort mit dem Wählermagnet W i, W 2 und W 4 wieder ab, da ihr Haltestromkreis durch den Kontakt w7 unterbrochen wurde, der von dem Wählermagnet W 7 umgeschaltet worden ist. Der Stromlauf zu dem Wählermagnet W 6 baut sich in ähnlicher Weise über die Kontakte w2III und w4III auf. Die KontakteaI, aII, aIII, u, k, m und v haben dieselbe Funktion wie in der Schaltung Fig. 5, so daß auf sie nicht mehr näher eingegangen zu werden braucht.
  • Ähnlich, wie es oben beispielsweise für die Magnete W7 und W9 erläutert worden ist, werden die übrigen Magnete W 3, W 5 und W 6 durch die ihnen zugeordneten Lochkombinationen zur Sortierung ausgewählt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Sortiermaschine für Zählkarten, in der jedes Sortierfach unter der Überwachung eines Sortiermagneten steht, der seinerseits durch die Abfühleinrichtung für die Markierungspositionen eines Zeichenfeldes gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine vorgegebene Anzahl von Markierungspositionen eine größere Anzahl von Sortiermagneten in der Weise gesteuert wird, daß bestimmten Markierungspositionen zugeordnete Sortiermagnete durch die Abfühleinrichtung unter Steuerung der Markierung jeweils einer dieser Positionen überwacht werden und daß bei Erregung mehrerer Sortiermagnete durch eine Markierungskombination diese Magnete je nach der Kombination, in der sie erregt werden, einen anderen der restlichen Sortiermagnete erregen und gleichzeitig ihr eigener Sortiereinfluß unwirksam gemacht wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daJ3 jeder der nicht unter Steuerung der Markierungspositionen stehenden Sortiermagnete in seinem Erregungskreis eine Anzahl von in Reihe geschalteten Kontakten enthält, von denen jeder durch einen der durch die Markierungspositionen gesteuerten Magnete betätigt wird, und daß die Kontaktkomb@inationen jedes der ersterwähnten Magnete der Markierungskombination entspricht, welcher der betreffende Sortiermagnet zugeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die unter unmittelbarem Einfluß der Markierungspositionen befindlichen Sortiermagnete einen eigenen Haltestromkreis herstellen, der aber bei kombinatorischer Erredung mehrerer unmittelbar gesteuerter Sortiermagnete selbsttätig bei Erregung des von ihnen ausgewählten Sortiermagneten unterbrochen wird.
  4. 4.. Maschine nach Anspruch -i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Markierungspositionen gleichzeitig abgefühlt werden und durch die Markierungen eines Markierungsfeldes die den Positionen unmittelbar zugeordneten Sortiermagnete gleichzeitig erregt worden, die dann ihrerseits bei kombinatorischer Erregung gleichzeitig den Erregerkreis durch einen anderen nicht unmittelbar gesteuerten Sortiermagnet- schließen, der dann erregt wird und seinerseits die Haltekreise der gleichzeitig kombinatorisch erregten Magnete unterbricht.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis q., bei der die Karten in mehreren Sortiergängen sortiert werden können, wobei in jedem Sortiergang nur die Karten mit einem durch Handeinstellung vorwählbaren Gruppenmerkmal ausgesondert werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Gruppenmerkmale sowohl die Haltestromkreise der unmittelbar gesteuerten als auch der mittelbar gesteuerten Sortiermagnete überwacht werden.
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