DE941966C - Verfahren zum Faerben von gekraeuselten Faeden oder Garnen aus vollsynthetischem Mateial - Google Patents

Verfahren zum Faerben von gekraeuselten Faeden oder Garnen aus vollsynthetischem Mateial

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DE941966C
DE941966C DESCH15290A DESC015290A DE941966C DE 941966 C DE941966 C DE 941966C DE SCH15290 A DESCH15290 A DE SCH15290A DE SC015290 A DESC015290 A DE SC015290A DE 941966 C DE941966 C DE 941966C
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DE
Germany
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dyeing
yarns
thread
threads
knitted
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DESCH15290A
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Alfred Schubert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/18Passing liquid through fibrous materials in closed containers with a form not determined by the nature of the fibrous material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von gekräuselten Fäden oder Garnen aus vollsynthetischem Material Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von gekräuselten. Fäden oder Garnen aus vollsynthetischem Material.
  • Bekannt ist bisher das Färben der Kräuselgarne in der Weise, daß das Garn von den Kopsen (Konussen), auf denen es die Spinnereien liefern, zu Strängen geweift wird, die dann in der Farbflüssigkeit gekocht werden. Bei dieser Methode hat sich einerseits gezeigt, daß die Kräuselung und damit die Elastizität des Garns durch das Kochen in der Farbbrühe leidet; andererseits erfolgt die Durchfärbung mangelhaft, da bei der großen Saugfähigkeit der Kräuselgarne die Farbstoffe durch die Außenschichten der Stränge viel stärker aufgenomtuen werden, so daß die inneren. Strangteile durchweg blassere Farbtöne aufweisen. Ein. weiterer \?achteil dieser Strangfärbung besteht in einer weitgehenden Verfitzung der Garne, deren neuerliches Aufspulen dadurch stark beeinträchtigt wird. Die Folge ist häufiges Reißen, des Garns und eine bedeutende Steigerung der Abfallmenge.
  • Das gleichfalls, bekannte Färben der Stränge in Netzpackungen verhindert wohl das Verfitzen, verstärkt jedoch die Farbunterschiede zwischen den äußeren und inneren Strangteilen.
  • Bekannt ist weiter das Färben des aufgespulten Garns - sogenannte Kopsfärberei -, wobei siebartig gelochte: Spulen. verwendet werden. Auch bei diesem Verfahren ist eine einheitliche Durchfärbung des aufgespulten Kräuselgarns nicht erzielbar, da die Heranführung des Farbstoffes an das dicht aufgespulte Garn, durch die Sieblochung der Spulen keineswegs gleichmäßig erfolgt.
  • Die Verwendung von bereits vor dem Spinnen gefärbten Kunststoffmassen, zu Kräuselgarnen hat bisher nicht befriedigt, da die beim Kräuselvorgang notwendige Wärmebehandlung zu einem unregelmäßigen Entfärben des Garns führt.
  • Auch das Färben von Gewirken aus ungefärbten Garnen, z. B. von fertigen Strümpfen,- ist bekannt.-Ferner ist es nicht mehr neu, Gewirke aus vollsynthetischen Garnen herzustellen und dann wieder aufzutriefeln, um eine Kräuselung des' Garns zu erzielen. Es ist ferner bekannt, unter Verwendung. von Ultraschall, im Metallbad oder unter Druck zu färben.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin., daß zur Erzielung einer bisher nicht erreichten Gleichmäßigkeit und Reinheit der Färbung die gekräuselter Fäden oder Garne aus vollsynthetischem Material ungefärbt zu Gewirken oder Gestricken verarbeitet, in diesem Zustand sodann gefärbt und nach dem Färben zu Fäden oder Garnen wieder aufgetriefelt und aufgespult werden.
  • Durch zahlreiche Versuche wurde festgestellt, daß bei diesem Verfahren die Kräuselung und damit die Elastizität der Fäden oder Garne beim Färbevorgang nicht nur völlig erhalten, sondern durch das Erhitzen im Gewirk- oder Strickverband noch verbessert wird. Die Durchfärbung der Gewirke oder Gestricke, z. B. in Schläuchen oder Bändern, erfolgt so völlig gleichmäßig. Eine Verfitzung wie bei Strangfärbung ist ausgeschlossen.
  • Nach dem Färben und der üblichen Plastifizierung werden die Gewirke bzw. Gestricke bei gleichzeitiL-em Auffriefeln wieder aufzespult. Hierbei hat sich gezeigt, daß die allgemein verwendeten Konus-, Kreuz- oder Flaschenspulen große Nachteile haben, und zwar nicht nur bei dem Wiederaufspulen ge färbten Kräuselgarns, sondern für das Aufspulen von Kräuselgarnen schlechthin.
  • Bei dem Aufspulen endloser Fäden beim Spinnen werden die Verkno:tungen der immer wieder vorkommenden Rißstellen an das obere Ende der Kreuzspulen gelegt, damit sie beim Ablauf des Fadens über die konisch aufgespulte Schicht das Abziehen des Fadens nicht behindern. Knoten, die nicht- auf das obere Ende der Spule herausgelegt sind, führen leicht zu Ablaufhemmungen und damit neuerlich zum Reißen des Fadens.
  • Beim Aufspülen der Kunststoffgarne nach dem Kräuselvorgang bzw. Färben ist ein neuerliches Herauslegen der Verknotungen an das obere Spulenende praktisch ausgeschlossen, da- dies eine genaue Überprüfung des Garns bei dem maschinellen. Aufspulvorgang voraussetzen würde; was schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit unmöglich ist. Bei dem Aufspulen der -Kräuselgarne verteilen sich also die Verknotungen über die ganze Spule. Dies führt, wie schon angedeutet, beim Abziehen des Garns über die konische Schicht häufig zu Ablaufhemmungen und. zum Reißei, des Garns, so daß bei der Verwendung von Konus-, Kreuz- oder Flaschenspulen. beträchtliche Garnabfälle entstehen.
  • Versuche haben. nun ergeben, daß die Verwendung von an sich bekannten Zylinderspulen mit beiderseits kreisrunden Deckplatten, die den aufgespulten Faden. oder das aufgespulte Garn derart überragen;, daß der ablaufende Faden oder das ablaufende Garn über die vorstehende Deckplatte in einem Winkel von der oberen Schicht des aufge spulten Fadens oder Garns abgezogen wird, das Reiben oder Hängenbleiben an den. Verknotungen und damit das Reißen des Fadens oder Garns so gut wie völlig ausschließt. -Eine solche Zylinderspule und der Vorgang des Fadenabzuges- ist in der Zeichnung veranschaulicht. Die gleichmäßige Durchfärbung der Gewirke bzw. Gestricke aus gekräuselten Fäden oder Garnen läßt sich durch die Verwendung von Ultraschall, durch das Färben in einem Metallbad oder auch durch das Färben unter Druck, z. B. in einem Autoklav, verbessern.
  • Die Anwendung solcher Färbeunterstützungsmethoden führt hingegen. beim Färben von. Kräuselgarnsträngen nicht zu einer gleichartigen Verbesserung des Färbeerfolges.
  • Aus den nach der beschriebenen Erfindung gefärbten und wieder aufgespulten Kräuselgarnen lassen sich Strümpfe, Unterbekleidung, Badeanzüge und Oberbekleidung einerseits in einwandfrei gleichmäßigen Farbtönen, andererseits wirtschaftlich günstiger herstellen, weil durch die Verwendung der Zylinderspulen eine weitgehende Minderung des Garnabfalles erreicht wird.
  • Es sei hervorgehoben, daß der Patentschutz. hinsichtlich der im Anspruch r aufgeführten. Merkmale nur für die gekennzeichnete Kombination in Anspruch genommen wird. Die Gegenstände der Ansprüche 2 bis 4 sollen als echte Unteransprüche nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Anspruches r geschützt sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Färben von gekräuselten Fäden oder Garnen aus vollsynthetischem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden oder Garne ungefärbt zu Gewirken oder Gestricken verarbeitet, in diesem Zustand gefärbt und nach dem Färben zü Fäden- oder Garnen wieder aufgetriefelt und aufgespult werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchfärbung der Gestricke oder Gewirke durch Verwendung von Ultraschall verbessert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchfärbung der Gestricke oder Gewirke durch Färben im Metallbad verbessert wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß das Färben unter Druck, z. B. in Autoklaven, durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren zum Spulen von gekräuselten Fäden oder Garnen, insbesondere für ein Färbeverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spulen über Kopf Zylinderspulen, mit beiderseits kreisrunden Deckplatten verwendet werden, die den aufgespulten Faden oder das aufgespulte Garn überragen, so daß der ablaufende Faden oder das ablaufende Garn durch das Abgleiten über die vorstehende Deckplatte in einem Winkel von der oberen Schicht des aufgespulten Fadens oder Garns abgezogen werden. Angezogene Druckschriften.: Deutsche Patentschriften Nr. 897 087, 891 2q.7, 165 6o1, 120 779; britische Patentschrift Nr. 676 522; Mellian.d Textilberichte, März 1951, S. 215 bis 221; Textil-Praxis, Heft 5/i953 S. 415 bis q.20.
DESCH15290A 1954-05-11 1954-05-11 Verfahren zum Faerben von gekraeuselten Faeden oder Garnen aus vollsynthetischem Mateial Expired DE941966C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011009781A1 (de) 2011-01-28 2012-08-02 Joh. Barth & Sohn Gmbh & Co. Kg Substanz auf der Basis von Hopfenharz

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE165601C (de) *
DE120779C (de) *
GB676522A (en) * 1948-09-22 1952-07-30 Scott & Williams Inc Improvements in or relating to stockings and method of making the same
DE891247C (de) * 1951-10-23 1953-09-28 Fritz Voss Verfahren zum Faerben und Fixieren von Struempfen
DE897087C (de) * 1951-12-05 1953-11-19 Fritz Schuster Verfahren und Vorrichtung zum Veredeln von Textilgut, insbesondere Struempfen

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