DE94162C - - Google Patents

Info

Publication number
DE94162C
DE94162C DENDAT94162D DE94162DA DE94162C DE 94162 C DE94162 C DE 94162C DE NDAT94162 D DENDAT94162 D DE NDAT94162D DE 94162D A DE94162D A DE 94162DA DE 94162 C DE94162 C DE 94162C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
locking
pin
end rod
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT94162D
Other languages
English (en)
Publication of DE94162C publication Critical patent/DE94162C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B27/00Ladies' or like fans

Landscapes

  • Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1896 ab.
Der Zweck der vorliegenden Neuerung besteht darin, selbstthätig sich öffnende oder schliefsende Fächer auf beliebiger Oeffnungsweite ein- und feststellen zu können.
Ein solcher Fächer ist in den Fig. 1, 6 und 7 in auseinandergefaltetem bezw. zusammengeklapptem Zustand dargestellt; die Fig. 2 bis 5 zeigen Einzelheiten des Fächers, durch welche das Feststellen des Fächers in jeder gewünschten, mehr oder minder geöffneten Lage bewirkt wird. Hierbei ist angenommen, dafs die zur Feststellung des beliebig geöffneten Fächers dienende Vorrichtung ä'ufserlich sichtbar angebracht ist, während in einer weiteren, in Fig. 8, 9 und 10 dargestellten Anordnung eine Stellvorrichtung gezeigt ist, bei der mit Ausnahme eines zum Stellen des Fächers hervorragenden Knopfes die ganze Stellvorrichtung verdeckt in einem Endstab des Fächers liegt.
Die Mittelstäbe des Fächers liegen drehbar auf einer zwischen den Endstäben A und B liegenden Hülse D, innerhalb welcher eine Schraubenfeder C liegt, deren radial vorstehende Enden c und c1 mit den Endstäben A und B fest verbunden sind. Durch die Schraubenfeder C hindurchgehend und als Verbindung für die Endstäbe A und B dienend, ist der am geeignetsten vierkantige Stift E einerseits mit dem Endstab A fest verbunden, auf der anderen Seite trägt er ein kleines Zahn- oder Schaltrad e, in dessen Zahnlücken ein Sperrstift G eingreift. Letzterer ist verschiebbar in dem am einen Endstab B festgemachten flachen Gehäuse F gelagert und wird durch eine Feder f gegen das Zahnrad e angedrückt. Der Sperrstift G hat am oberen Ende eine Umbiegung mit Knopf g, der aus dem Führungsgehäuse F hervorragt. Der umgebogene Theil des Sperrstiftes läuft in einem Schlitz /?, dessen oberer Theil h} rechtwinklig zum Theil h ist. Soll der Fächer verstellt werden, so wird der Sperrstift G an seinem Knopf g nach oben gezogen und rechtwinklig umgedreht und ist dann in dem rechtwinkligen Schlitztheil hl festgehalten. . '
Die Feder C drückt mit ihren an den Endstäben A und B des Fächers befestigten losen Enden c und c1 die Endstäbe aus einander oder zusammen, je nachdem eine Feder C verwendet wird, die bei zusammengelegtem Fächer gespannt oder nicht gespannt ist.
Soll der Fächer in theilweiser Ausbreitung festgestellt werden, so kann diese Feststellvorrichtung offen, wie in Fig. 2 bis 5 angegeben, oder verdeckt, wie in Fig. 8 bis 10 dargestellt, angebracht werden.
Bei der offenen Feststellvorrichtung wird der Sperrstift G an seinem Knopf g hochgezogen, der Fächer, wie gewünscht, ausgebreitet und hernach der Stift wieder freigelassen, wobei er durch die Feder f gegen das Zahnrad e angedrückt wird und durch Eingriff in letzteres dasselbe mit dem Endstab A festhält.
Sofern eine verdeckte Feststellvorrichtung angewendet wird, mufs der Endstab B, in dem erstere angeordnet ist, an der betreffenden Stelle etwas stärker gehalten werden, so dafs das Sperrrad E mit dem Sperrkegel G1 und der Feder/1 in einer Aussparung des Endstabes B liegt, die dann durch eine auf den Endstab ■ geschraubte Metallplatte F1 verdeckt wird. Zum Auslösen des Sperrkegels G1 dient ein am
diesem befestigter Stift, der durch einen Schlitz Ä2 und Metallplatte F1 hindurchgeht und aufsen einen Knopf gl trägt, an dem Sperrkegel G1 gedreht werden kann. Der vierkantige Zapfen E sitzt, wie bei der anderen Vorrichtung, fest am Endstab A und das Sperrrad e auf dem Zapfen E fest.
Der Bügel K des Fächers ist auf einer Seite an dem vierkantigen Stift E befestigt, während in seinem anderen Ende der Zapfen E drehbar" ist. Wenn der Fächer nahezu geöffnet ist, so legt sich der Endstab B desselben an den Bügel K an und verhindert ein weiteres Oeffnen des Fächers; beim Schliefsen des letzteren erleichtert der Bügel K dasselbe.
Wenn der Fächer sich in bekannter Weise selbstthätig voll entfalten oder ganz zusammenklappen soll, ist nur die Anordnung einer Feder C mit Endschenkel c und c1, die in den Endstäben A und B festgemacht sind, erforderlich. In irgend einer Zwischenlage bezw. theilweisen Entfaltung kann der Fächer jedoch dann nur durch entsprechend starkes Festhalten der beiden Endstäbe in der Hand gehalten werden, was selbstverständlich beschwerlicher ist, als wenn er in jeder gewünschten Lage mittelst des Sperrstiftes feststellbar gemacht wird. Der Vortheil solcher Fächer besteht namentlich auch darin, dafs sie sich nicht von selbst öffnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feststellvorrichtung für sich selbstthätig öffnende und schliefsende Fächer, gekennzeichnet durch die Befestigung des durchgehenden, vierkantigen Fächerdrehstiftes an dem einen Endstab und der Anordnung eines Schaltrades oder dergl. hinter dem anderen Endstab, in welches Schaltrad ein durch Feder angedrückter, verschiebbarer, am anderen Endstab gelagerter Sperrstift oder ein drehbarer Sperrkegel eingreift, wobei diese Feststellvorrichtung verdeckt oder offen angeordnet werden kann und mittelst eines hervorragenden, am Sperrstift oder Sperrkegel befestigten Stiftes mit Knopf ersterer in oder aufser Eingriff mit dem Schaltrad gebracht, d. h. der Fächer in jeder Lage festgestellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT94162D Active DE94162C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE94162C true DE94162C (de)

Family

ID=365531

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT94162D Active DE94162C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE94162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5322414A (en) * 1992-10-31 1994-06-21 Ken Howard Industries, Inc. Entertainment fan

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5322414A (en) * 1992-10-31 1994-06-21 Ken Howard Industries, Inc. Entertainment fan

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202013102269U1 (de) Mit einer Hand zusammenklappbarer Kinderwagen
DE102011075349A1 (de) Sonnenblendenanordnung mit einer Kupplungseinheit
DE19919244A1 (de) Kinderwagen
DE202010011566U1 (de) Kinderwagenaufsatz
DE202021105009U1 (de) Kinderwagen zum einfachen Vorwärts- und Rückwärtsfalten
DE10037805A1 (de) Traggestell, insbesondere Rollenbock
DE563571C (de) Zusammenklappbarer Stuhl
DE94162C (de)
DE2709361C3 (de) Schirmartig zusammenfaltbarer Kindersportwagen
DE202018105304U1 (de) Kinderwagen
DE69420950T2 (de) Klappbares Bügelbrett
DE59864C (de) Zurücklegbare Lenkstange für Fahrräder
DE272827C (de)
DE43233C (de) Neuerung an Klappstühlen
DE69928C (de) Ausziehbare Gardinenstange
DE245104C (de)
DE19684C (de) Vorrichtung zum Offenhalten der Siebtrommeln
DE103526C (de)
DE89821C (de)
DE206306C (de)
DE179677C (de)
DE366769C (de) Prellballspiel
DE815452C (de) Zusammenklappbarer Kinderwagen
DE121605C (de)
DE93511C (de)