DE940940C - Dosiervorrichtung - Google Patents
DosiervorrichtungInfo
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- DE940940C DE940940C DEM16325A DEM0016325A DE940940C DE 940940 C DE940940 C DE 940940C DE M16325 A DEM16325 A DE M16325A DE M0016325 A DEM0016325 A DE M0016325A DE 940940 C DE940940 C DE 940940C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D11/00—Control of flow ratio
- G05D11/006—Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/68—Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
- C02F1/685—Devices for dosing the additives
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Dosieren eines fließenden Zusatzstoffes, der vorzugsweise in relativ kleinen Mengen einer strömenden Flüssigkeit zugesetzt wird. Derartige Dosiervorrichtungen finden z. B. bei der Aufbereitung von Wasser Verwendung, dem kleine Mengen von Entkalkungs- oder Desinfektionsmitteln zugesetzt werden müssen. Auch in der chemischen Technologie liegen oftmals ähnliche Aufgaben vor, bei denen eine solche Dosiervorrichtung anwendbar ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Menge des Zusatzstoffes der Menge der strömenden Flüssigkeit verhältnisgleich zu machen. Es sind für ähnliche Zwecke Gemischregler an sich bekannt, bei denen zwei an Staublenden abgenommene Differenzdrücke als Mengenmeßwerte gegerneinandergeschaltet und bei Störung des Meßwertgleichgewichts ein Regelventil betätigt wird. Deraitige Gemischregler sind für den vorliegenden Zweck zwar anwendbar, aber kompliziert und zu teuer.
- Es ist auch bekannt, die mit einer Dosierdrossel versehene Zuleitung des Zusatzstoffes unmittelbar hinter einer in die Flüssigkeitsleitung eingeschalteten Drosselöffnung in die Flüssigkeitsleitung münden zu lassen und den Drück des Luftpolsters im Vorratsbehälter der Zusatzflüssigkeit mit einem vom Staudruck in der Flüssigkeitsleitung beaufschlagten Druckregler so zu regeln, daß der Druck am Ausgang des Vorratsbehälters gleich diesem Staudruck in der Flüssigkeitsleitung ist.
- Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß man eine wesentlich vorteilhaftere und einfachere Anordnung erhält, wenn erfindungsgemäß der Druckregler zwischen Vorratsbehälter und Dosierdrossel eingeschaltet ist und so den Staudruck vor der Dosierdrossel selbst regelt. Die Einstellung des Mengenverhältnisses kann zweckmäßigerweise dadurch ermöglicht werden, daß die Dosierdrossel einstellbar, vorzugsweise als Nadelventil, ausgebildet ist.
- Die Abbildung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- In eine Leitung I, in der in Pfeilrichtung die . Flüssigkeit strömt, ist eine Staublende 2 bekannter. Ausführung eingebaut. An den Niederdruckanschluß 3 der Staublende 2 ist eine Leitung 4 angeschlossen, die über ein Nadelventil 5 und eine Leitung 4 zur unteren Kammer 6 eines Membrandruckreglers 7 führt. In die Kammer 6 mündet über ein Regelventil 8 eine Leitung 9, die an einen den Zusatzstoff speichernden Behälter Io angeschlossen ist. Der Behälter Io wird über ein Reduzierventil II aus einer Preßluftflasche I2 unter Druck gesetzt. Die obere Kammer 13 des Membrandruckreglers 7 ist an den Staudruckanschluß 14 der Staublende 2 durch eine Leitung 15 angeschlossen.
- Der an der Staublende 2 entstehende Differenzdruck ist bekanntlich ein Maß für die durch die Leitung I strömende Flüssigkeitsmenge. Der gleiche Differenzdruck wird durch den Druckregler 7 am Nadelventils jeweils eingeregelt, denn in der Leitung 4 herrscht immer derselbe Niederdruck,, der auch an der Staublende 2 vorhanden ist. In.der Leitung 4' und in der unteren Membrankammer 6 stellt sich durch die Wirkung des Regelventils 8 ein Druck ein, der dem Druck in der Kammer 13, d. h. dem Staudruck in der Leitung I, entspricht. Im gleichen Maß, wie sich der Differenzdruck an der Staublende 2, d. h. die durchfließende Flüssigkeitsmenge, ändert, wird auch die am Nadelventil 5 herrschende Druckdifferenz geändert. Es fließen also durch die Staublende 2 und das Nadelventil 5 immer verhältnisgleiche Mengen. Voraussetzung ist natürlich, daß der Druck im Behälter Io den statischen Druck in der Leitung I überwiegt. Wenn man das Nadelventil 5 verstellt, so erhält man ein anderes Mengenverhältnis zwischen der in der Leitung I strömenden Flüssigkeit und dem aus dem Behälter Io durch den Druckregler 7 und die Dosierdrossel 5 in die Leitung I zufließenden Zusatzmittel. Dieses Mengenverhältnis bleibt aber entsprechend der Einstellung der Dosierdrossel 5 immer konstant.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Dosieren eines fließenden Zusatzstoffes, der einer strömenden Flüssigkeit zugesetzt wird, bei welcher die mit einer Dosierdrossel versehene Zuleitung des Zusatzstoffes unmittelbar hinter einer in die Flüssigkeitsleitung eingeschalteten Drosselöffnung in die Flüssigkeitsleitung mündet und bei welcher der Staudruck in der Zuleitung des Zusatzstoffes von -,einem vom Staudruck in der Flüssigkeitsleitung beaufschlagten Druckregler geregelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckregler zwischen Vorratsbelhälter und Dosierd;rosseleingeschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierdrossel einstellbar, vorzugsweise als Nadelventil, ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 870 9o8.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16325A DE940940C (de) | 1952-11-18 | 1952-11-18 | Dosiervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM16325A DE940940C (de) | 1952-11-18 | 1952-11-18 | Dosiervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940940C true DE940940C (de) | 1956-03-29 |
Family
ID=7297144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM16325A Expired DE940940C (de) | 1952-11-18 | 1952-11-18 | Dosiervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940940C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870908C (de) * | 1940-10-23 | 1953-04-13 | Maschb Ag Balcke | Vorrichtung fuer die Einfuehrung zusaetzlicher Fluessigkeiten |
-
1952
- 1952-11-18 DE DEM16325A patent/DE940940C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870908C (de) * | 1940-10-23 | 1953-04-13 | Maschb Ag Balcke | Vorrichtung fuer die Einfuehrung zusaetzlicher Fluessigkeiten |
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