DE940907C - Anordnung fuer Lichtsignale im Eisenbahn-Sicherungswesen - Google Patents

Anordnung fuer Lichtsignale im Eisenbahn-Sicherungswesen

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DE940907C
DE940907C DES27216A DES0027216A DE940907C DE 940907 C DE940907 C DE 940907C DE S27216 A DES27216 A DE S27216A DE S0027216 A DES0027216 A DE S0027216A DE 940907 C DE940907 C DE 940907C
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DE
Germany
Prior art keywords
battery
lamps
signal
arrangement
light signals
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Expired
Application number
DES27216A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Buder
Gotthold Dipl-Ing Rehschuh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/18Light signals; Mechanisms associated therewith, e.g. blinders
    • B61L5/1809Daylight signals
    • B61L5/1881Wiring diagrams for power supply, control or testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung für Lichtsignale im Eisenbahn-Sicherungswesen In neuerer Zeit sucht mann fast durchweg, die Formsignale bei Eisenbahnen durch Lichtsignale zu ersetzen. Bei solchem; Lichtsignalen, die nicht nur bei Nacht, sondeTni auch bei Tage brennen, bestehen besondere Erfordernisse. Einesteils will mann in den Signallampen selbst eine möglichst punktförmige Lichtquelle verwenden, um das Lichtstrahlenbündel und die etwa notwendige Streuung entsprechend richten zu können, wa,s, eine möglichst niedrige Spannung erfordert; andererseits, muß aber auch: bei Ausfall des Netzes eine Stromreserve vorgesehen sein die es ermöglicht, diesielbien Lam.-pen, die vorher am, Netz, lagen, nun vom. der Stromreserve aus zu versorgen. Man hat daher die einzelnem Signallampen in die Sekundärkreise von Transfoirmatoren gelegt und als Niedervoltlampen ausgebildet, d. h. sie mit einer kleinen, Spannung, z. B. z2 V, betrieben. Bei Netzausfall wird ein Resierveaggregat in Betrieb, gesetzt, das z. B. ans einer Batterie dieselbe Spannung erzeugt wie die vom Netz abgegebene.
  • Die Erfindung geht für' die Bemessung der zur Verwendung kommenden Signallampen. vom, anderen Erwägungen aus, und zwar wird als: M:aßstab@ für, die Bemessung der Lampen die zur Verfügung stehende Batteriespunnnung verwendet unter Berücksichtigung der jeweils vorliegenden Kabellängen, d. h. hat mann z.. B. als Reservestromquelle eine Batterie von 6o V Spannung, so würde das. Optimum der Leistung eines, normalen Lampenkreises dann gegeben sein, wenn eine Lampe von etwa 30 V verwendet wird und die restlichen 30V als Spannungsabdall in der Leitung- zur Verfügung stehen. Vorausgesetzt ist hierbei, daß sich in jedem Stromkreis. nur jeweils. eine Lampe befindet.
  • Die Erfindung geht hierbei nun von folgenden weiteren Erwägungen aus: Bei Netzausfall ist das Wichtigste, den. Haltbegriff am Hauptsignal und den Warnbegriff am Vors.ignal sicherzustellen. Es handelt sich alsoi um Lampen die ohnehin je in einem. besonderen Stromkreis angeordnet sind. Hiervon ausgehend wird alsoi die Nennspannung -der Lampen auf die Hälfte der Spannung der Reservestromquelle berechnet und. bemessen..
  • Bei der .Bemessung der Lampen unter diesen Gesichtspunkten ergibt sich noch folgender, wesentlicher Vorteil, der betrieblich von besonderer Be d,ewtung ist: Bei kleinen Bahnhöfen spielt es- keine Rolle; o#b die Lichtsignale, vor allem Halt-- und Warnlampen, dauernd an der Batterie liegen, auch wenn. das Netz vorhanden ist, da dies, nur eine u:nr wesentliche Mehrbelastung bedeutet. Dies ist nun besonders wichtig bei kleinen Bahnhäfen, die an Durchgangsstrecken liegen, also vom Hauptzugverkehr betroffen werden. Hier kann man alsoi die Hallt- und Warnlampen unmittielbm an die Batterie anschließen. Mann kann sie aber auch über- einen im Stellwerk befindlichen gemeinsamen z. B. 6o-V-Transformator aus dein Netz mit Wechselstrom speisen, da, blei der Nenuspan=ng vorn 30 V keine Transformatoren unmittelbar an dein einzelnen Si:gna,llampen benötigt werden, soi däß also die Lampen im ordnungsgemäßen Betrieb mit Wechselstrom, im Reservebetrieb mit Gleichstrom übler dieselben Leitungen, versorgt werden können. Bei den bisherigen i2-V-Lampen dagegen, war man gezwungen, für jede Signallampe einenentsprechenden Transformator vorzus ehen@ da der Strom in der -Leitung sonst zu hoch gewesen, wäre. Maat: halt also, was für soilche kleinen Durchgangsstationen: be sonders wichtig ist, entweder eine pausenlose Umschaltung, falls,- das Netz. ausfällt, oder aber die Möglichkeit, mindestens, die Halt und Warnlampen dauernd aus. der Batterie zu speisen. Der letzte Fall - ist von; besonderer Bedeutung, da nun die Reservestromquelle für Wechselstrom, also für etwa zu stellende Weichen; wesentlich kleiner bemessen werden kann, da sie für die Speisung der Signaillampen nicht mehr notwendig ist

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Lichtsignale im Eisenbahn, Sicherungswesen, bei denen jede Lampe bzw. jeder Lampenfaden über eine besondere, vom. Stellwerk kommendeLeitung aus einem.Wechselsbromnetz oder: einer Batterie gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Signallampen für eine Nennspannung von etwa 30 V bemessen sind und die Spannung der Batterie etwa das Doppelte dieser Nennspannung beträgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d;aß die Signallampen das Halt-und Warnstromkreises entweder dauernd oder nur bei Netzausfall unmittelbar aus der Batterie gespeist werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signallampen unter Weglassung besonderer Sig'nal-Transforin.atorerL-unanittelbar aus dem Netz oder der Batterie gespeist werd.. Angezogene Druckschriften: Küpfmüller: Einführung in die theoretische Elektrotechnik, 3. Auflage, S. 2i; Einheitsblatt 65 013 des Re1Ghsbahn-Zentralamts v. i. August i935, Schaltung für elektrische Signal- und Weichenbeleuchtung.
DES27216A 1952-02-16 1952-02-16 Anordnung fuer Lichtsignale im Eisenbahn-Sicherungswesen Expired DE940907C (de)

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